Hans-Jürgen BeerÂfeltz: 'Private InvestiÂtionen als EntÂwickÂlungsÂmotoren nutzen'
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Hans-Jürgen BeerÂfeltz: "Private InvestiÂtionen als EntÂwickÂlungsÂmotoren nutzen"
Berlin ? Die Länder des Nahen Ostens und NordÂafrikas beÂfinÂden sich in einem gesellÂschaftÂlichen und wirtÂschaftÂlichen VerÂändeÂrungsÂprozess. Auf EinÂladung des BunÂdesÂminisÂteriums für wirtÂschaftÂliche ZuÂsamÂmenÂarÂbeit und EntÂwickÂlung (BMZ), der Deutschen GesellÂschaft für InÂterÂnaÂtiÂoÂnale ZuÂsamÂmenÂarÂbeit (GIZ) und des NUMOV-Vereins disÂkuÂtieren heute VerÂtreÂter der EntÂwickÂlungsÂzuÂsamÂmenÂarÂbeit und der WirtÂschaft über die Folgen. Der StaatsÂsekreÂtär im BMZ, Hans-Jürgen BeerÂfeltz, hält die einÂfühÂrende Rede. Vorab erklärte er:
"Weltweit sind die ausländischen DirektÂinvestiÂtionen in EntÂwickÂlungs- und SchwelÂlenÂländer mit rund 750 MilÂliarden US-Dollar rund fünfÂmal so hoch wie die Summe der staatÂlichen EntÂwickÂlungsÂgelder. Damit ist klar: Der EinÂfluss privater InÂvesÂtiÂtioÂnen für die wirtÂschaftÂliche und gesellÂschaftÂliche EntÂwickÂlung in diesen LänÂdern ist enorm. Eine EntÂwickÂlungsÂpoÂliÂtik, die das EnÂgageÂment der priÂvaten WirtÂschaft nicht im Blick hat, muss ihre Ziele verÂfehÂlen. DesÂhalb bekennt sich die neue deutsche EntÂwickÂlungsÂzuÂsamÂmenÂarÂbeit ausÂdrückÂlich zu mehr WirtÂschaft, mehr InÂvesÂtiÂtioÂnen und mehr ZuÂsamÂmenÂarÂbeit mit PriÂvaten. Gerade in NordÂafrika und im Nahen Osten gibt es noch ein großes PotenÂtial für die deutsche Wirtschaft."
Der StaatsÂsekreÂtär wies darauf hin, dass deutsche UnterÂnehmen gerade auch in EntÂwickÂlungsÂländern beÂkannt dafür seien, freiÂwilÂlig hohe Sozial- und UmweltÂstanÂdards einÂzuÂhalten. "Deutsche InÂvesÂtiÂtioÂnen sind ein Motor für EntÂwickÂlung. Sie schafÂfen Arbeit und damit ein eigenes EinÂkomÂmen für die Menschen, und sie sind häufig VorÂbilder für die BeÂzieÂhung zwischen UnterÂnehmen und AnÂgeÂstellten, UnterÂnehmen und ZivilÂgeÂsellÂschaft sowie für die BeÂzieÂhung von UnterÂnehmen und Politik", erÂläuÂterte Beerfeltz.
Das BMZ hat zahlreiche ServiceÂanÂgebote für die deutsche WirtÂschaft, die in EntÂwickÂlungsÂländern invesÂtieren möchte, neu geÂschafÂfen oder ausÂgeÂbaut. InsÂbeÂsonÂdere der deutsche MitÂtelÂstand wird durch FörÂderÂproÂgramme des BMZ in die EntÂwickÂlungsÂpoÂliÂtik einÂgeÂbunden. Zu den AnÂgeÂboten des BMZ an die WirtÂschaft zählen:
- Eine Servicestelle für die WirtÂschaft. Mit Fragen, Ideen und KonÂzepten hat die deutsche WirtÂschaft jetzt eine einÂheitÂliche AnsprechÂstelle im BMZ.
- Das BMZ unterstützt MachbarÂkeitsÂstudien zur VorÂbeÂreiÂtung von InÂvesÂtiÂtioÂnen in unseren Partnerländern.
- Die Deutsche Investitions- und EntÂwickÂlungsÂgesellÂschaft (DEG) berät bei DirektÂinvestiÂtionen und finanÂziert mit MarktÂmitteln mit. Kredit gibt es jetzt schon ab eine Million Euro.
- Das Centrum für inÂterÂnaÂtiÂoÂnale Migration und EntÂwickÂlung (CIM) ist damit beÂaufÂtragt, die deutschen AusÂlandsÂhandelsÂkammern in EntÂwickÂlungs- und SchwelÂlenÂländern durch Experten zu verstärken.
- Das Programm develoPPP.de wurde geÂstärkt. Von den rund 1.400 geÂförÂderten "EntÂwickÂlungsÂpartnerÂschaften mit der WirtÂschaft" proÂfiÂtieren Menschen in unseren PartnerÂländern und in DeutschÂland.
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Dr. Rolf Steltemeier
Referatsleiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher
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Datum: 15.05.2012 - 12:00 Uhr
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