Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.

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Pressemitteilungen von Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.


Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. sieht seinen Zweck in der Hilfe für Bankkunden, die sich bei verschiedenen Banken verschuldet haben, ohne dass sie dieses überhaupt sofort realisiert haben. So unterstützt unser Verein alle Kapitalanleger, die Fragen zu ihrer fremdfinanzierten Anlage haben. Demgemäß hat es sich der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. zur Aufgabe gemacht, geschädigten Kapitalanlegern zur Seite zu stehen, um ihnen Wege aus der Schuldenfalle zu bieten und Möglichkeiten aufzuzeigen, ihr eingesetztes Kapital zu retten. Hierbei dient der Verein insbesondere als Informationsportal für geschädigte Kapitalanleger, wobei wir uns als unabhängiges Sprachrohr der Anleger verstehen und deren Interessen ...


Letzten 10 Pressemitteilungen

  • Albis Capital AG & Co. KG will Fondsgesellschaft liquidieren
    Mit Anlegerrundschreiben vom 27.03.2012 lässt die Albis Capital AG & Co. KG ihre Anleger um die Notwendigkeit einer Liquidation wissen, führe „an der Beendigung der Gesellschaft kein Weg vorbei“. Auch die Prozessbevollmächtigten der Fondsgesellschaft raten den Anlegern dringendst an, der Liquidation zuzustimmen, sich eine Insolvenz schlussendlich ausschließlich zum Nachteil der Anleger auswirken würde. Der Vorstand des Schutzvereins für Rechte der Bankkun ...

  • LG Heidelberg verurteilt TRAGOBANK AG zu Schadensersatz in Sachen „Lehman-Brothers“
    Das Landgericht Heidelberg hat einem Anleger Schadensersatz wegen fehlerhafter Anlageberatung im Zusammenhang mit dem Erwerb von Lehman-Zertifikaten erstinstanzlich zugesprochen. Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.. „Nach umfangreicher Beweisaufnahme kam der erkennende Einzelrichter beim Landgericht Heidelberg zu dem Ergebnis, dass die TARGOBANK AG den Kläger im April 2008 das einem Zertifikat grundsätzlich immanente Emittentenrisiko nicht ausreich ...

  • LG Konstanz verurteilt Anlageberater erneut zu Schadensersatz bei Partizipationsscheinen der „SAFERA AG“
    Wegen pflichtwidriger Verletzung der aus einem Beratungsvertrag ergebenen Pflichten hat das Landgericht Konstanz erstinstanzlich erneut den agierenden Anlageberater im Hinblick auf von dort empfohlene Partizipationsscheine der zwischenzeitlich insolventen SAFERA AG zu Schadensersatz verurteilt. Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V., deren Vorstand die erstinstanzliche Entscheidung des Landgerichts Konstanz erstritten hat. Frau Rechtsanwältin Bettina Wittm ...

  • Hanseatische Immobilienfonds Holland XX GmbH & Co. KG – Fondsgeschäftsführung verpflichtet Anleger zur persönlichen Haftung
    Die Lage der Fondsgesellschaft ist prekär: Schon vor geraumer Zeit wurden die Anleger des in die finanziellen Schieflage geratenen Immobilienfonds Holland XX GmbH & Co. KG um die nicht prospektgerechte Entwicklung ihrer Fondsgesellschaft informiert; mittlerweile werden von der Fondsgesellschaft Verkaufsbemühungen um die Fondsimmobilie dargestellt, wobei eine Vereinbarung der Fondsgeschäftsführung gravierende Konsequenzen für die Anleger haben könnte. „Mit ...

  • DG-Anlage – Verjährung zum Jahresende droht!
    Dass Banken freiwillig keinerlei Schadensersatzansprüche anerkennen, werden mit Sicherheit Anleger sogenannter „DG-Anlagen“ zur Kenntnis genommen haben. „Obwohl beispielsweise das OLG Frankfurt in der Vergangenheit mehrfach die Feststellung getroffen hatte, dass z.B. im DG 34-Emissionsprospekt Fehler vorhanden sind, negiert die DZ-Bank jegliche Vergleichsbemühungen, geschädigte Anleger aber nur mehr bis zum 31.12.2011 bei Zeichnung vor dem 01.01.2002 Zeit haben, ihre Schadense ...

  • Problematiken der sogenannten „Kommanditistenhaftung“ bei Beteiligung an einer Kommanditgesellschaft
    Erhalten Anleger Mitteilung um eine zwischenzeitlich eingetretene finanzielle Schieflage ihrer Fondsbeteiligung, dann steht für die Beteiligten nicht nur die Frage im Raum, inwieweit sie grundsätzlich das eingesetzte Kapital zurückerhalten; Anleger müssen sich dann auch die Frage stellen, inwieweit ein im Insolvenzfall der Fondsgesellschaft bestellter Insolvenzverwalter mögliche Forderungen gegen die beteiligten Kommanditisten erheben kann. „Einer Fondsbeteiligung in ...

  • Dr. Upmeier Kalvinistenweg 103 + 104 GbR – Bedenkliches Sanierungskonzept
    Die Fondsverwaltung der Dr. Upmeier Kalvinistenweg 103 + 104 GbR hatte für den 04.11.2011 zu einer Gesellschafterversammlung nach Berlin geladen. Dort sollte ein Sanierungskonzept des Fonds vorgestellt werden, das erhebliche Belastungen für die Anleger zur Folgen haben dürfte. „Gesellschafter in Form einer Fonds-GbR haben erhöhte Haftungsprobleme, welche jedem Anleger indes zeitlich weit vor Zeichnung mitzuteilen sind. Immer wieder lässt sich feststellen, dass Berate ...

  • Eröffnung des vorläufigen Insolvenzverfahrens über das Vermögen der DS-Renditefonds Nr. 111 DS Performer und DS Power GmbH & Co. Aframaxtanker KG
    Nachdem ein ausgearbeitetes Sanierungskonzept des DS-Renditefonds Nr. 111 an der Verweigerung der beteiligten Banken gescheitert ist, müssen Anleger nicht nur den Verlust der gezeichneten Kommanditeinlagen befürchten; es steht auch zu befürchten, dass ein Insolvenzverwalter bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens die Betroffenen zur Kasse bittet und erhaltene Ausschüttungen zwischen 12% und 24% zurückfordern wird. Hierzu Bettina Wittmann vom Schutzverein für R ...

  • US „ViaLife“ – Auszahlungstermin nicht vorhersehbar
    Anleger, die einen „garantierten“ Rückzahlungsvertrag mit der damaligen Promont AG aus Köln geschlossen haben und nunmehr die Rückzahlung zuzüglich garantierter Rendite des eingesetzten Kapitals erwarten, könnten enttäuscht werden. „Die nunmehrige Vertragspartnerin, die „Fa. Calcuel e.U.“ hatte ihren Anlegern zwar ihre Bemühungen um eine Rückzahlung der geleisteten Einlage mitgeteilt; wann und vor allem ob es tatsächlich zu einer Rückzahlung ...

  • Offene Immobilienfonds – AXA Immoselect und DEGI International droht die Abwicklung
    Die Flut der schlechten Botschaften um offene Immobilienfondsanteile reißt nicht ab. Nachdem laut aktuellen Presseberichten bis zum 15.10.2014 eine geordnete Abwicklung in Sachen „DEGI International“ stattfinden soll, wird nun auch der AXA Immobilienselect abgewickelt. Dieser Fonds hätte am 16.11.2010 wieder öffnen müssen. Am 19.10.2011 hat deren Fondsgeschäftsführung entschieden, den Fonds zu liquidieren. „Betroffenen Anlegern ist grundsätzlich anzuraten, ...

