DJV lobt hohe Beteiligung an MDR-Warnstreiks
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DJV lobt hohe Beteiligung an MDR-Warnstreiks
Am KI.KA-Sitz in Erfurt und an sämtlichen Standorten der Dreiländeranstalt legten die Beschäftigten um 9.00 Uhr für maximal zwei Stunden die Arbeit nieder. Sie protestierten gegen das Angebot der MDR-Geschäftsleitung, die Gehälter um zwei mal zwei Prozent und die Mindesthonorare um zwei mal vier Prozent anzuheben. Gegen das Tarifangebot der Arbeitgeberseite richtete sich der Streik, zu dem die DJV-Landesverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aufgerufen hatten. Auf Plakaten war zu lesen: "Hoppe, hoppe Reiter, wenn´s mehr gibt, geht es weiter!" oder "Fernseh´n, Hörfunk, Bildschirmseiten - für gutes Geld zu allen Zeiten!" An den Warnstreiks beteiligten sich in Leipzig allein 400 Journalisten, in Erfurt 120, in Magdeburg 80, in Halle 70 und in Dresden 50.
Seit 12 Jahren steht das MDR-Fernsehen an der Spitze der Dritten Programme in der ARD. Das wird nach Meinung der Beschäftigten in nicht ausreichendem Maß durch die Geschäftsleitung honoriert. "Beim Programm Spitze - bei Gehältern Schlusslicht. Wir wollen nach vorn!" war auf Spruchbändern ebenso zu lesen wie die Abwandlung des Leipziger Rufs im Herbst 1989 "Wir sind der MDR".
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Hendrik Zörner
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Datum: 03.04.2009 - 12:32 Uhr
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