20 Jahre Arbeitsstelle Bertolt Brecht
ID: 78964
1989 wurde die Forschungseinrichtung an der Universität Karlsruhe gegründet und entwickelte sich seitdem zu einer der wichtigsten Anlaufstellen der Brecht-Forschung weltweit. 2009 wird das Jubiläum mit der Ausstellung „Glotzt nicht so romantisch!“ gefeiert.

(firmenpresse) - Er gilt als der einflussreichste deutsche Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts – als Eugen Berthold Friedrich Brecht am 10.Februar 1898 in Augsburg geboren, schrieb Brecht über 50 Dramen und unzählige weitere Texte. „Die Dreigroschenoper“, „Der gute Mensch von Sezuan“ oder „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ sind nur einige seiner Stücke, die bis heute auf Bühnen rund um die Welt gespielt werden.
Dr. phil. Jan Knopf, seit 1984 Professor für Literaturwissenschaft an der Universität Karlsruhe, widmete sich schon früh der Aufarbeitung und Dokumentation der Werke Brechts. 1989 gründete die Stadt Karlsruhe in Kooperation mit der Universität und finanzieller Unterstützung der Wirtschaft die Arbeitsstelle Bertolt Brecht (kurz ABB), deren Leiter Professor Knopf wurde.
Zu den größten Projekten, die die ABB seit ihrer Gründung realisiert hat, gehört zweifellos die Herausgabe der „Großen kommentierten Berliner und Frankfurter Ausgabe der Werke Brechts in 30 Bänden“, die Veröffentlichung des „Brecht Handbuchs“ in fünf Bänden und die Gründungen zweiter Nachfolge-Institutionen in Japan und Südkorea.
Grund genug also, das 20-jährige Bestehen der ABB in würdigem Rahmen zu feiern. Vom 24.April bis zum 24.Mai 2009 findet daher die Ausstellung „Glotzt nicht so romantisch!“ im Karlsruher Prinz-Max-Palais in Karlsruhe statt. Die Ausstellung gibt Einblicke in das Werk Bertolt Brechts und in die Arbeit der ABB. Hierzu begleitend finden ab dem 30.April jeden Donnerstag begleitende Vorträge statt.
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Prof. Dr. Jan Knopf
Leiter Arbeitstelle Bertolt Brecht
Kaiserstraße 12
76128 Karlsruhe
Tel.: 0721/ 60 82 644
E-Mail: ef01(at)litwiss.uni-karlsruhe.de
Datum: 20.03.2009 - 13:26 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Prof.Dr. Jan Knopf
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Freigabedatum: 20.03.2009
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