RNZ: Er hat es verpatzt Von Klaus Welzel
Groß waren die Hoffnungen, die beide Seiten in Heiner Geißler
setzten. Doch der Schlichter des Konflikts um Stuttgart 21 hat die
verfahrene Situation noch verschlimmert: Er hat seinen Auftrag
verpatzt. Und der hätte gelautet, erst einmal eine Gesprächsgrundlage
zwischen Gegnern und Befürworten zu schaffen. Jetzt mögen zwar die
Grünen gerade noch mit am Tisch sitzen - und somit die
parlamentarische Opposition gegen das Großproje ...
RNZ: EinHumanist Von Klaus Welzel
Erst war er Kommunist, dann Marktliberaler, heute sagt er über
sich, er sei ein liberaler Konservativer. Doch vor, während und nach
seiner politischen Wandlung hatte eines stets Bestand: Kaum ein
anderer Schriftsteller setzt sich in seinen Werken so entschieden für
die Menschlichkeit ein, wie Mario Vargas Llosa. Er ist einer der
Besten überhaupt. Dass er die inneren Zerwürfnisse seiner Figuren
(meist vor politischem Hintergrund) mit einem e ...
Rhein-Neckar-Zeitung: Ein Humanist Von Klaus Welzel
Erst war er Kommunist, dann Marktliberaler, heute sagt er über
sich, er sei ein liberaler Konservativer. Doch vor, während und nach
seiner politischen Wandlung hatte eines stets Bestand: Kaum ein
anderer Schriftsteller setzt sich in seinen Werken so entschieden für
die Menschlichkeit ein, wie Mario Vargas Llosa. Er ist einer der
Besten überhaupt. Dass er die inneren Zerwürfnisse seiner Figuren
(meist vor politischem Hintergrund) mit einem e ...
RNZ: Ein Satz Von Klaus Welzel
Es ist ein Unterschied ob Bundespräsident Wulff sagt, der Islam
gehört zu Deutschland. Oder ob er sagt, der Islam gehöre auch zu
Deutschland. Liest man den viel diskutierten Satz in seiner Rede zum
3. Oktober genauer, hat er nicht einmal gesagt, genauso wie Judentum
und Christentum. Es handelte sich vielmehr um eine ergänzende
Bermerkung. Um eine sehr kluge dazu. Die Wertedebatte, die nun
angezettelt wird und bewusst die christlich-abendländisc ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Stuttgart Bei Stuttgart 21 geht es nicht um festgefahrene
Tarifverhandlungen. Sondern um eingetütete Verträge für ein
Milliardenprojekt. Insofern ist auch der Ruf nach den üblichen
Verdächtigen, die als Schlichter in Frage kommen könnten, etwas
voreilig. Um überhaupt aus dem verbalen Stellungskrieg
herauszukommen, wäre da schon eine längere "moderierte Diskussion",
wie sie Birgit Homburger vorgeschlagen hat, zielführender. Aber kann
es ange ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Stuttgart Den Anspruch, legitime Ziele zu verfolgen, darf
man der Landesregierung nicht absprechen. Der Entschluss, mit den
Arbeiten zu Stuttgart 21 zu beginnen, ist wahrlich ausreichend
demokratisch legitimiert. Der Einsatz staatlicher Gewalt dazu eben
auch. Wer sich an den Gesetzen unseres Landes orientiert, muss das
akzeptieren. Die Durchsetzung von Recht zu jedem Preis gehört aber
nicht dazu. Genau das ist am Donnerstag geschehen. Ein
schwerwiegender Fehler der Politik oder der Einsatzlei ...
RNZ: Ein Volk? - Kommentar zur Einheit Von Christian Altmeier
"Wir sind ein Volk": Der politische Schlachtruf der Wendezeit
wurde vor zwanzig Jahren schneller Wirklichkeit, als sich viele dies
erträumt hatten - und stimmt doch bis heute nicht so ganz. Noch immer
ist Deutschland in vielen Punkten in Ost und West gespalten. Löhne
und Renten sind im Osten niedriger als im Westen, die
Arbeitslosigkeit dafür doppelt so hoch. Im Westen wiederum wird auf
die Billionen Euro an Transferleistungen verwiesen. L ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Stuttgart Bei Stuttgart 21 verhält es sich angesichts der
Zuspitzung des Konflikts wie mit dem Satz: Ein bisschen schwanger
geht nicht. Sprich: Das Projekt kommt. Oder es stirbt. Den
Initiatoren des Widerstandes droht die Kampagne zu entgleiten, der
Kampf wird hässlich, und die Gegnerschaft unüberbrückbar. Und man
kann dazu Fragen stellen: Wo endet das Recht auf Demonstration, wo
pervertiert es zur Gewalt? Aber auch danach muss gefragt werden: Wie
viel Geduld sollte der kluge Sta ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Merkel Jetzt regiert Merkel durch. Ob bei den
Atomlaufzeiten, der Gesundheitsreform oder bei der knappestmöglichen
Anpassung der Hartz IV-Sätze. Sie sucht förmlich den Widerstand und
damit den Nachweis, dass sie auch unpopulär kann. Was ihr zwar
automatisch den 08/15-Vorwurf der Klientelpolitik oder der sozialen
Kälte einbringt. Aber sie setzt darauf, dass sich die Stereotypen der
Frontalopposition beim Wähler schnell abnutzen. Merkel möchte vor
allem ihre Energ ...
RNZ: Loyaler Diener - Kommentar zu Schäuble Natürlich kann Schäuble auch vom Krankenbett
aus einen Teil seiner Amtsgeschäfte erledigen. Dennoch wird nun
unweigerlich die Frage aufkommen, ob der gesundheitlich angeschlagene
Minister seinem durch viele Dienstreisen und lange Sitzungen auch
körperlich anstrenden Job noch gewachsen ist. Für die Kanzlerin kommt
diese Diskussion zur Unzeit. Merkel braucht den erfahrenen und
loyalen Schäuble, der für die Reduzierung der Neuverschuldung keiner
Diskussion au ...
RNZ: Teure Pillen - Kommentar zu Arzneimittel/Nutzenbewertung Von Christian Altmeier
Gerade erst hat die schwarz-gelbe Koalition eine Gesundheitsreform
auf den Weg gebracht, die die Versicherten mit höheren
Kassenbeiträgen belastet - und sie für alle künftigen Zuschläge
allein aufkommen lässt. Die Wähler können daher zu Recht erwarten,
dass Gesundheitsminister Philipp Rösler sein Versprechen erfüllt, die
Kostensteigerung im Gesundheitswesen in den Griff zu bekommen. Zu
diesen Kosten tragen nicht zul ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Gabriel Bei Sigmar Gabriel, der auf einer Woge des
schwarz-gelben Unvermögens dorthin getragen wurde, wo er heute steht,
hat die Kampfparole: "Zurück zur Macht" eine besondere Bedeutung.
