Mitteldeutsche Zeitung: Giftmüll-Skandal in Grube Teutschenthal
Haseloff fordert Rauswurf der Geschäftsführung Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU) sagte,
der Grubenbetreiber GTS habe 11.000 Tonnen eingelagert. Im August
hatte das Ministerium noch von 6.000 Tonnen gesprochen, die ohne
entsprechende Genehmigung genutzt wurden, um die alte Grube zu
verfüllen. "Ich erwarte jetzt ...
Mitteldeutsche Zeitung: Spielbanken
Kasinos stecken in finanziellen Schwierigkeiten Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach der
Übernahme der seit Jahren defizitären landeseigenen Spielbanken droht
Sybil das Geld auszugehen; eine Insolvenz ist nach Angaben von
Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD nicht völlig ausgeschlossen.
Damit mehren sich einmal mehr di ...
Mitteldeutsche Zeitung: Gesundheit
Vergütung niedergelassener Ärzte Sachsen-Anhalts steigt 2011 um 4,23 Prozent Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fließen 23 Millionen ins Land. Hinzu kommt die von
der Regierung beschlossene Steigerung der Honorare um 0,75 Prozent.
Unterm Strich wird die Vergütung um 4,23 Prozent steigen. Das
berichtet die in Halle erscheinende Mitte ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Integrationsdebatte Der türkische Premier Reccep Tayyip Erdogan fand die
Niederlage von Nuri gegen Mesut wenig lustig. Trotzdem ist er dafür,
dass Spieler für das Land antreten, in dem sie lebten. Özil ist
gerade nach Spanien gezogen. Ja, in der aktuellen Integrationsdebatte
verlieren auch hoch mögende Herrschaften leicht mal den Überblick.
Das gilt auch für Bayerns Ministerpräsidenten. Horst Seehofer fordert
einen Zuzugsstopp für Menschen aus "anderen Kulturkre ...
Mitteldeutsche Zeitung: Chemie/Kunststoffe
Chemieunternehmen Dow Olefinverbund will Kapazität ausbauen Das Chemieunternehmen Dow Olefinverbund GmbH
(Schkopau/Saalekreis) will in den kommenden Jahren bis zu 50
Millionen Euro in die Erweiterung seiner Anlagen stecken. Das sagte
Geschäftsführer Rudolf Lamm der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Montag-Ausgabe). Zudem sollen im sogenannten
Value-Park auf dem Dow-Gelände weitere neue Firmen angesiedelt
werden. "Wir heißen Unternehmen hier willkommen, die zu uns passen
und zur Wertschöpfung am Standort ...
Mitteldeutsche Zeitung: Bahn/Fahrkartenautomaten
Schlange am Automaten Die neue Software an Fahrkartenautomaten der
Deutschen Bahn stellt Reisende vor Probleme. Das berichtet die in
Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung in ihrer Samstagausgabe. Am
Bahnhof Halle bildeten sich gestern ungewöhnlich lange Schlangen vor
den Automaten, die Bahn indes hatte schnellere und leichtere Wege zum
Fahrkartenkauf versprochen. Kritik am System wies Bahnsprecherin Änne
Kliem aber zurück. "Die Kunden sind erst einmal überrascht und müssen
sich um ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Friedensnobelpreis Wieder würdigt das Komitee die Verdienste eines
leidenschaftlichen Freiheitskämpfers. Zu Recht hat es sich über
Drohungen der Regierung in Peking hinweg gesetzt. Politiker müssen
taktieren, wenn sie die Menschenrechtslage in China ansprechen. Das
unabhängige Nobelkomitee muss es nicht. Es kann die Missetaten eine
Weltmacht ungeschminkt anprangern.
Chinas Dissidenten brauchen auch realpolitische Hilfe. Stimmt.
Aber ein unüberhörbares Signal für di ...
Mitteldeutsche Zeitung: Hartz IV
Wirtschaftsminister Haseloff lobt neue Zuverdienstregelungen Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Reiner Haseloff
(CDU) hat die Einigung der schwarz-gelben Koalition auf eine
Verbesserung der Zuverdienst-Möglichkeiten für Hartz-IV-Empfänger
gelobt. "Die politische Botschaft lautet: Diejenigen, die arbeiten,
können mehr davon behalten", sagte er der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen Zeitung" (Samstag-Ausgabe). "Das ist das richtige
Signal." Zwar gehe die Zahl der Arbeitslosen derzeit zurück. ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Perspektiven für Afghanistan Entweder erklärt sich der Westen bereit, weitere 30
Jahre mit seinen Truppen in dem Land zu bleiben. Das ist illusionär,
weil das in den hiesigen Gesellschaften nicht durchsetzbar ist. Oder
aber der Westen tritt in Verhandlungen ein, unter Beteiligung der
lokalen Akteure sowie der Regionalmächte Iran und Pakistan. Am Ende
der Verhandlungen wird natürlich keine Demokratie stehen, sondern ein
- wenn es gut läuft - gemäßigt islamisches Regime unter Beteiligu ...
Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt
Parlament zwingt Ministerriege in die Landtagssitzung In bislang einmaliger Form hat der Landtag die
Landesminister in die Schranken gewiesen. Sie dürfen - bis auf eine
Ausnahme - am Freitag in der Landtagssitzung nicht fehlen. Das
entschied der Ältestenrat, berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstag). Er verweigerte erstmals gleich
mehreren Ministern, während der Sitzungszeit auswärtige Termine wahr
zu nehmen. Statt Grußworte zu sprechen, sollen sie sich an der Arbeit
des Parlaments betei ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Stuttgart 21 und Geißler Freilich ist der Schachzug nicht ohne Risiko.
Geißler hat nämlich Durchsetzungskraft. Vor allem aber muss er
zwischen Standpunkten vermitteln, die nicht kompromissfähig sind.
Entweder das Bahnprojekt Stuttgart 21 wird gebaut. Oder es wird nicht
gebaut. So einfach ist und bleibt es. Klar ist außerdem: Das
Bahnhofsprojekt ist demokratisch zustande gekommen und juristisch
abgesegnet. Der Widerstand dagegen hat hysterische Züge. Gleichwohl
macht es keinen Sinn, den g ...
Mitteldeutsche Zeitung: Terrorismus
SPD-Innenpolitiker Wiefelspütz kritisiert Alarmismus der US-Behörden Der innenpolitische Sprecher der
SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, hat die amerikanischen
Sicherheitsbehörden wegen der jüngsten Terrorwarnungen deutlich
kritisiert. "Dieser Alarmismus, den man in den USA kennt, wo jeder
Anhaltspunkt zu einer akuten Bedrohung aufgeblasen wird, ist nicht
unser Stil", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe). "Die deutschen Sicherheitsbehörden sind
sehr umsichtig ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Terror Es kann nicht sein, dass man in Washington eine
Reisewarnung für Europa herausgibt und damit nicht zuletzt
Deutschland meint, ohne dass man dies in Berlin für notwendig hält.
Man muss erwarten dürfen, dass sich die Regierungen hier absprechen.
Auch kann es nicht sein, dass der Deutsch-Afghane Ahmad S. im Juli
von US-Einheiten festgesetzt wird und Repräsentanten des deutschen
Staates erst im Oktober Zugang zu ihm erhalten - also drei Monate
später. Das ist ein ...
Mitteldeutsche Zeitung: Hochwasserschutz
Land nutzt EU-Gelder jetzt für Dorfverschönerung Die Landesregierung Sachsen-Anhalts räumt dem
Hochwasserschutz offenbar keine hohe Priorität ein. Das berichtet die
in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstag-Ausgabe). Im
Frühsommer wurden demnach rund 40 Millionen Euro, die von der
Europäischen Union dafür bis 2013 als Fördermittel vorgesehen waren,
anderweitig vergeben. Anstatt Deiche zu sanieren, sollen mit dem Geld
Dörfer verschönert und das Internet-Breitbandnetz ausgebaut werden.
Tr ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Konservatismus in der CDU Das klassisch-katholische Milieu und gelebter
Konservatismus sind in der Gesellschaft kaum noch auffindbar - im
Osten noch viel weniger als im Westen. Dies lässt sich auch anhand
der Union nachweisen, wo der schwule Hamburger Ex-Bürgermeister Ole
von Beust (55) mittlerweile mit einem 19-Jährigen zusammenlebt.
Tatsache ist freilich ebenso, dass sich viele Menschen in der Moderne
nicht mehr zu Hause fühlen, dass sie Halt und Heimat suchen. Für die
Politik folgt darau ...
Mitteldeutsche Zeitung: Stuttgart 21
Gauck steht als Moderator nicht zur Verfügung Der frühere DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck steht
nicht als Moderator für den Streit um "Stuttgart 21" zur Verfügung.
"Ich habe dazu überhaupt keine Zeit", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Dienstag-Ausgabe). "Denn ich
bin Tag und Nacht unterwegs. Das ist absolut unmöglich." Gauck nahm
damit Stellung zu entsprechenden Äußerungen des FDP-Vorsitzenden
Guido Westerwelle in der jü ...
Mitteldeutsche Zeitung: Verkehr/Bahn
Bahnhof Halle soll für eine halbe Milliarde Euro ausgebaut werden Die Deutsche Bahn will den Bahnknoten Halle
ausbauen. In den nächsten Jahren sollen eine halbe Milliarde Euro in
einen neuen Rangierbahnhof und in die Modernisierung von Gleisanlagen
investiert werden, berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche
Zeitung (Montagausgabe). Allein 120 Millionen Euro sollen in einen
zentralen Rangierbahnhof Mitteldeutschlands fließen. 385 Millionen
Euro sind für den Umbau der bis zu 100 Jahre alten
Schieneninfrastruktur und neue Stellwerkt ...
Mitteldeutsche Zeitung: Stasi-Unterlagenbehörde
ARD-Journalist Jahn hat beste Chancen, Birthlers Nachfolger zu werden Der ARD-Journalist Roland Jahn hat nach Angaben aus
der CDU/CSU-Bundestagsfraktion die besten Chancen, im März 2011
Leiter der Stasi-Unterlagen-Behörde und damit Nachfolger von Marianne
Birthler zu werden. Das berichtet die in Halle erscheinende
"Mitteldeutsche Zeitung" (Montag-Ausgabe) unter Berufung auf führende
Fraktionskreise. Jahn sei "ein guter Junge", der "auf jeden Fall
Chancen" habe, heißt es in den Kreisen. Der stellvertretende
Fr ...
Mitteldeutsche Zeitung: Wirtschaft/Luftverkehr
Flughafen Cochstedt soll künftig "Airport Magdeburg-Berlin International" heißen Der Flughafen Magdeburg/Cochstedt ändert seinen
Namen. Künftig will sich der Standort "Airport Magdeburg-Berlin
International" nennen, sagte Unternehmenssprecher Gunnar Sperling der
in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montagausgabe). "Wir
wollen künftig auch Passagiere aus dem Großraum Berlin gewinnen", so
Sperling weiter. Der Flughafen liegt etwa 180 Kilometer von der
Hauptstadt entfernt.
Der Airport im Salzlandkreis ging im Sommer 2 ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Stuttgart In Stuttgart zerbricht in aller Öffentlichkeit der
Konsens der oft schweigenden bürgerlichen Mehrheit mit einer
bürgerlich-liberalen Regierung. In einem Bundesland, in dem die
Arbeitslosigkeit niedrig und die sozialen Nöte überschaubar sind. Die
Folgen sind noch nicht absehbar. Aber es zeigt den schnell
voranschreitenden Vertrauensverlust zwischen Regierenden und
Regierten.
Jede Partei, die künftig Verantwortung übernimmt, wird damit zu
kämpfen h ...
Mitteldeutsche Zeitung: Wirtschaft/Einheit
Top-Manager dringt auf ostdeutsche Konzernzentralen Der Top-Manager Klaus-Ewald Holst dringt auf die
Ansiedlung von großen Unternehmenszentralen in Ostdeutschland. Nur so
könnte die Wirtschaft in den neuen Ländern zur westdeutschen
aufschließen, sagte der Ex-Vorstandschef des Leipziger Gaskonzerns
Verbundnetz Gas der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung
(Samstagausgabe). Zu viele Industriezweige in den neuen Ländern, die
heute eine Chance hätten, seien nach 1990 "platt gemacht" wurden. Es
...
Mitteldeutsche Zeitung: Stuttgart 21
Unions-Innenpolitiker Bosbach warnt vor einer Technik-Blockade Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses,
Wolfgang Bosbach (CDU), hat vor dem Hintergrund des Streits um
"Stuttgart 21" davor gewarnt, den technischen Fortschritt in
Deutschland zu blockieren. "So wie wir heute Politik machen, wäre
eine technische Innovation wie die Eisenbahn überhaupt nicht mehr
durchsetzbar", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Samstag-Ausgabe). "Stellen Sie sich mal vor, wir würden
quer ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Doping Es ist bestechend, wie fein heute die
Nachweismöglichkeiten der Doping-Fahnder sind. Doch darf auch Skepsis
eingeworfen werden. Welche Rückschlüsse lassen solche Mengen eines
Wirkstoffs eigentlich zu? Dass sie von einer gezielten Dopingeinnahme
herrühren? Oder vielleicht doch, dass sie über verseuchtes Essen in
den Körper gelangt sein könnten? Genau das behauptet Contador. Man
kann damit rechnen, dass sich der Fall Contador in die Länge ziehen
wird - ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Klimaschutz und Mieten Panikmache ist fehl am Platze, zumal gerade in
Ostdeutschland die Luft für Mietsteigerungen vielerorts sehr dünn
ist. Dennoch offenbart die Ankündigung der Regierung, wohin die Reise
geht. Erst sollten die Hauseigentümer zur Sanierung verpflichtet
werden, dann blieb nach deren Protesten alles freiwillig. Kein
Problem, wenn die Fördermittel spürbar erhöht würden. Die nämlich
sind nicht auf die Mieter umlegbar und würden die
Modernisierungsko ...
Mitteldeutsche Zeitung: Innere Sicherheit
Terror-Experte Steinberg sieht konkrete Anschlagsgefahr für Mitteleuropa Der Terrorismusexperte der Stiftung Wissenschaft und
Politik, Guido Steinberg, hält die Terror-Gefahr angesichts der
jüngsten Berichte über geplante Anschläge in Mitteleuropa für
konkret. "Dass das seit Monaten bekannt ist, das kann nicht sein",
sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Donnerstag-Ausgabe) mit Blick auf entsprechende Erklärungen des
Bundesinnenministeriums und des Bundeskriminalamtes. "Es spricht
a ...
Mitteldeutsche Zeitung: Innere Sicherheit
Union und SPD uneinsüber neue Anti-Terror-Gesetze Der innenpolitische Sprecher der
SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, hat vor dem Hintergrund
der jüngsten Berichte über geplante Terroranschläge in Mitteleuropa
dafür plädiert, das Terrorbekämpfungsergänzungsgesetz über das Jahr
2012 hinaus zu verlängern. "Da sich die Sicherheitslage in
Deutschland nicht prinzipiell verändert hat, bin ich dafür, dass man
die bestehenden Sicherheitsgesetze verlängert oder gar entf ...
Mitteldeutsche Zeitung: Innere Sicherheit
BKA relativiert Terrorgefahr trotz jüngster Erkenntnisse Der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Jörg
Ziercke, hat die jüngsten Berichte über aktuelle Terrorgefahren in
der Sitzung des Bundestags-Innenausschusses am Mittwochmorgen stark
relativiert. Das berichtet die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche
Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). Nach Angaben des innenpolitischen
Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, sagte
Ziercke in der Sitzung: "Das ist seit Monaten bekannt." Wiefelsp&u ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Konsumklima Auf dieses Signal haben viele Ökonomen - mit ihnen
wohl auch Politiker - gewartet. Denn dem vor allem vom Außenhandel
getragenen Aufschwung drohte angesichts der bereits wieder
schwächelnden Weltwirtschaft rasch die Puste auszugehen. Doch nun
scheint die nächste Etappe geschafft. Es liegt jetzt auch bei den
Arbeitgebern, die Fahrt aufrecht zu halten. Tarifabschlüsse, die mehr
als nur die Teuerung ausgleichen, sind nicht nur eine angemessene
Beteiligung der Belegsc ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Nahost Längst ist der Siedlungsbau in den besetzten
Gebieten zu einem der größten Hindernisse für eine endgültige
Friedenslösung in Nahost geworden. Dort wird politischer Beton
gegossen. Das weiß die Regierung in Jerusalem. Nichts lässt sich bei
einer anstehenden politischen Regelung schwieriger beseitigen als ein
Stein auf Stein gemauerter Status Quo. Israels Signal an das
Nahost-Quartett ist fatal. Mindestens genauso bedenklich aber ist das
Zeichen, was ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Hartz IV Wirklich nachvollziehen können wird auch diese
Zahlen kaum jemand. Die vom Bundesverfassungsgericht geforderte
Transparenz verliert sich in 240 Einzelkategorien und der Definition,
wer denn als Vergleichsgruppe herangezogen wurde. Im Gedächtnis
geblieben ist hingegen die Festlegung von Finanzminister Wolfgang
Schäuble (CDU), die Reform dürfe nicht mehr als 480 Millionen Euro
kosten, und der Chor von FDP und CSU, die am liebsten gar keine
Erhöhung gesehen hätte ...
Mitteldeutsche Zeitung: Deutsche Einheit
Ex-Außenminister Genscher hätte sich mehr Veränderungswillen der Westdeutschen gewünscht Mit Blick auf den 20. Jahrestag der deutschen
Wiedervereinigung hat Ex-Außenminister Hans-Dietrich die große
Veränderungsbereitschaft der Menschen im Osten gewürdigt, die ihr
Leben freiwillig auf den Kopf gestellt hätten. Eine solche
Veränderungswillen hätte er sich nach dem Fall der Mauer auch von den
Menschen Westdeutschlands gewünscht, sagte er der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Samstag). Genscher plädierte
dafür, in D ...
Mitteldeutsche Zeitung: Sicherheitspolitik
Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher empfiehlt Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan Deutschland sollte sich aus Afghanistan
zurückziehen. Das sagt frühere Außenminister Hans-Dietrich Genscher
in einem Gespräch mit der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen
Zeitung Halle (Samstag). "Das Bemühen von Präsident Obama, diesen
Einsatz in Afghanistan zu Ende zu bringen, ist richtig. Das bedeutet
für uns Deutsche das Gleiche." Die Vorstellung, Probleme mit
militärischer Macht zu lösen, seien von gestern. Bemühungen der ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Hartz-IV-Sätzen 370 oder 380 Euro im Monat sind zwar verdammt wenig
Geld, selbst wenn die Kosten für Unterkunft und Heizung erstattet
werden. Es reicht gerade zum Leben auf bescheidenem Niveau. Aber der
Wohlstand fällt nicht vom Himmel. Verteilt werden kann nur, was
erwirtschaftet wurde. Die über das Steuersystem organisierte
gesellschaftliche Solidarität kostet jährlich zig Milliarden. Deshalb
spielt selbstverständlich die "Kassenlage" eine Rolle für die Frage, ...
Mitteldeutsche Zeitung: Stadtwerke-Affäre Wolfsburg
McAllister weist Unregelmäßigkeiten bei Wahlkämpfen Christian Wulffs zurück Der niedersächsische Ministerpräsident David
McAllister (CDU) hat die Vorwürfe in der Affäre um mögliche
Unregelmäßigkeiten bei Wahlkämpfen seines Vorgängers und heutigen
Bundespräsidenten Christian Wulff zurückgewiesen. "Wir haben nichts
zu verbergen", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Samstag-Ausgabe). "Denn aus unserer Sicht ist an den
Vorwürfen nichts dran." Man sei s ...