  • Apollo Medienfonds – Verjährung möglicher Schadensersatzansprüche droht zum Jahresende
    Dass Presseberichten zufolge einem geschädigten Anleger der insolventen „Apollo Media GmbH & Co. Dritte Filmproduktion KG“ aktuell Schadensersatzansprüche zugesprochen wurden, dürfte mehreren geschädigten Anlegern dieses Medienfonds Hoffnung machen. „Laut Mitteilung des BSZ e.V. konnte ein geschädigter Anleger in Sachen Apollo Media Dritte Filmproduktion KG Schadensersatz von seiner beratenden Sparkasse verlangen, weil diese ihn auf die von der Bank weiters gener ...

  • Allianz bietet DEGI-Fondsanleger Anteilsrückkauf an
    Die Allianz Deutschland, seinerzeit Hauptvertriebspartner für den offenen Fonds DEGI International lässt derzeit ihren Kunden ein schriftliches Vergleichsangebot zukommen. Hiernach bietet die Allianz Deutschland AG den Anlegern den Verkauf der Anteile zum Preis von EUR 42,48 (entspricht dem am 25.10.2011 festgestellten Rücknahmepreis) pro Anteil an. Dieser Vorschlag ist bis zum 15.02.2012 befristet. „Im Gegenzug verzichtet ein Anleger auf sämtliche Ersatzansprüc ...

  • USA Retail Portfolio Funds IV GmbH & Co. KG – Wie geht es weiter?
    Über eine Kapitalerhöhung um bis zu US Dollar 2.485.000,00 ließ die IGB Real Estate Beteiligungs GmbH die Anleger der USA Retail Portfolio Funds IV GmbH & Co. KG entscheiden. Damit reiht sich diese Fondsbeteiligung nahtlos in die lange Liste von Beteiligungsfonds ein, die aktuell große Unsicherheit bei den Anlegern verbreiten. Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hierzu: „Die Frage um die Zustimmung zu einem Sanierungskonzept ist ...

  • „Flottenfonds X“ bleibt hinter den prospektierten Erwartungen zurück
    Dass die schönste Steuerersparnis einem Anleger nichts bringt, wenn sich die oftmals als großartig beworbenen Chancen aus diesem Engagements nicht realisieren, müssen aktuell Anleger der Schiffsfondsbeteiligung mit der Bezeichnung „Flottenfonds X“, einer von der Lloyd Fonds AG angebotenen Beteiligung zur Kenntnis nehmen. Emittentinnen dieser Vermögensanlagen sind die MS „Newark“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG bzw. die MS „Miami“ Schifffahrtsgesellschaft mbH &a ...

  • Biogas-Anlage „Cash Cow KG“ – Wie geht es nach der Insolvenzantragstellung der Fonds-KG weiter?
    Mit Rundschreiben vom 05.07.2011 ließ die „Aufwind Schmack Betriebs GmbH & Co. Dritte Cash Cow KG“ ihre Anleger um die dortige Insolvenzantragstellung beim AG Regensburg wissen. Den Anlegern wurde nicht nur der Totalverlust des eingesetzten Kapitals mitgeteilt; mit der Mitteilung um die Insolvenzantragstellung über das Vermögen der Fonds-KG mussten nicht wenige Anleger erstmals die grundsätzlich einer Fondsbeteiligung immanenten Risiken zur Kenntnis nehmen, vor allem die ...

  • HCI Shipping Select XXV – Der nächste Flop für Anleger
    Nicht nur bei Schifffondsgesellschaften müssen betroffene Anleger feststellen, dass das Argument um die „wundersame Geldvermehrung“ nur heiße Luft war, wenn sie aktuell von ihrer Fondsgesellschaft darüber informiert werden, dass es keine Ausschüttungen mehr gibt – so geschehen aktuell bei der HCI Shipping Select XXV, welche ihre Anleger mit Rundschreiben vom 06.09.2011 zwar darüber informiert, dass bis Ende 2010 Ausschüttungen von insgesamt 18% geleistet wurden, an ...

  • KanAm USA Real Estate Partners I L.P. - wie geht es weiter?
    Anleger der amerikanischen Immobilienfondsgesellschaft „KanAm USA Real Estate Partner I L.P.“ mussten feststellen, dass die schönste Steuerersparnis nichts bringt, wenn die hierfür aufgewendete Investition verloren ist. In den vergangenen Monaten ließ die Fondsgesellschaft ihre Anleger um die aktuellen Vorgänge bei „Meadowlands Xanadu“ unterrichten, dort auch davon die Rede ist, dass für die Anleger keinerlei Haftungsrisiken erwachsen werden. Hierzu Bettina Wittm ...

  • Mögliche Vollstreckungsaktivitäten in Sachen „eBANK24 Corporation“ – Anleger sollten sich nicht verunsichern lassen
    Nachdem die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am 19.05.2010 der eBANK24 Corporation das Betreiben von Bankgeschäften, insbesondere des Einlagengeschäftes sowie das Erbringen von Finanzdienstleistungen und Zahlungsdienstleistungen mit Untersagungsverfügung und Abwicklungsanordnung untersagt hatte, weil die eBANK24 Corporation lediglich über eine Bankerlaubnis der Komoren verfügt hatte, nimmt die Unsicherheit geschädigter Anleger um mög ...

  • BGH entscheidet erstmals in Sachen Lehman-Brothers Zertifikate
    Mit zwei Urteilen vom jeweils 27.09.2011 hat der BGH zwei Klagen von Lehman-Anlegern der Haspa abgewiesen. Dennoch besteht kein Grund zur Hoffnungslosigkeit, wie Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. in einer Stellungnahme zu diesen Entscheidungen berichtet. „So ist der BGH unter anderem der Ansicht, dass eine Bank über ihr Eigeninteresse am Vertrieb einer Geldanlage nur beim Kommissionsgeschäft aufklären muss, d.h. wenn die Bank den Kauf nur ve ...

  • LG Paderborn: Unternehmerische Beteiligungen sind nicht zur Altervorsorge geeignet
    Als Altersvorsorge sind unternehmerische Beteiligungen wegen der dort immanenten Risiken nicht geeignet, versteht der BGH unter „sicheren“ Kapitalanlagen nur solche, welche nicht spekulativ sind. Unter anderem mit dieser Begründung gab das LG Paderborn der Klage einer Anlegerin gegen die dortige Anlageberatungsgesellschaft auf Schadensersatz statt (LG Paderborn, Urteil vom 14.09.2011 - nicht rechtskräftig). Diese Entscheidung erging in einem Verfahren, welches der Vorstand des Sc ...

  • Life Trust Fonds – Hausdurchsuchungen in den Büroräumen der BAC, Berlin Atlantic Capital
    Der Verdacht auf Untreue und Kapitalanlagebetrug bei Geschäften im Zusammenhang mit den Life Trust – Lebensversicherungsfonds des Berliner Initiator BAC hat sich offenbar erhärtet. Am 20.09.2011 fand eine Durchsuchung der Geschäfts- und Privaträume des Managements der BAC durch die Berliner Staatsanwaltschaft statt. Es soll gegen die BAC und deren Verantwortliche Stefan Beiten, Nikolaus Weil und Franz-Philippe Przybyl der erhärtete Verdacht des Kapitalanlagebetruges best ...