Sie lässt sich an vielen Stellen so lesen: Zurück hinter die
Reformzeit der Schröder-Ära. Dem enttäuschten Parteivolk wird wieder
nach dem Munde geredet, ob bei der Renten mit 67, der
Gesundheitsreform, natürlich beim Atomausstieg, bei der
Hochsteuerpolitik f&uum ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Tornados So gefragt wie anfangs sind die Bilder der
Tornado-Kameras heute nicht mehr - inzwischen ist die Technik der
Alliierten mit ihren Aufklärungs- und Angriffsdrohnen weiter.
US-General David Petraeus nimmt Deutschland in die Pflicht, und
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg kommt der Bitte nur
allzu gerne nach, anstelle der Tornados künftig mehr Soldaten
zusätzlich zur Ausbildung der afghanischen Armee zu entsenden.In der
Bundesregierung weiß man schlie&szli ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Waffenrecht Unfassbare Tötungsdelikte, wie sie Amokläufe
darstellen, sensibilisieren regelmäßig das Schutzbedürfnis und lassen
nach Gesetzen rufen, die solche Taten unmöglich machen sollen.
Amoklauf ist verboten. Der Wunsch, alle Mittel auszuschließen, mit
denen er ausgeführt werden könnte, verspricht etwas völlig
Unmögliches. Er müsste zum Beispiel auch Autos einbeziehen. Die
Debatte über private Schusswaffen darf nicht leicht genommen ...
RNZ: Mit Kalkül - Kommentar zu FDP-Chef Westerwelle Von Christian Altmeier
Guido Westerwelle hat die FDP mit seinen Gedankenspielen über
einen möglichen Rückzug vom Parteivorsitz gehörig aufgeschreckt. Es
ist kaum anzunehmen, dass einem so erfahrenen Politiker eine derart
brisante Äußerung einfach so herausrutscht - und das vor
Journalisten. Vielmehr dürfte es sich bei dem öffentlich gewordenen
Wunsch nach mehr Anerkennung um eine klare Ansage an seine eigene
Partei handeln. Denn der nach den kat ...
RNZ: Gespalten - Kommentar zur Shell-Jugendstudie Von Christian Altmeier
Die Jugend von heute schaut wieder optimistischer in die Zukunft,
ist sozial engagiert und eigenen Kindern mehr zugetan, als noch vor
vier Jahren. So weit, so gut. Doch all diese positiven Nachrichten
werden von der Tatsache überschattet, dass die Einstellung der
Jugendlichen zu ihrer Zukunft abhängig von der sozialen Schicht ist,
in der sie aufwachsen. Kurz gesagt: Wer wenig besitzt, der hat auch
wenig Hoffnung. Wenn die unteren zehn Prozent der Gesell ...
Rhein-Neckar-Zeitung: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Postbank Die Stoßrichtung von Ackermann ist klar: Er
will die Deutsche Bank wieder auf zwei Beine stellen. Zu lange
dominierte das stark risikobehaftete Investmentgeschäft. Das
Privatkundengeschäft wurde dagegen stiefmütterlich behandelt. Die
Übernahme der Postbank ist hier nach der Fusion von Commerzbank und
Dresdner Bank eine der letzten Chancen Boden gut zu machen. Und
zweitens bietet die Kapitalerhöhung der Deutschen Bank die
Gelegenheit, die unter dem Stichwort ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Sarrazin Ende gut - nichts ist gut: Sarrazin hat einen
Stein ins Wasser der seit Jahren künstlich stillgelegten
Integrationsdebatte geworfen. Er hat damit alle Register der
Erregungsdemokratie aktiviert. Er hat die politische Klasse,
einschließlich seiner eigenen Partei, in dieser Frage als zutiefst
heuchlerisch vorgeführt und sich zum Feind gemacht. Genau das hat ihm
die Zustimmung einer Bürgermehrheit verschafft, die nicht nur in
diesem, sondern in vielen anderen Fällen ...
RNZ: Rhein-neckar-Zeitung, zu: Islam - 9/11 Die Medien haben die Welt zum Irrenhaus
gemacht: In Florida will ein bedeutungsloser Blödmann am Jahrestag
von 9/11 zur Koranverbrennung schreiten. Und weltweit bricht der
"Krieg der Kulturen" aus. Eigentlich müsste jener sich christlich
nennende US-Hassprediger, der eine verkrachte Existenz ist, wegen
Gefährdung der nationalen Sicherheit und des Weltfriedens eingesperrt
werden. Und die Medien hätten aus demselben Grund diese
Nicht-Nachricht als solche behande ...
RNZ: Verzockt Von Klaus Welzel
Der deutsche Staat verdammt offiziell das Glücksspiel, er will
aber zugleich daran verdienen - und beides geht nicht. Auf diesen
kurzen Nenner lässt sich das dringend notwendige Urteil des
Europäischen Gerichtshofs bringen. Und mit genau dieser Haltung haben
sich die Länder und der Bund verzockt: Einerseits die Menschen am
Spielautomaten hängen lassen und zugleich Millionen in die
Lotto-Werbung stecken - das widerspricht nun einmal der offiziell ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Westergaard/Islam Sie hat den Dalai Lama im Kanzleramt empfangen
- und die chinesischen Pressionen ausgehalten. Gestern Abend setzte
Angela Merkel wieder so ein Zeichen, vielleicht noch wichtiger und
riskanter als das andere, als sie der Verleihung eines Medienpreises
für den dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard Bedeutung gab. Der
Mann, der den militanten Islam in die gezeichnete Metapher des
Propheten Mohammed mit der Bombe als Turban übersetzte, hat für die
Meinungsfreiheit viel ...
RNZ: Auf dem Weg - Kommentar zur OECD-Bildungsstudie Von Christian Altmeier
Der Weg zur Bildungsrepublik ist weit. Doch immerhin geht
Deutschland inzwischen erkennbar in die richtige Richtung. Die Quote
der Studienanfänger ist in den vergangenen fünf Jahren von 35 auf 40
Prozent gestiegen. Zudem bleibt abzuwarten, ob die Einführung der
klarer strukturierten Bachelor- und Master-Studiengänge dazu
beiträgt, die Zahl der Studienabbrecher zu verringern. Und auch der
Wert der dualen Berufsausbildung hierzulande wird i ...
Rhein-Neckar-Zeitung: Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg, zu: Brunner Ein hartes Urteil, ein notwendiges Urteil.
Richter Baier hat die Mordanklage gegen den Haupttäter im Fall
Brunner nicht umbiegen lassen in einen absurden
Tatbeteiligungsvorwurf gegen das Opfer, das seine Zivilcourage mit
dem Leben bezahlte. Die Revision dürfte daran kaum etwas ändern -
Herzfehler hin, Erstschlag in Notwehr her. Erbarmungslose
Grausamkeiten gegen Leben und Unversehrtheit anderer sind heute
auffälliger Teil der Jugendkriminalität, auch wenn sie nich ...
RNZ: Es schillt Die Rhein-Neckar-Zeitung kommentiert die
Debatte über Thilo Sarrazin:
"Bis zu 18 Prozent würden die "Sarrazin-Partei" wählen - wenn es
sie denn gäbe. Dieses Umfrageergebnis ist zwar sehr hypothetisch,
aber wenig überraschend. 18 Prozent - das entspricht fast genau dem
Anteil, den vor neun Jahren die Schill-Partei in Hamburg erhalten
hat. Dass die sich damals, kaum auf der Regierungsbank angekommen,
selbst zerlegte, ist kein Trost. Das Potential, ...