Mitteldeutsche Zeitung: Tödliche Beißattacke
Innenminister: Behörden hätten gefährlichen Rottweiler vorher wegsperren müssen Die tödliche Beißattacke eines Rottweilers auf ein
dreijähriges Kind in Zörnigall (Landkreis Wittenberg) hätte womöglich
verhindert werden können. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Freitag-Ausgabe). Nach MZ-Informationen
erklärte Innenminister Holger Hövelmann (SPD) gestern in der
nichtöffentlichen Sitzung des Innenausschusses des Landtages, dass
die zuständige Verwaltungsgemeinschaft den Hund hätte w ...
Mitteldeutsche Zeitung: Afghanistan-Einsatz
Ex-Bundeswehr-Generalinspekteur Kujat empfiehlt Verwendung der Tornados für Kampfeinsätze am Hindukusch Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr und
Vorsitzende des Nato-Militärausschusses, Harald Kujat, hat empfohlen,
die sechs Tornado-Flugzeuge nicht wie von der Bundesregierung geplant
aus Afghanistan abzuziehen, sondern sie dort zu lassen und zu
Kampfzwecken einzusetzen. "Wenn Sie den Zugewinn an Fähigkeiten
betrachten, dann fallen 90 Soldaten für die Ausbildung ja nicht so
ins Gewicht wie Tornados für den Luft-Boden-Einsatz", sagte er der in
Halle ersche ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu EC-Lastschrift und Datenschutz Angesichts all der Verstöße gegen den Datenschutz in
deutschen Unternehmen, die wir in den letzten Jahren erlebt haben,
ist aber Vorsicht nicht bloß statthaft, sondern zwingend. Beim
Lastschriftverfahren, um das es im konkreten Fall geht, trägt der
Verkäufer ein finanzielles Risiko. Er wird also geneigt sein, es zu
minimieren - mit Hilfe von Easycash oder wem auch immer. Der Kunde
kann daher nicht sicher sein, dass mit seinen Daten sachgerecht
umgegangen wird. E ...
Mitteldeutsche Zeitung: EC-Karten
Kieler Datenschutzbeauftragter rüht Umgang mit Kundendaten als unzulässig Der Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein,
Thilo Weichert, hat den Umgang der Easycash GmbH mit EC-Karten-Daten
scharf kritisiert. "Das ist eine Schweinerei", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitag-Ausgabe). "Die Daten
werden in einer Art und Weise ausgewertet, die nicht einmal von der
Einwilligungserklärung, die da eingeholt wird und die ebenfalls
unzulässig ist, abgedeckt wird. Die Verbraucher haben nicht
ansatzwe ...
Mitteldeutsche Zeitung: Moritzburg
Kultusministerin: Beirat der Stiftung wird neu besetzt Der Künstlerisch-Wissenschaftliche Beirat der
Stiftung Moritzburg in Halle soll teilweise neu besetzt werden,
teilte Kultusministerin Birgitta Wolff (CDU) der Mitteldeutschen
Zeitung (Donnerstagausgabe) mit. Der Entschluss zur Neubesetzung sei
ein Resultat der Sitzung des Stiftungsrates am Montag. Die Neu- oder
Wiederberufung des Beirates sei satzungsgemäß möglich. Zur nächsten
Sitzung des Stiftungsrates am 23. November solle eine Kandidatenliste
zur Diskussion vo ...
Mitteldeutsche Zeitung: zur Gesundheitsreform Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) ist mit
seinem Anliegen, die Finanzierung des Gesundheitssektors von den
Arbeitslöhnen abzukoppeln und dem System mehr Wettbewerb sowie
Durchschaubarkeit zu verleihen, weitgehend gescheitert. Das liegt zum
Teil daran, dass es die CSU schon in den Koalitionsverhandlungen
verstanden hatte, präzise Festlegungen zu vermeiden. Rösler
scheitert aber auch an der eigenen Inkonsequenz. Der Wettbewerb wird
keineswegs überall gest&aum ...
Mitteldeutsche Zeitung: Energie
Haseloff sieht beim Energiekonzept dringenden Korrekturbedarf Die Braunkohle darf nach Ansicht von Sachsen-Anhalts
Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU) als Energieträger nicht auf
das Abstellgleis geschoben werden. "Die Braunkohle muss Bestandteil
des Energiekonzeptes der Bundesrepublik sein", sagte Haseloff der in
Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe). Dafür
habe er sich schon bei der Kanzlerin stark gemacht und werde dies
auch beim Bundeswirtschaftsminister tun Haseloff sieht dringenden
Korrekturbeda ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Millenniumszielen Die Bilanz nach zwei Dritteln des Weges fällt
dürftig aus. Es macht wenig Sinn, die Armutsbilanz etwa auf positiven
Entwicklungen in China fußen zu lassen, die jedoch allein dem Boom im
Riesenreich anzurechnen sind. In anderen Regionen ist der Trend der
Verarmung längst nicht umgekehrt. Und mit der Verelendung gehen
Kinder- und Müttersterblichkeit oder ökologischer Raubbau
zwangsläufig einher. Stärkere Entwicklungshilfe und deren effektive
Kontrolle ...
Mitteldeutsche Zeitung: Islam
Unions-Innenexperte Bosbach lehnt Burka-Verbots-Vorstoß von Bayerns Gesundheitsminister Söder ab Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses,
Wolfgang Bosbach (CDU), hat sich unter Hinweis auf das Grundgesetz
gegen das vom bayerischen Gesundheitsminister Markus Söder (CSU)
angeregte Burka-Verbot ausgesprochen. "Ich wäre ja froh, wenn es
eine verfassungskonforme Möglichkeit gäbe", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe). "Aber der
wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat in einem Gutachten
gl ...
Mitteldeutsche Zeitung: Fahrschulen - Streitüber hohe Durchfall-Quote im Osten/ Auto-Club wirft Firmen Geldschneiderei vor Zwischen Fahrschullehrern und dem Auto Club Europa
(ACE) ist ein heftiger Streit über Fahrschulprüfungen entbrannt.
Hintergrund sind Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes, nach denen der
Anteil derer, die durch die Prüfung rasseln, in Ostdeutschland
deutlich höher ist als im Westen. Der ACE äußerte nun den Verdacht,
darin liege im Osten Methode, um länger an den immer weniger
werdenden Fahrschülern zu verdienen. Das berichtet die in Halle
erscheinende M ...
Mitteldeutsche Zeitung: Soziales
Caritas-Verband kritisiert Pläne für freiwilligen Zivildienst Der Leiter der Arbeitsstelle Zivildienst beim
Deutschen Caritas-Verband, Michael Bergmann, hat den Plan von
Familienministerin Kristina Schröder (CDU), einen freiwilligen
Zivildienst zu schaffen, indirekt kritisiert und statt dessen für die
Ausweitung des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) plädiert. "Wir
hatten uns eigentlich vorgestellt und halten das auch für machbar,
die Lücken beim Zivildienst durch das FSJ zu schließen - selbst wenn
wir die Zivildie ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Hartz-IV-Berechnung Alles in allem aber entspricht der
Berechnungsmechanismus dem zentralen vom Bundesverfassungsgericht
vorgegeben Kriterium: Sie sind nachvollziehbar und transparent. Sie
versachlichen die Debatte darüber, was fair und angemessen ist.
Maßlosen Forderungen nach viel geringeren oder viel höheren Sätzen
wird die Legitimation entzogen. Unter dem Vorbehalt der noch
ausstehenden Leistungshöhe lässt sich daher heute sagen: Es ist recht
gut, was rausgekommen ist.
P ...
Mitteldeutsche Zeitung: Sauberkeit in Kneipen
Landtag unterstützt Kneipen-Pläne Der Landtag von Sachsen-Anhalt unterstützt
grundsätzlich die Pläne der Verbraucherminister, Hygiene und
Sauberkeit in Gaststätten und Imbissen nach einem bundeseinheitlichen
System zu bewerten und zu veröffentlichen. Im Sinne der Verbraucher
sei eine solche Kennzeichnung zu begrüßen. Allerdings müsse noch eine
Reihe ofener Fragen geklärt werden, beonten Vertreter aller
Landtagsfraktionen. Die Verbraucherschutzminister der Länder hatten
sich ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Atomprotesten Es sind nicht mehr nur die alten Kämpen, die an
AKW-Standorten oder in den Umweltverbänden ausgeharrt haben. Neben
den Grauköpfen demonstrieren plötzlich viele ganz junge Leute und
"Bürgerliche", die vielleicht sogar zum ersten Mal überhaupt auf eine
Demo gegangen sind. Ob es nun "über 50_000" oder gar 100_000 waren,
ist nicht entscheidend. Es geht um die Wirkung, das Signal. CDU und
FDP versuchen, es zu überhören. Das geht n ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Restaurant-Smileys Grundsätzlich kann nur begrüßt werden, wenn auch
Restaurants ein Etikett bekommen, etwa einen Smiley, der
signalisiert: Alles sauber, also rein! Wer schon immer mit
vorbildlicher Hygiene um Gäste buhlt, der hat nichts zu befürchten.
Wer über eine Kennzeichnung aber die Nase rümpft, der deckt schwarze
Schafe und macht sich selbst verdächtig. Natürlich braucht die Idee
noch Futter. Einheitliche Bewertungsmaßstäbe für Hygienewä ...
Mitteldeutsche Zeitung: Hygiene in Gaststätten
Sachsen-Anhalts Sozialministerium begrüßt Smiley Das Sozialministerium Sachsen-Anhalts begrüßt den
Grundsatzbeschluss, wonoch Ergebnisse der Lebensmittelüberwachung
transparent gemacht werden sollen. Damit sei eine ine Tür weit
aufgestoßen worden, sagte Sprecher Holger Paech der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Sonnabend-Ausgabe). "Und
Sachsen-Anhalt wird drauf achten, dass sie nicht wieder zuschlägt",
fügte er hinzu. "Wir werden zudem darauf achten, dass es wirklich ein
...
Mitteldeutsche Zeitung: Hygiene in Gaststätten -Korrektur-
Dehoga Sachsen-Anhalt lehnt Smiley ab Der Landesverband Sachsen-Anhalt des Deutschen
Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) lehnt einen Smiley für
Restaurants ab. "Wir halten davon überhaupt nichts", sagte der
stellvertretende Hauptgeschäftsführer Manfred Eichmann der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Samstagausgabe). Deutschland
habe die strengste Lebensmittelhygiene-Verordnung in Europa, sagte
Eichmann weiter. Werde diese konsequent angewendet, "dann ist ein
Smiley &uum ...
Mitteldeutsche Zeitung: Hygiene in Gaststätteneschichte
Dehoga Sachsen-Anhalt lehnt Smiley ab Der Landesverband Sachsen-Anhalt des Deutschen
Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) lehnt einen Smiley für
Restaurants ab. "Wir halten davon überhaupt nichts", sagte der
stellvertretende Hauptgeschäftsführer Manfred Eichmann der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Samstagausgabe). Deutschland
habe die strengste Lebensmittelhygiene-Verordnung in Europa, sagte
Eichmann weiter. Werde diese konsequent angewendet, "dann ist ein
Smiley &uum ...
Mitteldeutsche Zeitung: Geschichte
Thüringens Vertriebenenchef Primas kritisiert Steinbach Der thüringische Landesvorsitzende des Bundes der
Vertriebenen, Egon Primas, hat sich von der jüngsten Kritik von
Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach an dem polnischen
Deutschland-Beauftragten Wladyslaw Bartoszewski distanziert. "Frau
Steinbachs persönliche Erfahrungen sind für uns nicht maßgeblich",
sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Samstag-Ausgabe). "Ich kann das so nicht nachvollziehen. Das ist
ih ...
Mitteldeutsche Zeitung: Kriminalität
Polizei rechnet mit Verdopplung der Fälle von Betrug an Geldautomaten In Sachsen-Anhalt werden Geldautomaten immer öfter
von Kriminellen manipuliert. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Freitag). Im Vergleich zu 2008 rechnet das
Landeskriminalamt (LKA) bis Ende des Jahres mit weit mehr als einer
Verdopplung der so genannten Skimming-Fälle. Dabei spähen Kriminelle
mit Hilfe von Minikameras und Magnetstreifen-Lesegeräten Daten auf
EC- und Kreditkarten aus, um dann mit Kartenkopien die Konten zu
plündern. &q ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Steinbach Steinbach legt nach: Der international hoch
angesehene polnische Außenpolitiker Wladyslaw Bartoszewski, von den
Nazis nach Auschwitz verschleppt, später von den Stalinisten grausam
verfolgt, habe einen schlechten Charakter. Liebe Frau Steinbach, es
mag ja sein, dass Ihre unbelehrbaren Gesinnungsfreunde Sie für eine
Heldin halten. In den Augen aller anderen sind Sie nur noch peinlich.
Die infame Dreistigkeit, mit der Sie versuchen, die deutsch-polnische
Aussöhnung zu ver ...
Mitteldeutsche Zeitung: Verkehrschaos auf der A14
Minister Daehre will Staus mit Schildern erklären Kraftfahrern auf Sachsen-Anhalts Autobahnen sollen
künftig besser über Grund und Umfang von Baustellen informiert
werden. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche
Zeitung (Donnerstag-Ausgabe). Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre
(CDU) kündigte gegenüber dem Blatt an, dass künftig alle Baustellen
mit entsprechenden Info-Tafeln ausgestattet werden sollen. Auf der
A_14 zwischen Halle und Magdeburg gibt es seit mehreren Wochen
täglich Staus aufgrund ...
Mitteldeutsche Zeitung: zur Bundestagsdebatte Das Bemühen der Kanzlerin um Handlungshoheit ist
nach der parlamentarischen Sommerpause erkennbar. Erstmals hat Angela
Merkel (CDU) während der Haushaltsdebatte auch angedeutet, welches
Motto diesem Handeln zugrunde liegen sollte: Tun, was notwendig ist,
auch wenn es dafür keinen Beifall gibt. Also Sparen, weil es sein
muss, die Bundeswehr verkleinern gegen Widerstände, die Rente mit 67
starten, integrationsunwillige Einwanderer an die Kandare nehmen. Und
die Opposition ...
Mitteldeutsche Zeitung: Wehrpflicht-Aussetzung
Paritätischer Wohlfahrtsverband fordert Ersatz für wegfallenden Zivildienst Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen
Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, hat von der Bundesregierung
einen adäquaten Ersatz für den Zivildienst gefordert, sollte die
Wehrpflicht und mit ihr auch der Zivildienst wegfallen. "Im
Jahresdurchschnitt werden 70000 Zivildienstleistende fehlen", sagte
er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Mittwoch-Ausgabe). "Es geht ein ganz wichtiges Lernfeld für die
jungen Mensche ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu DDR-Doping Die Fakten, die Spitzenfunktionär Köhler jetzt zum
Staatsdoping auf den Tisch gelegt hat, sind bekannt. Und die
mitgelieferte Schutzbehauptung, die Athleten seien einverstanden
gewesen, kann man nicht anders als zynisch nennen. Selbst wenn die
Sportler wohl wussten, dass die Pillen der Leistungssteigerung dienen
sollten, wird ihnen kaum klar gewesen sein, dass sie damit
unkalkulierbare gesundheitliche Risiken eingingen. Wer damals im
Sport eine Chance für sich sah, die Spitz ...
Mitteldeutsche Zeitung: Bundeswehr
Thüringens Ministerpräsidentin Lieberknecht (CDU) plädiert nun auch für die Aussetzung der Wehrpflicht Thüringens Ministerpräsidentin Christine
Lieberknecht (CDU) hat sich für die Aussetzung der Wehrpflicht
ausgesprochen und damit ihre Meinung geändert. "Es hat keinen Sinn,
in Vorstellungen zu verharren, die durch die aktuelle Lage nicht mehr
gedeckt sind", sagte sie der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Dienstag-Ausgabe) und lobte im Übrigen
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), der im
CDU-Präsidium seine P ...
Mitteldeutsche Zeitung: CDU
Landeschef von Rheinland-Pfalz kritisiert Steinbach Der CDU-Landesvorsitzende von Rheinland-Pfalz,
Christian Baldauf, hat Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach wegen
ihrer Rolle im jüngsten Streit um das Profil der CDU kritisiert. "Die
Frage ist, ob man so etwas in den Medien austrägt", sagte er der in
Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Dienstag-Ausgabe).
"Und da meine ich, das sollte man nicht tun. Man sollte in den
Gremien Mehrheiten suchen, wenn man eine gewisse Meinung hat. Das ist
ni ...
Mitteldeutsche Zeitung: Vermischtes/Sicherheit
Tiertrainer fordert nach tödlichem Hunde Angriff allgemeine Pflicht zur Hundeschule Zwei Tage nach der tödlichen Beißattacke eines
Rottweilers auf einen Dreijährigen in Zörnigall (Landkreis
Wittenberg) werden immer mehr Fragen nach der Verantwortung laut.
"Man muss in der Lage sein, einen solch großen Hund in die Schranken
zu weisen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das einer 76-jährigen
Frau gelingt", sagte der Vize-Chef des Allgemeinen Deutschen
Rottweiler-Klubs, Gerhard Diedrich der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Ze ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Basel III Die Banken und deren Eigentümer müssen nach den am
Wochenende in Basel beschlossenen Regeln entsprechend ihrer Risiken
mehr Geld für Notfälle zurücklegen. Das an sich ist löblich. Doch der
Kompromiss der Notenbanker und Finanzaufseher der 27 wichtigsten
Volkswirtschaften weist eine Reihe von Unzulänglichkeiten auf. So ist
der Zeitraum bis zur völligen Umsetzung bis 2019 gestreckt. Die
aggressiv agierenden Hedge-Fonds und auch Risikokapital-Firmen
ble ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Oberst Klein Ein Jahr nach dem Luftangriff von Kundus, bei dem
weit über 100 Menschen starben, ist die Aufarbeitung der Affäre
nahezu abgeschlossen. Dass sie mit einer Gehaltserhöhung für den
Befehl gebenden Oberst Georg Klein endet, wirkt zynisch. Klein ist
eine tragische Figur. Als er an jenem Morgen des 4. September 2009
den Befehl zum Angriff gab, da tat er dies auch aus einer
persönlichen Überforderung heraus. Es geht nicht allein um Klein,
sondern um das Signal an d ...
Mitteldeutsche Zeitung: Kundus-Affäre
SPD-Verteidigungspolitiker Arnold kritisiert Beförderung von Oberst Georg Klein Der verteidigungspolitische Sprecher der
SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, hat die jüngste Beförderung
von Oberst Georg Klein kritisiert. "Die militärische und politische
Führung handeln hier sehr populistisch gegenüber den Soldaten", sagte
er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Montag-Ausgabe). "Ich gönne dem Herrn Klein persönlich seinen
Frieden und dass er wieder zur Ruhe kommt. Aber was er getan hat, war
...
