Wohnungsmieten in Ballungszentren ziehen kräftig an

Wohnungsmieten in Ballungszentren ziehen kräftig an

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(firmenpresse) - Bonn/Düsseldorf - Der deutsche Mietmarkt bietet kein einheitliches Bild. Es gibt wieder das klassische Nord-Süd-Gefälle. Auch wenn der Fussballverein Bayern München zur Zeit noch nicht an der Spitze der Bundesliga steht, kann man das für die Mieten in München sehr wohl sagen. So kostet eine Altbauwohnung mit mittlerem Wohnwert in Dortmund - in der Bundesliga momentan auch eher ein Kellerkind - rund halb so viel wie in der bayerischen Metropole. Die durchschnittlichen Wohnungsmieten sind nach Angaben des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) http://www.vdm.de in diesem Jahr nahezu stabil. Dies ergab eine Untersuchung der Neuvertragsmieten für Wohnraum in 270 deutschen Städten. Allerdings haben viele Mieter aufgrund der hohen Heizkosten nicht viel von den insgesamt geringen Steigerungen bei den Mieten.

Es lohnt sich allerdings ein genauerer Blick auf die Lage. Der Fachdienst Erfolg der Düsseldorfer Unternehmensgruppe Investor und Treuhand http://www.investor-treuhand.de analysiert in seiner November-Ausgabe die neuesten Entwicklungen und kommt zu folgendem Schluss: "Wer derzeit in Hamburg oder Düsseldorf eine Wohnung sucht, muss je nach Marktsegment mit acht bis neuen Prozent höheren Mieten als im Vorjahr rechnen. Diese kräftigen Mietsteigerungen sind der Vorbote eines neuen Trends." Der Grund für diese Preissteigerungen: Die Bautätigkeit ist dramatisch zurückgegangen. Experten rechnen daher für Süddeutschland, für die westdeutschen Ballungsräume und für die attraktiven Lagen in Berlin mit deftigen Mietsteigerungen. Lediglich "in der Platte" lebt es sich um fünf Prozent günstiger als im Vorjahr. Im hohen Norden zahlt der Mieter ebenfalls vergleichsweise wenig Geld. Dort liegt das Mietniveau rund 3,2 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt und sogar 12,5 Prozent unter dem Mittelwert der süddeutschen Städte. Auch im "billigen Berlin" kann man nicht mehr unbedingt günstiger wohnen als in Köln oder Hamburg. In den attraktiven Spitzenlagen werden auch in der deutschen Hauptstadt absolute Höchstwerte gemessen.



Investitionen in den Immobilienmarkt lohnen sich weiterhin. Laut Erfolg sieht ein Gesetzentwurf der Bundesregierung künftig einige Erleichterungen für Eigentümer vor. Der Erfolg wörtlich: "Die von der Bundesregierung geplante Gesetzesänderung zielt darauf ab, die Verwaltung von vermieteten, aber auch selbst genutzten Wohnobjekten zu erleichtern. Damit wächst die Attraktivität für Investitionen in den Immobilienmarkt, der zunehmend in den Blickpunkt der Anleger gerät." Im Vergleich zu Aktien ist die Anlageform Immobilienbesitz nach Meinung von Branchenkennern eine sichere Bank, wenn es um die private Altersvorsorge geht. Auch die demographisch Entwicklung werde den Wert der Immobilie in Zukunft nicht entwerten. Es kommt nicht auf die Zahl der Einwohner, sondern auf die Zahl der Haushalte an. In Berlin beispielsweise existieren schon jetzt 50 Prozent Single-Haushalte. Das gilt nicht nur für junge Menschen, sondern in steigendem Masse auch für Senioren. Und auch wenn Deutschland im Jahr 2050 "nur" noch 75 Millionen Einwohner haben sollte, heisst das nicht, dass die Zahl der Haushalte dramatisch sinken wird. Von einer Immobilienentwertung durch Bevölkerungsschwund kann also, da sind sich die Experten einig, nicht die Rede sein.
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