RNZ: Entsorgung Von Manfred Fritz
Thilo Sarrazin ist kein Märtyrer, der seinen Rauswurf suchte, um
darauf eine Alterskarriere als Parteigründer zu bauen. Aber ein
streitbarer Überzeugungstäter ist er immer gewesen. Und bleibt es:
Mit der Verweigerung seines Rücktritts führt er die Bundesbank
vollends als weisungsabhängig vor. Jetzt muss sie ihn mit
juristischer Brechstange aus dem Vorstand entfernen. Fast die gesamte
politische Klasse will das Ärgernis entsorgt ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg) zur Familienstudie. Familie & Beruf
Von Daniel Holl Geld löst nicht alle Probleme. Da hat
Familienministerin Kristina Schröder recht. Es gilt aber auch
umgekehrt: Ohne Geld entstehen Probleme. Sie fangen an, wo ein
klassischer Ernährer alleine die Familie nicht mehr durchbringen
kann. Sie kulminieren, wo sich Geringverdiener mit Zweit- und
Drittjobs zu Dumpinglöhnen über Wasser halten - da kommen die Kinder
logischerweise zu kurz. Und zwar weit über das dritte Lebensjahr ...
RNZ: Die Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg) zu Bischofskonferenz/ Missbrach/ Vertrauensverlust/ Leitlinien Das Kind ist - verschärfte Leitlinien hin oder
her - längst mit dem Bade ausgeschüttet. Die sexuellen Verbrechen,
die Machtspiele einzelner Kirchenmitglieder haben dem Ruf der ganzen
Institution Schaden zugefügt. Der Vertrauensverlust, die Enttäuschung
und die Abscheu vor zu lange gelebter Doppelmoral sind enorm. Die
Kirche wird nur schwer kitten können, was hier zerbrochen wurde.
Pressekontakt:
Rhein-Neckar-Zeitung
Manfred Fritz
Telefon: +49 (06221) 519-0
...
RNZ: Die Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg) zu Leitlinien Missbrauch der dt. Bischofskonferenz Dass bei Straftaten hinter Klostermauern oder
zwischen Kirchenbänken die Staatsanwaltschaft eingeschaltet werden
muss - eigentlich eine Selbstverständlichkeit in einem Rechtsstaat.
Dass die Bischöfe erst jetzt darauf kommen, zeigt, wie sehr die
katholische Kirche bislang in ihrem eigenen System verhaftet war.
Eine Introvertiertheit, die die moralischen und menschlichen
Verfehlungen der Vergangenheit erst möglich gemacht hat. (...) Die
Kirche wird nur schwer kitten k&ou ...
RNZ: Die Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg) Leitlinien/ Bischöfe/ Missbrauch. Zerbrochen
Von Alexander R. Wenisch Sie bewegt sich, die katholische Kirche.
Wie immer langsam, aber immerhin. Mit den neuen Leitlinien im Umgang
mit sexuellem Missbrauch im eigenen Haus, holen die Bischöfe
Versäumnisse der Vergangenheit nach. Dass bei Straftaten hinter
Klostermauern oder zwischen Kirchenbänken die Staatsanwaltschaft
eingeschaltet werden muss - eigentlich eine Selbstverständlichkeit in
einem Rechtsstaat. Dass die Bischöfe erst jetzt darauf komme ...
RNZ: Nach Koch Von Klaus Welzel
Roland Koch ist abgelöst worden. Es hat keinen Schlag getan und
der Nachfolger konnte sogar vier Stimmen mehr auf sich vereinen als
das große Politiktalent aus Eschborn. Koch war ein Polarisierer wie
Sarrazin - anders als dieser achtete er jedoch darauf, die Regeln des
politischen Diskurses nie zu zerstören. Volker Bouffier, sein
politischer Freund und Nachfolger, hat ganz sicher kaum das Zeug zu
solchen Debatten. Er wird sich aber auch nicht nachsagen l ...
RNZ: Doof geboren Von Klaus Welzel
Bisher konnte man Thilo Sarrazins verkaufsfördernde Provokationen
noch wohlwollend betrachten: Im Kern hat er ja recht, er übertreibt
nur ein bisschen. Denn der soziale, kulturelle und ethnische
Sprengstoff ist vorhanden. Bedingt durch eine Einwanderungspolitik,
die darauf ausgerichtet war, Billigstarbeitskräfte ins Land zu holen.
Integration blieb ein Fremdwort. Bis die Migranten zeigten, dass sie
in Deutschland auch ohne die Deutschen leben können ...
RNZ: Die Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg) zur Kritik an FDP-Chef Guido Westerwelle. An der FDP-Basis rumort es seit Monaten. Die
Kritik: Westerwelle kann es nicht. Gefährlich für den Oberliberalen.
Denn ohne ihn stünde die Partei heute nicht da, wo sie steht. Kein
14-Prozent-Rekord bei der Bundestagswahl - und kein Absturz auf 5
Prozent im Regierungsalltag. Beides ist Westerwelles "Verdienst". Und
beides hängt mit der inhaltlichen Verengung der FDP zusammen: Das
Steuersenkungs-Mantra hat sich längst abgenutzt; Westerwelle hat es
anschein ...
RNZ: Bunte Mischung Von Klaus Welzel
Die Grünen mausern sich immer mehr zum Machtzentrum, wenn es um
Regierungsbildungen geht - allerdings nur in den Umfragen. Auch das
aktuelle Politbarometer prophezeit Spitzenwerte, doch zugleich ist
Renate Künast als letzter Grünen-Politiker aus der Liste der "zehn
wichtigsten deutschen Politiker" verschwunden. Das sollte der
Ökopartei zu denken geben. Die Grünen nehmen nämlich im gleichen Maß
zu, wie die FDP auf "No ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Stuttgart 21 Niemand kann darüber hinwegsehen, dass sich
erst mit der Realisierungsphase des Bahnprojekts Stuttgart 21 viele
Bürger des Landeshauptstadt gegen das Vorhaben aktivieren ließen.
Bürger, an denen seit 15 Jahren der ordnungsgemäße Planungs- und
Entscheidungsprozess offenbar vorbeigegangen ist. Niemand kann auch
davor die Augen verschließen, dass die Grünen mit dem Thema ihr
kommunalpolitisches Alleinstellungsmerkmal gesucht und gefunden
haben. Und ...
