EU Kommission setzt Engagement für ein rauchfreies Leben fort
ID: 75393
Aus diesem Grund setzt die Europäische Kommission die erfolgreiche Kampagne ’HELP – Für ein rauchfreies Leben’ fort. Die Hauptzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 34 Jahren mit besonderem Schwerpunkt auf Risikogruppen und junge Mädchen. Ziel der Kampagne ist es, Unterstützung zu bieten, das Rauchen aufzuhören bzw. erst gar nicht damit anzufangen, sowie über das Passivrauchen aufzuklären. Das Budget der zweijährigen Kampagne beläuft sich auf 34 Millionen Euro.
Die neue HELP-Kampagne ist auf die Jahre 2009 und 2010 ausgelegt. Sie folgt den Expertenempfehlungen, die im Oktober 2008 in Brüssel auf der Konferenz „Communicating Health – The tobacco example“ erarbeitet wurden. Thema der Konferenz war die Vermittlung von Gesundheitsthemen am Beispiel des Rauchens. Im Mittelpunkt stand der kommunikative Zugang zu jungen Menschen und Personen aus benachteiligten Gruppen. Diskutiert wurde darüber hinaus der Aufbau von Marken im Public-Health-Bereich, um ein positives Bild des Nichtrauchens und anderer gesundheitsfördernder Aktivitäten zu stärken.
Zwei zentrale Schlussfolgerungen der Konferenz lauten: Für eine effiziente Vermittlung von Gesundheitsthemen durch die EU müssen die jungen Leute auf allen Ebenen eingebunden und beteiligt werden. Um die Jugendlichen zu erreichen, sind zudem neue und altbewährte Medien auf angemessene Weise einzusetzen.
Ines Elise Prainsack, Gremiumsmitglied des Europäischen Jugendforums (Youth Forum Jeunesse - YFJ), einer europäischen Plattform, die sich aus über 90 nationalen Jugendräten und internationalen Jugend-NROs (Nichtregierungsorganisationen) zusammensetzt, erklärte auf der Konferenz: „Jugendorganisationen, die mit jungen Leuten zusammenarbeiten, sie einbinden und ihnen Kompetenz und Selbstvertrauen vermitteln, sind Schlüsselfaktoren bei der Stärkung aktiver Bürgerrechte. Zudem befähigen sie junge Menschen, sich für eine gesunde Lebensweise zu entscheiden. Junge Menschen können und sollen über ihre eigene Gesundheit selbst bestimmen.“
Verschiedene europäische Jugendorganisationen wie EMSA (European Medical Students’ Association), ENSA (European Nursing Students’ Association), IFMSA (International Federation of Medical Students' Associations), EFPSA (European Federation of Psychology Students’ Associations) und das YFJ (Youth Forum Jeunesse) bekräftigten ihr Engagement und werden aktiv an dieser neuen Kampagne teilnehmen. Ein Konsortium von Kommunikationsagenturen, bestehend aus Ligaris und Carat Global Management*, wurde mit der Kampagne betraut.
Das Konsortium arbeitet eng mit Gesundheitsexperten, NROs, Jugendorganisationen sowie den nationalen und regionalen Gesundheitsbehörden der EU-Mitgliedsstaaten zusammen.
Die neue HELP-Kampagne startet offiziell zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2009.
Bis Mai lädt die EU-Initiative bereits jetzt in verschiedenen Mitgliedsstaaten im Rahmen ausgewählter Events RaucherInnen und NichtraucherInnen ein, den Kohlenmonoxid-Gehalt ihrer Ausatemluft mittels eines einfachen Atemtests messen zu lassen. Kohlenmonoxid ist ein gasförmiger Luftschadstoff und einer der gefährlichsten Bestandteile im Zigarettenrauch. Medizinisches Fachpersonal führt die Kohlenmonoxid-Messungen durch und informiert über die Gefahren des Rauchens und Passivrauchens.
* Ligaris ist eine auf institutionelle, öffentliche und soziale Kommunikation fokussierte Consulting-Firma mit Sitz in Paris. Ihr Tochterunternehmen Ligaris Europe in Brüssel hat sich auf Öffentlichkeitsarbeit und Eventmanagement spezialisiert. Ligaris leitet und koordiniert die Kampagne mithilfe ihres Netzwerks von PR Agenturen in den 27 EU-Mitgliedsstaaten. Der Schwerpunkt von Carat Global Management sind Medienstrategie und Media Buying.