Mitteldeutsche Zeitung: Affäre Steinbach
CSU-Politiker Geis warnt Union vor einer Abkehr von Vertriebenen Der CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis hat die
Union davor gewarnt, den Vertriebenen angesichts des Streits um deren
Präsidentin Erika Steinbach den Rücken zu kehren. "Es wäre gut, wenn
diese starke Gruppierung in der Spitze der Partei repräsentiert
wäre", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Samstag-Ausgabe). Alles andere hielte er für "einen Mangel. Die
Union war immer auch die Partei der Vertriebenen; da ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Bürgern und Demokratie Für die etablierten Parteien ist der Wirbel um
Sarrazin und die breite Unterstützung für ihn aber genauso ein
Warnsignal wie der Protest der braven Schwaben gegen das Megaprojekt
"Stuttgart 21". Die Bürger haben zu oft das Gefühl, dass über ihre
Köpfe hinweg Politik gemacht und entschieden wird. Das Vertrauen in
die demokratisch Gewählten ist verloren gegangen. Die Wahlbeteiligung
sinkt seit Jahr und Tag fast in jeder Abstimmung. Immer ö ...
Mitteldeutsche Zeitung: Massenschlägerei in Halle: Opfer schwerer verletzt als bislang angenommen Halle. Das Opfer einer Massenschlägerei in Halle am
vergangenen Sonntag ist nach Informationen der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe) schwerer verletzt als
bislang angenommen. Ein Verwandter berichtete, der 22-jährige Syrer
sei von vier Messerstichen getroffen worden. Entgegen der
Polizeiangaben, nach denen das Opfer in den Bauch gestochen worden
sei, sagte der Verwandte, dass ein Messerstich in den Hals das größte
Problem für den 22-J& ...
Mitteldeutsche Zeitung: Fall Steinbach
Sudetendeutschen-Sprecher Posselt warnt vor Entstehen einer Partei rechts von CDU/CSU Der Sprecher der Sudetendeutschen Landsmannschaft
und CSU-Europaabgeordnete Bernd Posselt hat angesichts der
unionsinternen Distanzierung von Vertriebenen-Präsidentin Erika
Steinbach vor dem Entstehen einer Partei rechts von CDU und CSU
gewarnt. "Frau Merkel muss die Stiftung (Flucht, Vertreibung,
Versöhnung) zur Chefsache machen", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitag-Ausgabe). "Wenn sie
weiter von der Opposition in dies ...
Mitteldeutsche Zeitung: Vertriebene
Instituts-Chef Bingen: Steinbach erweist der Verständigung mit Polen einen Bärendienst Der Direktor des Deutschen Polen-Instituts, Dieter
Bingen, hat die Äußerungen von Vertriebenen-Präsidentin Erika
Steinbach zum Beginn des Zweiten Weltkrieges kritisiert. "Die
Aussagen von Frau Steinbach erweisen dem Anliegen, das Verständnis
für die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung in Polen und
anderswo weiter zu vergrößern, einen Bärendienst - vor allem auch in
Deutschland selbst", sagte er der in Halle erscheinenden
" ...
Mitteldeutsche Zeitung: Linkspartei
Gysi sieht Linke in "schwierigem Fahrwasser" - Fraktion streitet um Annäherung an Rot-Grün Die Linkspartei ringt um ihren politischen Kurs. Bei
einer Fraktionsklausur am Scharmützelsee in Bad Saarow (Brandenburg)
gerieten die Abgeordneten vor allem wegen der Strategie im Umgang mit
SPD und Grünen aneinander. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Freitagausgabe). Fraktionschef Gregor Gysi
zeichnete nach Teilnehmerangaben ein düsteres Bild der Lage seiner
Partei. "Wir sind in extrem schwieriges Fahrwasser geraten", sagte
er.
Gy ...
Mitteldeutsche Zeitung: Sarrazin-Rückgzug: SPD reagiert erleichtert Berlin. In der SPD ist die Entscheidung von Thilo
Sarrazin, freiwillig aus dem Vorstand der Bundesbank auszuscheiden,
mit Erleichterung aufgenommen worden. Nach Informationen der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Freitag) hofft die Spitze des
Berliner Landesverbandes, dass nun womöglich auch ein quälendes
Ausschlussverfahren mit ungewissem Ausgang vermieden werden kann.
Sarrazin müsse ja nicht aus der Partei austreten, hieß es am
Donnerstag Abend in Berli ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Steinbach Steinbach sieht sich als Opfer - als immer
einsameren Hort des Konservatismus in der CDU und wirft ihrer Partei
einen falschen Anpassungskurs vor. Dazu hat Fraktionsvize Andreas
Schockenhoff das Richtige gesagt. Es gehe nicht um
Meinungsverschiedenheiten, sondern um "Geschichtsklitterung". Die
habe in der Union keinen Platz. Hat sie wirklich nicht? Fraktionschef
Volker Kauder versucht immer noch eine goldene Brücke zu bauen. Die
Kriegsschuld werde nicht relativiert. Steinbac ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Glücksspielmonopol Wenn die Bundesländer tatsächlich nicht verdienen,
sondern schützen wollen, können sie das tun. Dann muss das Monopol
neu gefasst und die Tätigkeit der Lotterieverwaltung neu gestaltet
werden. Es steht den Regierungen frei, sich darauf zu verständigen.
Tatsächlich aber werden sie sich schwer tun, die privaten
Wettanbieter noch länger vom deutschen Markt fernzuhalten. Und das
sind keineswegs nur Unternehmen, denen manch einer allzu gerne das
Etikett ...
Mitteldeutsche Zeitung: Religion
Zentralrat der Muslime kritisiert Auftritt Merkels bei Verleihung des Medienpreises Der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime, Ayyub
Axel Köhler, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel wegen ihrer Rede
anlässlich der Verleihung des M100 Medien Preises an den dänischen
Mohammed-Karikaturisten Kurt Westergaard kritisiert. "Das ist nicht
nötig", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Donnerstag-Ausgabe). "Damit wird nur wieder Öl ins Feuer gegossen."
Merkel gebe der Islamfeindlichkeit ebenso wie Bund ...
Mitteldeutsche Zeitung: Forschung
Weniger Tierversuche in Sachsen-Anhalt - Zahl der Experimente geht um 39 Prozent zurück In Sachsen-Anhalt geht die Zahl der Tierversuche
seit Jahren zurück. Wurden 2004 noch 81 Experimente an Tieren
genehmigt, sank die Zahl nach Angaben des Landesverwaltungsamtes in
Halle im vergangenen Jahr auf 49 Versuche - ein Minus von 39 Prozent.
Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Donnerstagausgabe). Der Rückgang erklärt sich vor allem dadurch,
dass immer weniger Forscher Anträge auf Tierversuche stellen. Das
Landesverwaltungsamt indes hat ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Barroso-Rede Der Kommissionspräsident umschifft brisante Themen
und hält sich mit der Wiederholung von Papieren auf, anstatt Europa
eine Vision, eine Idee, eine Seele zu geben.
Niemand würde sich beklagen, wenn José Manuel Barroso europäisches
Charisma an den Tag legen würde. Doch der Portugiese bleibt blass.
Und ein Vasall der Staats- und Regierungschefs. Dass Frankreich
weiterhin eine ganze Volksgruppe abschieben kann, wie es will, ist
ein unerträgliches Ä ...
Mitteldeutsche Zeitung: zum Brunner-Urteil Das Gericht hat auch ein klares Signal gesetzt: Wer
einen auf dem Boden liegenden, wehrlosen Menschen derart brutal
zusammentritt, muss mit dem Tod des Opfers rechnen - und mit einer
Verurteilung wegen Mordes. Rein juristisch mag das streitbar sein -
die Verteidiger bezweifeln eine Mordabsicht der Täter und kündigen
Revision an. Aber die Botschaft ist klar: Kein Pardon, keine Ausreden
für brutale Gewalt - damit die nicht Schlag für Schlag zum
gesellschaftlichen Alltag w ...
Mitteldeutsche Zeitung: Politik/Extremismus
Neonazi Battke pfeift Jugendspiel - Empörung über Einsatz des Ex-Trainers als Schiedsrichter Der Rechtsextremist Lutz Battke ist bei einem
Jugendfußballspiel am Wochenende in Laucha (Burgenlandkreis) als
Schiedsrichter eingesetzt worden. Dies bestätigte gestern der
Vorsitzende des Sportvereins BSC 99 Laucha, Klaus Wege, der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montagausgabe). Demnach pfiff
Battke ein Übungsspiel der Lauchaer F-Jugend gegen eine Mannschaft
von Naumburg 05. Sein Verein hatte Battke vor rund einem Monat seines
Amtes als Nachwuchstrainer en ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Prozess/Kachelmann Die Möglichkeit prominenter Beschuldigter, sich
einen Medienanwalt zu leisten, ändert daran wenig. Denn erst im
Nachhinein, wenn Enthüllungen schon veröffentlicht sind, kann
gerichtlich eine Weiterverbreitung untersagt werden. Der Schaden ist
dann kaum noch gutzumachen. Selbst ein glatter Freispruch wie für den
TV-Moderator Andreas Türck kann das Ansehen nicht mehr retten.
Die Inszenierungen außerhalb der Gerichtssäle sind seit Bachmeier
verwirre ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Karstadt Der Jubel erhält rasch einen Dämpfer, wenn man sich
anschaut, was der Milliardär Berggruen mit der insolventen
Warenhauskette vorhat. Er akzeptiert zwar den ausgehandelten
Sanierungstarifvertrag und will alle Beschäftigten halten. Doch die
angekündigte Investitionssumme von rund 70 Millionen Euro ist knapp
angesichts der Mammut-Aufgabe, die Berggruen stemmen muss: Ein
tragfähiges, modernes Warenhaus-Konzept zu entwickeln. Dabei steckt
er in einem Dilemma: Pas ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Sarrazin Die Debatte um eine angemessene Integrationspolitik
in Deutschland ist bis auf Weiteres beendet. Zumindest mit der
vernünftigen, von ideologischem Ballast befreiten Debatte, wie sie
sich in den vergangenen Jahren endlich herausgebildet hatte, die
Probleme und Erfolge der Integration nüchtern ins Auge fasste und
Konzepte besprach, keine Klischees, ist es vorläufig vorbei. Das ist
das einzige Verdienst, das sich Thilo Sarrazin mit seinem Pamphlet
"Deutschland schafft sic ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Nahost Offensichtlich gehört es zum außenpolitischen
Kerngeschäft jedes US-Präsidenten, sich für die Lösung des
Nahostkonfliktes zu verwenden. Zu befürchten ist aber, dass auch
Obama sich daran die Zähne ausbeißen wird. Jede Konfliktpartei
gefällt sich in der Rolle des Opfers und verlangt Zugeständnisse.
Israel baut seine Siedlungen ungehemmt aus, die Palästinenser
verschleißen sich in Bruderkämpfen und spalten damit sowohl ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Arbeitsmarkt Im derzeitigen Aufschwung wird fast ein Drittel
aller neuen Arbeitsplätze bei Zeitarbeitsfirmen geschaffen. Dies
mögen die Gewerkschaften anprangern, doch Firmen, die erlebt haben,
wie quasi über Nacht ein Großteil ihres Umsatzes wegbricht, sind
gebrannte Kinder. Sie sind mit festen Einstellungen zögerlich. Die
Politik sollte sich hier mit Gesetzen oder Mindestlöhnen allerdings
zurückhalten und - auch wenn dies derzeit etwa im Verruf ist - auf
die Kr&au ...
Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt Marketing
US-Botschafter rät Sachsen-Anhalt: "Sie brauchen eine Charme-Offensive" US-Botschafter Philip D. Murphy rät Sachsen-Anhalt
zu einer offensiveren Vermarktung seines kulturellen Erbes. "Man muss
noch stärker auf die touristische Attraktivität des Landes aufmerksam
machen", sagte der 53-Jährige der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Mittwochausgabe). Ein Beispiel sei das
bevorstehende 500-jährige Reformationsjubiläum. "Die Orte müssen noch
bekannter gemacht werden. Sie brauchen eine langfristig angelegte ...
Mitteldeutsche Zeitung: Deutsche Einheit/Vereinigte Staaten
US-Botschafter lobt Einheit. Murphy: "Deutschland ist ein Land geworden" Der US-Botschafter Philip D. Murphy zieht ein
positives Fazit der inneren Einheit in Deutschland. "Inzwischen habe
ich den Eindruck gewonnen, dass Deutschland ein Land geworden ist -
ungeachtet der Probleme, die etwa die demografische Entwicklung und
die Abwanderung aus den neuen Ländern mit sich bringen", sagte der
Vertraute von US-Präsident Barack Obama der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Mittwochausgabe). Der 53-Jährige arbeitete
in den 90er Jah ...
Mitteldeutsche Zeitung: Hochschule
Rektor der Uni Halle will investieren statt sparen Der neue Rektor der Universität Halle, Udo Sträter,
sieht derzeit wenig Möglichkeiten, zu sparen. Das sagte er der in
Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstag).
Längerfristige Einsparungen im Etat der Hochschule könne man nur
erreichen, wenn zunächst investiert werde, sagte der Theologe, der am
Mittwoch sein Amt als Uni-Rektor antreten wird. Dem Haushalt der
Universität fehlen dieses und nächstes Jahr je rund sechs Millionen
Euro, um den ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Sarrazin Dennoch lässt sich die Bank, die auf ihre
Unabhängigkeit nicht weniger hält als das Bundesverfassungsgericht,
zu Recht Zeit mit der Entscheidung über Sarrazins Zukunft. Rasch
Forderungen aus der Politik nachzugeben - das hätte ihren Ruf nicht
weniger beschädigt, als die fachfremde publizistische Nebentätigkeit
eines Vorstandsmitglieds. Ihn in ihren Reihen anzuhören, gehört sich
schlicht. Und wenn sie sich dann doch trennten? Dann wäre Sarra ...
Mitteldeutsche Zeitung: Integrations-Debatte
Amazon löscht Sarrazin-Rezensionen wegen Verstößen Das umstrittene Buch "Deutschland schafft sich ab"
von Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin belegt beim Online-Händler
Amazon.de mittlerweile den ersten Verkaufsrang. Kunden beklagen sich
dort allerdings auch, dass Amazon dutzende lobende Rezensionen des
Buches gelöscht habe. Eine Amazon-Sprecherin bestätigte der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe) die
Löschungen. "Die Rezensionen, die entfernt wurden, entsprachen nicht
unseren ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Organspenden Ohne die im Organspenderausweis dokumentierte
Bereitschaft oder der Zustimmung durch nahe Verwandte dürfen keine
Organe entnommen werden. So kommt es, dass zwar die Mehrheit in
Umfragen ihre Spenderbereitschaft bekundet, aber nur jeder sechste
Bürger einen Spenderausweis unterzeichnet hat. So kommt es, dass
Ärzte sich scheuen, Angehörigen am Totenbett um Erlaubnis zu bitten,
die Organe eines Verstorbenen zu entnehmen. Und so kommt es, dass
Nierenkranke hierzulande im D ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Gaspreisen Während einige Verbraucher für ihr Gas tiefer in die
Tasche greifen müssen, bleiben die Tarife bei andern konstant oder
fallen sogar. Steigende Ölpreise führen nicht mehr automatisch zu
höheren Gaspreisen. Ein paar Fachleute frohlocken: Die
jahrzehntelange Öl-Gas-Preisbindung sei aufgehoben. Mitnichten. Denn
die Entwicklung ist vor allem Resultat der Wirtschaftskrise. Ein
Großteil des Gases geht in die Industrie, die während des
Konjunktureinbr ...
Mitteldeutsche Zeitung: zur Volkszählung Die Volkszählung ist teuer, unnütz und eine
Frechheit. Geschätzte 710 Millionen Euro wird die Aktion bundesweit
kosten. Die Daten, die abgefragt werden, liegen dem Staat
größtenteils längst vor, in den Melderegistern. Eine Unverschämtheit
ist, dass den Befragten eine Identifikationsnummer zugeordnet wird,
die vier Jahre lang gespeichert bleibt. Genau das hatte das
Bundesverfassungsgericht 1983 verboten. All das könnte man vielleicht
hinnehmen, wenn ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Arbeitnehmer-Datenschutz 780 Millionen Euro Schaden entsteht allein dem
Einzelhandel durch diebische Angestellte. Verständlich, dass
Arbeitgeber dies nicht hinnehmen wollen. Gleichwohl müssen sie sich
nicht wundern, dass sie die Regierung ausbremst. Bemäntelt als Kampf
gegen Diebstahl und Korruption wurden ganze Belegschaften
ausspioniert. Sicher, es waren nur Einzelfälle - aber dafür
Großkonzerne wie die Deutsche Bahn. Die Kontrolle des
E-Mail-Verkehres oder die heimliche Video-&Uu ...
Mitteldeutsche Zeitung: Arbeitnehmer-Datenschutz
Handelsverband HDE will sich gegen Gesetz wehren: "Wir werden kämpfen wie die Löwen" Der Handelsverband Deutschland (HDE) kündigt
Widerstand gegen den Gesetzentwurf der Bundesregierung zum
Beschäftigten-Datenschutz an. "Wir werden natürlich kämpfen wie die
Löwen", sagte HDE-Arbeitsrechtsexperte Thomas Bade der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstagausgabe). Der
Gesetzentwurf bleibe "hinter dem zurück, was sich in der Praxis als
ausgewogen erwiesen hat". Konkret kritisierte Bade das Verbot
verdeckter Vid ...
Mitteldeutsche Zeitung: Madl Affäre
Madl aus CDU ausgeschlossen Die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
berichtet in ihrer Donnerstagausgabe über den Parteiausschluss von
Thomas Madl. Der Löbejüner Landtagsabgeordnete Thomas Madl ist nicht
mehr Mitglied der CDU. Landesgeschäftsführer Bernd Reisener erklärte
gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung, das Bundesparteigericht habe
Madl wegen parteischädigendem Verhaltens ausgeschlossen. Der
Landesverband hatte Madls Parteiausschluss nach dessen
Doppeljob-Aff&a ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Hygiene in Krankenhäusern Verbindliche Hygieneverordnungen existieren nur in
fünf der 16 Bundesländer, spezialisierte Hygieneärzte fehlen in den
allermeisten Kliniken. Es gibt keine verlässlichen Daten über die
Anzahl und Schwere der Fälle, und eine Meldepflicht ist für
Krankenhausinfektionen unbekannt. Offenbar bedurfte es dreier Opfer
im Säuglingsalter, um das Problem ins Zentrum der politischen
Aufmerksamkeit zu rücken. Die Chancen des Bundesgesundheitsministers,
nun ...
Mitteldeutsche Zeitung: Stiftung Moritzburg Halle
Direktorin: Ich werde jetzt die Probleme lösen "Ich werde jetzt die Probleme der Moritzburg lösen",
sagt die Direktorin der Stiftung Moritzburg, Katja Schneider, der
Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe). Das Kunstmuseum des Landes
Sachsen-Anhalt war in der vergangenen Woche in heftige Kritik
geraten, nachdem bekannt geworden war, dass die Stiftung seit Beginn
dieses Jahres von der Stiftung Dome und Schlösser Sachsen-Anhalt
verwaltet wird. Eine undurchsichtige Haushaltsführung hatte die
Maßnahme erford ...
Mitteldeutsche Zeitung: zur Bundeswehr Die Reformen früherer Verteidigungsminister haben
die Bundeswehr nur unzureichend auf ihre aktuelle Aufgabe
ausgerichtet. Die heißt eben nicht: Viele Soldaten üben lassen, die
sich in der Gewissheit wiegen, dass die atomare Abschreckung den
Ernstfall verhindern wird. Heute heißt es im Zweifel: Kampf. Zur
Stabilisierung anderer Länder. Zu Wahrnehmung von
Sicherheitsinteressen weltweit. Dafür braucht es kein Riesenheer,
dazu reicht Qualität. 170_000? Be ...