RNZ: Zug abgefahren Von Klaus Welzel
Die Fronten sind seit Jahren klar. Es gibt in Stuttgart - und
mittlerweile wohl auch im Land - eine große gesellschaftliche Gruppe,
die das Bahnprojekt Stuttgart 21 unbedingt verhindern will. Diese
Gruppierung machte die Grünen im letzten Jahr bei der Kommunalwahl
zur stärksten Fraktion in der Landeshauptstadt. Den Gegnern genützt
hat das freilich nichts, weil alle anderen Parteien - ebenso wie im
Landtag - hinter dem Milliardenprojekt stehen. Desha ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Bundeswehr So wie der Ersatzdienst keine Begründung für
den Fortbestand der allgemeinen Wehrpflicht sein kann, so darf auch
der Widerstand der von Schließung oder Verkleinerung betroffenen
Standorten kein Hemmnis für die notwendige Schrumpfung der Bundeswehr
sein. Man muss nicht großartig von "Friedensdividende" reden, zumal
die Kostenersparnis eines Berufsheeres nur dann einträte, wenn es
deutlich kleiner würde. Die betroffenen Überkapazitäten, ...
Rhein-Neckar-Zeitung: Magische Drei Von Klaus Welzel
So schön die Konjunkturerwartungen für 2010 auch sein mögen, sie
zeigen zuallererst, dass auf die Institute traditionell kein Verlass
ist. Erst war 2009 weniger schlimm als erwartet, dann fiel der
Konjunkturschock 2010 gänzlich aus - obwohl die meisten staatlichen
Stützprogramm wie die Abwrackprämie längst ausgelaufen sind. Stimmen
denn wenigstens die jetzt verkündeten rosigen Aussichten? Ende
August dürfte man zwar einige ...
RNZ: Magische Drei Von Klaus Welzel
So schön die Konjunkturerwartungen für 2010 auch sein mögen, sie
zeigen zuallererst, dass auf die Institute traditionell kein Verlass
ist. Erst war 2009 weniger schlimm als erwartet, dann fiel der
Konjunkturschock 2010 gänzlich aus - obwohl die meisten staatlichen
Stützprogramm wie die Abwrackprämie längst ausgelaufen sind. Stimmen
denn wenigstens die jetzt verkündeten rosigen Aussichten? Ende
August dürfte man zwar einige ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Atomstreit Gemessen daran, wer sich sonst alles zum
volkswirtschaftlich existenziellen Thema einer sicheren
Energieversorgung zu Wort meldet, ist die Intervention der Manager
natürlich ein legitimer Diskussionsbeitrag. Nur reiht er sich ein
in die gern mit drohendem Unterton versehene Kampagne der Atomlobby,
die mit Schröder noch ein Ausstiegsszenario vereinbart hatte und die
derzeitige Roll-back-Politik von Schwarz-Gelb bis an die äußerste
Grenze treiben möchte. Zwei Fa ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Irak Es war Obamas Vorgänger George W. Bush, der in
seinem größenwahnsinnigen Vergeltungsbedürfnis nach den
Terroranschlägen 2001 der Welt zwei Jahre später mit Lug und Trug den
gerechten Krieg" gegen Irak andienen wollte. Denn die schon zuvor
eingeleitete Strafaktion gegen die Taliban in Afghanistan befriedigte
den Weltmacht-Präsidenten und dessen Administration nicht. Zwar wurde
aus dem scheinbar kleinen Krieg am Hindukusch inzwischen der große.
Um ...
RNZ: Danke Google! Von Alexander R. Wenisch
Man muss Google auch mal Dank aussprechen. Seit sich der Gigant
den ein oder anderen Fauxpas geleistet hat, denken immer mehr Nutzer
darüber nach, was mit ihren Daten im Netz alles passieren kann. Das
ist gut. Vorratsdatenspeicherung oder Online-Durchsuchung - für viele
normale User sehr abstrakt. Street View, gescannte Netzanschlüsse,
gespeicherten Mail-Schnipsel: Hier leistet Google echte
Aufklärungsarbeit. Dass ein Auto einfach durch die S ...
RNZ: Frage des Gefühls Von Klaus Welzel
Das Leid ist unermesslich. Und es wird noch lange andauern. Das
war im Januar in Haiti der Fall, als ein Erdbeben Teile der
Hauptstadt Port-au-Prince komplett zerstörte. Und das ist im
überfluteten Pakistan nicht anders, wo der andauernde Monsunregen
Millionen Menschenleben bedroht. Aber während die Deutschen den
Haitianern sofort helfen wollten, tröpfeln die Spenden für Pakistan
nur vor sich hin. Sie betragen mit 24 Millionen Euro rund ein
V ...
RNZ: Gesund arbeiten Von Alexander R. Wenisch
Unternehmen, die in der Krise entlassen haben, stellen wieder ein.
Das ist positiv für Arbeitslose. Und geht man nach der aktuellen
DGB-Studie, sind mehr Jobs auch gut für die "Volksgesundheit". Denn
wer Arbeit hat, ist weniger krank. Soweit, so erfreulich. Doch die
guten Nachrichten vom Arbeitsmarkt haben einen Schatten. Viele
Arbeitgeber kümmert die Gesundheit der Arbeiter wenig. Wer schon auf
das Kriseninstrument Kurzarbeit verzichtet ...
RNZ: Stein um Stein Von Klaus Welzel
Das Leben in Afghanistan, in Somalia, in Nigeria, Sudan oder Iran
ist hart. Es ist ungerecht. Die Menschen werden unterdrückt,
ermordet. Sie müssen all das erleiden und erdulden, was in einem Land
wie Deutschland pure Abscheu hervorruft. Darunter die Steinigung von
unverheirateten Paaren oder auch von vergewaltigten Mädchen. Ein
humanitärer Albtraum. Ein Albtraum, der durchaus mit Berechnung immer
wieder im Vorfeld des Afghanistan-Einsatzes thematisie ...
RNZ: Folgen der Flut - Kommentar zu Pakistan Es ist nicht nur eine humanitäre Katastrophe,
die sich derzeit im Nordwesten Pakistans abspielt. Auch die
politischen Folgen der Flut könnten verheerend sein. Pakistan taumelt
seit Jahren von einer Krise zur nächsten. Die Wirtschaft liegt am
Boden, der religiöse Extremismus nimmt zu und schon vor der Flut
sorgten zahlreiche Selbstmorde verarmter Familien für Aufsehen. Die
Regierung gilt als korrupt und unfähig und hat in weiten Teilen des
Landes jeglichen Kred ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Aufschwung Von einem "Sommermärchen" sprachen gestern die
Analysten. Wenn selbst nüchterne Zahlenmenschen in solche Euphorie
verfallen, muss schon etwas Besonderes passiert sein. Ist es auch: Da
ist zunächst einmal natürlich ein statistischer Effekt: Nach dem
dramatischen Sinkflug des Vorjahres ist es leicht, kräftige
Wachstumszahlen zu erreichen. Hinzu kommen Konjunkturprogramme, die
teilweise gerade ihre volle Wirkung entfalten. Und da ist natürlich
vor allem ...