In dieser Pressemitteilung geäußerte Meinungen geben nicht notwendigerweise die offizielle Position der Europäischen Kommission wieder.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
PresseKontakt / Agentur:
Medien-Kontakt HELP-Initiative Deutschland
HBI GmbH (PR-Agentur)
Alexandra Janetzko
Stefan-George-Ring 2
81929 München
Tel: +49-(0)89-99 38 87-32
Fax: +49-(0)89-930 24 45
E-Mail: alexandra_janetzko(at)hbi.de
Datum: 05.03.2009 - 16:38 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 75393
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Alexandra Janetzko
Stadt:
Brüssel
Telefon: +49-(0)89-99 38 87-32
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 05.03.2009
Diese Pressemitteilung wurde bisher 591 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"EU Kommission setzt Engagement für ein rauchfreies Leben fort"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
EU-Kampagne ’HELP – Für ein rauchfreies Leben’ (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Jugendliche und allen voran junge Frauen müssen weiter über die Gefahren des Tabakkonsums aufgeklärt und dabei unterstützt werden, dem sozialen Druck ihres Umfelds zu widerstehen. Untersuchungen von Gesundheitsorganisationen ergaben, dass Jugendliche Zigaretten und andere Tabakprodukte zum einen
Großer Erfolg der EU-Initiative ’HELP – Für ein rauchfreies Leben’ auf der YOU 2008 in Berlin ...
• Über 5.000 Jugendliche nahmen an den Kohlenmonoxid-Messungen teil • Motorsportler Charlie & Philip Geipel waren zu Gast am HELP-Stand Kostenfreier Foto-Download: http://www.hbi.de/help-eu/images/Philip_und_Charlie_Geipel_am_HELP-Stand_YOU_2008.JPG (BU von links nach rechts: Philip G
EU-Initiative ’HELP – Für ein rauchfreies Leben’ auf der YOU 2008 Halle 22a / Stand 113 ...
Die EU-Kampagne ’HELP – Für ein rauchfreies Leben’ ist in diesem Jahr erneut mit einem Informationsstand auf der YOU in Berlin in Halle 22a / Stand 113 vertreten. Vom 24. bis 26. Oktober 2008 informiert das HELP-Team auf der größten europäischen Jugendmesse über die Vorteile des Nichtr
Weitere Mitteilungen von EU-Kampagne ’HELP – Für ein rauchfreies Leben’
Weiterer Trend im Bereich E-Health: Immer mehr Patienten vergleichen im Internet Kosten für Arztleistungen. ...
München, 05.03.2009: Wer sich heute das Bad renovieren lässt, eine neue Küche plant oder sogar ein Haus bauen will, lässt sich einen Kostenvoranschlag unterbreiten. Dieses Procedere ist für handwerkliche Dienstleistungen der Normalfall. Das soll er jetzt auch für medizinische Leistungen werden
Gesundheitsministerin Dreyer warnt vor schleichender Impfmüdigkeit in Deutschland ...
Vor Beginn der 1. Nationalen Impfkonferenz hat die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Malu Dreyer heute vor einer schleichenden Impfmüdigkeit in Deutschland gewarnt. „Der unschätzbare Wert von Impfungen verblasst in der öffentlichen Wahrnehmung“, warnte Malu Dreyer bei einer Presse
„In Deutschland besteht Impfdefizit bei Erwachsenen“ ...
Nur wenn es ans Kofferpacken und Reisen in ferne Länder geht, wirft der Großteil der Bevölkerung in Deutschland einen freiwilligen Blick in den Impfpass, kritisiert Professor Dr. Frank von Sonnenburg. Die Folgen sind gravierend: „In Deutschland besteht ein großes Impfdefizit bei Erwachsenenâ
Impfkonferenz setzt auf bundesweiten Aktionsplan ...
Die Entwicklung einer gemeinsamen Impfstrategie ist das Ziel der 1. Nationalen Impfkonferenz vom 5. bis 7. März 2009 in der Rheingoldhalle in Mainz. Unter dem Motto der Fachkonferenz „Impfschutz im Dialog. Ein gemeinsames Projekt“ treffen sich Wissenschaftler, Politik und Kostenträger zum inte




