Jobs sind noch nicht in Gefahr
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Studie von jobturbo.de: Die meisten warten erst einmal ab und planen derzeit keine Stellenkürzungen
Nachlassende Konjunkturentwicklung hat offenbar geringere Folgen für den Arbeitsmarkt als früher
Diese Zurückhaltung resultiert offenbar aus der Einschätzung, dass die derzeitige konjunkturelle Schwächephase nicht so starke Spuren in der Personalpolitik hinterlässt wie frühere Konjunkturtiefs. Dies glauben zumindest zwei Drittel der befragten Firmen, während 23 Prozent eine ähnliche Wirkung wie bei vergangenen wirtschaftlichen Krisen in Deutschland erwarten. Voraussichtlich schlimmer als früher wird es in den Augen von jedem zwölften Personalverantwortlichen.
Diese Einschätzungen entsprechen auch den Daten des jobturbo-Krisentickers. Darin sind deutschlandweit alle Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten erfasst, die Stellenstreichungen planen. Der Krisenticker weist aktuell zwar etwa 56.000 angekündigte Entlassungen seit Anfang Oktober auf, dem stehen jedoch mehr als 230.000 offene Stellen gegenüber. „Auch in wirtschaftlich besseren Zeiten kommt es pro Jahr zu mehreren hunderttausend Stellenstreichungen, deshalb verbirgt sich in der Summe der aktuell vorgesehenen Entlassungen keine besondere Auffälligkeit“, urteilt jobturbo-Geschäftsführer Dirk Berweiler. Insofern hinterlasse weder die Finanzkrise noch die Abschwächung der Wirtschaft erkennbare Spuren im Arbeitsmarkt. „Auch Frühindikatoren wie beispielsweise die Entwicklung bei der Zahl der Stellenausschreibungen geben aktuell keinen Hinweis auf eine Gefährdung des Arbeitsmarktes.“
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Datum: 25.11.2008 - 15:29 Uhr
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