  • Offene Immobilienfonds: Mögliche Verluste sind auf Falschberatung zurückzuführen
    Offene Immobilienfonds galten einst als „Garantiefonds“, welche von Banken und Sparkassen als einträgliche und sichere Geldanlage zur Zeichnung empfohlen wurden. Um die tatsächlich einer offenen Immobilienfonds-Beteiligung immanenten Risiken wurden die wenigsten Anleger anlässlich der Zeichnung informiert. „Tatsächlich wurden Beteiligungen an offenen Immobilienfonds als so sicher wie Festgelder von den agierenden Banken zur Zeichnung empfohlen, über die jederzeit ...

  • Fehlerhafte Anlageberatung in Sachen „SHB-Beteiligung“ – Anlageberater muss Schadensersatz zahlen
    Wegen pflichtwidriger Anlagefalschberatung verurteilte das LG Paderborn erstinstanzlich die agierende Anlageberatungsgesellschaft. Dem Rechtsstreit lag die der dortigen Anlageberatungsgesellschaft zum Vorwurf gemachte Falschberatung der Anlegerin zugrunde, welcher im geführten Beratungstermin nicht die Langfristigkeit dieser unternehmerischen Beteiligung mitgeteilt wurde. „Anlässlich der durchgeführten Beweisaufnahme konnte die beklagte Anlagefirma nicht beweisen, dass der Anl ...

  • MS „List“ GmbH & Co. KG schlittert in Insolvenz
    Am 08.09.2010 wurde vom AG Tostedt (Az.: 28 IN 110/11) das Insolvenzverfahren über das Vermögen der MS „List“ GmbH & Co. KG angeordnet. Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.. Damit hat es nach dem Schiffsfonds Marnavi Splendor des Anbieters KGAL bei dem 330 Anleger rund EUR 11,0 Mio. investiert haben, wieder einen Schiffsfonds erwischt. Hintergrund des aktuellen Insolvenzantrages war Presseberichten zufolge der Umstand, dass die finanzieren ...

  • „ACHTUNG! VERJÄHRUNG DROHT“: Altfälle bei Erwerb vor 2002 verjähren am 31.12.2011.
    Spätestens zum 31.12.2011 besteht die akute Gefahr, dass Ansprüche aus Schrottimmobilien/Beteiligung, die vor dem 01.01.2002 gekauft bzw. gezeichnet wurden, verjähren. Die seit dem Schuldrechtsmodernisierungsgesetz für Schadensersatzansprüche maßgebliche dreijährige Verjährungsfrist beginnt grundsätzlich zum Ende des Jahres zu laufen, in welchem der Erwerber von den anspruchsbegründenden Umständen und von der Person des Gegners Kenntnis ...

  • München-Fonds GmbH & Co. Projekt III KG – wie geht es nach der Insolvenzantragstellung weiter?
    Über das Vermögen der München-Fonds GmbH & Co. III KG wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Das Insolvenzgericht beim Amtsgericht München hat Herrn Rechtsanwalt Dr. Martin Prager als Insolvenzverwalter bestellt. „Viele Anleger sind verunsichert, inwieweit der Insolvenzverwalter das Recht hat, Ausschüttungen von ihnen zurückzuverlangen. So wurde den wenigsten Anlegern anlässlich der Beratungsgespräche zu deren Fondsbeitritt die Bedeutung der so ...

  • Rückabwicklung-Welle in Sachen „DG-Beteiligung“
    Eine Bank, die Fondsanteile empfiehlt, muss darauf hinweisen, dass und in welcher Höhe sie Rückvergütungen von der Fondsgesellschaft erhält. Die Aufklärung über die Rückvergütung ist notwendig, um dem Kunden einen insofern bestehenden Interessenkonflikt der Bank offen zu legen. Diese sogenannte „Rückvergütungsrechtsprechung“ des BGH verschafft zwischenzeitlich zahlreichen betroffenen Anlegern herausragende Erfolgsaussichten Schadensersatzanspr ...

  • Albis Capital AG & Co. KG – Prüfung der rechtlichen Grundlagen im Fondsprospekt
    Anleger der in Schwierigkeiten geratenen Albis Capital AG & Co. KG sollten kompetent prüfen lassen, inwieweit mögliche Schadensersatzansprüche gegen die Prospektverantwortlichen bzw. die jeweils agierenden Anlageberater in Betracht kommen. Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.. „Besonders beunruhigt sind Anleger, deren Einlage gemäß Beteiligungsvertrag wieder angelegt werden sollte, diese Anleger sich derzeit auch mit der dieser ...

  • Lehman-Brothers: OLG Frankfurt a.M. konkretisiert Offenlegungspflicht von "Rabatten"
    OLG Frankfurt a. M. konkretisiert Offenlegungspflicht der Commerzbank AG um von der Lehman-Brothers gewährten Rabatt auf den Emissionspreis als umsatzabhängig gewährte Emissionsvergütung ...

  • Life Trust Fonds – Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. reicht erste Sammelklage ein
    Hohe Wellen wirft derzeit eine – auch an den Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. versandte – von einem „Anonymous“ unterschriebene Strafanzeige, welche angeblich bei der Staatsanwaltschaft Berlin eingereicht wurde. Hierin geht es um massive Vorwürfe gegen die Firma BAC in Berlin. „Inwieweit sich die dortigen Vorwürfe als richtig herausstellen, bleibt zunächst den Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden überlassen“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein ...

  • ApolloMedia – Anleger sollten handeln
    Anleger der Apollo Medien- und Filmfonds müssen derzeit nach dem letzten Bericht der Geschäftsführung zur Kenntnis nehmen, dass ein Großteil des gezeichneten Kapitals verloren ist. Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.. „Aktuell wurde die Schlusszahlung der Apollo Medienfonds, Filmfonds mitgeteilt. Hiermit werden nunmehr die Anleger darüber in Kenntnis gesetzt, dass das eingesetzte Kapital größtenteils – trotz möglicher S ...

  • Medico Immobilienfonds – Zum 01.01.2012 droht möglicherweise die Verjährung der Ansprüche gegen die Anlagevertreiber
    Ende letzten Jahres wurden Gesellschafter der Medico Fonds 31 und 33 aufgefordert, sich an einem als alternativlos dargestellten Sanierungskonzept finanziell zu beteiligen. Bis dato steht nicht fest, ob die Sanierung wirklich klappt. „Vermittelt wurden die Kapitalanlageprodukte unter der Bezeichnung „Medico Immobilienfonds“ durch die Deutsche Apotheker- und Ärztebank AG sowie die Bonfinanz AG“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V., welche darauf hinwei ...

  • Klagewelle in Sachen „Lehman-Zertifikate“ reißt nicht ab
    Die Klagen wegen angeblicher Falschberatung beim Verkauf von Lehman-Zertifikaten nehmen kein Ende. Viele Anleger nutzen die im Sommer 2011 ablaufende Frist, um ihre Schadensersatzansprüche gegen ihr beratendes Kreditinstitut geltend zu machen. Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.. „Spätestens Mitte 2008 war das in concreto bestehende Emittentenrisiko der weitestgehend vermögenslosen Lehman-Brothers Treasury Company mit Sitz in den Niederlanden ...

  • BAVARIA Grundsstücks- und Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG - Gesellschaft informiert über das Scheitern der prospektierten Anlageziele
    Mit „Bedauern“ nehmen Geschäftsführung und Treuhänderin der BAVARIA Grundstücks- und Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG zur Kenntnis, dass weder weitere Ausschüttungen noch Einziehungen an die Gesellschafter vorgenommen werden können. Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V., welcher schon vor einiger Zeit um die faktische Insolvenzreife der BAVARIA KG informiert hatte. Grund für die jetzigen Maßnahmen sieht die Gesc ...

