DSC Anwendertreffen 2008 mit zahlreichen Impulsen für die Zukunft

DSC Anwendertreffen 2008 mit zahlreichen Impulsen für die Zukunft

ID: 63500

Das Karlsruher PLM Software- und Beratungshaus DSC Software AG lud seine Kunden zum Anwendertreffen nach Heidelberg ein, das am 25. und 26. September 2008 in der Print Media Academy der Heidelberger Druckmaschinen AG stattfand. Kernthemen waren die durchgängige Verwaltung von Produktinformationen über den gesamten Produktlebenszyklus, die Optimierung von Geschäftsprozessen und die Integration von Anwendungen mit SAP.



(firmenpresse) - Karlsruhe, 29. September 2008 – Motto des Anwendertreffens und gleichzeitig der neue Leitsatz für DSC war „Fascination with Integration“. Die 136 Teilnehmer erwartete ein vielfältiges Themenspektrum, das von der Integration von CAD- und Office-Systemen in SAP bis hin zur Nutzung der Daten in vor- und nachgelagerten Geschäftsprozessen reichte. In mehreren Themenblöcken wurden neue Lösungen und Best Practices vorgestellt. Fachbezogene Beiträge von Kunden rundeten jeden Themenblock ab und vermittelten wertvolle Erfahrungen für die Teilnehmer.

Die Kunden konnten sich über die komplette Prozesskette von der Produktidee bis zum Service informieren. Einzelne Prozessaspekte wurden in Themenblöcken zu Enterprise Content Management, Performance und große Baugruppen, 3D-Viewing und Publishing, CAD/CAM-Integration, Simulation und die Integration weiterer Anwendungen vorgestellt. Referenten der Firmen Allweiler, Rieter Textile, Harburg Freudenberger Maschinenfabrik und EMAG erläuterten anhand konkreter Projekte, wie sie diese Themen im eigenen Unternehmen umgesetzt hatten.

Jeder Themenblock wurde von Wolff Horbach, einem bekannten Glücksforscher, eingeleitet. Seine These ist, dass glückliche Menschen produktiver sind. Er gab Denkanstöße, wie Menschen diesen Glückszustand, Flow bezeichnet, erreichen können und die Erkenntnisse für die tägliche Arbeit nutzen können.

In seinem Eröffnungsvortrag stellte Joachim Röder, Vorstandsvorsitzender der DSC Software AG, neue Funktionen und Einsatzfelder der DSC Standardlösung Engineering Control Center (ECTR) vor. ECTR ist eine leistungsfähige Kommunikationsplattform in SAP für die Produktentwicklung und ermöglicht eine effiziente Zusammenarbeit von Entwicklungsteams und Zulieferern am digitalen Produkt“, betonte Joachim Röder.

Die Weiterentwicklung von ECTR erfolge in Richtung Integration weiterer Anwendungssysteme, der Automatisierung von Routineaufgaben und der durchgängigen Zusammenarbeit mit anderen Anwendern im Unternehmen, speziell in den technischen Büros und in der Arbeitsvorbereitung. Ein weiteres wichtiges Einsatzfeld sei die integrierte Prozessplanung und Simulation sowie die Anbindung an die Betriebsmittel- und Werkzeugverwaltung, erklärte Joachim Röder.



Weiter verbessert wurde die Anwenderfreundlichkeit des Systems, indem z.B. verschiedene Rollen, Layouts und konfigurierbare Ansichten unterstützt werden. Neu sind auch dynamische Filter und leistungsfähige Massenbearbeitungsfunktionen sowie ein verbessertes Dateihandling und weitere Performancesteigerungen.

Martin Bachmann vom Solution Management der SAP AG präsentierte die SAP PLM Roadmap 2010. Er stellte den aktuellen Stand der Realisierung von SAP PLM 7.0 vor und gab einen Ausblick auf die geplanten Neuerungen in den nächsten beiden Jahren. Die erste Version von SAP PLM 7.0, so Martin Bachmann, gehe ab 21. November 2008 in den Ramp-up. Voraussetzung für das Add-on-Produkt der SAP ist SAP ERP 6.0.

Ein Highlight im Themenblock Enterprise Content Management war die Darstellung eines durchgängigen Prozesses von der Kundenanfrage im Vertrieb über Einkauf, Projektleitung bis in die Konstruktion. Für viel Beachtung sorgte auch die Einsatzmöglichkeit von ECTR für die Erstellung und Pflege der technischen Dokumentation. Es wurde gezeigt, wie modular aufgebaute Handbücher bestehend aus Textbausteinen und Grafiken strukturiert in SAP verwaltet und automatisch aktuell gehalten werden können. Bei der Freigabe eines Handbuchs werden aus den Originaldokumenten automatisch zusätzliche Informationsprodukte erstellt, hier Handbücher im PDF-Format mit spezifischen Layouts. Der Vortrag der Fa. Allweiler zeigte auf, wie konstruktionsrelevante Dokumente, beispielsweise Arbeitsanweisungen, Prüfzeugnisse und Versuchsdaten, in SAP verwaltet, in den Freigabe- und Änderungsdienst eingebunden und mit anderen SAP-Objekten, z.B. der Kundenauftragsposition, verknüpft werden können.

Der Performance beim Laden und Speichern von CAD-Daten in global verteilten Entwicklungsteams sowie Optionen zum Laden großer Baugruppen widmete sich ein weiterer Themenblock. Harburg Freudenberg erläuterte anhand von mehreren Messungen, mit welchen NX-Methoden, Baugruppenstrukturierungen und Laderegeln in Kombination mit Referenz-Sets, große und sehr große Baugruppen auch dann noch geladen werden können, wenn die Speicherressourcen der Konstruktions-PC an ihre Grenzen stoßen.

