Google wird mobil – Persönlicher Info- und Kommunikationsmanager für unterwegs
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„In den vergangenen Jahren haben sich innerhalb dieses Bereichs Marktnichen gebildet, die von Unternehmen wie Google oder Apple sehr gewinnträchtig genutzt werden können", ist Carlaw überzeugt. Die - offiziell noch unbestätigten - Anstrengungen von Google sieht der Analyst darin begründet, dass die mobile Umsetzung von Web-2.0-Angeboten für Unternehmen wie Google oder Apple hohe Priorität besitzt. Zudem sei gerade im Smartphone-Segment in den vergangenen Jahren kein Stein auf dem anderen geblieben, so Carlaw.
Für Bernhard Steimel, Sprecher der Initiative Voice Business http://www.voicedays.de, sind die Google-Pläne keine Überraschung: „Je weiter die Technologie für Informationszugang und Informationsabrufsteuerung vorangetrieben wird, desto mehr Synergieeffekte werden eintreten - der Informationszugang der Zukunft wird mobil, multimedial, multimodal und multilingual sein. Das ist einer der gewaltigsten Meilensteine in der menschlichen Informationsnutzung“, prognostiziert Steimel. Dass Google etliche Sprachtechnikspezialisten an Bord geholt habe, sei dabei kein Zufall. Das Voice-Team arbeite an einem umfassenden Konzept: Eine Art persönlicher Info- und Kommunikationsmanager. Diesen Dienst könne man mobil nutzen, wenn alle Funktionen für Sprachausgabe und -erkennung ebenso ausgelegt wären wie für die Nutzung mit grafischem Interface. Millionen Kunden hätten dann auf mobilen Endgeräten mit VoIP und Datenanbindung die Welt in der Tasche: „Sie könnten telefonisch ihre gesamte E-Mail-Korrespondenz führen, Kontakte und Termine pflegen und das Web in Text, Ton und Video durchsuchen", spekuliert Steimel. Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, wird Google sein Phone in Kooperation mit Netzbetreibern anbieten (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=061218002 ).
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Datum: 24.04.2007 - 13:00 Uhr
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