RNZ: Keine Gefahr? Von Klaus Welzel
1986 war es nicht anders: Keine Gefahr durch die angebliche
Reaktorkatastrophe in Tschernobyl, hieß es in den Nachrichten. Und
auch als längst klar war, dass sich in der heutigen Ukraine die
größte Katastrophe in der zivilen Nutzung der Atomenergie ereignet
hatte, wurde immer noch beschwichtigt. Landräte verspeisten
öffentlich Wild, um zu beweisen, dass die Strahlen zumindest den
guten Geschmack nicht beeinträchtigen. Was sich ja wo ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Seibert Die häufig leid- und selten lustvolle
Geschichte aller bisherigen 23 Regierungssprecher lehrt: Sie können,
wenn sie es denn können, im günstigen Fall eine ungenügend erklärte
Politik besser verkaufen. Aber eine schlechte Politik gesundbeten
können sie nicht. Steffen Seibert, der bisher im ZDF Nachrichten
präsentierte, tritt heute sein Amt als Merkels neuer Sprecher zum
ungünstigsten Zeitpunkt an: Der beliebte Fernsehmann soll einer
Kanzlerin un ...
RNZ: Nach dem Murks Von Klaus Welzel
Die Wut gilt dem Europäischen Gericht. Die Wut gilt den
Straftätern. Die Wut gilt aktuell auch Justizministerin
Leutheusser-Schnarrenberger. Doch das sind die falschen Adressaten.
Die Wut sollte denjenigen gelten, die im Jahr 2002 ein schlechtes
Gesetz schrieben und verabschiedeten. Das war die rot-grüne
Bundesregierung unter Gerhard Schröder, der den Spruch prägte:
"Wegsperren - und zwar für immer." Heraus kam ein populistisches ...
RNZ: Die Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg) kommentiert den Mord an zehn christlichen Helfern in Afghanistan. Vergebene Mühe
Von Alexander R. Wenisch Es gibt noch Idealisten, die ziehen in
die Welt, um "Liebe für alle" zu verteilen. Doch der Sommer der Liebe
ist längst vorbei und der Hindukusch ist nicht San Francisco. Zehn
Mitarbeiter der christlichen Organisation IAM haben ihr Liebeswerben
in Afghanistan nun mit dem Tod bezahlt. Berufsrisiko. Und fahrlässige
Naivität. Faktor Sicherheit. Andere internationale
Hilfsorganisationen setzen am Hindukusch längs ...
RNZ:Übermut Von Klaus Welzel
Dass diese Regierung abgewirtschaftet hatte, bevor sie überhaupt
richtig begann, ist mittlerweile keine Neuigkeit mehr. Neu ist
allenfalls, mit welcher Deutlichkeit diese Botschaft beim Wahlvolk
angekommen ist. Schwarz-Gelb muss darauf jedoch reagieren - oder die
Chancen auf eine Wiederwahl sinken auf Null. Noch ist es aber nicht
so weit. Gewählt wird 2013. Und Union als auch FDP werden alles tun,
damit die Koalition bis dahin hält. Realistisch betrachte ...
RNZ: Blutige Steine Die Rhein-Neckar-Zeitung kommentiert die
Aussage von Naomi Campbell im Prozess gegen Charles Taylor: "Ein
mächtiger Mann schenkt einer schönen Frau teure Steine. Eine
unbedeutende Episode in einem Milieu aus Prominenz und Geld - und
doch die Schlüsselszene im Prozess gegen Charles Taylor? Ihm wird
vorgeworfen, dass auf seinen Befehl Menschen verstümmelt und ermordet
wurden, Kindersoldaten versklavt und Frauen vergewaltigt. Fast
absurd, wie viel Wert die Ankläg ...
RNZ: In Begleitung - Kommentar zum Führerschein ab 17 Von Christian Altmeier
Von sinnvollen Regelungen in anderen Staaten lernen: im Fall des
begleiteten Fahrens ab 17 wurde dies erfolgreich praktiziert. Zwar
brauchte es insgesamt zehn Jahre Zeit und eine Testphase in allen
Bundesländern, bis die Regelung nun Gesetz wird. Doch sind heute
selbst Skeptiker von den Vorzügen überzeugt. Die Fahranfänger können
an der Seite eines alten Hasen Fahrpraxis sammeln und selbstsicherer
hinter dem Steuer werden. Fehler, die woh ...
RNZ: Die Natur hilft Von Gabriele May
BP verkündet einen "Meilenstein" - das "Static Kill"-Manöver hat
das Ölleck im Golf von Mexiko versiegelt. Doch niemand kann in der
nicht mehr sprudelnden Ölquelle einen Sieg sehen. Es ging schon lange
nur noch um Schadensbegrenzung, und da war die Technologie des
Menschen der Natur eher unterlegen: Zu einem guten Teil hat Letztere
dafür gesorgt, dass größere Mengen des Ölteppichs verdunstet sind
oder von Bakt ...
RNZ: Auf gelb Von Klaus Welzel
20 Minuten eitel Sonnenschein - das ist in diesem Regensommer zwar
etwas. Für einen Bundespolitiker jedoch reicht das nicht. Guido
Westerwelle durfte am gestrigen Mittwoch den Kurzzeitkanzler geben -
aber sein Auftritt war so nachhaltig wie die läppische Tagesordnung.
Kein Wunder: Der Mann ist politisch angeschlagen. Das Vertrauen in
die Liberalen ist dahin, die Umfragen weisen nach unten. Selbst wenn
man berücksichtigt, dass sich gerade die Stammwäh ...
RNZ: Einladend - Kommentar zum Fachkräftemangel Von Christian Altmeier
Schon seit Jahren warnen Studien davor, dass der deutschen
Wirtschaft in den kommenden Jahren Hunderttausende gut ausgebildete
Fachkräfte fehlen werden. Dieser Bedarf wird sich trotz der derzeit
3,2 Millionen Arbeitslosen hierzulande ohne weitere Zuwanderung nicht
decken lassen. Zwar bleiben die Wirtschaft und die Bundesgentur für
Arbeit auch weiterhin in der Pflicht, Arbeitslose besser zu
qualifizieren. Doch lässt sich aus einem ungelernten Hilfsar ...
RNZ: Arbeit für Leyen Die Rhein-Neckar-Zeitung kommentiert die
Debatte über die Neuberechnung der Hartz-IV-Sätze: "Wenn die Beamten
im Hause von der Leyen die neuen Hartz-IV-Sätze berechnen, geht es
nicht nur darum, wieviel zum Leben minimal nötig ist. Es geht auch
darum, welches Menschenbild die Regierung hat. Traut sie betroffenen
Bürgern zu, selbst für ihre Kinder zu sorgen? Oder weiß doch das Amt
am besten, was gut für die Kleinen ist - bevor die Eltern das weni ...
RNZ: Einschneidend - Kommentar zu Niederlande/Afghanistan Der Abzug der Niederländer aus Afghanistan ist
ein wesentlicher Einschnitt. Sie sind die ersten westlichen Truppen,
die dem Krieg am Hindukusch den Rücken kehren. Weitere Nationen, wie
die Kanadier, haben bereits angekündigt, dem Beispiel zu folgen. Je
weniger Nationen dort kämpfen, desto größer wird der Druck auf die
Bundesregierung werden, auch den Einsatz der Bundeswehr zu beenden.
Zumal immer weniger Deutsche glauben, dass unsere Freiheit dort
verteidigt ...
