Finanzkrise beschert vielen Fondsmanagern tiefrote Zahlen
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Finanzkrise beschert vielen Fondsmanagern tiefrote Zahlen
Die Finanz- und Börsenkrise hat in den Anlageergebnissen der meisten Fondsmanager tiefrote Spuren hinterlassen. Selbst die erfolgreichsten Fonds schafften es in einzelnen Anlagekategorien beziehungsweise -klassen nicht, das Geld ihrer Kunden vor Verlusten zu bewahren. Einzig die auf sichere Staats- und öffentliche Anleihen spezialisierten Verwalter bescherten ihren Investoren Gewinne, zum Teil im zweistelligen Prozentbereich. Dies ist das Ergebnis der diesjährigen Morningstar Fund Awards, die gestern Abend im Rahmen einer feierlichen Gala in Frankfurt verliehen wurden.
Mit dem US-Fondsanbieter State Street hat dabei erstmals ein Spezialist für Indexfonds als beste Gesellschaft über alle Anlageklassen hinweg gewonnen. Die von dem US-Fondsratinghaus jährlich vergebenen Awards gelten als branchenweit wichtigste Auszeichnung für Investmentfonds und Fondsgesellschaften. Sie werden in 18 verschiedenen Anlagekategorien und fünf Hauskategorien vergeben, in denen die Qualität des Gesamtangebotes einer Gesellschaft bewertet wird. Basis für die Auszeichnung bilden die gewichteten Anlageergebnisse von über 9000 in Deutschland angebotenen Fonds für die vergangenen fünf Kalenderjahre und eine detaillierte Risikoanalyse.
In absoluten Zahlen gesehen fielen die Ergebnisse in vielen Fällen negativ aus, relativ gesehen ist das Bild jedoch deutlich positiver. Im direkten Vergleich schafften es die Top-Häuser und besten Manager durchweg, besser als ihr jeweiliger Markt oder der maßgebliche Index abzuschneiden und damit ihre Investoren vor Schlimmeren zu bewahren.
Über alle Gewinner, Hintergründe und Details zum Bewertungsverfahren berichten exklusiv das Handelsblatt, Medienpartner des Awards, und die WirtschaftsWoche in ihren Ausgaben am 6. April 2009 in Form einer Sonderausgabe des NEW INVESTOR.
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Thomas Luther
Tel.: 0211-887-2520
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Datum: 03.04.2009 - 11:03 Uhr
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