Affentheater um Mehdorn endlich beenden
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Affentheater um Mehdorn endlich beenden
"Ich bin entsetzt darüber, dass die Deutsche Bahn ihre Beschäftigten offenbar noch weitaus umfangreicher und massiver überwacht hat, als bisher bekannt ist. Als ob es nicht unerträglich genug ist, dass Lieferantenlisten mit Mitarbeiterdaten systematisch abgeglichen worden sind.
Nun schlägt das Bekanntwerden, dass sowohl ein- als auch ausgehende E-Mails geöffnet und der Inhalt ausgewertet wurde, dem Fass endgültig den Boden aus. Überhaupt nicht mehr nachvollziehbar ist, dass auch Kontakte mit Verkehrswissenschaftlern ausspioniert wurden. Ich habe heute mit mehreren Professoren gesprochen, die bestürzt darüber sind, was die Aufklärer Hertha Däubler-Gmelin und Gerhart R. Baum von der KPMG aufgedeckt haben. Bei allen Wissenschaftlern verstärkt sich der Eindruck, dass alle Stellen versagt haben und dass die Deutsche Bahn und Mehdorn seit Juni 2008 genug Zeit hatten, sich über das Ausmaß der Affäre zu informieren, statt nur zuzugeben, was ohnehin bekannt war.
Der einzige der hätte überwacht werden müssen, ist Herr Mehdorn selbst, weil er die Bahn an die Wand gefahren hat. Das hat mir heute auch der bekannte Verkehrsfachmann und Mitstreiter bei Bürgerbahn statt Börsenwahn, Professor Heiner Monheim bestätigt. Es ist wunderlich, aus allen Wolken zu fallen, wenn man weiß, wie Mehdorn in den vergangenen Jahren agiert hat."
F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 27.03.2009 - 18:41 Uhr
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