  • BaFin untersagt der Wibex Wirtschafts- und Unternehmensberatung, Treuhandgesellschaft mbH das Einlagengeschäft
    Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat der Wibex Wirtschafts- und Unternehmensberatung, Treuhandgesellschaft mbH, Düsseldorf, mit Bescheid vom 27.04.2011 das unerlaubte Betreiben eines Einlagengeschäfts untersagt und die Abwicklung der unerlaubt betriebenen Geschäfte angeordnet. Das berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.. Die Wibex Wirtschaft- und Unternehmensberatung, Treuhandgesellschaft mbH bot potentiellen Interessent ...

  • Fiskus akzeptiert Urteil des Finanzgerichtes München zu Gunsten der Anleger
    Tausende Anleger von Medienfonds müssen Nachforderungen des Fiskus nicht in voller Höhe akzeptieren. Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. unter Berufung auf einen Beitrag der Financial Times Deutschland vom 01.07.2011. Hiernach akzeptieren die Finanzbehörden ein Urteil des Finanzgerichtes München vom April 2011, das zu Gunsten der Anleger ausgefallen war. Das Gericht hatte dort entschieden, dass Medienfonds die von einer Bank garantierten ...

  • Mögliche Strafbarkeit des Vorstands bei unterlassener Aufklärung über Rückvergütungen
    Als Untreue bzw. Betrug erkannte das OLG Stuttgart in seiner Entscheidung vom 16.03.2011 (Az.: 9 U 129/10), wenn im Zusammenhang mit der Vereinnahmung von Rückvergütungen von der Bank verschwiegen wird, dass diese diese Provision für sich behalten will. Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.. In der dortigen Entscheidung verlangte die Klägerin von ihrer Beraterbank Schadensersatz im Zusammenhang mit einer Anlageberatung, welche zur Zeichnung ...

  • Landgericht Frankfurt a. M. verurteilt Commerzbank in Sachen VIP 2 zu Schadensersatz
    Das LG Frankfurt a. M. hat die Commerzbank AG zu Schadensersatz verurteilt, weil der dortige Anleger nicht über die an die Commerzbank AG geflossenen Rückvergütungen aufgeklärt wurde. Erfreulicherweise setzt dieses Urteil den Hinweisbeschluss des BGH vom 09.03.2011 zum Az.: XI ZR 191/10 konsequent um. „Die außergerichtliche Argumentation der Commerzbank AG zu dem ohnehin gegen diese Bank ergangenen Hinweisbeschluss des BGH vom 09.03.2011, es handele sich um keine „E ...

  • Verjährung droht!
    Am 01.01.2002 trat die Reform des Schuldrechts in Kraft. Für die Übergangszeit beträgt die Höchstfrist für Verjährung 10 Jahre. „Viele Privatanleger erlitten in der davon betroffenen Marktphase Verluste beim Zusammenbruch „des neuen Marktes“ oder mit Schrottimmobilien“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V., welche darauf hinweist, dass nur durch verjährungshemmende Maßnahmen Altfälle vor 2002 bis zum 31.12.2011 ...

  • Firma WachstumsWerte International AG erfolgreich zu Schadensersatz verurteilt
    Das LG Passau hat den von der Rechtsanwaltskanzlei Prof. Dr. Thieler & Wittmann GmbH vertretenen Anlegern gegen die dort beklagte Firma WachstumsWerte International AG vollständig Schadensersatz zugesprochen. Das Urteil betrifft mehrere Depots der Fa. WWI International GbR, auf welche die Anleger bis zur Kündigung ihrer Beteiligungen eingezahlt hatten. Zur Zeichnung dieser Depots kam es, weil die für die Fa. WWI International GbR agierenden Berater den Anlegern die dieser Depo ...

  • Fehlerhafte Widerrufsbelehrung in Darlehensverträgen – Chance für geschädigte Anleger bei fremdfinanzierten Beteiligungen
    Die Widerrufsbelehrungen, die von der Helaba Dublin im Zusammenhang mit der jeweiligen Fremdfinanzierung in Sachen der Medienfonds „MONTRANUS“ verwandt wurden, entsprechen nicht den gesetzlichen Anforderungen. Dies entschieden die Landgerichte Stuttgart und Potsdam. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Folge dieser unwirksamen Widerrufsbelehrung war, dass für den Anleger die zweiwöchige Widerrufsfrist nicht zu laufen begonnen hatte, mit der weiteren Konsequenz, dass der ...

  • MONTRANUS-Medienfonds – Anleger können von der Helaba Rückabwicklung verlangen
    Die in den Darlehensverträgen zu den Medienfonds „MONTRANUS i bis III“ von der Helaba-Bank AG verwandten Widerrufsbelehrungen sind fehlerhaft. Dies entschieden aktuell sowohl das LG Stuttgart wie auch das LG Potsdam. Demzufolge können Anleger des Medienfonds „MONTRANUS I bis III“ bei widerrufenem Darlehensvertrag neben der Rückzahlung der bislang in die Fonds eingesetzten Leistungen ebenso wie die Feststellung verlangen, dass die Helaba Bank aus dem Darlehensvertrag keine Anspr&uu ...

  • Landgericht Frankfurt a. M. verurteilt Commerzbank erneut zu Schadensersatz
    Das LG Frankfurt a. M. (Az.: 2-21 O 290/10 – nicht rechtskräftig) hat am 13.05.2011 die Commerzbank AG zu Schadensersatz um ein Lehman-Brothers Global Champion Zertifikat verurteilt. Hiernach soll das für diese Lehman-Anleihe eingesetzte Kapital vollumfänglich an den Anleger zurückgezahlt werden. Der vom Vorstand des Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. anwaltlich vertretene Kläger kann hiernach neben dem Ersatz des eingesetzten Kapitals Zinsen zu 5% &uum ...

  • 31.12.2011: Anlegern droht Verjährung möglicher Ersatzansprüche in Milliardenhöhe
    Mit Wirkung zum 01.01.2001 hatte der Gesetzgeber durch eine Änderung der gesetzlichen Vorschriften die Verjährungsfristen für Schadensersatzansprüche drastisch verkürzt. Zum 31.12.2011 drohen nunmehr Schadensersatzansprüche aus Sachverhalten von 2001 und früher zu verjähren, selbst wenn die Betroffenen nicht um die zahlreichen Möglichkeiten wissen, die sie haben, um erfolgsversprechend Schadensersatzansprüche insbesondere gegen beratenden Krediti ...

  • MAT I und MAT IV: Sparkasse wegen Falschberatung vom LG Passau verurteilt
    Das LG Passau hat eine Sparkasse aufgrund von Aufklärungspflichtverletzungen im Zusammenhang mit der Vermittlung von Beteiligungen an der MAT Movies & Television Produktions GmbH & Co. Projekt I und Projekt IV KG zu einer Zahlung in Höhe von insgesamt EUR 42.486,10 gegen Übertragung beider Medienfondsbeteiligungen von nominell jeweils EUR 25.000,00 verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. „In dieser Entscheidung vom 20.05.2011 führt das LG Passau ...

  • Insolvenzverwalter kann Ausschüttungen von Anlegern zurückverlangen
    In 8 Verfahren hat der BGH am 22.03.2011 seine Urteile zu den Falk-Fonds Nr. 68 und Q 1 verkündet. Hiernach konnte der Falk-Insolvenzverwalter beim Falk-Fonds 68 sich zwar grundsätzlich mit seiner Forderung um die geleisteten Ausschüttungen durchsetzen, nicht allerdings in vollem Umfang. „Der Umfang, in dem die Haftung des Kommanditisten nach § 172 Abs. 4 HGB wieder auflebt, ist laut BGH in dreifacher Hinsicht begrenzt, nämlich durch die Haftsumme, die Höhe des a ...

