Auch die eidgenössischen Studenten erliegen dem Charme der grossen Namen
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Die eidgenössischen Wirtschaftsstudenten interessieren sich laut Neue Zürcher Zeitung (NZZ) http://www.nzz.ch nach den Grossbanken auch für im Konsumgüterbereich tätige Firmen wie L’Oreal, Adidas oder Procter & Gamble sowie Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsfirmen wie PricewaterhouseCoopers, Ernst & Young, oder McKinsey & Company. Die Studenten der Ingenieurwissenschaften, Physik und Informatik präferieren nach IBM und Apple die Unternehmen Microsoft und Intel. Ausserdem ergab die Umfrage, dass die Schweizer Studenten internationaler ausgerichtet sind als ihre Kollegen in anderen europäischen Ländern. Sie sprächen im Schnitt mehr Fremdsprachen und studierten häufiger im Ausland als der durchschnittliche europäische Student. Zudem seien die Schweizer Absolventen eher bereit, für ihren künftigen Arbeitgeber im Ausland zu arbeiten. Rund 75 Prozent der Studierenden interessierten sich dafür, gegenüber knapp zwei Dritteln im restlichen Europa, so die NZZ. Zudem halten sich die Schweizer Studienabgänger für besser und berufsbezogener ausgebildet als ihre Kollegen, so dass sie insgesamt ihre berufliche Zukunft sehr optimistisch sehen.
"Die Ergebnisse der Studie überraschen mich nicht", sagt Michael Müller, Geschäftsführer der auf IT-Dienstleistungen spezialisierten a & o-Gruppe http://www.ao-services.de mit Firmensitzen in Neuss und Potsdam und Wirtschaftssenator im Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmwonline.de. "Auch die deutschen Studenten erliegen zunächst einmal dem Reiz der grossen Namen. Doch ich empfehle alle Studenten technischer und wirtschaftsorientierter Studienfächer, auch die mittelständischen Firmen nicht aus dem Auge zu lassen. In mancher Nische oder in der vermeintlichen Provinz gibt es nämlich den einen oder anderen Mittelständler, der in seinem Segment zur Weltspitze gehört. Ausserdem werden die Konzerne in nächster Zeit wohl eher Arbeitsplätze abbauen als neue schaffen. Die Situation bei den kleinen und mittleren Unternehmen schätze ich wesentlich optimistischer ein, obwohl die Politik zu oft einseitig für die Konzerne tätig ist."
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Datum: 21.07.2006 - 13:21 Uhr
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