Mitteldeutsche Zeitung: Politik
Sachsen-Anhalt hat Anschluss an den Westen noch längst nicht geschafft Spitzenpolitiker aller Parteien sehen vor allem bei
den Themen Arbeitslosigkeit, Abwanderung, Bildung und Armut noch
einen großen Nachholbedarf in Sachsen-Anhalt. Ministerpräsident
Wolfgang Böhmer (CDU) bekommt damit prominenten Zuspruch für seine
kritische Bilanz von 20 Jahren Sachsen-Anhalt. Dies berichtet die in
Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Montagausgabe).
Handlungsbedarf bestehe vor allem bei der Zahl der
Industriearbeitsplätze. Zudem sei es ein ...
Mitteldeutsche Zeitung: Rente mit 67
Sachsen-Anhalts Finanzminister Bullerjahn kritisiert vorgeschlagenen Kompromiss Der Finanzminister von Sachsen-Anhalt, Jens
Bullerjahn, hat den von SPD-Chef Sigmar Gabriel vorgeschlagenen
Kompromiss im innerparteilichen Streit um die Rente mit 67
kritisiert. Er könne der Idee nicht folgen, den Einstieg in die
Neuregelung erst dann vorzunehmen, wenn die Hälfte der 60- bis
64jährigen sozialversicherungspflichtig beschäftigt sei, sagt der
SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2011 der "Mitteldeutschen
Zeitung" (Montagsausgabe). Er s ...
Mitteldeutsche Zeitung: Politik
Jede zehnte Brücke in Sachsen-Anhalt ist kaputt Rund 220 Brücken in Sachsen-Anhalt sind
reparaturbedürftig oder müssen in absehbarer Zeit erneuert werden.
Das sind etwa zehn Prozent aller Brücken im Land, berichtet die in
Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Montagausgabe). 36 von
ihnen sind nur begrenzt für den Verkehr zugelassen. Diese Zahlen
teilte das Magdeburger Verkehrsministerium mit. Dennoch hat sich der
Zustand der Brücken insgesamt gebessert. Noch 2004 war die Zahl der
Brücken, auf den ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu SPD/Rente mit 67 Ex-Parteichef Franz Müntefering hat Recht. Gegen
seine Reform zu sein, ist wenigstens konsequent. Aber eine Position
zu beziehen, die nach außen vorgibt, sie behalte die Reform bei, den
internen Kritikern aber zuzwinkert "Schau'n mer mal!" - eine solche
Politik nimmt keinen von beiden ernst, die Bürger nicht und die
Genossen erst recht nicht. Dabei braucht gerade der Umgang mit
unseren Sozialsystemen Ehrlichkeit. Doch derlei innerparteiliche
Kompromisse haben Tra ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Bildungschipkarte Wenn Hartz-IV-Kinder an der Theaterkasse, beim
Zoobesuch, vor der Musikschule, im Sportverein oder beim
Nachhilfeunterricht die Karte vorlegt, werden sie damit keineswegs
stigmatisiert. Die allermeisten Mitmenschen bekämen dies gar nicht
mit. Und wenn doch? Dann sollten die Mitmenschen freudig anerkennen,
dass da ein Kind aus armer Familie die Gelegenheit zu sinnvoller
Freizeitgestaltung nutzt; dass die Gesellschaft Solidarität zeigt.
Wer auf solche Kinder herabschaut, entwü ...
Mitteldeutsche Zeitung: Interview mit Ministerpräsident Böhmer
Böhmer: Erhebliche Probleme bei der Entwicklung Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer
(CDU) hat dem Land im 20. Jahr seines Bestehens erhebliche Probleme
bei dessen Entwicklung attestiert. Gegenüber der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Sonnabendausgabe) erklärte
Böhmer: "Ich muss ganz ehrlich sagen, in einigen Parametern sind wir
durchaus schlecht." Dazu gehören laut Böhmer die hohe Schulabbrecher-
und Arbeitslosenquote sowie die große Zahl an Berufspendlern. ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Irak Die "Operation Irakische Freiheit" endet ohne
Siegesparade. Von den ursprünglichen Kriegszielen haben die USA in
Bagdad keines erreicht: Der Irak wurde nicht zur leuchtenden
Musterdemokratie, Amerika nicht zur Ordnungsmacht in der Region. Dass
Saddams Schreckensherrschaft vorbei ist, bleibt die eine gute
Nachricht. Dafür aber haben die Menschen im Irak einen hohen Preis
bezahlt. Für Amerika gibt es keinen Sieg - es wird ihn auch nicht
geben. Was es geben kann, ist ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Auto-Umweltliste des VCD Dass die Wirklichkeit eine ganz andere ist, erfährt
jeder Neuwagenkäufer spätestens nach dem zweiten Volltanken: Der
tatsächliche Benzinverbrauch weicht von den Werksangaben erheblich
ab. Doch das Klimaschutz-Ziel der CO2-Verminderung ist zu dringlich,
als dass man der organisierten Verbrauchertäuschung länger tatenlos
zusehen könnte. Hochgeschwindigkeitsfahrten, Stauzeiten,
wirklichkeitsgetreue Stadt- und Landfahrten müssen in die Ergebnisse
einfli ...
Mitteldeutsche Zeitung: Bildung
FDP-Vize Pieper fordert bundesweites Zentral-Abitur Die stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP,
Cornelia Pieper, hat die Einführung eines bundesweit einheitlichen
Zentralabiturs gefordert. "Ich bin für ein bundesweites
Zentralabitur, weil das eine Frage der Chancengerechtigkeit für die
Kinder ist. Nicht alle in der Partei sind da meiner Meinung", sagte
die 51-jährige Staatsministerin im Auswärtigen Amt der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstagausgabe).
Bis auf Rheinland-Pfalz h ...
Mitteldeutsche Zeitung: Gehälter
Regierungsparteien planen mehr Transparenz Mehr Transparenz in Unternehmen von Kommunen und des
Landes - darauf zielt ein Vorstoß von CDU und SPD im Landtag ab. Das
berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Mittwoch-Ausgabe). Während zwar die Gehälter von Bürgermeister und
Landräten öffentlich einsehbar sind, ist bislang weitgehend
unbekannt, welche Vergütungen Geschäftsführer und Aufsichtsräte
kommunaler Tochterunternehmen bekommen. So verdienen nach
MZ-Informati ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Krankenkassen Für die Kassen wird es richtig teuer, das Geld
einzutreiben. Das führt zu absurden Effekten. Für viele
Versicherungen genügte es bislang, einen pauschalen Zusatzbeitrag in
Höhe von acht Euro zu erheben. Das ist angenehm, weil dafür keine
Einkommensprüfung notwendig ist. Doch diese acht Euro reichen nicht
mehr aus, wenn sie jetzt durch zusätzliche Kosten belastet werden.
Also müsste der Zusatzbeitrag faktisch erhöht werden. Doch dann
schl& ...
Mitteldeutsche Zeitung: Rettungsdienst im BurgenlandkreisÄrzte und Sanitäter brauchen oft länger als erlaubt Im Burgenlandkreis macht sich Unruhe breit: Wer im
Westteil des Kreises verunglückt oder schwer erkrankt, muss oft viel
länger auf Rettungsdienst und Notarzt warten als in anderen Teilen
des Kreises und wahrscheinlich in fast allen anderen Gebieten von
Sachsen-Anhalt. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Dienstag-Ausgabe). Manchmal sind es wenige
Minuten, manchmal dauert es auch viel länger. Statistisch gesehen
kommen die Rettungswagen aus Bad Bib ...
Mitteldeutsche Zeitung: Stadtverkehr Halle
Mürber Stahl führt zu Trassensperrung an der Paracelsusstraße in Halle Der zweispurigen Paracelsusstraße in Halle droht
Gefahr. Denn im Brückenbereich der Trasse, der über die
Carl-Robert-Straße führt, zerbröselt der Stahl. Das berichtet die
Online-Ausgabe der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung
(Dienstag). Statische Nachrechnungen des Tiefbauamts haben die
Schäden ans Licht gebracht. "Die Spannbetonbrücke von 1968 hält nur
noch die Hälfte der Belastung aus, die bisher dort durch den Verkehr ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Schwarz-Gelb Hat sich die Kanzlerin im Urlaub "neu erfunden", wie
ihr mancher Parteifreund und publizistische Beobachter geraten hat?
Sicher nicht. Aber eine Veränderung ihres Regierungsstils will Merkel
offenbar signalisieren. Weniger warten und laufen lassen. Mehr
Führung und Positionierung sofort - ehe die Koalition wieder
zerstritten dasteht. Die Chefin hat das Verfahren am Richtigen
ausprobiert: Aber ein bisschen Westerwelle-Zausen wird nicht reichen.
Es stehen Großkonflikt ...
Mitteldeutsche Zeitung: Skandal um hochgiftige Filterstäube
Grubenbetreiber GTS spielt Vorwürfe herunter Auch zwei Tage nach Bekanntwerden des Skandals um
illegal eingelagerte Filterstäube in der Grube Teutschenthal im
Saalekreis sind noch viele Fragen offen. Das berichtet die in Halle
erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). So sprechen die
Gesellschafter des Grubenbetreibers GTS weiter nur von einem
"formalen Fehler" und zeigten sich über die Kritik der Behörden
"überrascht". Gleichzeitig aber hatte die Unternehmensgruppe
Geiger/Terrag be ...
Mitteldeutsche Zeitung: Linkspartei
Sachsen-Anhalts Linken-Chef Höhn sieht Debatte um Bundeschef Ernst mit Sorge Der Landesparteichef der Linken, Matthias Höhn,
sieht die Debatte über Bundesparteichef Klaus Ernst mit Sorge. "Die
Debatte ist in der Tat schädlich für unseren Landtagswahlkampf.
Deshalb hoffe ich, dass diese Auseinandersetzung wieder eingestellt
wird. Unsere Glaubwürdigkeit beim Thema soziale Gerechtigkeit
entscheidet sich an unserem Engagement für gute Arbeit, gegen die
Rente ab 67 oder für die Überwindung von Hartz IV, nicht an dieser
Frage ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Linkspartei und Ernst Die Partei war von Beginn an mit Ernst unzufrieden:
Er erhielt auf dem Parteitag in Rostock 74,9 Prozent der Stimmen -
seine Co-Chefin Gesine Lötzsch 92,8 Prozent. Die Ost-Linken warfen
Ernst vor, den Geschäftsführer Dietmar Bartsch gemobbt zu haben. Dass
Ernst trotzdem gewählt wurde, war eine Versöhnung nach dem Motto:
"Vergib deinen Feinden, aber vergiss ihre Namen nicht." Es spricht
viel dafür, dass die Führungsquerelen des Frühjahres wie ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Gesundheitsreform Was aber tun, wenn die Versicherten den
Zusatzbeitrag nicht zahlen? Rösler Lösung: Die Kassen melden den
Arbeitgebern säumige Zahler, die Arbeitgeber behalten dann zwei
Prozent des beitragspflichtigen Einkommens ein und leiten das Geld
den Kassen zu. Einfach, unbürokratisch, schnell. Trotz alledem
hinterlässt das Vorhaben ein ungutes Gefühl. Dass Arbeitgeber im
Auftrag von Sozialversicherungen als Inkasso-Unternehmen handeln
sollen, mag juristisch korrekt sei ...
Mitteldeutsche Zeitung: Politik/Datenschutz
Schnüffeltour bei Hartz-IV-Empfängern - Bezieher von ALG II sollten mitteilen, wie sie wohnen. Hunderte Hartz-IV-Empfänger sind im Burgenlandkreis
in Sachsen-Anhalt aufgefordert worden, einen äußerst umstrittenen
Fragebogen auszufüllen. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Freitagausgabe). Mit einem zusätzlichen
Formular zur Mietbescheinigung wollte die Arge, die
Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Betroffenen, offenbar Angaben
mit fragwürdigem Nutzen für die Berechnung der zu erstattenden
Unterkunftskosten sammeln. Z ...
Mitteldeutsche Zeitung: Verteidigung
Bundeswehrverband: Reform muss Streitkräfte auch attraktiver machen Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Ulrich
Kirsch, hat gefordert, die geplante Reform der Bundeswehr mit einem
Attraktivitätsprogramm von einer Milliarde Euro für die Soldaten zu
verknüpfen. "Wenn versäumt wird, in die Menschen bei den
Streitkräften zu investieren, wird die Reform scheitern", sagte er
der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Freitag-Ausgabe). Nötig seien bessere Bedingungen für Pendler.
"Dieser ...
Mitteldeutsche Zeitung: Politik/Datenschutz
Sensible Akten lagern in ehemaliger Schule - Datenschützer schaltet sich ein Sachsen-Anhalts Landesbeauftragter für Datenschutz
wird eine Akten-Affäre in Dessau-Roßlau überprüfen, berichtet die in
Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitagausgabe). Das sagte
Michael Glage, Referatsleiter der Geschäftsstelle des
Landesdatenschutzbeauftragten Harald von Bose in Magdeburg. Bei einem
Feuerwehreinsatz in einer ehemaligen Schule in Dessaus Innenstadt
waren am Montag große Mengen von Verwaltungsakten entdeckt worden,
darunter a ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Bundeswehr Amtsinhaber Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) geht
nun einen großen Schritt in die richtige Richtung. Er hat dafür Lob
verdient. Dies gilt, weil es Zeit ist, die Truppe konsequent an den
tatsächlichen Erfordernissen auszurichten. Dies sind Auslandseinsätze
wie in Afghanistan - auch wenn sich so schnell kein verantwortlicher
westlicher Politiker mehr für einen Einsatz dieser Größenordnung
aussprechen wird. Es läuft strukturell etwas gründlich sch ...
Mitteldeutsche Zeitung: Politik/Kommunen/Wasser und Abwasser
Stendal prüft Wasser- und Abwassergebühren nach Wohnlage Als erste Stadt in Sachsen-Anhalt denkt Stendal über
ein neues Gebührenmodell für Wasser und Abwasser nach. Wie die in
Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstagausgabe)
berichtet, müssten demnach Häuslebauer am Stadtrand wegen längerer
und teurer Wasserleitungen mehr bezahlen als etwa Bewohner der
Altstadt. Im Herbst will Stendals Oberbürgermeister Klaus Schmotz
(CDU) juristisch prüfen lassen, ob sich das Modell umsetzen lässt.
Hi ...
Mitteldeutsche Zeitung: DDR-Vergangenheit
SED-Forscher der FU Berlin erwartet noch mehr Opfer durch Stacheldraht und Mauer Der Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat an der
Freien Universität Berlin, Klaus Schroeder, geht davon aus, dass die
Zahl der Toten, die auf der Flucht aus der DDR gewaltsam ums Leben
kamen, noch stark nach oben korrigiert werden muss. "Die Opfer, die
über Drittländer wie Bulgarien oder Jugoslawien geflohen sind, sind
kaum erforscht", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). "Da könnten noch bis zu h ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Karlsruher Untreue-Urteil Das Bundesverfassungsgericht hat nun in seinem
Beschluss zur Berliner Bankgesellschaft eine solche eher moralische
Herangehensweise erschwert. Wenn Großkredite mit unzureichender
Sicherung vergeben werden, genügt es für eine Strafbarkeit nicht,
dass die Richter hinterher feststellen, das Risiko sei zu groß
gewesen. Erforderlich ist vielmehr, dass ein Sachverständiger konkret
berechnet, welchen unmittelbaren Wertverlust die mangelhafte
Sicherung verursacht hat. We ...
Mitteldeutsche Zeitung: Annäherung von Rot-Rot in Sachsen-Anhalt
Politiker treffen sich erstmals zu Stammtisch Sieben Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
gibt es Signale für eine Annäherung von Linken und SPD. In der
kommenden Woche soll dazu in einer Magdeburger Szenekneipe ein
rot-roter Stammtisch gegründet werden. Das berichtet die in Halle
erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwoch-Ausgabe). Neben
mehreren Landtagsabgeordneten aus beiden Parteien gehören auch die
Bundestagsabgeordneten Rosemarie Hein (Linke) und Burkhard Lischka
(SPD) zu den Teilnehmern. "A ...
Mitteldeutsche Zeitung: Politik/Extremismus
Kreis verbietet Berufsschule Teilnahme an Aktion gegen Rechts Der Landkreis Jerichower Land hat einer kreiseigenen
Berufsschule in der Kreisstadt Burg die Teilnahme an der "Aktion
Noteingang" untersagt. Das berichtet die in Halle erscheinende
"Mitteldeutsche Zeitung" (Dienstagausgabe). Bei der Aktion weisen
Aufkleber an Läden und öffentlichen Gebäuden darauf hin, dass Opfer
rassistischer Überfälle dort Schutz und Hilfe finden. Der Kreis sieht
darin einen Imageschaden. "Es ist verheerend für die Au& ...
Mitteldeutsche Zeitung: Google Street View
Verband "Haus&Grund" rät Immobilienbesitzern zum Widerstand Der Präsident des Eigentümerverbandes "Haus & Grund
Deutschland", Rolf Kornemann, hat Immobilienbesitzer angesichts des
Starts von Google Street View aufgefordert, sich bei Bedarf gegen
Internet-Unternehmen zu wehren. "Haus- und Wohnungseigentümer haben
ein Recht darauf, dass Bilder ihrer Häuser geschwärzt werden, so dass
diese nicht bei Google Street View erscheinen", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutsche Zeitung" (Mit ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Google Street View Man kann alles Mögliche über Google Street View
sagen. Sicher ist: Es stellt uns vor Probleme. Die Probleme sind
konkreter Natur. So müssen Immobilienbesitzer, die ihr Eigentum
online nicht veröffentlicht sehen möchten, Widerspruch einlegen
können. Natürlich muss diese Widerspruchsmöglichkeit dann auch
dauerhaft sein und nicht, wie Google sich das vorstellt, auf vier
Wochen beschränkt. Schwerer wiegt die Frage, was mit einem
Mehrfamilienhaus pa ...
Mitteldeutsche Zeitung: Google Street View
Unions-Innenexperte Bosbach sieht Start des Programms kritisch Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses,
Wolfgang Bosbach (CDU), sieht den Start von Google Street View nach
eigener Aussage mit "gemischten Gefühlen". "Rein rechtlich dürfte
dagegen nichts zu machen sein, wenn Persönlichkeitsrechte nicht
verletzt werden - wenn also nicht Personen erkennbar abgebildet
werden und nicht über Hecken oder Zäune die Kamera gerichtet wird",
sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" ...
Mitteldeutsche Zeitung: Flughafen Leipzig/Halle
Airportchef Näther klagt über zu viel Lärm Der Flughafen Leipzig/Halle und die Stadt Schkeuditz
beklagen, dass es am Airport zu laut ist. Das berichtet die in Halle
erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstag-Ausgabe). So sei in der
unmittelbar angrenzenden Stadt Schkeuditz (Sachsen) die
"Gesamtlärmbelastung für die Bürger unerträglich", heißt es in einem
gemeinsamen Schreiben von Flughafenchef Dierk Näther und
Oberbürgermeister Jörk Enke an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer
( ...
Mitteldeutsche Zeitung: Extremismus
Sportverein aus Laucha trennt sich von rechtsextremem Trainer Der Sportverein BSC 99 Laucha (Burgenlandkreis) hat
sich von seinem rechtsextremen Nachwuchstrainer Lutz Battke getrennt.