  • Schadensersatz in Sachen DOBA Fonds MTC
    Landgericht München I verurteilt Gründungskommanditisten des DOBA-Fonds MTC München und Berlin, Rhinstr. 11 KG zu Schadensersatz ...

  • Kick-Back-Rechtsprechung auch für Innenprovisionen anwendbar?
    Bereits vor den jüngsten BGH-Entscheidungen zur Offenlegungspflicht hinsichtlich sogenannter Rückvergütungen hat der BGH eine Aufklärungspflicht von Anlageberatern bezogen auf sogenannte Innenprovisionen angenommen. Dabei stellt aktuell der II. Zivilsenat des BGH strengere Anforderungen an eine Offenlegungspflicht hinsichtlich Innenprovisionen als der III. Zivilsenat des BGH. „Nach Ansicht der Rechtsprechung liegt eine aufklärungspflichtige Rückvergütung nu ...

  • Streit um Zuschläge für Prämien in Raten
    Das LG Stuttgart gab in der vergangenen Woche der Klage der Verbraucherzentrale um die Unwirksamkeit über Ratenzahlungszuschläge in den Versicherungsbedingungen des Versicherers Stuttgarter Leben statt. Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. unter Berufung auf einen aktuellen Pressebericht des Handelsblatts vom 02.05.2011. Hintergrund des Streits ist folgender: Versicherer nehmen einen Zuschlag von in der Regel 5% des Jahresbeitrages, wenn Kunden ihr ...

  • Life Trust Fonds – BAC Berlin Atlantic Capital GmbH schürt Hoffnung für betroffene Anleger
    Mit einem „Durchbruch im Sinne der Anleger“ bewirbt BAC Geschäftsführer Przybyl eine Einigung mit Wells Fargo, wonach die LTAP bis zum 31.08.2011 Zeit habe, eine Refinanzierung aufzubringen, um das Portfolio zurückzukaufen. „Die Bemühungen der BAC sind jedoch in Frage zu stellen, sind zuvor schon zahlreiche Einigungsversuche mit der Wells Fargo gescheitert. Weshalb also nach Ablehnung des Chapter 11-Verfahrens von einem „Durchbruch“ gesprochen werden kann, ist nicht nachvo ...

  • Life Trust Fonds vor dem Aus – Wie geht es weiter?
    Als sichere Kapitalanlage zur Altersvorsorge mit guten Renditechancen wurden den Anlegern Life Trust Fonds von den agierenden Anlageberatern verkauft, auf mögliche Verlustrisiken bis hin zum Totalverlust wurden die Anleger nicht hingewiesen. „Zwar versucht die Berlin Atlantic Capital (BAC) durch Intervention mit der Wells Fargo den drohenden Totalverlust abzuwehren, inwieweit diese Intervention allerdings von Erfolg gekrönt ist, bleibt anzuwarten“, so Bettina Wittmann vom Schutzver ...

  • Haftung von Treugebern im Insolvenzfall – BGH entscheidet gegen Anleger
    Ein von vielen Anlegern eines von der Insolvenz betroffenen Immobilienfonds in Form der Kommanditgesellschaft erwartetes BGH-Urteil erfüllte nicht die Hoffnungen geschädigter Kapitalanleger. Der für Gesellschaftsrecht zuständige II. Zivilsenat des BGH hat entschieden, dass der Insolvenzverwalter eines insolventen Immobilienfonds in Form einer Kommanditgesellschaft von Anlegern des Fonds aus abgetretenem Recht der Treuhandkommanditistin Rückzahlungen von Ausschütt ...

  • BGH stärkt weiters Position für Anleger gescheiterter Fondsbeteiligungen
    In den VIP 3 und VIP 4-Prozessen hatte die Commerzbank AG seit September 2009 eine Musterentscheidung des BGH konsequent durch großzügige Vergleiche, Rücknahme von Revisionen und Nichtzulassungsbeschwerden oder Anerkenntnissen verhindert. So wurden zahlreiche BGH – Verfahren zwar erfolgreich für den einzelnen Mandanten, aber ohne Musterurteil für die übrigen Anleger beendet. Diese Vorgehensweise hat nunmehr der BGH mit aktuellen Beschluss vom 09.03.2011 zum Az.: ...

  • Lehman-Brothers Zertifikate – LG Frankfurt a. M. verurteilt Commerzbank AG erneut zu Schadensersatz
    Aus dem Beratungsvertrag wäre die Dresdner Bank AG verpflichtet gewesen, die Anlegerin über die Zuwendungen zu informieren, die ihr mit dem Verkauf der Lehman-Zertifikate zufließen würden. Dies hat sie nicht getan; auf weitere mögliche Beratungsfehler der Dresdner Bank AG kommt es nicht mehr an. So lautet eine aktuelle Entscheidung des LG Frankfurt a. M. zum Az.: 2-19 O 288/10 vom 07.04.2011, wie der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V., deren Vorstand d ...

  • Beschwerden bei Ombudsstellen steigen immens an!
    Die Zahl der Beschwerden über geschlossene Fonds hat sich im Jahr 2010 um 50% erhöht. Dies teilt der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. unter Berufung auf einen Bericht der Faz.net vom 02.03.2011 mit. Hiernach hätten sich viele Beschwerden auf offene Immobilienfonds bezogen, bei denen die Fondsgesellschaften die Rücknahme von Anteilen ausgesetzt haben. Für diese ist jedoch die Ombudsstelle nicht zuständig. Für Investmentfonds und offene Immobil ...

  • BGH konkretisiert Rückvergütungsrechtsprechung (kick-back-Rechtsprechung) erneut
    Lange Zeit herrschte in gegen Banken geführten Rechtsstreitigkeiten um die sogenannte „kick-back-Rechtsprechung“ des BGH große Unsicherheit, wurde oftmals die rechtliche Unterscheidung zwischen Innenprovisionen und Rückvergütungen vermengt. Hiermit dürfte es spätestens seit dem Beschluss des BGH vom 09.03.2011 zum Aktenzeichen XI ZR 191/10 vorbei sein. „Der BGH hat in diesem gegen die Commerzbank AG gerichteten Beschluss klargestellt, dass aufklärungspf ...

  • Südfinanz Holding AG – Wie geht es weiter?
    Das Unternehmen Südfinanz Holding AG gab im Jahr 2008 Teilschuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis 2015 und einer Verzinsung von 9,0% p.a. hieraus. Doch seit dem Zinstermin im November 2010 kam es zu einer bis heute andauernden Verzögerung der Zinszahlung. „Die Beschwerden um die fehlende Zahlungsbereitschaft der Südfinanz Holding AG mehren sich derzeit im Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V., haben die Anleger ihre Geduld und auch das Vertrauen in die Erkl&aum ...

  • Premium Management Immobilien Anlagen – Verjährung droht!
    Als sichere Kapitalanlage mit regelmässigen Erträgen wurde ein Anteil an dem offenen Immobilienfonds „Premium Management Immobilienanlagen“ (WKN A0ND6C) interessierten Anlegern von der Bank angepriesen, dort immanente Verlustrisiken oftmals den Anlegern aber nicht mitgeteilt wurden. Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.. „Ungeachtet des oftmals fehlenden Hinweises auf Verlustrisiken aus einer Beteiligung an einem offenen Immobilienfonds wurden die Anleg ...

