Das Erste: Jo Baiers Verfilmung von Hesses Erzählung "Die Heimkehr" im Ersten mit August Zirner und Heike Makatsch in den Hauptrollen
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anschließender Dokumentation
Zum 50. Todestag des deutschen Literaturnobelpreisträgers Hermann
Hesse sendet Das Erste am kommenden Mittwoch, 2. Mai, ab 20.15 Uhr
einen Themenabend. "Die Heimkehr" (SWR/ARD Degeto/BR/ORF) ist die
erste deutsche Verfilmung eines Werks von Hermann Hesse überhaupt.
Der Autor, der noch heute wie kein anderer besonders die Jugend
anspricht und zu den weltweit meistgelesenen deutschen
Schriftstellern zählt, erfährt damit eine besondere Würdigung. Denn
seine Themen sind nach wie vor aktuell, das heißt im besten Sinne
zeitlos. So auch in "Die Heimkehr", einer kleinen frühen Erzählung
Hesses, in der es um die Suche nach Heimat und um die Sehnsucht nach
Geborgenheit für das in der Ferne ruhelose Ich geht, aber auch um
einen unsentimentalen Abschied von Illusionen und falschen
Hoffnungen.
Zum Inhalt: August Staudenmeyer (August Zirner) kehrt nach 30
Jahren als wohlhabender Mann in seine Heimatstadt Gerbersau zurück.
Zunächst wird der erfolgreiche Geschäftsmann mit offenen Armen
aufgenommen. Doch als er sich für die im Ort geächtete Witwe
Katharina Entriß (Heike Makatsch) einsetzt, gerät er ins Abseits.
August erkennt, dass sich die Engstirnigkeit der Gerbersauer
keineswegs verändert hat. Um eine Erfahrung und um eine Liebe reicher
verlässt er die Heimat ein zweites Mal. In weiteren Rollen spielen
Herbert Knaup, Margarita Broich, Oliver Stokowski, Annette Paulmann
u. v. a.
Im Anschluss an den Fernsehfilm geht Andreas Ammer in seiner
Dokumentation "Hermann Hesse Superstar" (SWR) um 21.45 Uhr der
anhaltenden Faszination an Leben und Werk Hermann Hesses nach und
begibt sich auf die Hesse-Spur von Menschen, für die der Autor zur
zentralen Lektüreerfahrung, bei einigen sogar zum Vorbild wurde.
"Die Heimkehr" ist eine Produktion der Bavaria Fernsehproduktion
GmbH in Koproduktion mit SWR, ARD Degeto, BR und ORF, gefördert durch
die MFG Baden-Württemberg und den FFF Bayern. Regie führte Jo Baier,
der auch das Drehbuch schrieb. Produzentin ist Anna Oeller. Die
Redaktion haben Michael Schmidl, Manfred Hattendorf und Christine
Strobl (SWR), Hans-Wolfgang Jurgan (ARD Degeto), Bettina Ricklefs
(BR) und Klaus Lintschinger (ORF).
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Datum: 26.04.2012 - 10:08 Uhr
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