Das berichtet die in Halle erscheinende Miteldeutsche Zeitung
(Dienstag-Ausgabe). Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Hövelmann
(SPD) nannte die Entscheidung überfällig. Erleichtert zeigten sich
der Landessportbund und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB). Der
DOSB hatte schon vor Wochen beim Landessportbund mit dem Ziel
interveniert, Battke seines Tr ...
Mitteldeutsche Zeitung: Rente mit 67
Alters-Experte Börsch-Supan kritisiert "Sommerloch-Populismus" in der SPD Der Vorschlag des SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel,
den für 2012 geplanten Start in ein höheres Renteneintrittsalters
aufzuschieben, stößt bei Rentenexperten auf scharfe Kritik. "Ich
halte das für Sommerloch-Populismus", sagte der Leiter des Mannheimer
Forschungsinstituts für Altersökonomie (MEA), Axel Börsch-Supan, der
"Mitteldeutschen Zeitung" (Dienstags-Ausgabe). Gabriel erwecke den
fälschlichen Eindruck, als sollten bereit ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Sexualstraftätern Internet-Pranger für Sexualstraftäter - dessen
Einführung wäre nichts anderes als ein Offenbarungseid der Politik.
Foto, Name und Anschrift bereits verurteilter Verbrecher online zu
veröffentlichen, beinhaltet unterschwellig die Aufforderung an die
Bürger: "Nehmt Euch der Sache selbst an! Wir werden ihr nicht mehr
Herr!" Dann kann man auch gleich Bürgerwehren bilden (lassen). Das
Gewaltmonopol liegt in Deutschland aber beim Staat; da sollte es ...
Mitteldeutsche Zeitung: Arbeitsmarkt
Senius plädiert für Mindestlohn Der Chef der Landesarbeitsagentur
Sachsen-Anhalt/Thüringen, Kay Senius, spricht sich für einen
einheitlichen Mindestlohn in Deutschland aus. Ein moderater
Mindestlohn sei sozial gerecht und wirtschaftlich vertretbar, sagte
Senius der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung
(Montagausgabe). In fast allen europäischen Ländern gebe es einen
Mindestlohn. "Die Erfahrungen zeigen, dass Mindestlöhne, wenn sie mit
Augenmaß eingeführt werden, keine Ar ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu SPD/Sachsen-Anhalt Die SPD glaubt sich obenauf. Noch vor einem Jahr ein
Häufchen Elend, sehen sich die Sozialdemokraten bereits wieder an der
Spitze des Landes. Gute Umfragewerte sprechen dafür. Der Haken an der
Sache: Die Partei musste so gut wie nichts dafür tun. Derzeit lebt
die Landes-SPD nahezu ausschließlich von der schwarz-gelben Schwäche
in Berlin und einer Magdeburger CDU, die mit sich und ihrem Chef
Böhmer herzlich wenig anzufangen weiß. Fast etwas übermü ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Umfragen Beweisen müssen sich Parteien allerdings nicht in
der Opposition, sondern erst in der Regierungsverantwortung. Daran
scheint zur Zeit gerade die FDP zu scheitern. Sozialdemokraten und
Grüne sollten daraus ihre Lehren ziehen. Vor allem die SPD befindet
sich noch im Wandel. Wichtige Fragen, etwa nach der Zukunft der Rente
mit 67 oder dem Afghanistaneinsatz, hat die Partei für sich noch
nicht geklärt. Regierungsfähig im Bund wird die SPD jedoch erst sein,
wenn sie nich ...
Mitteldeutsche Zeitung: Stasi
Linken-Politiker gegen Verlängerung der Überprüfung Führende Vertreter der Linkspartei haben den Plan
der schwarz-gelben Koalition, Stasi-Überprüfungen im öffentlichen
Dienst über 2011 hinaus möglich zu machen, kritisiert. "Ich halte
davon sehr wenig", sagte Sachsen-Anhalts Landesvorsitzender Matthias
Höhn der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Samstag-Ausgabe). "21 Jahre nach der Wende ist es an der Zeit, die
Überprüfungen zu beenden." Der Fraktionsvo ...
Mitteldeutsche Zeitung: Stasi-Überprüfung
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Böhmer begrüßt Pläne von Schwarz-Gelb Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer
(CDU) hat den Plan der schwarz-gelben Koalition, Stasi-Überprüfungen
im öffentlichen Dienst über 2011 hinaus möglich zu machen, begrüßt.
"Die Gründe, die eine solche Überprüfung notwendig machen könnten,
werden sicherlich immer seltener", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstag-Ausgabe). "Es könnte
in Einzelfäll ...
Mitteldeutsche Zeitung: Novelle des Stasi-Unterlagen-Gesetzes
Regelüberprüfungen im öffentlichen Dienst sollen bis 2019 möglich sein Die schwarz-gelbe Koalition will noch in diesem Jahr
das Stasi-Unterlagen-Gesetz ändern, um Regelüberprüfungen auf
Stasi-Mitarbeit im öffentlichen Dienst bis Ende des Jahrzehnts zu
ermöglichen. Das teilte der FDP-Berichterstatter im zuständigen
Bundestags-Ausschuss für Kultur und Medien, Reiner Deutschmann (FDP),
der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Freitag-Ausgabe) mit. Demzufolge liegt der Entwurf einer Novelle des
Stasi-Unterla ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Schulobst Die kostenlose Verteilung in Schulen und
Kindertagesstätten ist so begehrt, dass nicht mal die Hälfte der
Anträge berücksichtigt werden konnte. Wer jetzt leer ausgeht, wird
aufs nächste Jahr vertröstet. Das mag ja noch angehen - und ist
allemal besser als die Entscheidung anderer Bundesländer, sich gar
nicht an dem EU-Programm zu beteiligen, weil sie es für zu teuer und
zu bürokratisch halten. Die bürokratischen Hürden zeigen sich inde ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Führerschein mit 17 Mit der neuen Führerschein-Regelung wird jungen
Menschen Verantwortung übertragen, aber auch den Eltern. Die
Fahranfänger müssen am Lenkrad entscheiden, was richtig und was
falsch ist. Dabei können, nein werden, Fehler passieren. Und die
Eltern müssen helfen, sich mit ihren Kindern verständigen, sonst kann
es ernste Probleme auf der Straße geben.
Ein gutes Prinzip, nicht nur fürs Autofahren. Denn in diesem Alter
gibt es viele Entscheidungen f ...
Mitteldeutsche Zeitung: Schwimmsport
DLRG-Studie: Viele Schüler können nicht sicher schwimmen Nach einer Studie der Deutschen
Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) können 45 Prozent der Schüler in
Deutschland am Ende der vierten Klasse nicht sicher schwimmen. 23
Prozent der Kinder haben noch nicht einmal die Seepferdchen-Prüfung
absolviert. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche
Zeitung (Mittwoch-Ausgabe). "Das ist ein erschreckendes Ergebnis",
sagte Martin Janssen, Sprecher des DLRG-Bundesverbandes. Zugleich
übte der DLRG-Landesverband Sa ...
Mitteldeutsche Zeitung: Krawalle bei Polizeieinsatz
Innenminister schließt dienstrechtliche Konsequenzen aus Nach den Krawallen von Bereitschaftspolizisten aus
Sachsen-Anhalt in einem Hamburger Hotel hat Innenminister Holger
Hövelmann (SPD) straf- und dienstrechtliche Konsequenzen gegen die
Beamten ausgeschlossen. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Mittwoch-Ausgabe). Hövelmann sprach aber von
einem peinlichen Vorgang. Einige der Beamten hatten nach einem
Einsatz in Hamburg unter anderem angetrunken eine
Hochzeitsgesellschaft in dem Vier-Sterne-Hotel gest&ou ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Urteil/Sorgerecht Zwar kann man verstehen, dass ledige Mütter ihre
Autonomie wahren wollen. In der Praxis hat sich aber gezeigt, dass
die gemeinsame Sorge in der Regel eher befriedend wirkt. Ein Vater,
der sich zu Unrecht ausgegrenzt fühlt, neigt eher dazu, Konflikte
anzuzetteln.
Bei geschiedenen Eltern hat sich die gemeinsame Sorge bewährt, die
Väter verhalten sich verantwortlicher als früher. Sie wird deshalb
auch bei nichtehelichen Paaren bald selbstverständlich sein.
...
Mitteldeutsche Zeitung: Datenskandal
Bürgermeister installierte Überwachungssoftware In der Einheitsgemeinde Südharz (Kreis
Mansfeld-Südharz) gibt es offenbar einen Datenskandal. Das berichtet
die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstag-Ausgabe).
Bürgermeister Ralf Rettig (CDU) hatte eine Überwachungssoftware im
Roßlaer Verwaltungsamt installiert. Nach Angaben der
Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sollte damit die neu gewählte
Personalratschefin Petra Gastel ausspioniert werden. Rettig weist die
Vorwürfe zurück. Er ha ...
Mitteldeutsche Zeitung: Linkspartei
Sachsen-Anhalts Landeschef stellt sich vor Ernst Der Vorsitzende der Linkspartei in Sachsen-Anhalt,
Matthias Höhn, hat sich vor den Parteivorsitzenden Klaus Ernst
gestellt. Bei dessen Flugaffäre gehe es "nicht um irgendeine Form
persönlicher Bereicherung, sondern nur um die Frage, bei wem diese
Flüge korrekt hätten abgerechnet werden müssen", sagte er der in
Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Dienstag-Ausgabe). Was
Ernsts Einkünfte als Parteivorsitzender betrifft, füg ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Linke/Ernst Das Fatale an der heuchlerischen Debatte ist nicht,
dass sie Klaus Ernst oder womöglich auch seiner Partei schadet. Das
müssen die unter sich ausmachen. Nein, die Vorwürfe mobilisieren ein
Mal mehr das alte, dumpfe Vorurteil, dass die Politiker eben alle
Raffkes seien. Und das schadet der Demokratie in diesem Lande.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
...
Mitteldeutsche Zeitung: Rechtsextremismus
Land klagt weiter gegen rechten Schornsteinfeger Sachsen-Anhalts Regierung legt im Kampf gegen den
Rechtsextremismus nach: Das Land will das Urteil im Rechtsstreit mit
dem rechtsextremen Schornsteinfeger Lutz Battke nicht akzeptieren.
Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). "Wir finden uns damit nicht ab und haben Berufung
eingelegt", sagte Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU) dem
Blatt. Das Land versucht seit längerem, Battke aufgrund seiner
Gesinnung die Kehrgenehmigung zu e ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Trauerfeier im Duisburger Fußballstadion Über die Gründe der Menschen, die Teilnahme am
gemeinsamen Gedenken über einem Holzkreuz in einem
Stadion-Mittelkreis zu verweigern, kann nur spekuliert werden. Das
Signal aber, das nun von Düsseldorf ausging, ist nicht
misszuverstehen: Der Tod ist zu traurig, er eignet sich nicht für
Westkurve und Ereignisfernsehen.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Mitteldeutsche Zeitung: zu Vorstoß für eine Hartz-IV-Reform Die Schaffung von "Gutscheinkindern" - hat sie nicht
auch etwas Diskriminierendes? Außerdem sind die Leistungen, wiederum
mit guten Gründen, knapp kalkuliert. Ein entsprechender Gutschein
gewährleistet daher noch lange nicht, dass ein Kind auch
Musikunterricht erhält. Denn wer bezahlt das Instrument? Dennoch
zeigen die Pläne: Arme Kinder bekommen in Zukunft mehr. Und das ist
gut so.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 5 ...
Mitteldeutsche Zeitung: Sozialreform
FDP hält Chipkarte für Hartz-IV-Empfänger für denkbar Die Bundesregierung plant, die vom
Bundesverfassungsgericht angeordnete Neubestimmung der Hartz-IV-Sätze
teilweise durch ein Gutscheinsystem umzusetzen, das bestätigte die
stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Miriam Gruß
der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Montagsausgabe). Denkbar sei auch eine Chipkarte, sagte Gruß. Die
Liberalen begrüßten die Idee von Arbeitsministerin Ursula von der
Leyen, Mahlzeiten in Schu ...
Mitteldeutsche Zeitung: zur Koalition Erstens wirkt die bürgerliche Koalition nicht
Vertrauen erweckend. Statt gemeinsam für ihre Politik zu werben,
streiten die beteiligten Parteien wie die Kesselflicker - vor allem
die beiden kleinen Partner FDP und CSU. Dass die Kanzlerin keine
Macht über sie hat, lässt sie insgesamt machtlos erscheinen.
Zweitens leidet die Regierung immer noch unter ihrem Fehlstart. Zu
lange haben alle drei Parteien gebraucht, um Abschied von ihrer
Wahlkampfillusion zu nehmen: Dass e ...
Mitteldeutsche Zeitung: Politik/Extremismus/Vereine
Deutscher Olympischer Sportbund fordert Entlassung rechten Fußballtrainers in Sachsen-Anhalt Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat im Fall
des rechtsextremen Jugendtrainers Lutz Battke aus Laucha
(Burgenlandkreis) Druck auf den Landessportbund (LSB) ausgeübt. Nach
Informationen der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung
(Samstagausgabe) hat DOSB-Präsident Thomas Bach den LSB bereits im
Juni schriftlich aufgefordert, den Lauchaer Verein BSC 99 zu einer
Trennung von Battke zu bewegen. Der BSC weigert sich bisher, den
Übungsleiter rauszuwerfen. Sportmini ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Urteil/Arbeitszimmer Erneut erleidet der Steuergesetzgeber eine schwere
Schlappe vor dem Bundesverfassungsgericht: Die Begrenzung der
steuerlichen Abzugsfähigkeit, wie sie seit 2007 im Gesetz steht, ist
willkürlich und zielt allein auf höhere Steuereinnahmen ab. Ganz
ähnlich hatte Karlsruhe schon argumentiert, als es die mangelhafte
Gesetzgebung zur Pendlerpauschale kassierte. Auch hier dominierte
Willkür und die pure Lust auf Mehreinnahmen die Gesetzestexte. Ein
schlechter Ratgeber, ...
Mitteldeutsche Zeitung: Afghanistan-Einsatz
Bullerjahn will am Einsatz festhalten Sachsen-Anhalts Finanzminister und
SPD-Bundesvorstandsmitglied Jens Bullerjahn will trotz der bei
Wikileaks bekannt gewordenen Dokumente über den Afghanistan-Einsatz
und die gezielte Tötung von Taliban durch US-Spezialkräfte bis auf
Weiteres an dem Einsatz festhalten. "Es sollte keiner so naiv sein zu
glauben, dass man jetzt schnell aus Afghanistan rauskommt", sagte er
der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Donnerstag-Ausgabe). "Es mus ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Duisburg Wie immer man es aber drehen und wenden will:
Entweder hat sich Adolf Sauerland über ernstzunehmende Bedenken
hinweggesetzt. Oder er hat sich blind auf seine Verwaltung verlassen,
die es schon richten würde, sich in Wahrheit aber dem Erwartungsdruck
beugte. In jedem der beiden Fälle (und ein dritter ist eigentlich
nicht denkbar) liegt ein wesentlicher Teil der Verantwortung für die
tödliche Massenpanik beim Stadtoberhaupt. Welches Vertrauen aber
sollen die Bürg ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu GfK-Umfrage Doch Zweifel an den GfK-Umfrageergebnissen sind
angebracht. Man mag es einfach nicht ganz ernst nehmen, wenn die
Nürnberger behaupten, Fußball-WM und Hochsommer beflügelten die Laune
der Konsumenten. Weder Temperaturen über 30_Grad noch das gute
Abschneiden von Jogis Jungs haben allzu viel mit den Portemonnaies
von Arbeitnehmern und der Konjunktur zu tun. Wirtschaft mag zur
Hälfte Psychologie sein, man kann es aber auch übertreiben. Nicht
umsonst wollen die b ...
Mitteldeutsche Zeitung: Rente
IWH-Chef Blum: Rentengarantie muss weg Der Direktor des Instituts für Wirtschaftsforschung
Halle, Ulrich Blum, hat die Forderung von Bundeswirtschaftsminister
Rainer Brüderle (FDP) nach Abschaffung der Rentengarantie
ausdrücklich gelobt. "Da hat endlich jemand zur Vernunft zurück
gefunden", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Dienstag-Ausgabe). Die Rentengarantie sei "eine
Panikreaktion in der Wirtschaftskrise gewesen, die durch nichts zu
rechtfertigen war ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Rente Der Hinweis, die Rentner erwirtschafteten
langfristig die Garantie selbst, weil künftige Steigerungen geringer
ausfielen, ist fragwürdig. Der Riesterfaktor, der dem Ausgleich
zwischen Alt und Jung dienen sollte, wurde bereits zweimal
ausgesetzt, damit die Rentner nicht noch schlechter dastanden.
Ausgerechnet vor der Bundestagswahl 2013 ist kaum damit zu rechnen,
dass die Bundesregierung geringere Rentensteigerungen als eigentlich
möglich durchsetzt. Schließlich sind d ...
Mitteldeutsche Zeitung: Rente
Chef der Jungen Liberalen: Abkopplung der Renten von Lohnentwickung unfair Der Vorsitzende der Jungen Liberalen, Lasse Becker,
unterstützt die Forderung von Bundeswirtschaftsminister Rainer
Brüderle (FDP) nach Abschaffung der Rentengarantie. "Herr Brüderle
spricht einen sehr wichtigen Punkt an", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Dienstag-Ausgabe). "Die
Abkoppelung der Renten von der Lohnentwicklung ist unfair. Das wird
so auf Dauer nicht funktionieren, sondern entweder in höheren
Schulden ...
Mitteldeutsche Zeitung: Union
CDU-Landesverbände kritisieren Erscheinungsbild der Regierung Die CDU-Landesverbände Sachsen-Anhalt,
Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben die schwarz-gelbe
Bundesregierung gegenüber der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Montag-Ausgabe) aufgefordert, mehr Disziplin an den Tag zu
legen, um ihre Wahlchancen nicht zu gefährden. In den drei Ländern
werden am 20. und 27. März 2011 neue Landtage gewählt. Der
CDU-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, sagte der
"Mitteldeuts ...
Mitteldeutsche Zeitung: zur Loveparade Die Imagewerbung hat sich mit der Katastrophe vom
Sonnabend in ihr Gegenteil verkehrt. Aber Entsetzen, Leid und Trauer
legen sich auch wie ein Schleier über den Anlass, der ihr vorausging.
Die Loveparade in ihrer x-ten Ausgabe erscheint selbst vielen aus
der Anhängerschaft wie eine überdimensionierte Kirmes. Sie teilt aber
ihre letztlich sinnentleerten Rituale mit vielen anderen Mega-Events,
die sich niemand mehr zu hinterfragen traut: Image ist alles, Inhalt
nichts.
Pr ...
Mitteldeutsche Zeitung: Kinder-Kriminalität
Sachsen-Anhalts Justizministerin Kolb gegen Herabsetzung der Strafmündigkeit Sachsen-Anhalts Justizministerin Angela Kolb (SPD)
lehnt eine Herabsetzung des Alters für die Strafmündigkeit ab. Es sei
völlig richtig und ausreichend, dass das Strafrecht erst bei Kindern
angewandt wird, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, sagte sie der
in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montag-Ausgabe). "Das
heißt ja nicht, dass wir nicht eingreifen können, wenn unter
14-jährige Kinder kriminell werden. Kinder- und Jugendhilfe haben
wir ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Urteil Flatrate-Bordelle Die kriminelle Energie der Bordell-Betreiber war
also nicht allzu groß. Drei Jahre Haft für die Haupttäterin ist da
eine eher happige Strafe. Möglicherweise ist das eine Konzession an
die öffentliche Aufregung, die die Werbung der Flatrate-Bordelle vor
einem Jahr erzeugte. Darin war fälschlicherweise der Eindruck erweckt
worden, die Frauen müssten alle Wünsche der pauschal-zahlenden Freier
erfüllen. Insofern haben sich die Bordell-Betreiber ihr m ...
