Die individuelle Personalentwicklung der AGEH
ID: 70017

(firmenpresse) - Selbstmanagement der ZFD-Fachkräfte wird gestärkt
Die Arbeit in Entwicklungsprojekten stellt hohe Anforderungen an Fachkräfte, sie bedürfen daher einer effektiven Qualifizierung in der Vorbereitungszeit und einer zuverlässigen Begleitung während des Auslandsaufenthalts und nach der Heimkehr. „Die Kombination von Mensch und Projekt ist immer einzigartig. Wir gehen daher keine standardisierten Wege, sondern gestalten jede Personalentwicklung individuell“, erklärt Michael Steeb, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) http://www.ageh.de. „Zentral ist dabei für uns, dass die zukünftigen Friedensfachkräfte in ihrer Autonomie und Selbststeuerung, d.h. in ihrem Selbstmanagement gestärkt werden.“
Die Vorbereitung beginnt ungefähr vier Monate vor der Ausreise, jeder Fachkraft wird zu diesem Zeitpunkt eine persönliche Personalentwicklungs-Referentin zur Seite gestellt. Gemeinsam entwickeln sie einen individuellen Qualifizierungsplan mit Fortbildungsformaten, die ausgehend vom Personenprofil genau auf das jeweilige Projektprofil abgestimmt werden. Dazu gehören Kurse, Trainings, Praktika, Vorträge und Hospitationen. Fachliche, methodische und persönlichkeits-stärkende Maßnahmen ergänzen sich dabei. Die Qualifizierungen in der Vorbereitungszeit finden im Rahmen eines Vorbereitungsvertrages statt, in dem die Fachkräfte Unterhaltsgeld, Unterkunft und Verpflegung, angemessene soziale Leistungen und die Qualifizierungen erhalten. Das ermöglicht den Fachkräften, sich konzentriert auf die Dienstvertragszeit vorzubereiten.
Fachkräfte, die im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) eingesetzt werden sollen, bedürfen einer besonderen Qualifizierung und Vorbereitung. Denn die Rahmenbedingungen, unter denen sie in der Regel arbeiten, sind besonders schwierig. So leben und arbeiten sie vor allem mit Menschen, die von Krieg und Katastrophen betroffen sind, müssen mit einer schwachen Infrastruktur vor Ort zurechtkommen und leben in einem Umfeld mit hohem Konflikt- und Gewaltpotenzial. In ihrer Vorbereitung haben besonders Ansätze und Methoden der Versöhnungs- und Friedensarbeit Raum sowie Angebote, die der Bewältigung von belastenden Situationen dienen.
Jede Fachkraft wird grundsätzlich als selbstverantwortliche Persönlichkeit ernst genommen und gestaltet aktiv ihren eigenen Lernprozess mit. Die AGEH verstehe sich selbst, so Steeb, als lernende Organisation: „Gezielte Gespräche mit den Fachkräften geben uns die notwenige Rückmeldung, ob der aufgestellte Qualifizierungsplan angemessen ist. So wurde beispielsweise vor Jahren eine zunehmende Verschlechterung der Sicherheitssituation in vielen Ländern festgestellt. Die AGEH nahm diese Rückmeldungen ernst und richtete den Kurs `Umgang mit Gewalt- und Bedrohungssituationen` ein, der seitdem zum Standard in der Vorbereitungszeit gehört“.
Die Personalentwicklung endet nicht mit der Ausreise der Fachkräfte, sondern wird mit Fortbildungen und Coachings während des Dienstvertrages fortgesetzt. Am Ende der Vertragszeit bietet die AGEH Raum und Unterstützung für die Verarbeitung des Erlebten und dessen strukturierte Einordnung in das persönliche Leben und die Gesellschaft.
Über die AGEH:
Die 1959 gegründete Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe e.V. (AGEH) ist der Personaldienst der deutschen Katholiken für Internationale Zusammenarbeit und staatlich anerkannter Entwicklungsdienst. 25 Mitglieder tragen den Verein. Zu diesen zählen katholische Entwicklungsorganisationen, wie das Bischöfliche Hilfswerk Misereor, das Kolpingwerk und der Caritasverband. In der Kölner Zentrale betreuen 46 Mitarbeiter die mittlerweile ca. 280 Fachkräfte im Ausland. Die AGEH ist zudem einer von acht Trägern des von der Bundesregierung finanzierten Programms „Ziviler Friedensdienst“.
