Kleine Kinder nicht zu spät dem Zahnarzt vorstellen
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Kleine Kinder nicht zu spät dem Zahnarzt vorstellen
Aufklärung über frühzeitige Prävention muss weiter verbessert werden
Berlin, 24. April 2012 ? Die Daten zur Mundgesundheit in Deutschland sind insgesamt erfreulich, dennoch gibt es weiterhin Handlungsbedarf erklärt die Bundeszahnärztekammer anlässlich des heute von der BARMER GEK vorgestellten "Zahnreports".
"Kleinkinder erleben oftmals zu spät ihren ersten Zahnarztbesuch und damit die Kontrolle einer gesunden Mundentwicklung", so der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, Prof. Dr. Dietmar Oesterreich. "Die vorhandenen Instrumente der Früherkennung setzen offensichtlich zu spät ein. Zudem muss die Zusammenarbeit mit Kinderärzten und Hebammen verbessert werden. Die Prävention im Alter zwischen 0 ? 3 Jahren ist bedeutend, da das Risiko für Schäden des Milchgebisses mit möglichen Auswirkungen auf die Entwicklung des bleibenden Gebisses, die Sprachentwicklung und die psychisch gesunde Entwicklung in dieser Lebensphase bestimmt wird." Die erste zahnärztliche Kontrolle sollte deshalb bis zum Ende des ersten Lebensjahres erfolgen.
Eine wichtige Rolle kann der Zahnarzt zudem bei der Früherkennung von Kindesvernachlässigung durch eine rechtzeitige Inanspruchnahme der zahnmedizinischen Untersuchung einnehmen. Weitere Aufklärung ist also nötig: In der Bevölkerung, im Rahmen der Schwangerenbetreuung, bei medizinischen Berufsgruppen und in Kindereinrichtungen.
Pressekontakt: Dipl.-Des. Jette Krämer, Telefon: +49 30 40005-150, E-Mail: presse@bzaek.de
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Datum: 24.04.2012 - 15:00 Uhr
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