Piraten in Deutschland schlechteste Lösung

Piraten in Deutschland schlechteste Lösung

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Piraten in Deutschland schlechteste Lösung

Juristische Behandlung in Kenia akzeptable Zwischenlösung



(pressrelations) - ehmend auf die aktuelle Diskussion um die Piraten, die kürzlich beim Angriff auf das deutsche Versorgungsschiff SPESSART festgesetzt wurden, erklären der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Bernd Siebert MdB und der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Hans-Peter Uhl MdB:

Die Piraten, die die SPESSART angegriffen haben, nun für ein Gerichtsverfahren nach Deutschland zu holen, ist sicherlich die schlechteste aller Lösungen. Grundsätzlich sind wir nach wir vor der Ansicht, dass ein internationaler Piraterie-Gerichtshof geschaffen werden muss, um diesem Problem auf internationaler Ebene angemessen zu begegnen. Bis eine solche Institution geschaffen ist, ist die juristische Behandlung vor einem Gericht in Kenia allerdings eine akzeptable Zwischenlösung.

Die Einrichtung eines internationalen Piraterie-Gerichtshofes wurde von uns bereits wiederholt gefordert. Unbefriedigende Ergebnisse, wie möglicher Asylmissbrauch oder gar die straflose Freilassung von bereits festgesetzten Piraten am nächsten Strand, könnten so von vornherein verhindert werden.

Damit geben wir nicht das Recht auf, Piraten in Einzelfällen – insbesondere bei Kapitalverbrechen gegen Leib und Leben eines Deutschen – bei uns vor Gericht zu stellen. Demgegenüber kann es aber sicherlich nicht in unserem Interesse sein, Piraten wegen minder schwerer Vergehen in Deutschland den Prozess zu machen.


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Datum: 02.04.2009 - 11:41 Uhr
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