BMW übergibt Elektrofahrzeug BMW ActiveE zu Forschungszwecken an das Institut für Automobiltechnik der TU Dresden
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BMW übergibt Elektrofahrzeug BMW ActiveE zu Forschungszwecken an das Institut für Automobiltechnik der TU Dresden
Im Rahmen eines Förderprojekts des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden Möglichkeiten zur Erhöhung der Reichweite von Elektrofahrzeugen erforscht.
Elektromobilität und intelligentes Energiemanagement gehören zu den Schlüsseltechnologien bei der Entwicklung von innovativen Lösungen für effizientes Fahren in urbanen Ballungsgebieten. Die BMW Group unterstützt aktuelle Forschungsvorhaben auf diesem Gebiet und stellt dem Institut für Automobiltechnik an der Technischen Universität Dresden einen BMW ActiveE zur Verfügung. Das rein elektrisch angetriebene Fahrzeug, das heute an den Direktor des Instituts, Prof. Dr. Bernard Bäker, übergeben wurde, wird als Erprobungsträger im Rahmen des wissenschaftlichen Projekts "Energieeffizientes Fahren 2014" eingesetzt. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsvorhabens liegt der Schwerpunkt der Forschung der TU Dresden in der Vernetzung zwischen Fahrzeug und Verkehrsinfrastruktur als Beitrag zur Erhöhung der Reichweite von Elektrofahrzeugen beim lokal emissionsfreien Fahren im Stadtgebiet.
Der BMW ActiveE bietet ideale Voraussetzungen für die praktische Erprobung und Validierung von Technologien, die das Energiemanagement im Stadtverkehr optimieren. Sein Antriebssystem entspricht in wesentlichen Umfängen der BMW eDrive Technologie, die für das erste rein elektrisch angetriebene Serienfahrzeug der BMW Group, den BMW i3, entwickelt wurde. In diesem Modell, das noch im Laufe des Jahres 2013 auf den Markt kommt, erreicht auch die intelligente Vernetzung zugunsten des Energiemanagements und der Mobilitätsplanung ein weltweit einzigartiges Niveau. So verfügt der BMW i3 über eine dynamische Routenführung, die bei der präzisen Ermittlung der elektrischen Reichweite unter anderem auch das Streckenprofil und die Verkehrslage berücksichtigt.
Die Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden haben sich zum Ziel gesetzt, den Informationsaustausch zwischen dem Fahrzeug und seiner Umgebung noch intensiver für möglichst effizientes Fahren zu nutzen. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der Vernetzung des Energiemanagements im Fahrzeug mit der Verkehrsinfrastruktur. Untersucht wird beispielsweise, wie sich die Betriebs- und Fahrstrategie eines Elektrofahrzeugs mit Daten der zentralen Ampelschaltung der Stadt Dresden abgleichen lässt. Durch das intelligente Energiemanagement soll das Fahrzeug in die Lage versetzt werden, die Fahrgeschwindigkeit auf das optimale Ausnutzen einer Grünen Welle auszurichten, die Verzögerung bei der Annäherung an eine Kreuzung so effizient wie möglich zu gestalten und während des Stillstands den Betriebsmodus elektrischer Verbraucher je nach Dauer der Rotphase zu variieren.
Im Rahmen der Erprobungsfahrten mit dem BMW ActiveE wird nun unter realitätsnahen Bedingungen ermittelt, in welchem Umfang sich die elektrische Reichweite durch den Einsatz des vernetzten Energiemanagements noch weiter steigern lässt. Außerdem gehören technische Lösungen für die Datenübertragung von der Verkehrszentrale ins Fahrzeug und ein kundenorientiertes Anzeige- und Bedienkonzept für das effizienzfördernde System zum Forschungsumfang des Projekts.
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Datum: 19.06.2013 - 16:31 Uhr
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