  • Medico Fonds Nr. 33 – Anleger werden zur Kasse gebeten
    Unangenehme Post haben Anleger letzte Woche von der Rechtsanwaltskanzlei MZS aus Düsseldorf erhalten. In diesem Schreiben wird den Anlegern mitgeteilt, sie müssten nunmehr bezahlen, „eine wirtschaftliche Alternative für Sie kaum besteht“. In diesem Schreiben wird sodann den Anlegern gegenüber dargestellt, weshalb sie sich für die Kapitalerhöhung entscheiden müssten, zumal „außerdem ist die Nachricht gar nicht so schlecht, wenn Sie bedenken, dass Sie I ...

  • Verschweigen von Kick-Backs ist vorsätzliche Pflichtverletzung
    Verheimlichen Banken beim Verkauf von Kapitalanlageprodukte dem Anleger etwaige erhaltene Provisionen, so verstoßen sie damit vorsätzlich gegen ihre Aufklärungspflicht. Dies geht aus einem aktuellen OLG Stuttgart hervor (Az.: 9 U 129/10). „Die Frage um die Aufklärungsverpflichtung einer Bank um erhaltene Vertriebsvergütungen, welche sie von der Fondsgesellschaft erhalten hat, ohne den Anleger hierauf hinzuweisen, beschäftigt den BGH seit ca. 4 Jahren, ist eine B ...

  • Life Trust Fonds vor dem Aus – Verfahren nach Chapter XI vom US-Gericht abgelehnt
    Die Homepage der BAC Berlin Atlantica Capital GmbH vermeldet lapidar: „US-Gericht entscheidet gegen Anleger, Wells Fargo erhält Zugriff auf LTAP“ Die Bedeutung hinter dieser Meldung könnte für Anleger der Life Trust Fonds fatale Folge haben. „Durch die Ablehnung der Antrages, der LTAP (Live Trust Asset Pod) Gläubigerschutz zu gewähren, hat die Wells Fargo nunmehr freie Hand, auf sämtliche Versicherungspolice der LTAP zuzugreifen, welche sicherungshalber an die ...

  • BGH: Eigene Plausibilitätsprüfung des Anlagevermittlers für Beispielrechnung der Initiatorin
    Das ein Anlagevermittler – ebenso wie natürlich ein Anlageberater – seinem Kunden gegenüber eine richtige und vollständige Information über diejenigen tatsächlichen Umstände schuldet, die für dessen Anlageentscheidung von besonderer Bedeutung sind, ist ständige Rechtssprechung des Bundesgerichtshofs. In Fortsetzung dieser Rechtssprechung hat der BGH aktuell mit Entscheidung vom 07.02.2011 die Verpflichtung eines Anlagevermittlers zur Plausibilität ...

  • Rücknahme von Anteilen am „Premium Management Immobilien- Anlagen“ ausgesetzt - nicht mehr genügend Liquidität vorhanden
    Die Allianz schließt seine Premium Management Immobilien-Anlagen-Fonds. Dies berichtet der Bund für soziales und ziviles Rechtsbewusstseins e.V.. Zwar galten offene Immobilienfonds lange Zeit als sicheres Investment und Fondanteile wurden oft als so sicher wie Festgeld angeboten; seit der „Pleite“ um den offenen Immobilienfonds „Morgan Standley P2 Value“ steht viel mehr das Gegenteil fest. „Das weitere Schicksal des fast ausschließlich von der Commerzbank AG verkauften Fonds ...

  • Turbulenzen bei Life Trust Beteiligung – Große Verunsicherung bei den Anlegern
    Unangenehme Nachrichten flatterten Anleger der Life Trust Beteiligung Ende Januar 2011 per Post ins Haus: Die US-Bank Wells Fargo droht damit die Lebensversicherungspolicen der Life Trust – Fonds zu verwerten, welche als Sicherheit für einen Kredit hinterlegt wurden, den der Life Trust Asset Pool (LTHP) im Jahr 2008 mit der Bank vereinbart hatte. Nun sollen die Anleger ihre Einlagen erhöhen. „Lebensversicherungsfonds wurden damals als für konservative Anleger bestens zur Al ...

  • Arbeitsgruppe und Anwaltsnetzwerk Beweissicherung für Lehman-Geschädigte – Informationen zur Verjährungshemmung
    Geschädigte Lehman-Anleger sollten gerade aus verjährungsrechtlichen Gesichtspunkten nicht zögern, ihre Ansprüche gegen das beratende Kreditinstitut geltend zu machen. Hierüber wurde mehrfach berichtet. Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. begrüßt in diesem Zusammenhang die Initiative der „Beweisinitiative Rosenheimer Sammelbericht“ um deren Sammelbericht zur „typischen“ Beratung der CitiBank AG bei Lehman-Zertifikaten. Der Schutzverein f&u ...

  • LG Essen: Prospektübergabe an Lebensgefährtin-/gefährten reicht nicht aus
    Die Frage der Prospektüberlassung spielt in Schadensersatzklagen um vorwerfbare Falschberatungen gegen einen Anlageberater eine immer größere Rolle, kann ein Anleger letztendlich aus einem Emissionsprospekt über die Risiken der geworbenen Anlage nicht in Kenntnis gesetzt werden, wenn das Fondsprospekt ihm nicht „rechtzeitig“ vom Anlagevermittler/-berater überreicht wird. So ist der BGH der Rechtsauffassung, dass eine Übergabe zum Zeitpunkt der Zeichnung zur umfasse ...

  • Aktuelle BGH-Urteile zum „Schrottimmobilienvertrieb“
    Seriösen Schätzungen zufolge fielen zwischen 300.000 und 1,0 Mio. Menschen in Deutschland, vor allem seit Beginn der 90-iger Jahre des letzten Jahrhunderts, Immobilienkäufen zum Opfer, deren Renditen in der Folgezeit weit hinter den versprochenen Erwartungen zurückblieben – den sogenannten „Schrottimmobilien“. Unter diesen Begriff fallen nicht nur in erster Linie Immobilien, die vielleicht sanierungsbedürftig oder baufällig sind, sondern es geht vielmehr um Immo ...

  • OLG Stuttgart verurteilt Kreditinstitut wegen fehlerhafter Anlageberatung in Sachen „VIP 4“
    Mit der Frage der Verpflichtung zur Aufklärung über Rückvergütungen bei der Anlageberatung unabhängig vom Zahlungsfluss anlässlich des Vertriebs einer Beteiligung am Medienfonds „VIP 4“ musste sich das OLG Stuttgart aktuell als Berufungsinstanz befassen. Der dortige Anleger machte seiner beratenden Bank zum Vorwurf, die Anlage als „garantiert“ und damit das Anlagerisiko unrichtig dargestellt zu haben. Zudem habe nach Auffassung des Klägers die Bank ihre Pflicht ...

  • Offene Immobilienfonds in Not
    Zwölf offene Immobilienfonds haben aktuell wegen der exorbitanten Rückgabewünsche von Anlegern von der gesetzlichen Möglichkeit Gebrauch gemacht und die Rücknahme der Anteile ausgesetzt. Wie in den letzten Wochen in mehreren Medien berichtet wurde, hat auch der offene Immobilienfonds „Allianz Global Investors Premium Management Immobilien-Anlage“ die Anteilsscheinausgabe und –rücknahme ausgesetzt. Dies hat die Verwaltungsgesellschaft des Fonds in ihrer Presseerkl&au ...