Die AGEH will dazu beitragen, dass das Leben in der Einen Welt in voller Entfaltung für alle möglich wird, die Menschen in Würde leben und die Armen als Träger und Gestalter ihrer eigenen Entwicklung und der ihrer Gemeinschaft eigenverantwortlich handeln können.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
PresseKontakt / Agentur:
Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) e. V.
Frau Katharina Engels
Presse- und Arbeitsgemeinschaft Öffentlichkeitsarbeit
Ripuarenstr. 8, 50679 Köln
Telefon 0221/8896-210
Telefax 0221/8896-100
E-Mail: infoline(at)ageh.org
http://www.ageh.de
nic.pr
network integrated communication
Patrick Schroeder
Coburger Straße 3
53113 Bonn
Telefon +49 228 620 4382
Telefax +49 228 620 44 75
email: patrick.schroeder(at)nic-pr.de
Datum: 16.01.2009 - 12:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 70017
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Kategorie:
Persönlichkeit und Beruf
Meldungsart: bitte
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 16.01.2009
Diese Pressemitteilung wurde bisher 750 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Die individuelle Personalentwicklung der AGEH"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Fachkraft im Zivilen Friedensdienst der AGEH unterstützt Menschenrechtsorganisationen in Kolumbien Köln, 5. November 2008 – Christof Wünsch, Fachkraft im Personalprogramm Ziviler Friedendienst (ZFD) der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) e.V. http://www.ageh.de, hat im Septe
Hochschulpartnerschaft Bethlehem-Köln führt Videokonferenz-Seminar erfolgreich ein ...
Deutsche und palästinensische Studenten diskutieren über Konflikte in ihren Kulturen Köln/Bethlehem, 16. Oktober 2008 - Gespannt sitzen sieben Studenten der Universität Bethlehem auf ihren Stühlen und schauen auf den Monitor vor ihnen. Dort sehen sie live ihre Kollegen der Katholischen Hochs
Weitere Mitteilungen von Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe e.V.
Treffen der Giganten des Zeitmanagements ...
In Deutschland gilt Prof. Dr. Lothar Seiwert als der führende Zeitmanagement-Experte, in den USA ist das David Allen. Am 17. Februar werden beide Koryphäen sich treffen. Dann hält David Allen sein erstes öffentliches Seminar in Deutschland und Professor Seiwert wird Schirmherr der Veranstaltung
Der Wut kompetent begegnen. Schnupper-Nachmittag zum Thema Aggression im Osterberg-Institut ...
Der Schnuppernachmittag beginnt um 14 Uhr und endet um 18 Uhr. Er ist kostenlos und als Angebot für alle am Thema Interessierten gedacht. Trainerin Donata Oerke wird über ihr Weiterbildungskonzept und generell über das Thema des konstrukti-ven Umgangs mit Aggression informieren. Die Weiterbild
Die Sache auf den Punkt bringen - Neue Weiterbildung in effektiver Gesprächsführung ...
Das Training umfasst vier dreitägige Seminare bis November 2009. Ziel ist es zu ler-nen, in Gesprächs- und Beratungssituationen respektvoll das eigentliche Thema anzusprechen und früh zu erkennen, wo Probleme und Blockaden entstehen; so können Hindernisse, die den Fluss des Gesprächs stören, a
Unternehmernetzwerk UNTERNEHMEN KAIROS mit neuem Angebot in Mainz ...
Die Teilnehmer trainieren konsequent und regelmäßig ihre Unternehmer-Spitzen-Leistungen für das Wachstum ihres Unternehmens. Unter anderem Dialogführung, Präsentationstechnik und Motivation, das Verständnis für geistige Gesetze, die Entfaltung der eigenen Haltung, der Markt-Position und der