RNZ: Nur ein Rücktritt? Von Klaus Welzel
Nach quälenden Tagen des Forderns, des Drohens, nach Tagen der Wut
scheint Duisburgs OB Adolf Sauerland bereit zu sein. Er will sich
abwählen lassen. Am 4. Oktober. Mit dieser Bereitschaft - sofern sie
wirklich vorhanden ist - mit dieser Haltung (die ihm seine Pension
sichert) macht es Sauerland seiner eigenen Fraktion, der CDU, leicht,
einen der Steine der Empörung aus dem Weg zu räumen. Aber eben nur
einen. Bei der Aufarbeitung der tödlichen Lo ...
RNZ: Nur ein Rücktritt? Von Klaus Welzel
Nach quälenden Tagen des Forderns, des Drohens, nach Tagen der Wut
scheint Duisburgs OB Adolf Sauerland bereit zu sein. Er will sich
abwählen lassen. Am 4. Oktober. Mit dieser Bereitschaft - sofern sie
wirklich vorhanden ist - mit dieser Haltung (die ihm seine Pension
sichert) macht es Sauerland seiner eigenen Fraktion, der CDU, leicht,
einen der Steine der Empörung aus dem Weg zu räumen. Aber eben nur
einen. Bei der Aufarbeitung der tödlichen Lo ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Arbeitszimmer-Urteil Wie lange will sich der Gesetzgeber, der in
seinen ministeriellen Denk-Tanks ganze Kompanien von Juristen
beschäftigt, noch zum Watschenmann der Karlsruher Verfassungshüter
machen? Oder gilt für den Gesetzgeber bei seinen Versuchen, Ausgaben
oder Bürgerrechte in den Griff zu bekommen, das Prinzip: Versuch und
Irrtum? Damit würde allerdings dem Wähler ein übles Zeugnis
ausgestellt - er würde nämlich bis zum Beweis des Gegenteils einfach
immer f& ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Umfragetief Die zum Zwecke der politischen Unterhaltung
institutionalisierten Umfragen alle paar Tage sind für die
Betroffenen so lästig wie Fußschweiß. Und sagen nichts über die
Qualität dessen, was abgefragt wird. Insofern handelt die
demoskopisch gebeutelte Kanzlerin völlig adäquat, wenn sie einen
medientauglichen Topverkäufer als ihr neues Sprachrohr engagiert. Und
sicher hat ihr scheidender Sprecher Wilhelm nicht unrecht, wenn er
diesen etablierten ...
RNZ:Überfällig Von Klaus Welzel
Tag drei nach der Katastrophe schafft ein etwas klareres Bild.
Demnach hat ein Provinzfürst die Sicherheit von Hunderttausenden dem
eigenen Größenwahn geopfert. Ratschläge von Experten wurde
weggewischt, Kritiker pensioniert - Hauptsache, die Love-Parade kommt
nach Duisburg. Dass die Stadt zu klein ist, um das Meer der
Techno-Jünger aufzunehmen, wurde ignoriert. Was gibt es da noch zu
überlegen? OB Sauerland muss gehen. Alle politischen
E ...
RNZ: Keiner war's Von Klaus Welzel
19 Menschen totgetrampelt - und keiner war's. Kein
Oberbürgermeister, der sich der Verantwortung stellen würde. Kein
Polizeipräsident, der Planungsfehler einräumte. Und der Vorwurf, dass
die Stadt Duisburg unbedingt eine Massenveranstaltung durchziehen
wollte, für die sie gar nicht gewappnet war, dass Kritiker
strafversetzt wurden - der steht im Raum. Nicht, dass der eine oder
andere Rücktritt etwas wieder gut machen würde. Es geht vie ...
RNZ: 19 Leben - Kommentar zur Loveparade Von Christian Altmeier
Auch zwei Tage nach dem Drama von Duisburg herrschen vor allem
Trauer und Fassungslosigkeit. Das Ausmaß des Unglücks ist für alle,
die nicht dabei gewesen sind, schier unvorstellbar - und wird die,
die es vor Ort miterlebt haben, wohl nie wieder loslassen. Die nach
vielen Katastrophen allenfalls rhetorische Frage nach dem Warum ist
in diesem Fall mehr als ein Ausdruck der Hilflosigkeit. Es ist eine
juristisch relevante Frage, der die Staatsanwalts ...
RNZ: Schnell entsorgen Von Klaus Welzel
Bevor Stefan Mappus die Wahl im kommenden Frühjahr komplett
verschenkt, sollte er vielleicht einmal in irgendeinem
Wahlkampfhandbuch nachschlagen: Wer den Gegner in den eigenen Reihen
bekämpft, wird am Ende als Verlierer dastehen. Mit einer nicht mehr
nachvollziehbaren Vehemenz drischt der Landes-CDU-Chef seit Wochen
auf Bundesumweltminister Norbert Röttgen ein. Als ob der im
Alleingang die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke
verhin ...
RNZ: Per Nachnahme Von Klaus Welzel
Der Zweck heiligt zwar nicht die Mittel. Aber im Falle des Ankaufs
von Steuer-CDs sorgt er dafür, dass die Straftäter per Nachnahme doch
noch ihre Steuerschuld bezahlen. Insofern sorgt der Handel mit den
Datendieben für ein Stück Gerechtigkeit. Datenschützer argumentieren
ja, weil die Schweizer oder liechtensteinischen Banker gegen deutsche
Gesetze verstießen, sei es rechtens, die Diebe zu belohnen, die den
Betrug nun belegen. Das ist - mit ...
RNZ: Nur ein Pflaster Von Klaus Welzel
Der Protest ist 20 Jahre alt. Und er hat den immer gleichen Kern:
Die Ärzte verdienen zu wenig. Der Beruf wird immer unlukrativer,
letztlich leidet der Patient, weil der Arzt ihn nicht für ein paar
Cent behandeln kann. Was richtig ist: Der Gesetzgeber bestimmt im
Verbund mit Kassen und Ärztevertretern(!), welche Leistungen wie
hoch honoriert werden. Hausbesuche werden nach diesem Reglement in
der Tat lausig bezahlt. Auch Patientengespräche bringen n ...
RNZ: Wunschdenken - Kommentar zur Afghanistan-Konferenz Von Christian Altmeier
Fast neun Jahre sind seit der ersten Afghanistan-Konferenz in Bonn
vergangen. Doch wenn sich die internationale Gemeinschaft heute in
Kabul trifft, sind die Probleme unverändert - oder sogar noch größer
geworden. So haben die internationalen Truppen im Juni dieses Jahres
mit 102 Toten den verlustreichsten Monat in Afghanistan überhaupt
erlebt. Die Offensive gegen die Taliban im Süden des Landes stockt
oder hat gar nicht erst begonnen. Und ...
RNZ: Ein toter Held Von Klaus Welzel
Folgt man dem gesunden Menschenverstand, der eben stärker das Herz
als die Logik berücksichtigt, so kann die Juristerei manchmal
unerträglich sein. Der "Held von Solln", Dominik Brunner, starb, weil
er vier Schülern half, die von zwei Heranwachsenden bedroht worden
waren. Die Anwälte der Täter, die Brunner 22 schwere und 22 weitere
Verletzungen zufügten, sind jedoch dabei, aus dem Helden einen
Angreifer zu machen und aus dem A ...
