Technikmagazin CHIP berichtet über genialen Spartrick - Internet-Shopping in England: Einkaufen zum halben Preis
Nach Angaben des CHIP-Redakteurs Niels Held läuft die Online-Bestellung in England im Prinzip genauso ab wie in deutschen Webshops: „Für Amazon.co.uk können Sie sogar ihre deutschen Anmeldedaten verwenden. Lediglich eine Kreditkarte ist beim Auslands-Shopping ein Muss.“ Der Warenversand aus dem EU-Mitgliedsland Großbritannien ist zollfrei. Allerdings berechnen die englischen Händler statt der britischen Mehrwertsteuer von 15 Prozent den vier Punkte höheren deutschen Satz.
Digitale Medien und viele andere Artikel, etwa elektronische Geräte, sind auf Amazons Marketplace oft spottbillig. Die Abwicklung der Bezahlung durch Amazon schließt Zahlungsstreitigkeiten nahezu aus, und der Käufer muss auch keine überhöhten Versandkosten fürchten.
Dem Artikel zufolge werden Filme ebenso wie Videospiele oft mit deutschen Tonspuren oder zumindest deutschen Untertiteln geliefert. Die entsprechenden Informationen finden Kaufinteressenten für Filmdiscs auf www.ofdb.de und für Spiele auf www.ogdb.de. Die TV-Normen und der Regionalcode für DVDs sind in England und Deutschland identisch. Wichtig bei elektrischen Geräten: Auch die Stromspannung ist gleich. Der einzige Unterschied: Englische Netzstecker sehen anders aus, ein simpler Adapter für wenige Euros schafft da Abhilfe.
Nach Ansicht von CHIP-Redakteur Held spricht nichts gegen den Online-Einkauf in Großbritannien – mit einer kleinen Einschränkung: „Die EU-weit übliche Gewährleistung von zwei Jahren müssten Sie bei Bedarf beim englischen Händler beanspruchen. Wenn Sie das nicht abschreckt, steht einer Schnäppchenjagd in englischen Webshops nichts im Wege.“
Der ausführliche Artikel erscheint in der neuen CHIP 05/2009, die seit 3. April im Handel ist.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 03.04.2009 - 13:04 Uhr
Sprache: Deutsch
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