Mitteldeutsche Zeitung: Urteil zu Flatrate-Bordellen
Hurenorganisation Hydra fordert Anerkennung der Prostitution als berufliche Tätigkeit Die Hurenorganisation Hydra fordert, dass
Prostitution endlich als berufliche Tätigkeit anerkannt wird. "Wir
brauchen klare Arbeits-, Hygiene- und Preisstandards wie in jedem
anderen Beruf auch", sagte eine Hydra-Mitarbeiterin der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Samstagausgabe). Dazu solle
die Zuständigkeit für das Prostitutionsgesetz vom Ministerium für
Frauen ins Arbeitsministerium übergehen.
Damit reagiert die 30 Jahre alte Organisa ...
Mitteldeutsche Zeitung: Bundeswehr
Verteidigungspolitischer Sprecher der SPD, Rainer Arnold, teilt Kritik an Ausrüstung prinzipiell Der verteidigungspolitische Sprecher der
SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, hat der Kritik des
Wehrbeauftragten Hellmut Königshaus (FDP) an Ausrüstungsmängeln bei
der Bundeswehr prinzipiell recht gegeben. "Es ist wie häufig bei
Wehrbeauftragten", sagte er der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen Zeitung" (Samstag-Ausgabe). "Manchmal sind das
partikulare Sichtweisen von einzelnen Soldaten. Da wünschte ich mir,
dass der Wehrbeauftragt ...
Mitteldeutsche Zeitung: zur Bahn Rekordhitze im Sommer und Eiseskälte im Winter
decken die Unzulänglichkeiten schonungslos auf. Züge und Schienennetz
wurden vernachlässigt. Statt Wartung, Sicherheit und Werterhalt
standen häufig Rendite und Kostensenkungen im Mittelpunkt.
Aufhübschen für den Kapitalmarkt aber reicht nicht, um "ein viel
komplexeres System als die Luftfahrt" (Bahnchef Grube) erfolgreich zu
führen. Für Bahnkunden bleibt ein mulmiges Gefühl, ein bö ...
Mitteldeutsche Zeitung: Nach dem Linken-Urteil
Sachsen-Anhalts CDU fordert von Linken Distanzierung von radikalen Elementen Die Landes-CDU Sachsen-Anhalts hat die Linke
aufgefordert, sich von radikalen Elementen innerhalb und außerhalb
der Partei abzugrenzen. "Ich erwarte, dass sich die Führungsebene der
Linken im Land nach dem Urteil nun klar von verfassungsfeindlichen
Splittergruppen distanziert", sagte CDU-Landtagsfraktionsvize Holger
Stahlknecht. Dies betreffe nicht nur Gruppen wie die kommunistische
Plattform in der Partei, sondern auch Unterstützer wie die autonome
Antifa, in der ...
Mitteldeutsche Zeitung: Linke
Bosbach nennt Ramelow-Urteilüberzeugend Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses,
Wolfgang Bosbach (CDU), hat das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts
zur Beobachtung des Linkspartei-Politikers Bodo Ramelow "überzeugend"
gannt. "Teile der Partei halten nicht den notwendigen Abstand zu
verfassungsfeindlichen Bestrebungen. Das gibt dem Verfassungsschutz
Anlass zur Beobachtung", sagte er der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstag-Ausgabe). Man könne "nicht
ernsthaft sage ...
Mitteldeutsche Zeitung: Linke
Hubertus Knabe gegrüßt Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Der Direktor der Stasi-Opfer-Gedenkstätte
Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, hat das Urteil des
Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig zur Beobachtung des
Linkspartei-Politikers Bodo Ramelow durch den Verfassungsschutz
begrüßt. "Das Grundgesetz besagt, dass Bestrebungen, die der
verfassungsmäßigen Ordnung zuwiderlaufen, nicht zugelassen sind. Die
Verfassungsschutzämter haben die Aufgabe, diese Bestrebungen
ausfindig zu machen", sagte er der in H ...
Mitteldeutsche Zeitung: Linke
Thüringens Wirtschaftsminister: Absurdes Urteil Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig
(SPD) hat das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig zur
Beobachtung des Linkspartei-Politikers Bodo Ramelow durch den
Verfassungsschutz scharf kritisiert. "Das ist ein absurdes Urteil",
sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Donnerstag-Ausgabe). "Die Linkspartei ist eine politische Realität
und eine verfassungskonforme, demokratische Partei." Er kenne Ramelow
als " ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Linken/Urteil Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat in der
Sache des Linkspolitikers Bodo Ramelow eine Entscheidung gefällt.
Allerdings ist dieseschwer nachvollziehbar. Sie ist es zumindest
wert, vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe überprüft zu werden.
Denn der Richterspruch ist sehr grundsätzlicher Natur. Zwar gibt es
in der Linkspartei Extremisten, von denen man nicht weiß, was sie
täten, wenn sie könnten, wie sie wollen. Es trägt auch nicht zu ihre ...
Mitteldeutsche Zeitung: Waffenrecht
SPD-Politiker Wiefelspütz gibt Verfassungsbeschwerde wenig Chancen Der innenpolitische Sprecher der
SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, hält die
Verfassungsbeschwerde gegen das geltende Waffenrecht für
aussichtslos. "Ich habe großen Respekt vor dieser Initiative", sagte
er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Donnerstag-Ausgabe). "Aber ich glaube nicht, dass die
Verfassungsbeschwerde Aussicht auf Erfolg hat. Wir haben ein sehr
strenges Waffenrecht. Und wir haben es in den letzten Jahr ...
Mitteldeutsche Zeitung: Bildungsdebatte
CDU-Politiker Kretschmer: Gemeinsame Verantwortung von Bund und Ländern In der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gibt es
Bestrebungen, in die Schulpolitik der Länder einzugreifen und zwar
"möglicherweise auch über eine Grundgesetzänderung". Das berichtet
die in Halle erscheinende "Mitteldeutschen Zeitung"
(Mittwoch-Ausgabe) unter Berufung auf führende Fraktionskreise. Die
16 Länder seien "nicht in der Lage, eine einheitliche Linie zu
finden", heißt es. Zudem seien sie nicht fähig, Programme des Bu ...
Mitteldeutsche Zeitung: Engagement in der Politik
Nachwuchsorganisationen der Parteien legen bei Mitgliederzahlen zu Die meisten Nachwuchsorganisation der Parteien in
Sachsen-Anhalt gewinnen immer mehr Mitglieder. Das berichtet die in
Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwoch-Ausgabe). Damit
verläuft die Entwicklung anders als bei den etablierten Parteien
selbst, die seit Jahren schon Mitglieder verlieren.
Der Politikwissenschaftler Gerd Langguth von der der Uni Bonn
nannte diese Entwicklung zwar generell positiv, betrachtete die
Zahlen jedoch mit Vorbehalt. "Entscheidend ist letz ...
Mitteldeutsche Zeitung: Politik/Bevölkerung
Studenten retten die Statisitik - Zum ersten Mal seit Jahren schrumpft der Wanderungsverlust Sachsen-Anhalt scheint wieder beliebter zu werden.
Der vom Statistischen Landesamt, in Halle gemeldete Rückgang beim
Wanderungsverlust ist dabei vor allem darauf zurückzuführen, dass
mehr Studenten aus anderen Bundesländern ihren ersten Wohnsitz in
Sachsen-Anhalt angemeldet haben. Das sagte Bernd Fucke,
Dezernatsleiter des Landesamtes der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Mittwochausgabe). Im Vergleich zum Vorjahr
wurden 2009 erheblich mehr Zuzüge u ...
Mitteldeutsche Zeitung: Grundsatzentscheidung zu Linken-Beobachtung
Ramelow will notfalls vor das Bundesverfassungsgericht ziehen Der Vorsitzende der Linksfraktion im Thüringer
Landtag, Bodo Ramelow, will vor das Bundesverfassungsgericht in
Karlsruhe ziehen, falls ihm das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig
im Streit um die Beobachtung der Linkspartei durch den
Verfassungsschutz nicht recht gibt. "Ich erwarte, dass die
Beobachtung meiner Partei in Gänze eingestellt wird", sagte er der in
Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe).
"Ich kann nicht akzeptieren, ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Löw Doch es gibt einen Verlierer: den Deutschen
Fußball-Bund. Auch wenn er sich jetzt feiern lässt. Aus seinen Reihen
wurden im Februar Handgeldforderungen in Millionen-Höhe publik
gemacht und damit versucht, den umstrittenen Teammanager Bierhoff ins
Abseits zu drängen. Doch getreu dem alten Musketier-Motto "Einer für
alle, alle für Einen" erfocht das Quartett mit der Rückendeckung der
Mannschaft und der begeisternden WM einen eindruckvollen Sieg in ...
Mitteldeutsche Zeitung: Forschung
Experten kritisieren: "Brokkoli-Patent" geht zu weit Andreas Graner, Geschäftsführer des Instituts für
Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung in Gatersleben
(Salzlandkreis) hält die Kritik an so genannten Bio-Patenten für
berechtigt. Zwar seien Patente wichtig, damit Unternehmen ihren
Aufwand für die Entwicklung neuer Produkte wieder hereinholen
könnten, sagte er der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung
(Mittwoch-Ausgabe). Aber das "Brokkoli-Patent" greife zu weit. Es
schütze ...
Mitteldeutsche Zeitung: Bildungsdebatte
Schavan stößt mit ihren Vorstellungen auf Ablehnung Bundesbildungsministerin Anette Schavan kann den
Koalitionspartner FDP nicht für ihre Forderung nach Einschränkung der
Länderhoheit im Bildungswesen gewinnen. "Die Lehre aus Hamburg ist:
Die Menschen haben die Nase davon voll, dass Ihre Kinder zum
Spielball von immer neuen Schulexperimente werden", sagte der
Bildungsexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Patrick Meinhardt, der
Mitteldeutschen Zeitung (Mittwoch-Ausgabe). "Auch die
Bundesbildungsministerin sollte d ...
Mitteldeutsche Zeitung: Politik/FamilienÄmter greifen immer häufiger in Familien ein - Zahl der Inobhutnahmen wächst In Sachsen-Anhalt greifen die Jugendämter immer
häufiger zur sogenannten Inobhutmahme, bericdhtet die ih Halle
erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstagausgabe). Dabei werden
Kinder vorläufig aus ihren Familien genommen, um sie vor Schaden zu
bewahren. Grund ist oft die Überforderung der Eltern. Die Zahl der
Inobhutnahmen seit 2007 Jahr für Jahr angestiegen. Das belegen Zahlen
des statistischen Landesamtes. Wurden 2007 noch 828 Kinder in Obhut
genommen, stieg d ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Union Der Ansehensverlust der etablierten Vertreter
unseres politischen Systems spiegelt sich aber zugleich in den
Rücktritten führender Politiker der letzten Zeit. Der freiwillige
Amtsverzicht von Ministerpräsidenten ist nur die Spitze eines
Eisbergs, der jetzt erstaunt wahrgenommen wird. Wer in die Kommunen
und Länder blickt, kann schon seit geraumer Zeit beobachten, dass
sich immer weniger Menschen finden, die bereit sind, als Kandidaten
oder Amtsträger zur Verfü ...
Mitteldeutsche Zeitung: CDU
Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Haseloff: Merkels Führungsstil führt zum Erfolg Sachsen-Anhalts Wirschaftsminister Reiner Haseloff
hat den Führungsstil von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)
verteidigt. Merkel werde im Ausland als stärkste Politikerin weltweit
gesehen, sie habe die Krise von allen Nationalstaaten am besten
gemeistert, sagte der designierte CDU-Spitzenkandidat für die
Landtagswahl 2011 der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung
(Dienstagausgabe). "Ja, sie hat einen anderen Führungsstil als der,
den man von Männer ...
Mitteldeutsche Zeitung: Hamburg
Böhmer: Ministerpräsidenten sind austauschbar Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer
(CDU) hat angesichts des Rücktritts seines Hamburger Kollegen Ole von
Beust (CDU) gelassen reagiert. "Ministerpräsidenten sind
austauschbar", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Montag-Ausgabe). "Das haben wir jetzt häufig genug bewiesen
bekommen. Das Leben geht weiter - auch in Hamburg." Böhmer fügte
allerdings hinzu: "Die von den Grünen fav ...
Mitteldeutsche Zeitung: Bundeswehr
Wehrbeauftragter fordert mehr Rückhalt für Truppe Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hellmut
Königshaus (FDP), hat vor dem morgigen Gelöbnis gegenüber dem
Reichstag aus Anlass des 20. Juli den Rückhalt der Gesellschaft für
die Bundeswehr gefordert. "Die Soldatinnen und Soldaten müssen
spüren, dass ihre Arbeit durch die deutsche Bevölkerung wertgeschätzt
und anerkannt ist", sagte er der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen Zeitung" (Montag-Ausgabe). "Ich bin stolz au ...
Mitteldeutsche Zeitung: zur Landesgartenschau Halbzeit bei der Landesgartenschau in Aschersleben_-
und die Besucherzahlen übertreffen schon alle Erwartungen. Das
Konzept, die Schau mitten in die Stadt zu pflanzen, mit der
Internationalen Bauausstellung zu verbinden und so als Teil des
Stadtumbaus zu begreifen - es ist offenbar aufgegangen. Das zeigt,
wie Städte von solchen Großveranstaltungen profitieren können. Nicht
nur, weil während der knapp sechs Monate bei Gastronomie und
Einzelhandel die Kasse klingelt ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Elterngeld-Plänen Offenbar ist an dem Bericht jedoch etwas dran. Sonst
wäre er schließlich dementiert worden. Das macht die Sache umso
schlimmer. Denn das Sparpaket hat nicht nur eine soziale Schlagseite
zulasten der Schlechterverdienenden - und damit leider auch zulasten
vieler Menschen in Ostdeutschland. Die Regierungskoalition fällt hier
obendrein hinter ihre eigenen Ansprüche zurück, die sie einst
formuliert hat. Denn erstens will sie mit dem Elterngeld das
Kinderkriegen fö ...
Mitteldeutsche Zeitung: Soziales
Haseloff kritisiert Kürzungen beim Elterngeld Der CDU-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl in
Sachsen-Anhalt, Wirtschaftsminister Reiner Haseloff, hat die
geplanten Kürzungen beim Elterngeld für Hartz-IV-Empfänger scharf
kritisiert. "Das ist arbeitsmarktpolitisch absolut kontraproduktiv",
sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Samstag-Ausgabe) mit Blick auf mögliche Einschnitte für Mini-Jobber.
"Außerdem muss es eine einheitliche Botschaft zu Kindern und zu ...
Mitteldeutsche Zeitung: Hitzepannen
Chef des Verkehrsausschusses, Hermann (Grüne), fordert leistungsfähiger Klimaanlagen für alle ICE Der Vorsitzende des Bundestags-Verkehrsausschusses,
Winfried Hermann (Grüne), hat gefordert, die neuen Züge der Bahn mit
leistungsfähigeren Klimaanlagen auszurüsten und die alten Züge zu
modernisieren. "Eine Konsequenz muss sein, dass neue Züge auf höhere
Temperaturen ausgelegt sind", sagte er der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen Zeitung" (Freitag-Ausgabe). "Die Klimaanlagen müssen
dann bis zu 45 Grad Außentempera ...
Mitteldeutsche Zeitung: zum Bahnchaos Für viele der Fehler am ICE macht die Bahn stets die
Industrie verantwortlich, die den Mist geliefert habe, doch deren
Manager kontern: Man stehe unter einem von der Bahn aufgebauten
Zeitdruck und könne keine ausgereifte Technik zur Verfügung stellen.
Da lügen sich beide Parteien in die Tasche. Oder orakeln: "Moderne
Züge sind anfällig, das ist Hightech." Die Kunden aber sind der Bahn
ausgeliefert. Denn es gibt keine vernünftige Alternative zu di ...
Mitteldeutsche Zeitung: Vermischtes/Notfälle/Erdrutsch
Kritik an Zeitplan für See-Freigabe in Nachterstedt Ein Jahr nach dem Erdrutsch wird in Nachterstedt
Kritik laut an den Plänen, den gesperrten Concordia-See erst Mitte
Juli 2012 schrittweise freizugeben. "Das dauert viel zu lange",
kritisierte der Vorsitzende des Förderkreises Seeland, Rüdiger Wendt,
in der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Freitagausgabe). Der Bergbausanierer LMBV bekräftigte den Zeitplan
am Donnerstag. Erst müssten weitere Untersuchungen zur
Unglücksursache ...
Mitteldeutsche Zeitung: Ein Jahr nach Erdrutsch von Nachterstedt
Betroffene Geschäftsleute warten weiter auf Entschädigung Ein Jahr nach dem Erdrutsch von Nachterstedt haben
die meisten Gewerbetreibenden noch keine Entschädigung für entgangene
Umsätze erhalten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstag-Ausgabe). Betroffen sind etwa
Restaurantbesitzer oder Vermieter von Ferienwohnungen. Das
Landeswirtschaftsministerium erklärte, von rund 20 Anträgen von
Unternehmen seien erst vier positiv beschieden worden. Fünf weitere
Vereinbarungen könnten h ...
Mitteldeutsche Zeitung: Computerpanne bei Shell
Konzern buchte Kunden Tankrechnung mehrfach ab An einigen Shell Tankstellen in ganz Deutschland ist
es vergangenes Wochenende zu Mehrfach-Abbuchungen bei Kunden
gekommen, die mit Geldkarten bezahlt haben. Das berichtet die in
Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstag-Ausgabe). Als
Ursache nannte Shell-Sprecherin Cornelia Wolber einen Fehler im
Großrechner der Hamburger Konzernzentrale. Zunächst war von rund 100
Tankstellen die Rede, später sprach Wolber von "deutlich unter 100".
Die Anzahl der betr ...
Mitteldeutsche Zeitung: Bundeswehr
CSU gegenübereilte Festlegungen zur Zukunft der Wehrpflicht CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hat betont,
dass seine Partei einer Aussetzung der Wehrpflicht offen gegenüber
steht. "Eine Strukturreform ist notwendig, um die Bundeswehr
schlagkräftig, modern und für die Herausforderungen der Zukunft
optimal aufzustellen", sagte er der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe), fügte aber hinzu:
"Die Frage der Wehrpflicht kann nur im Rahmen einer Strukturreform
erö ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu NRW An raschen Neuwahlen kann die Opposition selbst zur
Zeit kein Interesse haben: Die Liberalen könnten den Wiedereinzug ins
Parlament verfehlen und die CDU ist ohne echte Führungsfigur. Kraft
wird deshalb ihr Heil in pragmatischer Sachpolitik suchen, um nicht
nur bei der Linken Mehrheitsbeschaffer zu finden. Es ist ein
Experiment mit ungewissem Ausgang. Aber ein Fünfparteiensystem legt
neue Konstellationen nahe. Man sollte sie testen, um die Demokratie
lebendig zu halten.
P ...
