Kündigungswelle steht bevor: Einbruch bei der Neukundengewinnung - den Lebensversicherern bleiben die Kunden weg!
ID: 72826
Jährlich nimmt die Versicherungswirtschaft insgesamt 80 Milliarden Euro Beiträge durch Lebensversicherungskunden ein.
Die Wirtschaftswoche schreibt in einem Beitrag vom Januar, dass die Finanzkrise die Lebensversicherer gleich dreifach hart trifft: Einerseits würden die Kunden ihre Altersvorsorgeverträge vor sich her schieben, die niedrigen Zinsen machen lukrative nahezu unmöglich und die Reserven könnten magerer nicht sein. Die Überschussbeteiligungen belaufen sich für dieses Jahr nur noch auf 4,3 Prozent.
Schon Ende 2008 haben potentielle Kunde eher die Finger von neuen Lebensversicherungsverträgen gelassen. Brancheninsider schätzen den Einbruch der Neukundengewinnung auf 10 Prozent oder sogar noch höher, so die Wirtschaftwoche. Laut Umfrage des „Map-Report“ hat nur der Raiffeisen-Versicherer R+V eine „akute Nachfrageschwäche“ verneint.
Der Branchenverband GDV war noch im vergangenen November der Meinung, dass das Neugeschäft der Lebensversicherer auch in Zukunft weiter wachsen werde. Doch bereits zu dem Zeitpunkt gab die Verbandspitze zu, dass die gesamte Branche durch die Lebensversicherung belastet sei. Der zu dem Zeitpunkt prognostizierte Beitragsrückgang von 1,5 Prozent sei nach Aussage des Verbandes nur daher begründet, weil mehr Lebensversicherungen ausbezahlt werden würden, als dass „frisches“ Geld durch neue Verträge wieder reinkommt.
Immer mehr Verbraucher erkennen also, wie unrentabel eine Lebensversicherung als Altersvorsorge wirklich ist.
Die nächste große Gefahr ist natürlich der stetige Zinsrückgang. Branchenkritiker Manfred Poweleit dazu: „Die Zinsentwicklung schädigt den langfristigen Vorsorgesparer“. Fraglich ist außerdem, ob überhaupt der Garantiezins erwirtschaftet wird.
Branchenanalysten bestätigen unsere Auffassung indem sie vermuten, dass die meisten europäischen Versicherer bereits Ende 2008 stille Lasten auf ihre Kapitalanlagen ausweisen mussten. So können immer weniger Aktien gekauft werden.
Die große Frage die bleibt: Womit zahlen die Versicherer die ausgelaufenen Verträge aus? Kommt kein „frisches“ Geld rein, wird es ganz schön eng.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die proConcept AG vertritt als Prozessfinanzierer die Interessen von mehr als 50.000 Menschen. Die Gesellschaft übernimmt ausschließlich die Finanzierung und Durchsetzung von Ansprüchen aus sogenannten Streuschäden. Sie setzt diese in Einzel- oder Sammelverfahren gemeinsam mit auf die jeweiligen Rechtsgebiete spezialisierten Rechtsanwaltskanzleien ohne finanzielle Risiken für den Einzelnen durch.
info(at)lv-doktor.de
proConcept AG
LV-Doktor
Ankerstr. 3a
06108 Halle/Saale
Tel.: 0345 47224 2000
info(at)lv-doktor.de
www.proconcept.ag
www.lv-doktor.com
Datum: 12.02.2009 - 13:59 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 72826
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Kategorie:
Banken
Meldungsart: Finanzinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 13.02.2009
Diese Pressemitteilung wurde bisher 546 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kündigungswelle steht bevor: Einbruch bei der Neukundengewinnung - den Lebensversicherern bleiben die Kunden weg!"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
lv-doktor / proConcept AG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
In einem Beitrag vom 9.Februar schreibt der Bayrische Rundfunk auf seiner Homepage, dass die Kündigung der Lebensversicherung der falsche Weg sei, da es meist ein Minusgeschäft für den Versicherten bedeutet. In dem Artikel werden Alternativen aufgezeigt, die nach Meinung von LV-Doktor keine sind.
Ein Insider packt aus: Die Versicherer haben in wertlose Strukturen investiert ...
Fast alle Lebensversicherungen haben nur noch langlaufende Wetten in den Beständen. Doch diese sind heute nichts mehr wert. Was nun? Die gesamte Versicherungsbranche kann ja kaum in eine Bad-Versicherung gesteckt werden. Der Insider, der sich „Marc aus Luxemburg“ nennt, packt auf der Internet
Weitere Mitteilungen von lv-doktor / proConcept AG
Maklerseite.de startet mit Maklerseite.TV ...
Köln, 12. Februar 2009. Das Serviceportal maklerseite.de erweitert sein Informationsangebot um den Bereich Bewegtbilder. Ab sofort können sich Versicherungsmakler und Finanzdienstleister im Maklerseite.TV über die wichtigsten Ereignisse der Branche informieren. Im kompakten Sendeformat präsentie
Nach dem Abwracken: Bis zu 60 Prozent der Beiträge mit neuer Kfz-Versicherung sparen ...
Berlin, 12. Februar 2009 – Die im Januar angelaufene Abwrackprämie für Altautos entwickelt sich immer mehr zum rettenden Strohhalm für die angeschlagene Automobilindustrie. Bis heute sind bereits über 41.000 Anträge auf Gewährung der Umweltprämie beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrk
Trend: Weg von der Hausbank, hin zum Kreditmarktplatz smava ...
Berlin, 12.02.2009 – Das vergangene Jahr war für den Online-Kreditmarktplatz www.smava.de erfolgreich. Das belegen die Wachstums- und Renditezahlen eindrucksvoll. Das vermittelte Kreditvolumen verfünffachte sich im Vergleich zum Vorjahr auf eine Gesamtsumme von rund 6 Millionen Euro. Grund für
Private Krankenversicherung für Studenten ...
„Aus rein finanzieller Sicht ist für Studenten der Verbleib in der gesetzlichen Kasse meist günstiger, dort liegen die Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung derzeit bei rund 66,- Euro im Monat“, erklärt Diplom-Ökonom und Versicherungsmakler Karsten Werksnies vom Internetportal http:




