Arbeitsmarktstudie untersucht Arbeitnehmertypen im Friseurgewerbe

Arbeitsmarktstudie untersucht Arbeitnehmertypen im Friseurgewerbe

ID: 69659

Erstmals klärt eine Arbeitsmarktstudie im Friseur-Handwerk über Motive, Ziele und Wünsche der Mitarbeiter auf. Über 1.000 Friseure und Lehrlinge haben einen umfangreichen Fragebogen ausgefüllt, die Wirtschaftsuniversität Wien unter Leitung von Professor Björn Ambos wertete die Ergebnisse im Auftrag der beiden Jobbörsen Friseurjobagent Deutschland und Österreich aus. Unterstützt wurde das Projekt von Schwarzkopf Professional.



Die drei unterschiedlichen Arbeitnehmer im Friseur-SalonDie drei unterschiedlichen Arbeitnehmer im Friseur-Salon

(firmenpresse) - Fachleute predigen es schon lange! Die meisten Unternehmer spüren es selbst. Es wird zunehmend schwieriger, gute Friseure zu bekommen. Chefs müssen in Zukunft nicht nur Marketing für Kunden, sondern vor allem auch für Arbeitnehmer machen. Dafür müssen sie zunächst wissen, was Friseure motiviert, was sie zufrieden macht, wie man sie für den Beruf gewinnt und dort hält. Wissenschaftlich belegt, liefert die erste Arbeitsmarktstudie zum Friseur-Handwerk verlässliche Daten: http://www.menschenimsalon.de/salonnews/774-die-magische-drei

Die Studie zeigt, dass es drei grundsätzlich unterschiedliche Typen bei Arbeitnehmern im Friseur-Handwerk gibt: die Berufenen, die Zufriedenen und die Arbeiter. Wie der Name schon sagt, ist die Gruppe der Berufenen diejenige, die den Beruf wieder wählen und weiterempfehlen würde. Hier finden sich überdurchschnittlich viele Männer und Führungskräfte. Die Arbeiter sind jene Gruppe, die arbeitet, weil es notwendig ist, die den Beruf auch nicht weiterempfehlen oder nochmals wählen würden. Dazwischen steht die Gruppe der Zufriedenen, die zwar relativ gerne Friseur ist, aber die Arbeit vor allem als Notwendigkeit sieht. Diese Gruppe muss besonders motiviert werden, um Freude an der Arbeit zu haben.

Die Gründe für die Berufswahl
Wichtigster Grund für die Wahl des Friseur-Berufs ist der Wunsch, Kontakt zu Menschen zu haben. Der Zufall ist ein weiterer, von Lehrlingen oft genannter Grund. Bei Stylisten wird der Zufall nicht mehr so oft genannt, was möglicherweise darauf hindeutet, dass diejenigen, die "zufällig" Friseurin werden, nicht lange im Beruf bleiben.

Wo finden Friseure ihre Arbeitgeber?
Während sich Stylisten häufig bei der Jobsuche im Internet und in Tageszeitungen umsehen, verlassen sich Lehrlinge noch mehr auf den Bekanntenkreis. Überraschung: Durch die Umfrage wurde deutlich, dass 44 % aller Stylisten, die in den letzten 3 Jahren ihren Job wechselten, den neuen Job über http://www.friseurjobagent.de und in Österreich über http://www.friseurjobagent.at gefunden haben. Blindbewerbungen sind bei der Jobsuche am erfolgversprechendsten, dicht gefolgt von Informationen aus dem Bekanntenkreis und von Kollegen. Ähnlich wie bei Kunden, bei denen die Mund-zu-Mund-Propaganda die beste Werbung ist, funktioniert es also auch bei den Mitarbeitern. Für Chefs hat das weit reichende Konsequenzen: In Zukunft werben sie um Mitarbeiter genauso, wie um Kunden. Friseur-Unternehmen müssen sich zunehmend der Aufgabe stellen, sich als Arbeitgeber positiv zu präsentieren, also potentiellen Mitarbeitern gute Gründe für eine Bewerbung zu geben.



Welche Arbeitgeber suchen Friseure?
Interessanterweise steht das Einkommen bei der Wahl des Arbeitgebers erst an dritter Stelle. Alle Friseure, vor allem die Berufenen legen den größten Wert auf "Zwischenmenschliches", also ein gutes Arbeitsklima, nette Kollegen und einen fairen, motivierenden Chef. Danach folgt das Image des Salons und dann erst die Entlohnung. Die meisten der befragten Friseure arbeiten in Einzelsalons und ziehen diese auch als Arbeitsplatz vor. Fast 60 Prozent aller Friseure möchten in Mittelpreis-Salons mit vier bis zehn Mitarbeitern arbeiten. Nur 18 Prozent der Befragten ist es egal, wie groß der Friseursalon ist. Dabei ist die Zahl derjenigen, die einen Teilzeitarbeitsplatz suchen groß, nur wenige haben aber die Möglichkeit dazu. Hier müssen Arbeitgeber sicher flexibler werden und den Bedürfnissen ihrer meist weiblichen Arbeitnehmerinnen entgegenkommen.

Das Buch zur Studie
Die umfangreichen und detaillierten Ergebnisse dieser Arbeitsmarktstudie mit einer ausführlichen Auswertung und Empfehlungen zur Mitarbeitersuche erscheinen im Frühling 2009 als Buch unter dem Titel "Die Studie Motivation und Karrierechancen". Bereits zuvor informiert Knuth Arndt Friseur-Unternehmer auf der Hair & Beauty 09 in Frankfurt und während der Top Hair Trend & Fashion Days in Düsseldorf in Vorträgen über diese Studie. Ein umfassender Management-Kongress zu erfolgreicher Mitarbeiterführung ist für den 14. Juni 2009 geplant.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

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Datum: 13.01.2009 - 13:29 Uhr
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