Mitteldeutsche Zeitung:Übergewichtige
AOK: Behandlung von Folgeerkrankungen kostet in Sachsen-Anhalt mehr als zwei Milliarden Euro pro Jahr Die Kosten für die Behandlung von Krankheiten in
Folge von Übergewicht sind in Sachsen-Anhalt inzwischen auf mehr als
zwei Milliarden Euro pro Jahr gestiegen. Das berichtet die in Halle
erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwoch-Ausgabe) unter Hinweis
auf die AOK. So muss allein die AOK Sachsen-Anhalt inzwischen mehr
als 650 Millionen Euro jährlich für rund 180.000 Patienten ausgeben,
die unter Diabetes sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden. "Falsche
Ernä ...
Mitteldeutsche Zeitung: Pannen bei der Bahn
Verein Deutscher Ingenieure kritisiert Wartungsmängel bei der Bahn Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) hat die
Versäumnisse der Bahn bei der Wartung der ICE-Züge und ihre teilweise
Überhitzung kritisiert. "Der VDI hat bereits 2004 eine Richtlinie zu
,Hygiene-Anforderungen an die Lüftungstechnik in Fahrzeugen zur
Personenbeförderung' erstellt", sagte Thomas Terhorst,
Geschäftsführer der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik, der in
Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Mittwoch-Ausgab ...
Mitteldeutsche Zeitung: Bundeswehr
Zahl der traumatisierten Soldaten ist im zweiten Quartal deutlich gestiegen Die Zahl der im Auslandseinsatz traumatisierten
Bundeswehr-Soldaten ist im zweiten Quartal 2010 noch einmal deutlich
gestiegen. "Wir sind jetzt bei insgesamt 440 einsatzbedingten
psychischen Störungen im ersten Halbjahr 2010, davon 316
PTBS-Diagnosen und 124 andere Erkrankungen", sagte Oberstarzt Peter
Zimmermann, Leiter des Trauma-Zentrums am Berliner
Bundeswehrkrankenhaus, der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe). Im ersten Quartal ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Online-Brief Der aufgeschlossene Mediennutzer vermisst die
tägliche Briefsendung nicht einmal mehr. Eine Kulturgeschichte des
Briefes würde wohl zu dem Ergebnis kommen müssen, dass wir dieses
wunderbare Ausdruckmittel moderner Identitätsbildung weitgehend
verkommen lassen haben. Im Netzzeitalter wird nicht weniger
geschrieben, aber unendlich viel mehr gebabbelt. Es markiert keinen
weiteren Zivilisationsbruch, wenn nun Post, Telekom und Dritte zur
Optimierung ihrer Wettbewerbschance ...
Mitteldeutsche Zeitung: Vermischtes/Wetter/Hitze/Bahn
Nur die Hälfte der Regionalzüge in Sachsen-Anhalt
ist klimatisiert Nach Angaben der Landes-Nahverkehrsgesellschaft Nasa
ist bisher nur etwa die Hälfte der Regionalzüge in Sachsen-Anhalt
klimatisiert. Erst seit 2003 verlange die Nasa Klimaanlagen, sagte
Sprecher Wolfgang Ball der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen
Zeitung (Dienstagausgabe). Der Fahrgastverband Pro Bahn forderte,
nicht klimatisierte Waggons Schritt für Schritt nachzurüsten. "Auch
davon hängt letztlich die Attraktivität der Bahn ab", sagte der
Pro- ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Hitze und Bahn Dass sich die Bahn bei den Reisenden entschuldigt,
ist eine Selbstverständlichkeit. Dass der Konzern aber darauf
verweist, es sei nur ein verschwindend kleiner Teil der täglichen
Zugverbindungen betroffen gewesen, führt in die falsche Richtung.
Denn das wichtigste Kapital der Bahn ist Zuverlässigkeit und
kompetenter Service. An beidem fehlt es: Vor allem auf viel
befahrenen Fernverbindungen sind Verspätungen an der Tagesordnung.
Das Material verschleißt, die ...
Mitteldeutsche Zeitung: Entwicklungshilfeminister
Dirk Niebel plant Gleitschirmkurs in seinem Urlaub Der Bundesminister für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel (FDP), will vier Jahre
nach seinem Fallschirmunfall im Urlaub einen Gleitschirmkurs
absolvieren. "Mein ältester Sohn hat vor zwei Jahren einen
Gleitschirmkurs gemacht, mein mittlerer und ich holen das dieses Jahr
nach", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Dienstag-Ausgabe). "Fallschirmspringen darf ich ja nicht mehr nach
meiner Wirbelverletzung vo ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu NRW und Linke Die Linke wird die Wahl Hannelore Krafts durch ihre
Enthaltung ermöglichen. Aber will die Minderheitskoalition regieren,
braucht sie Stimmen aus der Opposition. Nach Lage der Dinge kann dies
nur heißen: Zusammenarbeit mit der Linkspartei.
Daher muss sie als Dritte im Bunde beweisen, ob sie mit Macht
verantwortungsvoll umzugehen weiß. In Sachsen-Anhalt und anderen
Ost-Ländern hat es die Linke getan. In der Stadt Berlin macht sie im
Bündnis mit der SPD einen San ...
Mitteldeutsche Zeitung: Grube Angersdorf
Giftmülllager droht Gebirgsschlag Im Bereich eines geplanten unterirdischen
Giftmülllagers in Angersdorf (Saalekreis) droht nach einer Studie
spätestens 2030 ein Gebirgsschlag der Stärke 3,8, sollten bis dahin
keine geeigneten Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Das berichtet die
in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Samstag-Ausgabe). In
der Region hatte es bereits 1996 einen schweren Gebirgsschlag
gegeben. Der Grubenbetreiber GTS will in Angersdorf ab kommendem Jahr
teilweise hochgiftigen Filter ...
Mitteldeutsche Zeitung: zur Bürgerarbeit Jetzt geht's los mit Bürgerarbeit in großem Stil.
Aus den Pilotprojekten, die seit 2006 in Sachsen-Anhalt entwickelt
worden waren, ist ein bundesweites Modell geworden. Das Gute an
Bürgerarbeit ist das Konzept, das eine intensive Betreuung
Langzeitarbeitsloser vorsieht, das sie herauslöst aus der erlebten
Chancenlosigkeit nach Jahren ohne Beschäftigung. Fast drei Viertel
der Einbezogenen sollen so binnen sechs Monaten in reguläre
Beschäftigung gebracht ...
Mitteldeutsche Zeitung: Bildung
Sachsen-Anhalts Regierungschef Böhmer (CDU) sieht Stipendienprogramm als Chance für Ostdeutschland Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer
(CDU) sieht das vom Bundesrat beschlossene Nationale
Stipendien-Programm auch als Chance für Ostdeutschland. "Zunächst war
ich skeptisch", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Samstag-Ausgabe). "Wir hatten die Sorge, dass sich unsere
Betriebe daran nicht in ausreichendem Maße beteiligen können.
Andererseits weiß ich, dass auch jetzt schon einige Betriebe ...
Mitteldeutsche Zeitung: Bildung
Unionsfraktionsvize Kretschmer schließt stärkere Beteiligung des Bundes an der Bafög-Erhöhung aus Der stellvertretende Vorsitzende der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Kretschmer, hat angesichts der
heutigen Entscheidung im Bundesrat über die vom Bundestag bereits
beschlossene Bafög-Erhöhung betont, dass der Bund keinen höheren
Anteil als bisher an den Kosten für das Bafög übernehmen werde. "Beim
Bafög haben sich der Bund und auch die CDU/CSU-Bundestagsfraktion
ganz klar festgelegt: Das Verhältnis 65 zu 35 gilt seit einer langen,
lang ...
Mitteldeutsche Zeitung: zur Fußball-WM Die deutsche Mannschaft ist am Mittwoch im
Halbfinale ausgeschieden. Da die Elf im Schnitt nicht einmal 25 Jahre
alt war, wird sie seitdem von einer Phrase begleitet: "Diesem Team
gehört die Zukunft." Klingt nett, ist aber trotzdem falsch. Diesem
Team gehört vielmehr die Gegenwart. Es verkörpert Werte, die in allen
gesellschaftlichen und beruflichen Bereichen heute unumgänglich sind:
Teamgeist, gute Ausbildung und Ehrgeiz. Da viele deutsche
Nationalspieler ihre ...
Mitteldeutsche Zeitung: Vermischtes/Unglücke
Ein Jahr nach Erdrutsch weiterhin Gefahr in Nachterstedt Ein Jahr nach dem verheerenden Erdrutsch von
Nachterstedt mit drei Toten ist das abgesperrte Unglücksgebiet
weiterhin instabil. Das gesamte Gelände sei in Bewegung, sagte der
von der Landesregierung als Gutachter eingesetzte Dortmunder
Bergbau-Experte Michael Clostermann der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe). Es müsse nach wie vor damit
gerechnet werden, dass erneut Erde abrutsche.
Kleinere Verschiebungen zeigen sich laut Clostermann sowohl a ...
Mitteldeutsche Zeitung: Wasserqualität
Wurmlarven lösen am Stausee Kelbra Hauterkrankungen bei Kindern aus Zwölf Kinder, die an einem Zeltlager am Stausee
Kelbra (Mansfeld-Südharz) teilgenommen haben, sind nach Aussage der
Kreisverwaltung nach dem Baden in dem Gewässer mit Hautrötungen zum
Arzt gebracht worden. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstag). Der Vorfall hatte sich bereits
am vergangenen Freitag ereignet. Bei der Untersuchung stellte sich
heraus, dass es sich um eine so genannte Badedermatitis handelt, die
von Wurmlarven im Wasse ...
Mitteldeutsche Zeitung: Linkspartei
Fraktion entzweit sich wegen Verlauf der Bundespräsidentenwahl In der Fraktionssitzung der Linkspartei am
Dienstagabend hat es Streit um die Kür des Bundespräsidenten gegeben.
Das berichtet die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche Zeitung"
(Donnerstag-Ausgabe) unter Berufung auf Teilnehmer. Der Streit galt
demnach weniger der Entscheidung, mit Luc Jochimsen eine eigene
Kandidatin aufzustellen, sie vor dem dritten Wahlgang zurückzuziehen
und sich zu enthalten. Er galt vielmehr dem Verlauf der Versammlung
aufseiten der Partei. ...
Mitteldeutsche Zeitung: Linkspartei
Parteichefin Lötzsch empfiehlt Sachsen-Anhalt ein rot-rotes Bündnis Die Vorsitzende der Linkspartei, Gesine Lötzsch, hat
für Sachsen-Anhalt ein rot-rotes Bündnis empfohlen, wenn das Ergebnis
der Landtagswahl Ende März 2011 dies ermöglicht. "Wenn es rechnerisch
reicht, wäre das eine gute Entscheidung", sagte sie der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). "Wenn
die Linke stärker sein sollte als die SPD, dann muss man die Regeln
der Demokratie einhalten. Wulf Gallert m&uu ...
Mitteldeutsche Zeitung: Guantánamo
SPD-Innenpolitiker Wiefelspütz lobt Entscheidung des Bundesinnenministers Der innenpolitische Sprecher der
SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, hat die Entscheidung von
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), zwei ehemalige Insassen
des US-Gefangenenlagers Guantánamo in Deutschland aufzunehmen,
ausdrücklich gelobt. "Wir begrüßen die Entscheidung", sagte er der in
Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe).
"Das ist nach langem Gewürge bei CDU und CSU das Verdienst ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Gebühr für Bankabhebung Fünf Euro Gebühr pro Geldabhebung an einem Automaten
eines fremden Kreditinstituts wären an sich für die meisten Kunden
eine Verbesserung gewesen. Denn gegenwärtig werden im Durchschnitt
aller Banken und Sparkassen sieben Euro fällig. Die
Negativ-Spitzenreiter verlangen sogar zehn. Und dennoch sagt das
Bundeskartellamt nein zum gemeinsamen Vorschlag der Branche. Und das
ist eine richtige Entscheidung. Denn der fünf Euro Höchstsatz wären
eine Ein ...
Mitteldeutsche Zeitung: Guantánamo-Häftlinge
Gewerkschaft der Polizei begrüßt Häftlingsaufnahme - Unions-Innenexperte Bosbach ist indes skeptisch Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Konrad
Freiberg, hat die Entscheidung von Bundesinnenminister Thomas de
Maizière (CDU), in Deutschland zwei Guantánamo-Häftlinge aufzunehmen,
gebilligt. "Wir sind in einer moralischen Verpflichtung gegenüber den
Amerikanern, dass Guantánamo geschlossen wird", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). "Ich
gehe außerdem davon aus, dass der Bundesi ...
Mitteldeutsche Zeitung: Justiz
Unions-Innenpolitiker Uhl besteht auf nachträglicher Sicherungsverwahrung Der innenpolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl, hat
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) davor
gewarnt, einen Gesetzentwurf zur Sicherungsverwahrung auf Basis der
vom Bundeskabinett beschlossenen Eckpunkte vorzulegen. "Ich kann
davon bloß abraten", sagte er der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe). "Das Parlament macht
die Gesetze und nicht die Ministerin."
Uhl f&u ...
Mitteldeutsche Zeitung: Drogeriemarkt schließt Lager
Schlecker entlässt knapp 100 Beschäftigte Die Drogeriemarkt-Kette Schlecker schließt zum
Jahresende ihr Lager im Südharz und entlässt alle Mitarbeiter. Das
berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Mittwoch-Ausgabe). Betroffen von den Plänen sind knapp 100
Beschäftigte am Standort Berga (Mansfeld-Südharz). Diese erhielten
eine mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ausgehandelte
Abfindung, teilte das Unternehmen mit. Hintergrund für das Ende des
Logistikzentrums seien effek ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Gendiagnostik Diese Liberalisierung war überfällig: Embryonen, die
im Reagenzglas gezeugt wurden, dürfen nun vom Arzt auf Erbdefekte
untersucht werden, bevor er sie der Mutter einpflanzt. Eine
unkontrollierte Nutzung ist nicht zu befürchten, denn die neue Form
der Diagnostik ist nicht bei allen künstlich erzeugten Embryonen
möglich, sondern nur wenn es klare Hinweise auf erbliche bedingte
schwere Missbildungen oder Krankheiten gibt. Ein Dammbruch ist das
Urteil also auf kei ...
Mitteldeutsche Zeitung: Politik/Gesundheit/Rauchen
Ruf nach schärferem Nichtraucherschutzgesetz in Sachsen-Anhalt Nach dem eindeutigen Volksentscheid zum Rauchverbot
in Bayern wird auch in Sachsen-Anhalt der Ruf nach schärferen
Regelungen lauter. "Das Gesetz des Landes zum Nichtraucherschutz ist
in seiner jetzigen Form nicht ausreichend", sagte der Sprecher des
Verbandes der Ersatzkrankenkassen, Volker Schmeichel, der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe). Schmeichel
forderte ein totales Rauchverbot. Auch die AOK und die
Landtagsfraktion der Linken verlangten ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Nichtraucherschutz Endlich spricht mal jemand Klartext. Es ist das Volk
bei einer Volksbefragung und nicht die Politik. Die Politik nämlich
hat einen irrwitzigen Flickenteppich in Deutschland ausgelegt mit den
unterschiedlichsten Regelungen zu Raucherzonen und
Nichtraucherschutzzonen. Am Ende sah niemand mehr durch. Die
Vernebelungstaktik begann damit, dass der Bund den Nichtraucherschutz
zur Zuständigkeit der Länder erklärte - mit allen absehbaren Folgen.
Jede einigermaßen klare Rege ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu National-Elf und Ballack Wenn ein Team so Fußball spielt, wie es das deutsche
am Samstag gegen Argentinien getan hat, dann gibt es zwangsläufig
auch Verlierer - nämlich all jene, die nicht auf dem Feld gestanden
haben. Allen voran Ballack, der schlicht überflüssig geworden ist.
Die 14 eingesetzten Spieler hatten einen Altersdurchschnitt von 24,3
Jahren. Die Rollen im Team sind neu verteilt, die Hierarchien
funktionieren. Käme der 34-jährige Ballack zurück, würde er die ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Krankenkassenbeiträgen Gemessen an den selbst gesetzten Maßstäben ist
dieses Ergebnis erbärmlich. Keines der Ziele, die Union und FDP
anpeilten, ist erreicht worden. Mittlere Einkommen, die man entlasten
wollte, werden geschröpft. Die Arbeitgeber zahlen mehr. Eine
"einkommensunabhängige Beitragskomponente", im Koalitionsvertrag
festgeschrieben, wird es nicht geben. Auch Geringverdiener zahlen
drauf. Das System wird durch gestaffelte Zusatzbeiträge
komplizierter. Schwerer ...
Mitteldeutsche Zeitung: Umwelt
Experten erwarten Mückenjahr Der Mückenexperte Norbert Becker erwartet in diesem
Jahr ein Mückenjahr. Heftiger Regen im Frühjahr habe den Insekten
beste Brutbedingungen bereitet. "Mücken brauchen Wasser und Wärme.
Beides hatten sie vielerorts zur Genüge", sagte er der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe). Der strenge
Winter habe ihnen nichts ausgemacht, so der wissenschaftliche
Direktor der "Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der
...
Mitteldeutsche Zeitung: Bundeswehr
Wehrbeauftragter Königshaus bemängelt fehlende Kommunikationsmöglichkeiten für Soldaten Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hellmut
Königshaus, hat fehlende private Kommunikationsmöglichkeiten der
Soldaten im Afghanistan-Einsatz beklagt. "Wichtig ist mir, dass das
Leben in den Feldlagern so gestaltet wird, wie man es normalerweise
erwartet", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Online-Ausgabe). "Hier bestehen Probleme. Das beginnt mit
dem Kontakt in die Heimat, etwa beim Telefon-, E-Mail- und
SMS-Verkehr. Das ist ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Folgen der Bundespräsidentenwahl Leidenschaft war Merkels Stärke nie. Nun schwinden
in den Augen der Bürger auch Geradlinigkeit und Glaubwürdigkeit. Wie
kann die Kanzlerin sich "neu erfinden", ohne sich untreu zu werden?
Und die SPD? Nähert sich in Umfragen wieder der 30-Prozent-Marke. Die
schwarze-gelbe Koalition mag dabei sein, ihre Mehrheitsfähigkeit zu
verspielen. Aber Rot und Grün haben die ihre noch längst nicht
gewonnen. Bis auf weiteres bedürfen sie der Unterstü ...
Mitteldeutsche Zeitung: Bundeswehr
Wehrbeauftragter fordert sinnvolle Ausgestaltung des verkürzten Wehrdienstes Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages,
Hellmut Königshaus, hat die Bundeswehr aufgefordert, den von neun auf
sechs Monate verkürzten Wehrdienst sinnvoll zu gestalten. "Mir geht
es um die Rechte der Soldaten", sagte er der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). "Und dazu gehört,
dass die Wehrpflichtigen einen eigenen Nutzen aus der Wehrpflicht
haben. Man kann auch einen sechsmonatigen Wehrdienst so organisieren, ...
Mitteldeutsche Zeitung: Bundespräsidenten-Wahl: Böhmer sieht Denkzettel für die Koalition Halle. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang
Böhmer (CDU) sieht die Zitterpartie bei der Wahl des neuen
Bundespräsidenten Christian Wulff (CDU) als Denkzettel für die
Koalition. "Ich glaube nicht, dass das zufällig ist", sagte er der in
Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe).
"Ich habe den Eindruck, da wollten Leute mal ein Zeichen setzen und
etwas zum Ausdruck bringen, was sie sich laut zu sagen nicht getrau ...
Mitteldeutsche Zeitung: zur Bundespräsidentenwahl Die gefühlte Niederlage wird nicht nur Wulff Angela
Merkel anlasten. Zu chaotisch agiert ihre Regierung on Union und FDP.