  • Schifffonds in der Krise – Anleger sind extrem verunsichert
    Nachdem in den letzten Monaten bereits ein Dutzend Schifffonds Insolvenz anmelden mussten, droht nunmehr auch den Anlegern des Fonds „Bulkerflotte 1“ von Nordcapital und den Anlegern der „Conti Fonds Saphier und Selenit“ dasselbe Schicksal. In ihrer Ausgabe vom 27.01.2001 berichtete die Financial Times Deutschland um einen Insolvenzantrag der Reederei KOREA LINE, den diese Ende Januar 2011 beim Central District Court in Seoul eingereicht hat. KOREA LINK ist der zweitgrößte kore ...

  • RWI-Fonds – Wie geht es weiter?
    Ein Urteil des OLG Düsseldorf dürfte geschädigten Anlegern bei den RWI-Fonds 130 und 135 Hoffnung machen. Dort kündigte das OLG Düsseldorf die Verurteilung eines Kreditinstituts an, einem Anleger am RWI 135 Schadensersatz zu leisten und die Fondsbeteiligung zurücknehmen zu müssen. Begründet wird der Schadensersatzanspruch mit typischen Beratungsfehlern. Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.. 2007 kündigte die Treuh&aum ...

  • Medico Fonds 31 und 33: Anleger sollen sich am Sanierungskonzept finanziell beteiligen
    Nachdem Anleger des Medico Fonds Nr. 33 bereit in der Vergangenheit mehrfach von der Fa. GEBAU Fonds GmbH angeschrieben und aufgefordert wurden, sich an einer mit der finanzierenden Bank, der Westdeutschen Immobilienbank, ausgehandelten Kapitalerhöhung zur Entschuldung der Fondsgesellschaft zu beteiligen, teilte die GEBAU Fonds GmbH am 28.07.2010 sodann mit, dass die Kapitalerhöhung beschlossen worden sei. Ob die damit einhergehende Sanierung wirklich klappt, wird allerdings erst die Z ...

  • DKB: Erste Vergleiche wegen Schrottimmobilien
    Die Deutsche Kreditbank Berlin (DKB) soll Presseberichten zufolge endlich einlenken und DKB-finanzierten Schrottimmobilien-Besitzern Vergleiche anbieten. Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. unter Berufung auf eine Pressemitteilung der gomopa.net (www.gomopa.net). Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der aktuellen Entscheidungen des Bankensenats des BGH ist diese Initiative der DKB mehr als begrüßenswert. „In Fortsetzung seiner Rechtsprechung aus de ...

  • OLG Düsseldorf: Produktinformationen als Mittel der Aufklärung geeignet
    Das von der damaligen CitiBank AG zu Ermittlung der Anlageziele und der Risikoeinstellung eines Kunden verwandte Risikoprofil, das eine abgestufte Beantwortung mit jeweils 4 Zwischenstufen vorsieht, ist üblich, allgemein bekannt und aus sich selbst heraus verständlich. Diese Rechtsauffassung jedenfalls vertritt das OLG Düsseldorf in aktueller Entscheidung zum Az.: I-6 U 200/09. So gab das LG Düsseldorf der Schadensersatzklage des dortigen Anlegers gegen die Targobank AG statt ...

  • Lehman-Brother-Zertifikate: Aufklärungsverpflichtung der Commerzbank AG über vereinnahmte Vertriebsprovisionen
    Die Dresdner Bank AG ist verpflichtet gewesen, den Anleger über die der Bank durch die Emittentin Lehman-Brothers aufgrund des Vertriebs der empfohlenen Zertifikate gewährten geldwerte Vorteile vor Kauf zu informieren. Diese Forderung spricht erneut die 19. Zivilkammer des LG Frankfurt a. M. in aktueller Entscheidung vom 13.12.2010 aus. Die Frage der Aufklärungsverpflichtung einer Bank um ihre „Gewinnmarge“ beschäftigt die Instanzgerichte nach wie vor, gehen vor allem die ...

  • Initiative des Deutschen Bundestages für Neufassung des § 43 WpHG
    Zu begrüßen ist eine Initiative des Deutschen Bundestages, wonach mit der Neufassung des § 43 WpHG die Verjährungsfrist für solche Ansprüche an die allgemeinen Verjährungsregeln der §§ 195 ff. BGB angepasst werden soll, die bei Inkrafttreten der Änderung noch nicht verjährt sind. Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e. V. unter Bezug auf einen Gesetzesentwurf und die Beschlussfassung des Finanzausschusses. Nach int ...

  • Beteiligung an der VIP 2 KG – Komplementärin unterbreitet Anlegern ein Angebot
    Ist es wirklich ein Grund zur Hoffnung? Die Komplementärin des VIP 2 unterbreitet ihren Kommanditisten ein schriftliches Angebot, wonach diese den Gesellschaftsanteil zum 01.01.2011 erwirbt und den Anleger von möglichen Nachschussverpflichtungen freistellt. „Mit Annahme des Vergleichsangebots wären sämtliche weiteren Ansprüche gegenüber der Fondsinitiatorin, der Fondsgesellschaft, der VIP Beratung für Banken AG, der VIP Fondsverwaltungsgesellschaft sowie de ...

  • GFE Group Nürnberg im Visier der Staatsanwaltschaft – Möglichkeit der Haftung von Vermittlern der Beteiligung
    Presseberichten zufolge soll die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth in 28 Wohn- und Geschäftsräumen der GFE Group in Nürnberg und Umgebung Durchsuchungen durchgeführt haben. Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. unter Bezug auf aktuelle Mitteilungen. „Es geht um den Verdacht des Anlagebetruges, von welchem mehr als 1000 Anleger betroffen sind“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.. Die GFE Group ...

  • Hannover Leasing Nr. 21 – Geschäftsführung berichtet von nichtprospektgemässen Verlauf
    Dass der Vermietungsstand für den Leasingnehmer beim HL Nr. 21 NOROS nicht optimal verläuft, mussten Anleger dieses Leasingfonds aktuell zur Kenntnis nehmen. Die Fondsgesellschaft hatte aktuell berichtet, dass der Vermietungsstand nicht „optimal“ läuft, den Anlegern zum Zeichnungszeitpunkt indes verdeutlicht wurde, durch den langfristigen Leasingvertrag könne keine Verschlechterung als prospektiert eintreten. Vor rund 3 Wochen nun kam eine Beschlussvorlage der Fondsgesell ...

  • Fundus Fonds Nr. 27 – Landgericht München verurteilt Stadtsparkasse zu Schadensersatz
    Das LG München hat mit Entscheidung vom 27.05.2008 eine Stadtsparkasse zu Schadensersatz wegen erwiesener Falschberatung in Sachen „Fundus Fonds Nr. 27“ verurteilt. Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. unter Berufung auf eine Pressemitteilung. Hintergrund der Klage war eine Falschberatung der Anleger durch die Bank. Es ging um den Fundus Fonds Nr. 27, welcher nach Beratung durch den Zweigstellenleiter der beklagten Stadtsparkasse von den Anlegern gezeichne ...

  • Fundus Fonds 27: Was lief schief beim Verkauf?
    Die Financial Times Deutschland schrieb am 05.02.2009: „Das Grand Hotel Heiligendamm und andere Fundus-Fonds sollten hohe Erträge bringen. Jetzt sitzen die Anleger auf Verlusten“. Man kann sich daher nur wundern, wie der Initiator Anno August Jagdfeld es immer wieder geschafft hat, Fondsanleger für eine Kapitalerhöhung zu gewinnen, setzte das Verbrauchermagazin „Finanztest“ bereits Anfang des Jahres 2007 neben dem Fundus-Fonds „Die Pyramide“ in Marzahn auch die Fundus-Fonds 29 ...

