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Pressemitteilungen von Institut der deutschen Wirtschaft K
Letzten 10 Pressemitteilungen
Konjunkturprognose 2011 - Deutschland wächst kräftig
Das reale Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2010 um gut 3¼ Prozent
zulegen und im kommenden Jahr noch einmal um rund 2 Prozent wachsen -
so die aktuelle Konjunkturprognose des Instituts der deutschen
Wirtschaft Köln (IW). Dieser Aufschwung geht zu einem guten Teil auf
den Außenhandel zurück: Sowohl die Exporte (plus 16¾ Prozent) als
auch die Importe (plus 15½ Prozent) erreichen im laufenden Jahr schon
fast wieder jene Rekordniveaus, die sie vor der Wel ...
Wirtschaftswachstum - Binnennachfrage stützt Konjunktur
Im Konjunkturhoch der Jahre 2004 bis 2007 hat die heimische
Endnachfrage mehr als 8 Prozentpunkte zum gesamtwirtschaftlichen
Wertschöpfungswachstum von rund 12 Prozent beigetragen, der
Außenhandel dagegen nur gut 4 Prozentpunkte. Dieses zentrale Ergebnis
einer Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW)
widerlegt damit Vorwürfe, Deutschland würde in puncto Wachstum zu
stark auf den Export setzen und zu wenig für die Binnennachfrage tun.
Die Er ...
Energiekonzept - Bundesregierung muss nachsteuern
"Das neue Energiekonzept der Bundesregierung erfüllt die
Anforderungen an eine zukunftsorientierte Energiepolitik nur
bedingt", fasst Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der
deutschen Wirtschaft Köln (IW), eine Stellungnahme des Instituts
zusammen. Deshalb gilt es nachzusteuern: "Das neue Energiekonzept
muss den drei gleichgewichtigen Zielen Wirtschaftlichkeit,
Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit besser gerecht
werden", ford ...
Bildungsrendite - Meister sind spitze
Die Ausbildung zum Meister oder Techniker bringt eine höhere
Bildungsrendite als ein Studium: Während sich für
Hochschulabsolventen der ausbildungsbedingte Lohnverzicht später in
Form höherer Einkünfte mit durchschnittlich 7,5 Prozent verzinst,
kommen beruflich Fortgebildete auf eine Rendite von 8,3 Prozent.
Außerdem macht sich bei Meistern und Technikern die Qualifikation
schneller bezahlt. Im Schnitt hat sich eine Aufstiegsfortbildung
amortisiert, ...
Arbeitskosten international - Kein deutscher Wettbewerbsvorteil
Die industriellen Arbeitskosten je Stunde haben sich in
Westdeutschland von 2000 bis 2009 im Jahresschnitt um 2,3 Prozent
erhöht, im Osten um 2,4 Prozent - international war der Zuwachs nur
in Japan, der Schweiz und Kanada geringer. In Frankreich dagegen
mussten die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes in den
vergangenen neun Jahren ein jährliches Kostenplus von 3,1 Prozent
verkraften. In den USA belief sich das Plus auf 3,3 Prozent und in
Großbritannien auf 4,1 Pro ...
Berufliche Rehabilitation - Zwei von Dreien mit Lehre arbeiten
Die Ausbildung eines behinderten Jugendlichen rechnet sich
mittelfristig - trotz der Kosten, die überwiegend von der
Bundesagentur für Arbeit finanziert werden. Dies ist das Ergebnis
einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln für die
Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke. Dazu wurden über
1.500 Abgänger der Jahre 1995 bis 2008 aus Berufsbildungswerken über
ihren beruflichen Werdegang befragt. Danach sind derzeit 68 Prozent
d ...
