Geldanlage für Kinder 2014
Die Zinsen sind in Folge der EZB Finanzpolitik auf historisch niedrigem Niveau. Das betrifft vor allem das Sparbuch. Kurioserweise liegen immer noch Mrd. Euro auf Kindersparbüchern und erwirtschaften unter 1% Zinsen per anno.
Tagesgeld und Girokonto sind flexibler
Sparbücher und auch Sparkonten sind nicht nur schlechter verzinst als das Tagesgeldkonto, sondern schränken auch den Zugriff auf das Geld ein. Nur. max. 2.000 Euro pro Monat können abgehoben werden. Auf dem Tagesgeldkonto für Kinder steht das Geld jederzeit zur Verfügung.
Häufigste Quellen zum Sparen für Kinder sind Geldgeschenke von Eltern, Paten und Verwandten sowie das eigene Taschengeld. Auch Taschengeldkonten bzw. Girokonten für Schüler haben etwas Sparpotenzial. Örtliche Sparkassen und Volksbanken sowie einige Direktbanken verzinsen das Guthaben direkt auf dem Giro.
Aufgrund der aktuell niedrigen Zinsen kann das Tagesgeldkonto für Kinder genutzt werden, um Geld zu parken. Ändert sich die Zinslage sind Festgeld und Sparpläne wieder lukrativer und ein Thema.
Auf Inhaberschaft und Anlagebedingungen achten
Die Geldanlage für das Kind sollte mündelsicher erfolgen. Auf spekulative Geldanlagen im Bereich Aktien und Rohstoffe sollte verzichtet werden. Fondssparpläne und einzelne Fonds sind vom Begriff mündelsicher nicht ausgeschlossen. Gerade mit ETF Fonds konnten Anleger in den letzten Jahren gut verdienen.
Achten Sie auf die explizite Inhaberschaft der Tagesgeldkonten auf den Namen der Kinder. Dazu ist eine Legitimation aller Erziehungsberechtigten notwendig. Bei alleinigem Sorgerecht und Namensungleichheit bei Ehepartner ist das der Bank per Sorgerechtsbeschluss bzw. Heiratsurkunde nachzuweisen. Auch das Kind ist über eine Kopie der Geburtsurkunde oder eigenem Personalausweis zu legitimieren.
Der Aufwand lohnt sich. Egal ob Kindersparkonto, Kindertagesgeld oder Junior Depot. Das gesparte Geld ist Eigentum des Kindes und geschützt. Damit gehen Konflikten bei Trennungen oder nach Volljährigkeit des Kindes aus dem Weg.
Steuern sparen mit dem Kinderkonto
Ist das Konto eröffnet wächst das Sparguthaben Jahr für Jahr. Die Zinserträge unterliegen der Abgeltungssteuer. Hier kommt der Vorteil der eigenen Inhaberschaft zum Tragen. Auch für Kinder kann bis zum Zinsertrag bis zu 801 Euro / Jahr mit einem Freistellungsauftrag die Zahlung ans Finanzamt vermieden werden.
Viele Großeltern meinen es gut und sparen über viele Jahre auf eigene Konten für die Enkel. Die Nachteile sind wenig bekannt. Zum einem sind die Zinserträge zu versteuern und werden dem Einkommen der Großeltern zugerechnet, auf das Einkommensteuer zu entrichten ist. Später unterliegt der dann großvolumige Vermögenübertrag an die Enkel der Schenkungssteuer.
Da Großeltern kein Kinderkonto eröffnen können, ist eine Absprache mit den Eltern die beste Lösung. Die Sparraten für das Kinderkonto können dann über diesen Umweg jetzt schon dem Kindesvermögen zufließen.
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Datum: 07.11.2013 - 11:56 Uhr
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Art der Fachartikel: Finanzinformation
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