Bei jedem Busfahrer, fährt die Angst mit! Berliner Busfahrer sehen sich immer mehr mit Gewaltdelikten der Fahrgäste konfrontiert. Busse werden vor allem
Nachts angegriffen, mit Steinen beworfen oder die Busfahrer selber werden tätlich attackiert. Es ist schon ein
unhinnehmbarer Zust ...

05.10.2007

Angriffe auf Busfahrer nehmen zu

Bei jedem Busfahrer, fährt die Angst mit! Berliner Busfahrer sehen sich immer mehr mit Gewaltdelikten der Fahrgäste konfrontiert. Busse werden vor allem
Nachts angegriffen, mit Steinen beworfen oder die Busfahrer selber werden tätlich attackiert. Es ist schon ein
unhinnehmbarer Zustand, die Busfahrer/innen dort erleiden müssen. Wenn die BVG-Führungsspitze Mist baut, sind
es meist die Falschen, an denen die Wut rausgelassen wird. Man sollte almählich darüber nachdenken, Zivilstreifen
auf jeder Buslinie einzusetzen. Denn wenn Fahrer angegriffen werden, dauert es meist zu lange, bis die Einsatzkräfte
der Polizei vor Ort sind. Es kann und darf nicht zugelassen werden, das Busfahrer für alles den Kopf hinhalten
müssen. Letzte Woche eskalierte die Situation, als ein Busfahrer zwei Fahrgäste aufforderte, den Bus zu verlassen,
weil in den Bussen das Essen strikt untersagt ist. Die darauf folgende Konfrontation war nur all zu verständlich.
Irgend wann staut sich auch die Wut der Busfahrer so lange auf, bis es zum großen Knall kommt. Pöbeleien, Rangeleien
und anderes sind keine Seltenheit mehr. Wenn Zivilstreifen zu teuer sind, dann sollte man mit Fahrerkabinen, der
fleißigen Buslenker schützen. Wann wird endlich nicht mehr nur geredet, sondern auch der Schutz derer garantiert,
die nichts für die Umtriebe der Führungsspitze können? Man sollte nicht vergessen, das die Fahrer/innen meist weniger
verdienen, als jene, die in anderen berufen arbeiten. Außerdem ist die Last der Verantwortung, große Busse unfallfrei durch die Stadt zu lenken ziemlich hart. Eine Sensibilisierung der Bevölkerung ist daher dringend notwendig und längst überfällig.






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