Zu eigenmächtig war ihre Kandidatenkür. CDU und CSU haben Merkels
einsame Beschlüsse in den vergangenen Jahren zumeist zähneknirschend
ertragen. Doch jetzt, wo sie offensichtlich das politische Glück
verlassen hat, werden sich die verschiedenen Parteiströmungen und
Landesfürsten das kaum länger bieten lassen. Erfolglosigkeit m ...
Mitteldeutsche Zeitung: Streitkräfte
Guttenberg weist Kritik des Wehrbeauftragten Königshaus an Ausrüstung und Ausbildung zurück Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg
(CSU) hat die jüngste Kritik des Wehrbeauftragten Hellmut Königshaus
an Ausrüstung und Ausbildung der Bundeswehr in Afghanistan
zurückgewiesen. "Da, wo Mängel realistischerweise abgestellt werden
können sind sie bereits abgestellt oder werden gerade abgestellt",
sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Donnerstagausgabe). "Der Prozess läuft. Wo Budgetfragen sic ...
Achtung Korrigierte Fassung!!!!!!!!!!!!!!! Nur manchmal wird es laut auf den Schlachtfeldern
der Spionage. Etwa dann, wenn ein Agentenring gesprengt wird oder ein
hochrangiger Diplomat nach Spionagevorwürfen als persona non grata -
unerwünschte Person - ein Land verlassen muss. Ansonsten bleibt es
still an der Front. Was tatsächlich wahr oder brillant konstruiert
ist am jüngsten Fall in den USA, wird man wohl nie erfahren. Die
Vorgänge zeigen einzig, dass trotz des Falls des Eisernen Vorhangs
fleißig ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Spionage USA-Russland Nur manchmal wird es laut auf den Schlachtfeldern
der Spionage. Etwa dann, wenn ein Agentenring gesprengt wird oder ein
hochrangiger Diplomat nach Spionagevorwürfen als persona non rata -
unerwünschte Person - ein Land verlassen muss. Ansonsten bleibt es
still an der Front. Was tatsächlich wahr oder brillant konstruiert
ist am jüngsten Fall in den USA, wird man wohl nie erfahren. Die
Vorgänge zeigen einzig, dass trotz des Falls des Eisernen Vorhangs
fleißig ...
Mitteldeutsche Zeitung: Bundeswehr
Soldaten im Auslandseinsatz erleben zunehmend Schikanen in der Heimat Soldaten der Bundeswehr im Auslandseinsatz bzw.
deren Angehörige in Deutschland sind offenbar regelmäßig Schikanen an
der Heimatfront ausgesetzt. Das berichtet die in Halle erscheinende
"Mitteldeutsche Zeitung" (Dienstag-Ausgabe) unter Berufung auf
Bundeswehr-Kreise und das Bundesverteidigungsministerium. Aktueller
Fall ist die Verabschiedung von knapp 20 Soldatinnen und Soldaten aus
der Clausewitz-Kaserne in Nienburg an der Weser. Deren Gesichter auf
für die ...
Mitteldeutsche Zeitung: zur FDP Erst hü, dann hott - Glaubwürdigkeit entsteht so
nicht. Doch die Sehnsucht nach einer 180-Grad-Wende ist die Kehrseite
des vormaligen Wir-senken-um-jeden-Preis-Dogmatismus. Was tun, also?
Programm diskutieren? Ja, auch. Vor allem aber: Vernünftig und
unideologisch regieren. Kompromisse schließen. Bloß nicht alles zur
Grundsatzfrage hochpredigen. Auf die Menschen zu gehen. Sich selbst
etwas weniger wichtig nehmen. Bescheiden Politik für das Land machen.
Dieses ...
Mitteldeutsche Zeitung: Linkspartei
Platzeck: Linke muss sich "häuten" Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck
(SPD) sieht funamentale Unterschiede zischen Ost- und West-Linken.
"Nüchtern betrachtet haben wir es in Deutschland derzeit mit zwei
Linksparteien zu tun, was die Strukturen, die Verfasstheit, die Sicht
auf das Leben angeht", sagte er der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Montag). Im Osten müsse man der Linkspartei
den Status einer Volkspartei zuerkennen, "die im demokratischen
Gefüge ihren Pl ...
Mitteldeutsche Zeitung: Neue Bundesländer
Platzeck: "Es wird keinen dritten Solidarpakt geben" Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck
(SPD) hat eine besondere Förderung Ostdeutschlands über 2019 hinaus
ausgeschlossen. "Ich sehe keine politische Mehrheit für eine wie auch
immer geartete Verlängerung des Solidarpaktes", sagte Platzeck der in
Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montag). Die Solidarität
der Geberländer sei ausgereizt. Im Gegenteil müsse Ostdeutschland
aufpassen, dass die im Rahmen des Solidarpaketes II bi ...
Mitteldeutsche Zeitung: Streitkräfte
Guttenberg verneint "ostdeutschen" Charakter der Bundeswehr Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg
(CSU) ist dem Eindruck entgegen getreten, die Bundeswehr habe einen
besonders ostdeutschen Charakter. "Die blödsinnige Debatte ist hoch
gekommen, als die Division aus Leipzig die tragende Division im
Afghanistan-Einsatz war", sagte er der Online-Ausgabe in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Montag-Ausgabe). "Jetzt ist
es eine süddeutsche Division, in der man eine ganz andere
Zusammensetzung ...
Mitteldeutsche Zeitung: zur Bundespräsidentenwahl Was in der gewohnten Parteien-Demokratie gerade
passiert, macht vielen Menschen Angst. Sie fühlen sich bedroht und
hilflos, im Stich gelassen von der Politik. Deutschland ist in der
größten Wirtschafts- und Finanzkrise seit Jahrzehnten, die Armen
werden noch ärmer. CDU/CSU, FDP, SPD und Grüne glänzen in dieser Zeit
mit einem Postenschacher für das Amt des Bundespräsidenten und die
künftige Landesregierung in Nordrhein-Westfalen. Joachim Gauck
e ...
Mitteldeutsche Zeitung: Metallindustrie
Kasachen wollen Kupfer-Werk in Hettstedt verkaufen Der Kupferverarbeiter MKM Mansfelder Kupfer und
Messing GmbH in Hettstedt (Landkreis Mansfeld-Südharz) soll verkauft
werden. Der kasachische Eigentümer Kazakhmys will sich von dem
Unternehmen trennen. "Es finden Gespräche mit mehreren Investoren
statt", sagte MKM-Chef Friedrich Flemming der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Samstagausgabe). Dabei handele es sich um
industrielle Unternehmen.
Kazakhmys hatte den Kupfer-Verarbeiter 2004 gekauft. Der ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Arbeitsagentur und Postgeheimnis Freilich erweckt der Plan den Eindruck, als seien
Arbeitslose Menschen zweiter Klasse, für die das Post- und
Fernmeldegeheimnis nicht oder nur eingeschränkt gilt. Auch fragt
sich, ob den Beteuerungen, da gehe alles mit rechten Dingen zu,
wirklich zu trauen ist. Dazu ist das Gebot des Datenschutzes in den
letzten Jahren zu häufig grob verletzt worden - gerade im Bereich der
Arbeitswelt. Im Grunde liegt die Lösung des Problems auf der Hand.
Die Arbeitsagenturen könnt ...
Mitteldeutsche Zeitung: Postgeheimnis/Arbeitsagentur
CDU-Innenpolitiker Bosbach sieht den Datenschutzbeauftragten Schaar in der Pflicht Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses,
Wolfgang Bosbach (CDU), hat sich gegen den Plan der Bundesagentur für
Arbeit (BA) gewandt, die Briefe Arbeitsloser künftig von der
Deutschen Post einscannen zu lassen. "Ich halte das für
datenschutzrechtlich problematisch", sagte er der Online-Ausgabe der
in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstag). "Ich kann
verstehen, dass Absender Briefe dann nur noch mit Bauchschmerzen
einwerfen. Denn ...
Mitteldeutsche Zeitung: Einscannen von Arbeitslosen-Briefen
SPD-Innenpolitiker Wiefelspütz hält Plan der Arbeitsagentur für "sehr befremdlich" Der innenpolitische Sprecher der
SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, hat das Einscannen von
Briefen Arbeitsloser an die Bundesagentur für Arbeit (BA) durch die
Deutsche Post kritisiert. "Ich würde davon grundsätzlich abraten",
sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Samstag-Ausgabe). "Dadurch kann das Vertrauensverhältnis zwischen
der BA und den Arbeitslosen gestört werden. Man sollte das
unterlassen.&qu ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu G8/G20-Gipfel und Aufschwung Nun lässt sich die fast krankhafte Abhängigkeit vom
Export nicht auf Knopfdruck abstellen. Die meisten Vorschläge für
eine Abkehr zeugen daher von Hilflosigkeit. So lobt die Deutsche Bank
die Verkürzung des Zivildienstes. Damit schaffe die Regierung
Freiraum für private Angebote und stärke das Binnenwachstum. Das kann
es ebenso wenig sein wie ein Verzicht auf solide öffentliche
Haushalte. Deutschland kann seine Wirtschaftsstruktur nur langfristig
umste ...
Mitteldeutsche Zeitung: Bildungsbericht
Zu wenig Zeit zumÜben Im Englisch-Unterricht bleibt in Sachsen-Anhalts
Schulen zu wenig Zeit zum Üben, sagt der Vorsitzende des
Philologenverbandes im Land, Jürgen Mannke, der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstagausgabe). "Deshalb
wäre es sinnvoll, die Lehrpläne zu überprüfen." Denn die Lese- und
Hörkompetenz bleibe auf der Strecke, wenn Übungen im Sprechen und
Hören zu kurz kommen, sagte er. Sachsen-Anhalts Neuntklässler hatten
...
Mitteldeutsche Zeitung: zur Abschaffung der nachträglichen Sicherungsverwahrung Im Grundsatz ist das der einzig konsequente Weg, die
Auflagen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zu
erfüllen. Opfer und Gemeinwesen müssen geschützt werden, aber ohne
zugleich die Rechte von Straftätern so drastisch zu beschneiden, wie
das mit der nachträglichen Verwahrung geschehen ist. Zwar ist damit
ein Dilemma gelöst, aber zugleich ein neues geschaffen: Die nun
freizulassenden Gewaltverbrecher können nicht wirklich mit einer
el ...
Mitteldeutsche Zeitung: Dow
Finanzinvestor führt Dow Werke fort Der Finanzinvestor Bain Capital will die vom
Chemiekonzern Dow gekauften Produktionsanlagen in Schkopau
(Saalekreis) und im sächsischen Böhlen fortführen. Alle
Geschäftsbereiche blieben erhalten, sagte eine Bain-Sprecherin der in
Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstagausgabe). Auch
die rund 400 Arbeitsplätze in den neu erworbenen Werken seien
gesichert.
Der US-Konzern Dow Chemical veräußerte weltweit seine
Styron-Sparte an die Investm ...
Mitteldeutsche Zeitung: Bevölkerungsrückgang
Wissenschaftlerin: Uns fehlen die potenziellen Mütter Sachsen-Anhalt bekommt neben der Abwanderung nun
auch noch die Auswirkungen des rasanten Geburtenknicks von Anfang der
90er Jahre zu spüren. "Uns fehlen jetzt die potenziellen Mütter",
sagte die Sozialgeographin Dr. Susanne Knabe der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Mittwoch-Ausgabe). Das Problem
werde in den nächsten Jahren stärker spürbar sein. "Entgegenwirken
kann man dem nur, indem man Frauen in diesem Alter zur Zuwanderung
motivier ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Fahrverbot als Strafe Die klassischen Strafen in Deutschland sind
Allzweckstrafen und eine solche könnte das Fahrverbot durchaus auch
sein. Dennoch gibt es gewichtige Argumente, die gegen eine derartige
Ausweitung von Fahrverboten bei der Strafbemessung sprechen. So ist
es beispielsweise sehr schwer zu überwachen. Nur wenn der Verurteilte
zufällig in eine Kontrolle kommt, fällt auf, dass er ohne
Führerschein gefahren ist. Außerdem ist das Fahrverbot
verfassungsrechtlich problemati ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Verfassungsschutzbericht Die Zahl linksextremistischer Delikte ist gestiegen,
darunter auch jene der Gewalttaten. In Großstädten, zumal in Berlin
und Hamburg, gibt es eine gefährliche Szene, die versucht, aus
sozialen Problemen etwa bei der Entwicklung von Stadtquartieren
Kapital zu schlagen. Sie machen nicht nur einfach Krawall. Sie
greifen gezielt Polizisten an. Soweit die schlechte Nachricht. Die
gute: Die Zahl der Rechtsextremisten und ihrer Straftaten geht
zurück. Traurige Spitzenreiter b ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Israel/Niebel Die israelische Entscheidung, Niebel nicht nach Gaza
einreisen zu lassen, war diplomatisch unklug und falsch. Schließlich
wollte der Entwicklungshilfeminister mit Vertretern der Vereinten
Nationen sprechen, nicht mit der Hamas, und ein mit deutschem Geld
gebautes Klärwerk besichtigen. In beiden Fällen wäre es um die
Lebensbedingungen der Menschen gegangen, die sich seit Beginn der
israelischen Blockade Gazas verschlechtert haben.
Der internationale Druck auf Israel, ...
Mitteldeutsche Zeitung: Justiz
Sachsen-Anhalts Justizministerin Kolb stimmt Fahrverbot als Strafe bei Alltagskriminalität zu Sachsen-Anhalts Justizministerium Angela Kolb (SPD)
hat für das Vorhaben, Alltagskriminalität mit Fahrverboten zu ahnden,
Zustimmung signalisiert. "Aus unserer Sicht ist das Fahrverbot
beispielsweise nach entsprechenden Rohheitsdelikten durchaus ein
geeignetes Instrumentarium", sagte sie der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Montag-Ausgabe). Gerade für Jugendliche sei
die Mobilität ein hohes Gut. Durch ein Fahrverbot würde ihnen vor
Augen ge ...
Mitteldeutsche Zeitung: Justiz
FDP-Politiker Ahrendt lehnt Fahrverbot als Strafe bei Alltagskriminalität ab Der rechtspolitische Sprecher der
FDP-Bundestagsfraktion, Christian Ahrendt, hat Pläne der
Länder-Justizminister, Delikte wie einfachen Diebstahl oder minder
schwere Körperverletzung mit Führerscheinentzug zu ahnden,
kritisiert. Ein Führerscheinentzug könne nur gegen Täter verhängt
werden, die auch eine Fahrerlaubnis besäßen, sagte er der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montag-Ausgabe). "Alle anderen
Täter mü ...
Mitteldeutsche Zeitung: Justiz
CDU-Politiker Bosbach für Fahrverbot als Strafe bei Alltagskriminalität Der Vorsitzende des Bundestagsinnenausschusses,
Wolfgang Bosbach (CDU), hat Pläne der Länder-Justizminister,
Delikte wie einfachen Diebstahl oder minder schwere Körperverletzung
mit Führerscheinentzug zu ahnden, begrüßt. "Es geht darum, eine für
die Täter spürbare Sanktion einzuführen, die abschreckend wirkt und
erzieherisch wirksam sein kann", sagte er der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Montag-Ausgabe). In vie ...
Mitteldeutsche Zeitung: Bundespräsident
Mitteldeutsche Abgeordnete uneins zu Kandidatur von Wulff und Gauck Der aus Sachsen stammende Parlamentarische
Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Jan Mücke (FDP), hat
offen gelassen, ob er bei der Bundesversammlung am 30. Juni für den
Kandidaten der schwarz-gelben Koalition, Niedersachsens
Ministerpräsidenten Christan Wulff (CDU), stimmen wird. Sowohl Wulff
als auch der frühere DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck seien "gute
Kandidaten und für das höchste Staatsamt geeignet", sagte er der in
Halle e ...
Mitteldeutsche Zeitung: Skandal im Landtag
Verwaltung gibt ohne vorherige Absprache vertrauliche Unterlagen von Abgeordneten heraus Im Landtag von Sachsen-Anhalt bahnt sich ein
Datenskandal an. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Sonnabend-Ausgabe). Demnach hat die
Landtagsverwaltung auf Verlangen des Landesrechnungshofs Hunderte von
zum Teil vertraulichen Unterlagen von allen Abgeordneten
ausgehändigt. Dabei handelt es sich um Arbeits- und Mietverträge
sowie Rechnungen. Die Abgeordneten wurden darüber zuvor nicht
informiert.
Dem Rechnungshof steht zwar das Prüfrecht ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Deutschland-Serbien Das Interview mit Bastian Schweinsteiger war
verräterisch. Ein schlechter Witz sei es gewesen, wie viele Gelbe
Karten Schiedsrichter Undiano gestern im Spiel gegen die Serben
gezeigt hätte. Eines aber kann man nicht: In der Leistung des
Schiedsrichters den Grund für die Niederlage suchen. Es gehört zu
einer professionellen Einstellung, sich solchen Gegebenheiten
anzupassen. Der Auftritt war lehrreich für das junge DFB-Team.Neben
fußballerischem Können ...
Mitteldeutsche Zeitung: Streitkräfte
Paritätischer Wohlfahrtsverband kritisiert Unsicherheiten bei Wehr- und Zivildienst Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat die
anhaltende Unsicherheit um Wehr- und Zivildienst scharf kritisiert
und die Bundesregierung aufgefordert, für Planungssicherheit zu
sorgen. "Die momentane Situation ist für die Zivildienst-Träger
unerträglich", sagte der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen
Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen Zeitung" (Freitag-Ausgabe) mit Blick auf die gest ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu NRW Für die Linke ist das gut. Wie in Magdeburg die
damalige PDS kann sie sich nun in Düsseldorf von der ausgegrenzten
zur integrierten Partei mausern. Für die dortigen Sozialdemokraten
ist das schlecht. In Sachsen-Anhalt hat die Tolerierung die SPD
schwer und nachhaltig beschädigt - und ihre rote Konkurrenz gestärkt,
weil enttäuschte Hoffnungen allein Höppner angekreidet wurden. Eine
Koalition mit den Linken wollte Kraft ausdrücklich nicht, dabei zeigt
d ...
Mitteldeutsche Zeitung: Gewalt nach WM-Spiel
Bitterfelder Fußballfans zeigen Polizei an Drei Tage nach den Ausschreitungen zwischen
Fußballfans und der Polizei in Bitterfeld haben sechs junge Leute
gestern massive Vorwürfe gegen die Polizei erhoben. Das berichtet die
in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstag-Ausgabe).
Nach dem aus ihrer Sicht unverhältnismäßig harten Einsatz erstatteten
sie inzwischen Anzeigen. Eine Sprecherin der Polizeidirektion Ost
bestätigte, dass es dienstinterne Untersuchungen gebe. Es lägen
derzeit f&u ...
Mitteldeutsche Zeitung: zu Lebensmittelkennzeichnung Gesunde Ernährung lässt sich nicht mit bunten
Farbenspielchen erreichen, da kein Produkt nur rot oder nur grün ist,
sondern je nach Inhaltsstoff mit allen möglichen Ampel-Signalen
verziert werden müsste. Das hilft uns nicht weiter.
Die nun absehbare Lösung fordert vom Verbraucher viel. Er muss
lesen, rechnen, sich bewusst werden, was ihm gut tut und vor allem,
was nicht. Ob das am Ende der große Durchbruch gegen Fettleibigkeit
und zu hohen Blutdruck w ...
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