RNZ: Pflicht erfüllt - Kommentarauszug zum Besuch Merkels in Russland Zwar gibt es keinen Grund, der kritiklosen Nähe
von Gerhard Schröder zum "lupenreinen Demokraten" Putin
nachzutrauern. Allerdings ist selbst die offene Kritik Merkels
inzwischen zum Ritual erstarrt. Die Kanzlerin spricht die
Menschenrechte an, Moskau gelobt Besserung und beide Seiten haben
ihre Pflicht erfüllt - ohne, dass sich etwas ändern würde.
Pressekontakt:
Rhein-Neckar-Zeitung
Manfred Fritz
Telefon: +49 (06221) 519-0
...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Signal von Düsseldorf Wer immer in Berlin die Marschrichtung
ausgegeben hatte, man müsse mit dem "richtigen" Regieren bis nach der
NRW-Wahl warten, hat NRW "vermasselt" und das Startkapital der
bürgerlichen Mehrheit verzockt. Düsseldorf hat immer noch
bundespolitische Signalwirkung. Die rot-grüne Minderheitsregierung,
die der Linkspartei eine erste Brücke baut, ist nicht umsonst im
Umfeld des SPD-Chefs Gabriel erfunden worden. Denn jetzt ist die
fünfte Partei de ...
RNZ: 90-80-11 Von Klaus Welzel
Hannelore Kraft hat es geschafft. Sie wurde im zweiten Wahlgang
zur ersten Ministerpräsidentin Nordrhein-Westfalens gewählt. Aber
Traummaße sind das nicht, die die Kür ermöglichten: 90 rot-grüne
Ja-Stimmen, 80 schwarz-gelbe Nein-Stimmen und 11 dunkelrote
Enthaltungen. Keines der Lager hat sich also bewegt, alle stimmten
nach Parteilinie. Ein Vorgeschmack auf die nächsten fünf Jahre - oder
vier, oder drei, zwei, eins? In den Reihe ...
RNZ: Uneinig - Kommentar zum Anbau genveränderter Pflanzen in der EU Von Christian Altmeier
Eigentlich ist die Entscheidung der EU-Kommission nur
folgerichtig: Da sich Gegner und Befürworter des Anbaus gentechnisch
veränderter Pflanzen seit Jahren gegenseitig blockieren, soll jedes
Mitgliedsland selbst bestimmen. De facto kommt diese Lösung jedoch
einer Kapitulation Brüssels vor den widerstreitenden Interessen in
Europa gleich. Würde das Beispiel Schule machen, der Binnenmarkt und
die gemeinsame Agrarpolitik wären binnen ku ...
RNZ: Runterkühlen Von Klaus Welzel
So allmählich entwickelt sich Umweltminister Norbert Röttgen zum
Dauerstörfall der Koalition. Erst empfiehlt er, den Atomausstieg so
zu belassen wie er ist. Jetzt will er den Weiterbetrieb alter Meiler
für den Bund vergolden lassen. Im Prinzip ist gegen Letzteres nichts
zu sagen. Warum sollen die Kernkraftbetreiber nicht einen Teil ihrer
zusätzlichen Gewinne an den Staat abgeben? Jedoch: Eine Versteigerung
ist üblicherweise mit Besitzrechte ...
RNZ: Zweiter Klasse Von Klaus Welzel
Endlich - nach neun Monaten ist Roman Polanski wieder ein freier
Mann. Das erleichtert aus irgendwelchen Gründen das halbe
intellektuelle Europa. Denn anders als im Fall von Priestern oder
Lehrern der Odenwaldschule genießt der Star-Regisseur einen
gesellschaftlichen Strafbonus. In etwa so wie Wetterfrosch
Kachelmann, dem ja auch viele Menschen eine Vergewaltigung nicht
zutrauen, weil er immer so sympathisch im Fernsehen auftrat. Dabei
besteht kein Zweifel: ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Nach der WM Die Zelte des Wanderzirkus, der das Volk vier
Wochen lang glänzend unterhalten hat, werden abgebaut. Dahinter kommt
die verdrängte Wirklichkeit zum Vorschein. Eine zweite Arena, vor der
zur Zeit das gnädige Schild hängt: Wegen Sommerferien vorübergehend
geschlossen. Doch jeder weiß, was dort gespielt wird, ist von
begrenztem Unterhaltungswert: Steuerstreit, verpasste
Gesundheitsreform, dubiose Rücktritte, Krach um Atomlaufzeiten und
die hervorquellende Fr ...
RNZ: Die Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg) kommentiert die Personalie Steffen Seibert. Von Alexander R. Wenisch
Die Personalie Seibert ist eine Rochade, die ein weiteres
Schlaglicht wirft auf die engen Verquickungen zwischen Politik und
speziell den öffentlich-rechtlichen Medien. Denn Seiberts Vorgänger
Ulrich Wilhelm (ein Politiker) wird 2011 Intendant beim Bayrischen
Rundfunk. Und am Beispiel Nikolaus Brender wurde 2009 gezeigt, was
passiert, wenn Journalistenjobs parteipolitisch vergeben werden -
Brender wurde auf Drängen Roland Kochs als ZDF-Intendant ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Swift-Abkommen Der Medien-Hype, den die Krake Paul in
Oberhausen erzeugt hat, übertrifft bei weitem die Aufregung, die das
überarbeitete Swift-Abkommen mit den USA auslöst. Doch auch die
verbesserte Vertragsversion ist, um im Bild zu bleiben, ein
"Daten-Paul", mit dem sich die Amerikaner weitreichenden Zugang zu
außereuropäischen Banktransaktionen sichern. Gemäß ihrer
Sicherheitsphilosophie: Viel Daten hilft viel. Daten-Schutz gibt es
auch jetzt nicht, obwo ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Haushalt Als Tigerente ist die schwarz-gelbe Koalition
gestartet - mit dem großen Versprechen, es sollten vor allem die hart
arbeitenden Menschen wieder mehr Netto vom Brutto haben. Doch
spätestens jetzt, mit der Vorlage des Haushalts 2011, landet sie
steuerpolitisch als Bettvorleger des Finanzministers. Und es wird
auch sonst alles wahr, etwa bei der Gesundheitsreform, was die
Realisten vorhergesagt hatten: Alles wird dort für die Bürger teurer,
wo es entweder am Sparwillen feh ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: PID-Urteil Dass das strenge deutsche
Embryonenschutzgesetz auf dem kleinen Rechtsweg nach und nach
ausgehöhlt würde, lässt sich nach dem gestrigen Urteil zur
Präimplantationsdiagnostik (PID) noch nicht sagen. Der
Bundesgerichtshof hat in seinem Urteil die medizintechnische
Selektionsmethode auf außeruterale Embryonen begrenzt, bei denen
schwerwiegende genetische Defekte nicht auszuschließen sind. Ein
Elternpaar mit erblicher Vorbelastung soll nicht Roulette spielen ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Linke/SPD Die Situation ist nicht neu, dass die Schwäche
der Anderen einer Regierung das Überleben sichert. Die kürzliche
Präsidentenwahl im dritten Anlauf war so eine Situation. Die
rot-rot-grüne Option hat versagt. Das nachgeschobene Angebot der
Linken für einen "Oppositionsgipfel" war ein Feigenblatt fürs eigene
schlechte Gewissen. SPD-Chef Gabriel, den sonst keine
machtpolitischen Skrupel plagen, musste diese Offerte ausschlagen. Es
kommt vorerst nich ...