Energieversorgung - Anforderungen an die Politik
Der Energieverbrauch in Deutschland ist von 1991 bis 2009 - auch
konjunkturbedingt - um immerhin fast 9 Prozent zurückgegangen. In
ihrem Entwurf für ein Energiekonzept verfolgt die Bundesregierung
gleichwohl ein noch ambitionierteres Ziel: Bis 2020 soll der
Energieverbrauch um weitere 20 Prozent sinken. Damit die Versorgung
zudem klimafreundlicher wird, ist ein Ausbau der erneuerbaren
Energien vorgesehen. Bei all dem kann jedoch leicht die Frage nach
der Wirtschaftlichkeit a ...
Ingenieure
Nachwuchsmangel gefährdet Aufschwung
Beinahe ein Drittel der naturwissenschaftlich-technisch
Beschäftigten in deutschen Hochtechnologiefirmen sind Ingenieure und
Wissenschaftler. Es könnten noch mehr sein, denn viele offene Stellen
sind unbesetzt - im Juli dieses Jahres fehlten 36.800 Ingenieure. Ein
wesentlicher Grund hierfür ist der zunehmende Nachwuchsmangel. Auf
1.000 erwerbstätige Ingenieure kamen im Jahr 2007 lediglich 35
Hochschulabschlüsse der Ingenieurwissenschaften.
Das besondere Probl ...
Staatsbankrott - Regeln für den Neustart nötig
Spätestens die Griechenlandkrise im Frühjahr 2010 hat deutlich
gemacht, dass ein internationales Insolvenzrecht für Staaten
überfällig ist, damit überschuldete Länder und ihre Gläubiger einen
geordneten Neustart regeln können. Ein verbindlicher
Umschuldungsrahmen für Länder, die ihre Auslandsschulden nicht mehr
bedienen können, würde allen Beteiligten mehr Rechtssicherheit geben
und schon im Vorfeld dafür sorgen, das ...
Studiengebühren - Machen das Studium besser
Zwischen 3,7 und 7,7 Prozent der Hochschulbudgets steuerten die
Studenten 2008 in den sieben Bundesländern bei, die seinerzeit
Gebühren für das Erststudium erhoben hatten. Insgesamt kamen so an
den staatlichen Hochschulen 815 Millionen Euro zusammen. Den höchsten
Anteil an Studien-, Prüfungs- und Rückmeldegebühren erzielten dabei
die Universitäten und Fachhochschulen in Hamburg, den niedrigsten
diejenigen in Hessen, das die Campus-Maut inzwischen ...
Alternde Belegschaften - Prämien statt Senioritätslöhne
Erfahrung zahlt sich aus - nach diesem Prinzip gewährt jeder
dritte Industriebetrieb bislang seinen älteren Mitarbeitern höhere
Grundgehälter als jüngeren. Von dieser Entlohnung nach dem
Senioritätsprinzip müssen die Unternehmen aber Abstand nehmen, wenn
angesichts des demographischen Wandels immer mehr in altersgemischten
Teams gearbeitet wird - so das Institut der deutschen Wirtschaft Köln
(IW) in einer aktuellen Untersuchung.
Denn die unglei ...
Gesundheitsprämie - Effizient, sozial ausgewogen und Kosten senkend
Mit der Einführung einer Gesundheitsprämie würde der Bund um rund
4,5 Milliarden Euro gegenüber dem Status quo entlastet, wie
Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigen.
Um die derzeitigen Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung zu
decken, müsste die Gesundheitsprämie monatlich 250 Euro pro Kopf
betragen. Der soziale Ausgleich kann dann erreicht werden, indem
diejenigen Krankenversicherten einen steuerfinanzierten Zuschu ...
"Europa 2020" - Zweiter Anlauf nötig
Die Europäische Union hat ihre in der Lissabon-Strategie selbst
gesteckten Ziele aus dem Jahr 2000 nicht erreicht, bis zum Jahr 2010
zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten
Wirt-schaftsraum der Welt werden - also die USA zu überholen. Bei der
Be-schäftigungsquote, also dem Anteil der erwerbstätigen Personen im
Alter von 15 bis 64 Jahren an der Gesamtbevölkerung dieser
Alters-gruppe, konnte sich Europa den Vereinigten Staaten allerdings
...
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