Mehr Veränderung, mehr Kreativität
ID: 40351
Warum die Stimme die Service-Gesellschaft erobert und die Mitte nicht golden ist
Top-Themen der NeueNachricht-Winterausgabe
Von Andreas Schultheis
„Statt sich auf Kosteneinsparungen zu konzentrieren, sollten Unternehmen auf Investitionen in Services setzen, die sicherstellen, dass die Kunden positive Erfahrungen machen", forderte Genesys-Managing Director Michael-Maria Bommer. Diesem Ansinnen trug auch die Vorstellung der Qualitätskriterien für Sprachapplikationen durch die Initiative Voice Business Rechnung. „Wer sich als Call Center-Dienstleister kontinuierlich verbessern will, muss in der Lage sein, die Qualität seiner Dienstleistung umfassend zu messen", sagte Bernhard Steimel, Sprecher der Initiative Voice Business.
Dienstleistung ist das Stichwort für unseren ständigen Gastkolumnisten Michael Müller, Geschäftsführer des IT-Dienstleisters a&o. Sein Thema diesmal: Vernetzung und Veränderungsdynamik. Der Einstieg in die digitale Ökonomie habe Menschen und Märkte verändert, Ansprüche an Produkte und Service individueller gemacht. In einer von so genannten E-Lancern und Sohos (Small offices, home offices) beherrschten Ökonomie wandele sich die Rolle des Wirtschaftsmanagers, der nichts mehr gemeinsam hat mit dem Industriekapitän vergangener Tage. An die Stelle eines Unternehmens industrieller Prägung tritt ein Netz von freischaffenden und weitgehend selbstbestimmten Arbeitskräften, die über die gesamte Welt verstreut und auf elektronischem Wege verbunden zusammenarbeiten können. Instabilität und der Abschied von alten Organisationsmustern führe zwar zur Verringerung der Handlungsfähigkeit in einem System, dafür steige die Kreativität. Die Kehrseite: Veränderung werde oft mit Bedrohung gleichgesetzt. Die Menschen könnten nicht Schritthalten mit der verordneten Veränderungsgeschwindigkeit in Wirtschaft und Politik. Diese habe laut Müller letztlich mit sich selber zu tun. Insbesondere die Union wandele auf schwierigen Pfaden in der so genannten Mitte, die sie wiederentdeckt hat, die aber leider nicht die sprichwörtlich goldene Mitte sei. Von dort aus betreibe man nicht quasi automatisch eine ausgewogene Wirtschaftspolitik. „Vielmehr verliert sich der, der die Mitte besetzt und für sich reklamiert, in Beliebigkeit und Konturlosigkeit, steht für Sowohl-als-Auch-Programme und büßt am Ende das ein, was Politik am meisten ersehnt: die Glaubwürdigkeit", so Müller.
Ein Modell, das für manche Bereiche der Politik zumindest interessant wäre, weil die Rücksichtnahme auf Wahltermine in diesem Fall keine Rolle spielen müsste, stellt der NeueNachricht-Gastautor Marc Emde vor, Personalexperte bei Kirchconsult in Köln. In deutschen Chefsesseln sitzen demnach immer häufiger Kurzzeit-Chefs, so genannte Interim Manager. Sie übernehmen zeitlich befristete Managementaufgaben, bleiben als „Kurzzeit-Chefs" drei bis neun Monate auf ihrem Posten. „Interim Management ist ein eigenständiges Berufsbild mit unternehmerisch handelnden, flexibel und projektorientiert arbeitenden Umsetzern vor Ort. Fachliche Professionalität, hohe Sozialkompetenz verbunden mit natürlicher Autorität und positiver Ausstrahlung sind die Voraussetzungen, die ein guter Interim Manager mitbringen sollte", schreibt Emde.
Das Magazin NeueNachricht erscheint vierteljährlich. Das Einzelheft kostet 8,20 Euro. Bestellungen per Fax unter: 0228 – 620 44 75 oder E-Mail: baerbel.goddon@sohn.de. Redaktionen erhalten Besprechungsexemplare kostenlos.Unternehmensinformation / Kurzprofil:
PresseKontakt / Agentur:
Redaktion
medienbüro.sohn
Ettighoffer Straße 26 A
53123 Bonn
Tel: 0228 – 620 44 74
Fax: 0228 – 620 44 75
Mobil: 0177 620 44 74
medienbuero(at)sohn.de;
www.ne-na.de
Datum: 20.12.2007 - 09:24 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 40351
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Andreas Schultheis
Kategorie:
Dienstleistung
Meldungsart: bitte
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 20.12.2007
Diese Pressemitteilung wurde bisher 2607 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mehr Veränderung, mehr Kreativität"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
medienbüro.sohn (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Facebook-Browser könnte soziale Netzwerke umpflügen Berlin/München, 27. Februar 2009, www.ne-na.de - Millionen Deutsche sind mittlerweile in sozialen Netzwerken wie XING, Wer-kennt-wen, Facebook oder StudiVZ organisiert, haben ein Profil und präsentieren sich auf irgendeine Art im Web, ob mi
Finanzbehörden müssen mit Mittelstand innovativer umgehen ...
Schnelle Verfahren zur Stundung von Steuern und Anpassung von Vorauszahlungen Berlin, 26. Februar 2009, www.ne-na.de – Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) www.bvmw.de fordert die Finanzbehörden und Sozialversicherungen zu einem flexiblen und innovativen Umgang mit kleinen un
Kritik von Abfallexperten: Novellierte Verpackungsverordnung zementiert Grünen Punkt ...
Müllkonzern, fördert Preisdumping und unseriöse Recyclingmethoden Berlin/Bonn, 25. Februar 2009, www.ne-na.de - Einige Medien berichteten am Anfang des Jahres von der wundersamen Wiederauferstehung des Grünen Punktes http://www.gruener-punkt.de. So soll der frühere Müllmonopolist Duales Sys
Weitere Mitteilungen von medienbüro.sohn
„SelfStorage – Dein Lagerraum“ eröffnet dritten Standort in München ...
Insgesamt blickt „Selfstorage – Dein Lagerraum“ in München auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2007. Die zwei bereits bestehenden Standorte in München-Laim und in Forstenried erreichen mit mehr als 70 Prozent eine sehr hohe Auslastung. Diese Zahlen bestätigen das bereits in Marktstudien*
Experten für ITILv3 - So setzen Sie ITIL in die Praxis um ...
Wentorf, 19.12.2007. In der seit Mitte des Jahres verfügbaren Version 3 des ITIL-Standards liegt der Schwerpunkt mehr als bisher auf der strategischen Ausrichtung der IT als Grundlage zur Umsetzung von Marktvorteilen. Der neue Standard ist damit für alle IT-Organisationen hilfreich, die der zunehm
Die Netzwerker kommen: Erfolgreiche Unternehmen setzen auf flexible Strukturen der Kreativ-Ökonomie ...
Bonn - Sie werden weniger, aber es gibt sie noch immer, die Landstriche, die über Jahrzehnte von einem einzigen Wirtschaftszweig geprägt wurden, oftmals von einem einzigen Unternehmen abhängig waren oder sind. Wo mehrere Generationen bei demselben Arbeitgeber in Lohn und Brot standen, fällt es s
Bessere Projektergebnisse durch Konfliktmanagement ...
Was macht Projekte erfolgreich? Die Organisationen in Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft sind in der Regel hierarchisch strukturiert. Die allgemeine Entwicklung und die wirtschaftliche im Besonderen, die in der Zeit der Globalisierung, der Fusionen von Unternehmen zu immer größere




