Keine Gerechtigkeit bei der Abwrackprämie
ID: 78441
Keine Gerechtigkeit bei der Abwrackprämie
Mit der Verweigerung, die Abwrackpraemie durch eine einfache Klarstellung im Gesetz auch Beziehern von Arbeitslosengeld II anrechnungsfrei zugute kommen zu lassen, steht die Union alleine. Dies wurde auch in der heutigen Sitzung des Ausschusses fuer Arbeit und Soziales deutlich, in der sich die SPD-Fraktion und alle uebrigen Fraktionen fuer die gesetzliche Klarstellung ausgesprochen haben. Die Ablehnung durch die Unionsfraktion ist unverstaendlich.
Es moegen nicht viele sein, fuer die die Anschaffung eines Neuwagens moeglich ist. Aber es ist schlicht ein Frage der Gerechtigkeit, ob Bezieher von Arbeitslosengeld II das bekommen, was auch leitende Angestellte in Anspruch nehmen.
Die Abwrackpraemie bezweckt und foerdert mit grossem Erfolg den Absatz von PKWs. Sie kommt zielgericht allen zugute, die ein neues Auto anschaffen und ein altes verschrotten. Ein Grund, ausgerechnet Bezieher von Arbeitslosengeld II und Menschen mit Behinderungen davon auszuschliessen, ist nicht zu erkennen.
Sollte die Abwrackpraemie verlaengert werden muessen, wird diese Frage umso dringender.
Wir erwarten von diesen Menschen, dass sie durch Arbeit ihren Lebensunterhalt selbst sichern. Gerade in laendlichen Raeumen, wo es keinen ausreichenden oeffentlichen Nahverkehr gibt, brauchen Arbeitnehmer ein Auto. Besonders fuer Familien kann ein eigenes Fahrzeug unverzichtbar sein.
Um sicherzustellen, dass niemand, auch Bezieher von Arbeitslosengeld II nicht von der Abwrackpraemie ausgeschlossen sind, benoetigen wir eine Gesetzesaenderung. Dies hat das Bundesarbeitsministerium eindeutig festgestellt. Im Interesse der Menschen muss die Union ihre Blockadehaltung aufgeben und den Weg fuer eine Gesetzesaenderung freimachen.
© 2009 SPD-Bundestagsfraktion - Internet: http://www.spdfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 18.03.2009 - 17:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 78441
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 567 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Keine Gerechtigkeit bei der Abwrackprämie"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
SPD-Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Wir nehmen die Sorgen der Betroffenen und der psychotherapeutischen Verbände sehr ernst. Deshalb steht die SPD-Bundestagsfraktion weiterhin in engem Austausch mit den Verbänden. Ergänzend zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz haben wir einen Entschließungsantrag (https://dserver.bundestag.de/btd
Ambitionierte Tabaksteuererhöhung dient Gesundheitsprävention und entlastet Versicherte und Bundeshaushalt ...
Die SPD-Bundestagsfraktion hat mit dem Koalitionspartner die Weichen für eine konsequente Präventionspolitik gestellt. Mit der vorgesehenen Tabaksteuererhöhung sollen durch gezielte Lenkungswirkungen tabakbedingte Gesundheitskosten reduziert und die Solidargemeinschaft der gesetzlich Versicherten
Das Bundespolizeigesetz bekommt einen lange überfälligen Modernisierungsschub ...
Der Deutsche Bundestag hat heute dem seit 1994 geltenden Bundespolizeigesetz einen lange überfälligen Modernisierungsschub gegeben. Wir stärken damit die Bundespolizei, geben ihr zeitgemäße Befugnisse an die Hand und machen unsere Bahnhöfe zu sichereren Orten. So setzen wir die modernste Techn
Weitere Mitteilungen von SPD-Bundestagsfraktion
HOFF: Bundesregierung muss Vorstoß Frankreichs zur Reduzierung der Beschaffung des A400M aufgreifen ...
. Zur Diskussion in Frankreich, den Beschaffungsumfang des A400M zu verringern, erklärt Elke HOFF FDP-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages: Die Bundesregierung muss den Vorstoß Frankreichs nutzen, um eine sinnvolle Reduzierung des Beschaffungsumfa
KAUCH / BRUNKHORST: SPD zerstört mitten in der Wirtschaftskrise Investitionen in erneuerbare Energien ...
. Zur heutigen Beratung im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages über einen FDP-Gesetzentwurf zur Änderung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) hinsichtlich Biogasanlagen erklären die FDP-Umweltpolitiker Michael KAUCH und Angelika BRUNKHORST: Die schwarz-rote Koalition hat mit ihrer EEG-
MEINHARDT: Gerade im Krisenjahr müssen genügend Ausbildungsplätze angeboten werden ...
BERLIN. Der bildungspolitische Sprecher der FDP im Deutschen Bundestag Patrick MEINHARDT unterstützt den Appell von DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun nach ausreichend Ausbildungsplätzen in der Wirtschaftskrise: Es ist enorm wichtig, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise nicht zu einer Ausbildung
PARR: Jugendschutz muss konsequenter vollzogen werden ...
BERLIN. Anlässlich der Ankündigung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Kinder als Testkäufer für Alkohol einzusetzen, erklärt der sucht- und drogenpolitische Sprecher der ?????FDP-Bundestagsfraktion Detlef PARR: Der Einsatz von Kindern als Testkäufer hochprozentigen Alkohols gehört zu




