MAN legt Amnestieprogramm für Mitarbeiter auf
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MAN legt Amnestieprogramm für Mitarbeiter auf
Mitarbeiter, die am Amnestieprogramm teilnehmen wollen, können sich bis zum 16. Juni 2009 an den Ombudsmann der MAN Gruppe wenden. Der Ombudsmann kann Mitarbeiter vorab über das Amnestieprogramm informieren, ohne dass die Identität gegenüber dem Unternehmen bekannt gegeben wird. Die Amnestie gilt zwischen Mitarbeiter und Unternehmen, schützt aber nicht vor eventuellen strafrechtlichen Maßnahmen. Die Staatsanwaltschaft begrüßt aber eine uneingeschränkte Kooperation und wird dies im Rahmen ihrer Möglichkeiten bei auskunftswilligen Mitarbeitern positiv berücksichtigen.
MAN hat sofort nach Bekanntwerden der Vorwürfe eine interne Sonderprüfung zu Provisionszahlungen mit externen Experten eingeleitet. Das Amnestieprogramm ist sowohl ein wichtiger Bestandteil der laufenden internen Prüfung als auch ein Angebot zur Zusammenarbeit an möglicherweise betroffene Mitarbeiter. MAN hat ein hohes Interesse, dass alle Vorwürfe schnell und umfassend aufgeklärt werden.
Die MAN Gruppe ist eines der führenden europäischen Industrieunternehmen im Bereich Transport-Related Engineering mit jährlich rund 15 Mrd ? Umsatz (2008). MAN ist Anbieter von Lkw, Bussen, Dieselmotoren, Turbomaschinen sowie Spezialgetrieben und beschäftigt weltweit rund 51 300 Mitarbeiter. Die MAN-Unternehmensbereiche halten führende Positionen auf ihren Märkten. Die MAN AG, München, ist Mitglied im Deutschen Aktienindex Dax der 30 führenden deutschen Aktiengesellschaften.
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Datum: 18.05.2009 - 17:02 Uhr
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