RNZ: Kasse leer - Kommentar zum Etatenwurf Von Christian Altmeier
Auch wenn Finanzminister Schäuble bereits das Ende der Krise
ausruft: Geld für politische Wohltaten - wie etwa Steuersenkungen -
ist auf absehbare Zeit nicht vorhanden. Für das laufende
Haushaltsjahr etwa bedeutet die überraschend schnelle Erholung der
Konjunktur lediglich, dass die Neuverschuldung geringer ausfällt, als
zunächst erwartet - aber immer noch höher, als jemals zuvor. Ähnlich
verhält es sich mit dem nun vor ...
RNZ: Bunter Präsident Die Rhein-Neckar-Zeitung kommentiert den
Amtsantritt von Christian Wulff als neuer Bundespräsident: "Wer weiß
noch, dass Barack Obama seinen Amtseid verkorkst hat? Genau so viel
Bedeutung sollte man dem (souverän korrigierten) Schnitzer von
Christian Wulff zumessen hat: Keine. So viel Nervosität sei jedem
zugestanden in dem Moment, da er den höchsten Posten seiner Karriere
antritt. Einer Karriere, über die der SPD-Chef spottet, sie sei das
einzige, was ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: SPD-Linke Auch Sigmar Gabriel, der eigentliche
Strippenzieher der Beinahe-Schlappe von Schwarz-Gelb bei der
Präsidentenwahl, hat eine Lektion lernen müssen: Wer auf solche
Verbündete wie die Linkspartei angewiesen ist, braucht keine Feinde
mehr. Der SPD-Vorsitzende hat zwar Merkel beschädigt und
parteiintern seinen Abstand zum nominellen Oppositionsführer
Steinmeier vergrößert. Aber das weiter gesteckte Ziel, linke
Dreierbündnisse anzubahnen und der Koalit ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Präsidentenwahl Die politischen Seismographen hatte seit Wochen
ein kleines Beben angekündigt. Mit der Niederlage des schwarz-gelben
Kandidaten Wulff in zwei Wahlgängen wurde geradezu Lust am Untergang
demonstriert. Die Präsidentenwahl, frei und geheim, wurde benutzt, um
eine dicke Rechnung mit der Machtstrategie der Kanzlerin zu
begleichen. Ironie der Geschichte: Wulff, der mit diesem Makel ins
neue Amt gehen muss, war der letzte Rivale Merkels aus der mittleren
Generation. Merkel selbst ha ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: FDP-Steuern Über den "Herzenswunsch" ihrer kleineren
Koalitionspartner sprach Angela Merkel kürzlich mit leisem Spott, als
erneut der halbierte Mehrwertsteuersatz für Hotelübernachtungen
öffentlich verhandelt wurde. Eine Pilatus-Geste, die nicht
überzeugte. Denn die Kanzlerin kann sich die Hände nicht in Unschuld
waschen für den steuerpolitischen Fehlstart. Schließlich war er im
Koalitionsvertrag abgesegnet worden. Dass sich jetzt die Liberalen ...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Präsidentenwahl Der Versuch, aus der Präsidentenwahl morgen
doch noch einen indirekten Volksentscheid, mit Kandidatenwahlkampf
und falsch adressierten Appellen an die Wahlfreiheit zu machen, in
Ehren. Obwohl fast alle, die ihre Krokodilstränen im öffentlichen
Betroffenheitsgefäß abgeliefert haben, darunter auch ehemalige
Präsidenten, ausnahmslos durch die Pipeline einer Partei ins hohe Amt
gekommen sind. Und so wird es auch morgen sein. Man mag bedauern,
dass die politische ...
RNZ: Leere Reihen Die Rhein-Neckar-Zeitung kommentiert den
angekündigten Rückzug von Jürgen Rüttgers: "In Berlin leert sich
damit die zweite Reihe hinter Angela Merkel fast komplett. Koch,
Rüttgers, wahrscheinlich auch Wulff - von vier Stellvertretern bleibt
nur eine, die am wenigsten prominente, die noch nie an vorderster
Front gestanden hat: Annette Schavan. Für die drei frei werdenden
Posten beginnt eine schwierige Personalsuche. In NRW mag ein
typischer Merkel-Mann wie ...
RNZ: Rauf, runter Von Klaus Welzel
Irgendwann, wenn Christian Wulff dann doch Bundespräsident
geworden ist, entdeckt vielleicht auch Angela Merkel die Fähigkeit zu
Machtworten. Denn bisher macht die schwarz-gelbe Koalition trotz
aller negativer Umfrageergebnisse so weiter wie bisher: Steuern
runter, Steuern rauf, Steuern bleiben wie sie sind. Gerade die
jüngste FDP-Idee, jetzt die Steuern zu senken, weil die
Neuverschuldung "nur" 65 statt 80 Milliarden Euro beträgt - diese
...
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: NRW Bei der Suche nach politischen Mehrheiten kann
die künftige SPD-Ministerpräsidentin Kraft nicht wählerisch sein.
Und damit läuft das größte und wichtigste deutsche Bundesland auf
ein praktiziertes rot-rot-grünes Bündnis hinaus. Das hat der
Wähler nicht gewollt - und ausweislich ihrer Aussagen nach den
gescheiterten Sondierungsgesprächen auch Hannelore Kraft nicht. Aber
so wird es kommen. Auf Gedeih und auch Verderb liefert sich di ...
RNZ: In der Krise Die Rhein-Neckar-Zeitung kommentiert die
Ergebnisse des EU-Gipfels: "Genau genommen überlagern sich derzeit
zwei Finanzkrisen, die der Banken und die der Staaten. Sie
überschneiden sich da, wo Bankenrettung und Steuerausfälle noch
größere Löcher in die Etats gerissen haben. In beiden Fällen gewinnt
eine alte Vokabel, Verlässlichkeit, an Wert. Kredit kommt vom
lateinischen Wort für "glauben": Man gibt ihn nur dem Häuslebauer ...
Tagesgeld-Konditionen
Pressemitteilungen der Druckerei WIRmachenDRUCK finden Sie auf wir-machen-druck.de unter Aktuelles.
Hochwertiges und günstiges Spielzeug, sowie Bastelbedarf und Bastelmaterial gibt es im didagoshop.
Moderne Badmöbel und viele tolle Möbel für Ihr Zuhause.
Für ein effektives und erfolgreiches Direktmarketing. Adressen kaufen bei Best Adress.
Mit einem einfachen Strompreisvergleich können Sie jeden Monat sparen.
Günstige Kredite für Selbstständige und Freiberufler - auch in schwierigen Fällen!
Kfz Ersatzteile von 100Pro-Ersatzteile.de, Autoteile in Erstausrüsterqualität.