Wolf in Rheinland-Pfalz wieder ausgerottet - NABU stellt Strafanzeige
ID: 623315
Westerwald Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Koblenz gegen
Unbekannt gestellt.
"Die Tötung des Wolfes ist eine hinterhältige Tat. Wir fordern
eine lückenlose Aufklärung und hoffen, dass der Schütze rasch
ermittelt werden kann und hart bestraft wird", sagte
NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.
Die Tötung eines Wolfes stellt einen eklatanten Verstoß gegen das
Bundesnaturschutzgesetz dar. "Es handelt sich um eine streng
geschützte Tierart, dem Täter droht eine Freiheitsstrafe von bis zu
fünf Jahren", betonte Olaf Strub vom NABU Rheinland-Pfalz.
Wölfe besiedeln seit 2000 erfolgreich wieder Deutschland. Aus
diesen ersten Wölfen sind bis heute 14 Rudel entstanden. Dies
überwiegend in dünner besiedelten Regionen. Einzelne Wölfe tauchen
auch in den westlichen Bundesländern auf. Sie sind die ersten
Rückkehrer zukünftiger Wolfsrudel, die nach Einschätzung des NABU
langfristig in allen Flächenbundesländern vorkommen werden. Eine
Studie des Bundesamtes für Naturschutz von 2007 fand bundesweit für
den Wolf geeignete Lebensräume. Angesichts dieser Prognose sollte
eine absichtliche Tötung des ersten rheinland-pfälzischen Wolfes mit
der gezielten Ausrottung der Art gleich gesetzt werden.
Der NABU begleitet seit 2005 die selbstständige Rückkehr des
Wolfes nach Deutschland. In einem Projektbüro im Wolfsgebiet Lausitz
werden die Erfahrungen mit dem Wolf in unserer Landschaft gesammelt.
Bundesweit informiert der NABU über die Rückkehr des scheuen
Beutegreifers.
Im Internet zu finden unter www.NABU.de
Pressekontakt:
Markus Bathen, NABU-Wolfsexperte, mobil 0172-6453537,
Markus.Bathen@NABU.de
NABU Rheinland-Pfalz, Olaf Strub, Naturschutzreferent, Tel.
06131-14039-22
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.04.2012 - 12:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 623315
Anzahl Zeichen: 2027
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Umwelttechnologien
Diese Pressemitteilung wurde bisher 285 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Wolf in Rheinland-Pfalz wieder ausgerottet - NABU stellt Strafanzeige"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
NABU (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Berlin (voices) Jörg-Andreas Krüger, Präsident (NABU-Bundesverband) zum Themen-Impuls: „3 Wege, wie Unternehmen Nachhaltigkeit neu definieren". Pressekontakt: Jérôme Lombard Pressesprecher Jerome.Lombard@NABU.de Copyright: NABU / Die Verwendung dieses Videos für redaktionelle Zwe
Kuck mal, wer da an der Nessel knabbert - Der NABU will wissen, welche Raupen an Brennnesseln zu finden sind ...
Bei Brennnesseln denken die meisten Menschen an Unkraut und juckende Quaddeln auf der Haut. Die Pflanze hat ein schlechtes Image und wird darum aus vielen Gärten verbannt. "Das ist schade, denn die Brennnessel ist für viele Schmetterlingsraupen eine wichtige Futterpflanze", sagt NABU-Ins
Mehr als eine halbe Million Menschen stellen sich gegen den Abbau von Umweltgesetzen / NABU-Präsident Krüger: Wer Umweltstandards abbaut, ignoriert die Interessen der Bevölkerung ...
Mehr als eine halbe Million Menschen europaweit fordern: Hände weg von unserer Natur! Mit ihrer Unterstützung der Kampagne "Hands Off Nature" senden sie ein deutliches Signal an die EU-Politik: Naturschutz darf nicht dem politischen Druck einzelner Lobbyinteressen geopfert werden. "
Weitere Mitteilungen von NABU
Zuverlässige Zerkleinerungstechnik auf der IFAT ENTSORGA 2012 ...
Abfälle trennen, sortieren und sie der Verwertung zuführen ist seit Jahren Teil des Alltags. Kernelement in den teils komplexen Recyclingprozessen ist oftmals die Zerkleinerungstechnik. Als Vorreiter und zuverlässige Größe in der Branche zeigt UNTHA shredding technology dem Fachbesucher, mit we
Hunger, Hunger, Hunger - die unfreiwillige Frühjahrsdiät der Vögel! / Die Deutsche Wildtier Stiftung rät gerade jetzt zur Vogelfütterung ...
Endlich Frühling! Die Menschen begeistern sich jetzt am Blütenmeer von Krokussen, Schlüsselblumen, Buschwindröschen, Salweiden und allerlei blühenden Zwiebelknollen. Doch in den Augen der Vögel ist die Landschaft öd und leer! "Sie haben Hunger und finden in der Natur derzeit nur sehr
Rekommunalisierung läuft Ressourcenstrategie zuwider ...
Die AGVU verwahrt sich gegen den Vorstoß des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), die Wertstofferfassung für Verpackungen in kommunale Hände zu übertragen. Die Verstaatlichung käme einem Rückfall in abfallwirtschaftliche Paradigmen des letzten Jahrhunderts gleich. Während die private W
Deutsche Umwelthilfe hält im Streit über Biokunststofftüten ihre Kritik aufrecht ...
In der Auseinandersetzung um die als "biologisch abbaubar" und "kompostierbar" beworbenen Bioplastiktüten der VICTOR Group äußerte sich die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) heute wie folgt: "Soweit wir den Sachverhalt verstehen, ohne dass uns der Antrag auf Erlass




