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Wissenschaftsministerin Schulze zeichnet Batterieforschungsinstitut der Universität Münster als 'Ort des Fortschritts' aus

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Wissenschaftsministerin Schulze zeichnet Batterieforschungsinstitut der Universität Münster als "Ort des Fortschritts" aus


Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat heute das Batterieforsc



(pressrelations) - Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat heute das Batterieforschungszentrum "MEET ? Münster Electrochemical Energy Technology" der Universität Münster als "Ort des Fortschritts" ausgezeichnet. Die Ministerin würdigte MEET in ihrer Laudatio als einen "Ort des Fortschritts" von Wissenschaft und Wirtschaft. "MEET ist Labor und Werkbank für die Energiewende", erklärte Svenja Schulze. "Hier wird über die Disziplinen hinweg konkret an der Zukunft gearbeitet." Energie und Energieversorgung seien globale Schlüsselthemen der Zukunft. "Leistungsfähige Batterien werden zu einer Brücke für eine neue Form der Mobilität und der Stromversorgung", betonte die Ministerin. "Sie können die Netze stabilisieren und regenerativ erzeugte Energie dort zur Verfügung stellen, wo sie gebraucht wird."

Schulze bekräftigte den Anspruch der Landesregierung, Nordrhein-Westfalen zum führenden Energie- und Klimaschutzland in Europa zu machen. "Forschungsinstitute wie das Münsteraner MEET sind der Schlüssel für uns, dieses Ziel zu erreichen; auf einem der Felder, die über unsere industrielle Zukunft entscheiden", hob sie die Bedeutung des Forschungsinstituts hervor. "Hier wird in mehr als 60 nationalen und internationalen Projekten an der Speichertechnologie der Zukunft gearbeitet, fest eingebunden in die Elektromobilitätsstrategie des Landes", lobte Ministerin Schulze.

Das Ziel von MEET ist es, die Entwicklung elektrochemischer Energiespeicher, insbesondere die Lithium-Ionen-Technologie, nachhaltig voranzubringen. Es konzentriert sich dabei vor allem auf die Themen Material, Komponenten sowie Zellfertigung und Zelldesign. MEET führt wissenschaftliche Grundlagenforschung und industrielle Anwendungen an einem Ort zusammen und arbeitet sowohl mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen als auch mit Partnern aus der Industrie sowie mit kleinen und mittelständischen Unternehmen zusammen.

Hintergrundinformationen

"Fortschritt NRW" steht für eine Politik, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Denn nachhaltiger Fortschritt bedeutet mehr als technologische Neuentwicklungen. Innovationen sind zunehmend soziale Prozesse, Dienstleistungen und Lösungen, die die Folgen für Mensch, Gesellschaft und Umwelt gleichermaßen im Blick haben. Fortschritt bezieht die soziale Frage ein und verbindet Ökonomie und Ökologie.



"Orte des Fortschritts" sind Punkte in Nordrhein-Westfalen, an denen sich nachhaltiger Fortschritt 'made in NRW' ablesen lässt. Mit der Auszeichnung als "Ort des Fortschritts" wird der besondere Beitrag der Institution zu einem qualitativen Fortschritt in NRW gewürdigt und sichtbar gemacht. Gleichzeitig wird deutlich, dass Nordrhein-Westfalen als Ort der Wissenschaft und Industrieland mit starken Regionen und einer lebendigen Kultur hervorragende Chancen hat, Fortschritt zu organisieren und zu gestalten.


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Datum: 23.04.2012 - 11:15 Uhr
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