Um die Weiterverwendung der mit CAD erstellten und in SAP verwalteten 3D Bauteile ging es im Themenblock 3D – Mehr als Viewing. Es wurde vorgeführt, wie Baugruppen in der Benutzeroberfläche von ECTR dynamisch visualisiert und grafisch analysiert werden können. Darüber hinaus wurde gezeigt, wie mit Hilfe von Publikationsprogrammen Animationen und andere Informationsprodukte erstellt und in SAP verwaltet werden können, z.B. als 3D-PDF-Dokumente. Beispielhaft zeigte Rieter eindrucksvoll, wie sie für Angebotspräsentationen mit sehr geringem Aufwand so genannte Fly-Throughs durch komplette Spinnereianlagen erstellen. „Und das Beste“, so Zoran Slivar, „die Animationen können jederzeit angehalten und dynamisch analysiert werden, so dass sich der Endkunde direkt über Details informieren kann.“

Die Integration der CAD/CAM-Prozesse und NC-Fertigungsdaten sowie der Simulation in SAP war Schwerpunkt eines weiteren Themenblocks. Dabei sollen in ECTR alle Konstruktions- und Fertigungsdaten inklusive des Arbeitsplans mit den zugehörigen Arbeitsprozessen verwaltet und unternehmensweit bis hin zur Fertigungsmaschine bereitgestellt werden.

Die Fa. EMAG, mit der DSC dieses Factory-Integration Konzept entwickelt hatte, stellte vor, wie sie die Lösung umsetzten werden. „Die Umsetzung dieser Aufgaben stellt einen entscheidenden Fortschritt in Hinsicht auf verbesserte Produktivität und Prozess-Sicherheit dar“, so Martin Brehm, Leitung CAx der EMAG Gruppe.

Am Beispiel des laufenden Projekts bei der Fa. Trilux wurde dargestellt, wie der Gesamtprozess der kundenspezifischen Sonderfertigung mit automatisierten Standardvorgängen, vorgegebenen Projektstrukturen und Vorgangsüberwachung unterstützt und beschleunigt werden kann.

Häufig setzen die Kunden nicht nur ein CAD-System ein. Die Lösung ECTR ist multiapplikationsfähig. Es wurde gezeigt, wie mit ECTR verschiedenste Anwendungen in SAP integriert werden können. Das Spektrum reichte von losen Anbindung bis hin zu tiefen Integrationen in SAP. Neben den bestehenden Integrationen zu AutoCAD, ME10, Medusa und Solid Edge, wurden zahlreiche neue Entwicklungen vorgestellt, die neben Mechanik-CAD-Systemen auch Elektro-CAD und RI-Fließbild-Systeme für die Anlagen- und Verfahrenstechnik umfassten.

Die von DSC und EPLAN gemeinsam entwickelte Integration von ePLAN electric P8 zu SAP auf Basis von ECTR stellt beispielsweise die nahtlose Kommunikation zwischen den Systemen auf Dokument- und Stücklistenebene sicher. Mit ECTR erhalten Konstrukteure ein einheitliches Look and Feel für die Verwaltung von NX Parts und EPLAN Projekten in einer übersichtlichen, intuitiven Benutzeroberfläche.

Die Kunden beurteilten das Anwendertreffen durchgängig als sehr informativ. Sie waren beeindruckt von den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von ECTR und dessen Integrationstiefe. Gelobt wurde die hohe fachliche Qualität der Vorträge sowie die angenehme und entspannte Atmosphäre, die einen intensiven Erfahrungsaustausch mit anderen Anwendern ermöglichte. Insgesamt, so die Teilnehmer, hat sich das Anwendertreffen sehr gelohnt und einen erheblichen Mehrwert für die eigene Arbeit gebracht.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die DSC Software AG ist ein PLM Software- und Beratungshaus mit über 25 Jahren Erfahrung. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Integration von Lösungen im Umfeld von Konstruktion, Produktdatenmanagement und Produktlebenszyklus. Das Unternehmen entwickelt maßgeschneiderte Integrationen für SAP um die Geschäftsprozesse im Unternehmen zu optimieren. Die durchgängige Prozessintegration ermöglicht eine bereichsübergreifende Zusammenarbeit: Collaboration. Die DSC Software AG ist „Preferred Partner" der SAP AG und entwickelt die „SAP PLM Integration für Unigraphics" für die SAP AG. Bestandteil der SAP-Lösung ist Engineering Control Center. Diese Lösung ist zudem „SAP Certified - Powered by SAP NetWeaver“ zertifiziert und wird von der DSC Software AG angeboten zur Optimierung der Verwaltung von SAP-Objekten und -Strukturen im gesamten Engineeringprozess. DSC Software AG ist Gründungsmitglied der 2005 ins Leben gerufenen PLM Alliance, einem Zusammenschluss der SAP Entwicklungspartner für SAP PLM Integrationslösungen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Karlsruhe und wurde 1998 in eine inhabergeführte AG umgewandelt. Es ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000.



Leseranfragen:

DSC Software AG
Dr. Arne Gaiser
Am Sandfeld 17
D-76149 Karlsruhe
Tel.: +49 721 9774-100
Fax: +49 721 9774-101



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Datum: 04.11.2008 - 15:57 Uhr
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