  • Film & Entertainment VIP 2 GmbH & Co. KG – Vergleichsweise Einigung mit der Fondsgesellschaft hemmt Verjährung gegenüber der beratenden Bank nicht
    Presseberichten zufolge zeichnet sich eine Einigung in Sachen „VIP 2“ zwischen Anleger und Fondsgesellschaft um die zu leistenden Nachschüsse ab. Dies berichtet die Anwaltskanzlei CLLB. „Auch der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e. V. begrüßt grundsätzliche Möglichkeiten um eine Nachschusspflicht von den Anlegern abzuwenden“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e. V., welche indes darauf hinweisen lässt, dass Schadense ...

  • Verjährung läuft – Mögliche Klagewelle in Sachen Morgan Stanley P2 Value
    Mehr als 1,0 Millionen Anleger sollen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Anteilen an offenen Immobilienfonds geschädigt geworden sein, wurden Anteile an offenen Immobilienfonds so sicher wie Festgeld an meist unerfahrene Privatanleger zur Zeichnung empfohlen. Grundsätzlich gilt die Anlage in Immobilien seit jeher als sichere und ertragreichere Geldanlage, die auch inflationsbedingte Geldwertverluste ausgleichen kann. Für die deutschen Investmentgesellschaften bot es sich desha ...

  • Wer nicht zahlt, wird verklagt – die rüden Methoden des Emissionshaus Dr. Peters
    Eine der größten deutschen Schiffsanbieter Deutschlands, die Firma Dr. Peters mit Sitz in Dortmund fackelt nicht lange, wenn es darum geht, vermeintlich zahlungsunwillige Anleger zur Kasse zu bitten. Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e. V. unter Bezug auf einen Bericht im Handelsblatt vom 18.11.2010. „Anleger, die für notleidende Dr. Peters-Fonds ihren Sanierungsbeitrag nicht zahlen, müssen vor Gericht. Sie erhalten zwar außergerichtlich Br ...

  • Insolvenz offener Immobilienfonds – Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. rät zur Anspruchsprüfung
    Gerne wurde offene Immobilienfonds als sichere und jederzeit verfügbare Kapitalanlage verkauft. Bei diesem Anlagemodell sammelt ein Fondsanleger Gelder ein, um davon in unterschiedlichen Regionen der Welt Immobilien zu kaufen. Über die Mieteinnahmen und durch Verkaufserlöse erhielten die Anleger jahrelang oft eine stabile Rendite zwischen 4% und 5%. Oftmals wurden die Fonds damit beworben, dass man sie börsentäglich zurückgeben könnte. Doch mit der vielfach ...

  • Auf den Beratungszeitpunkt kommt es an – Neue Hoffnung für Medienfonds-Anleger
    Nicht nur die Lage für die Anleger des von der Hannover Leasing aufgelegten geschlossenen Medienfonds „MONTRANUS III“ hat sich nach Vorlage der Ergebnisse der Betriebsprüfung im Frühjahr diesen Jahres weiter verschlechtert. Vielfach geht es steuerlich vor allem um die Frage, ob sämtliche Schuldübernahmeverträge von Medienfonds, bei denen die Zahlungsverpflichtungen aus dem Lizenzvertrag durch eine Bank schuldbefreiend übernommen wurden, als abstraktes Schuldver ...

  • MMP Investitions-GmbH & Co. 2002 KG/2003 KG – Was können die Anleger noch tun?
    Himmlische Renditen wurden potentiellen Anlegern der Filmbeteiligungsfonds MMP im Jahr 2002 bzw. 2003 versprochen. Zum jetzigen Zeitpunkt sieht es so aus, als sei das von den Anlegern eingesetzte Kapital vernichtet. Grund hierfür ist das verheerende Ergebnis, welches der Initiator in der Leistungsbilanz 2008 als „worst-case-Ergebnis“ bezeichnet hatte. Welche Möglichkeiten haben Anleger des MMP Filmfonds nunmehr? „Für diejenigen Anleger, die ihre Beteiligung über eine Bank ...

  • Lehman-Brothers-Zertifikate: Beachtung der dreijährigen Verjährung
    Die dreijährige Verjährungsfrist gemäss § 37 a WpHG a.F. erweist sich für viele Zertifikatskäufer der insolventen US-Amerikanischen Investmentbank Lehman-Brothers zur Stolperfalle. „Den Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. liegen in letzter Zeit vermehrt Anfragen betroffener Anleger vor, welche um rechtliche Möglichkeiten nachfragen, welche aber ihre Zertifikate schon im Februar 2007 erworben haben und ihrerseits keinerlei verjährungshemmen ...

  • Schrottimmobilien: Anleger müssen Schuldenerlass der Bank versteuern
    Besitzer von sogenannten „Schrott-Immobilien“, die auf den Schuldenerlass-Angebot ihrer Bank eingegangen sind, müssen sich darauf einstellen, dass der Erlassbetrag im Jahr des Verkaufs der Immobilie im Rahmen des § 23 EStG steuerpflichtig ist, wenn die Haltedauer der Immobilie nicht mehr als 10 Jahre betragen hat. Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. unter Berufung auf ein rechtskräftiges Urteil des FH Hessen vom 03.05.2010. „Nach Ansicht des Fin ...

  • Offene Immobilienfonds: Krise nicht ausgestanden
    Nachdem die Fondsgeschäftsführung der Morgan Stanley P2 Value am 26.10.2010 die Liquidation bekannt gegeben hatte, dürfte für die schätzungsweise 100.000 Anleger der „worst case“ eingetreten sein. Ursprünglich hätte dieser offene Immobilienfonds am 01.11.2010 wieder öffnen sollen. Die Morgan Stanley Real Estate GmbH hatte noch bis zuletzt die Hoffnung geschürt, sie könne eine Weiterführung des Fonds umsetzen. Diese Hoffnung konnte sich n ...

  • ApolloMedia: BGH begrenzt Berater-Nachforschungspflichten
    Eine Kommanditbeteiligung an der ApolloMedia GmbH & Co. IV. Filmproduktion KG hat aktuell den III. Zivilsenat des BGH beschäftigt, wurde dem agierenden Anlageberater von der dortigen Anlegerin zum Vorwurf gemacht, er habe sich bei seiner Anlageberatung nicht in der gebotenen Weise um die Seriosität und Bonität des Erlösversicherers – NEIS - gekümmert. Der Klage der dortigen Anlegerin wurde kein Erfolg verbeschieden, stellte der BGH in seiner aktuellen Entscheidung ...

  • Ankündigung von Informationsveranstaltungen zum Thema „Haftungsfalle geschlossener Fonds“
    Anlageberater haben nach der Rechtsprechung des BGH erhebliche Informations- und Aufklärungspflichten. Dies bedeutet, dass Berater, die den betroffenen Anlegern die Beteiligung an Fonds empfohlen haben, ausführlich und verständlich über bestehende Risiken aufklären müssen. Kommen sie dieser Pflicht nicht oder nur eingeschränkt nach, bestehen nach der Rechtsprechung des BGH grundsätzlich Schadensersatzansprüche. In diesem Fall können betroffenen A ...

  • Haftungsfalle geschlossener Fonds - Informationsveranstaltungen des Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.
    Bundesweite Informationsveranstaltungen des Schutzvereins für Rechte der Bankkunden e. V. in Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Bank- und Kapitalmarktrecht zu geschlossenen Fonds ...

  • Bundesweite Informationsveranstaltungen des Schutzvereins für Rechte der Bankkunden e. V.
    Bundesweite Informationsveranstaltungen des Schutzvereins für Rechte der Bankkunden e. V. in Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Bank- und Kapitalmarktrecht zu geschlossenen Fonds ...




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