Mittelstand setzt auf eigene Innovationskraft - Wissen der Mitarbeiter von entscheidender Bedeutung

Mittelstand setzt auf eigene Innovationskraft - Wissen der Mitarbeiter von entscheidender Bedeutung

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(firmenpresse) - Bonn/Düsseldorf - Der wichtigste Faktor für mittelständische Unternehmen, die sehr stark wachsen und neue Arbeitsplätze schaffen, ist die eigene Innovationskraft. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Ernst&Young http://www.de.ey.com, die gemeinsam mit dem F.A.Z. - Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen erarbeitet wurde, wie die Agentur pressetext http://www.pressetext.com berichtet. Die erfolgreichen Unternehmer setzen demnach auf das Wissen ihrer Mitarbeiter und auf eine solide Wachstumsfinanzierung. "Als Studienergebnis kristallisierten sich fünf Siegerstrategien heraus", so Alfred Müller, Mitglied des Vorstands von Ernst & Young.

Als wichtigsten Faktor nennt fast jeder Unternehmer seine selbstverantwortlichen Mitarbeiter. In 66 Prozent der befragten Unternehmen entscheiden die Mitarbeiter bei strategischen Fragen mit, in 90 Prozent gehören Zielvereinbarungen zum Alltag, berichtet pressetext. Als zweite Siegerstrategie wurde die Kundennähe genannt. Wachstumsunternehmen konzentrieren sich demnach auf einige wenige lukrative Kunden und erzielen rund 80 Prozent des Umsatzes mit nur 40 Prozent der Kunden.

Die Konzentration auf lukrative Nischen ist ein weiterer, wichtiger Punkt in der Strategie von Unternehmen. Der Focus auf spezialisierte Technologien und Dienstleistungen ist unumgänglich, um gegen billige Ersatzprodukte bestehen zu können. Nur 17 Prozent der befragten Unternehmen fürchten sich vor "billiger" Konkurrenz. Um das Wachstum konstant halten zu können, müssen die Unternehmen die Absatzchancen im Ausland nutzen, was als vierte Siegerstrategie tituliert wurde. So wächst etwa jedes dritte Unternehmen im Ausland - vorzugsweise in Europa, zunehmend auch in China.

Ausserdem seien neue, aber solide Finanzierungswege wichtig. Mehr als 20 Prozent vertrauen inzwischen auf Risiko-Kapitalgebern und private Investoren. Trotzdem geht der Mittelstand noch immer konservativ mit dem Geld um: 91 Prozent finanzieren notwendige Investitionen über Gewinne oder das laufende Geschäft, rund 47 Prozent verlassen sich auf das Eigenkapital.



"Der Mittelstand ist der Innovationsmotor der deutschen Wirtschaft", so die Einschätzung von Michael Müller, Geschäftsführer der a & o-Gruppe http://www.ao-services.de und Wirtschaftssenator im Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmwonline.de. "Einige staatsnahe Grossunternehmen sind oft weniger innovativ und ähneln schweren, aber etwas unbeweglichen Tankern." Müller verweist auf Zahlen die der BVMW vorgelegt habe: So stammten drei Viertel aller angemeldeten Patente in Deutschland aus kleineren und mittleren Unternehmen. Unternehmen bis 100 Mitarbeiter beschäftigen mit einem Anteil von mehr als zehn Prozent der Belegschaft überdurchschnittlich viele Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung, sagte der Wirtschaftssenator.


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