Neue OZ: Kommentar zu Prozesse / Wulff
ID: 1003331
Die Hoffnung auf ein ganz schnelles Ende seines Prozesses musste
Christian Wulff am Donnerstag begraben: Durch die Vernehmung weiterer
Zeugen wird sich das Verfahren nun eine gewisse Zeit länger
hinziehen. Dem Vorsitzenden Richter Frank Rosenow war der Unmut über
das Vorgehen der Staatsanwaltschaft deutlich anzumerken. Vielleicht
spielte dabei auch eine Rolle, dass Generalstaatsanwalt Frank Lüttig
tags zuvor noch vollmundig tönte, man sehe das Verfahren keineswegs
am Ende; es fange sogar erst richtig an. Dabei hatte Rosenow nach
einer bislang völlig unergiebigen Beweisaufnahme schon alles auf
"kurzen Prozess" programmiert.
Aber das Gericht handelte klug, als es jetzt vorab zwei
Beweisanträgen stattgab und weitere Zeugen zuließ. Wenn etwa bei Olaf
Glaeseker das Aussageverweigerungsrecht tatsächlich nicht mehr
greift, kann er auch kaum noch als Zeuge ausgeklammert werden. Und
mehr noch als in diesem Fall hätte der Verzicht auf die erneute
Ladung einer Mitarbeiterin des Filmunternehmers Groenewold wohl einen
triftigen Revisionsgrund liefern können. Chefankläger Clemens
Eimterbäumer merkte ja auch schon drohend an, man habe beim ersten
Mal auf Vorhalte gegenüber dieser Zeugin bewusst verzichtet, weil ja
ein zweiter Termin zugesagt worden sei.
Hans Brinkmann
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.01.2014 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1003331
Anzahl Zeichen: 1607
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 246 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Prozesse / Wulff"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Osnabrück. Der Krankenkassen-Spitzenverband GKV hat vor einem Aufweichen der Gesundheitsreform gewarnt, die am Freitag vom Bundestag beschlossen werden soll. "In den ersten Monaten des Jahres sind die Ausgaben der Krankenkassen doppelt so schnell gestiegen wir die Einnahmen. Wenn nicht schnell
Möglicher Kurswechsel bei Grünen: Brantner schwört Mitglieder auf "schwierige Kompromisse" ein / Regierungsverantwortung pragmatisch nutzen, "urgrüne Politik" von Özdemir als ...
Osnabrück. Im Richtungsstreit der Grünen hat Parteichefin Franziska Brantner einen pragmatischen Kurs angemahnt und die Parteibasis auf schmerzhafte Zugeständnisse im Falle einer künftigen Regierungsbeteiligung eingeschworen. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagt
"Werden überrollt": Grünen-Chefin warnt CDU vor Koalition mit AfD im Osten / Vor Ostdeutschland-Wahlen: Brantner befürchtet Parallelen zur Machtübernahme der Nazis, sie fordert Erhalt de ...
Osnabrück. Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern warnt Grünen-Chefin Franziska Brantner die CDU vor einer Koalition mit der AfD und zieht Parallelen zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933. "Das Experiment, dass eine Partei der Mitte Faschisten zur Macht
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Syrien / Konflikte / Deutschland ...
Genauer hinsehen Vordergründig wirkt der Vorgang trivial: Deutschland hat zugesagt, sich an der Vernichtung syrischer Chemiewaffen zu beteiligen, und stellt nun seine einzige dafür geeignete Anlage zur Verfügung. Da nicht einmal Giftgas über Niedersachsens Schienen und Straßen rollen wir
Neue OZ: Kommentar zu EU / Finanzen / Banken ...
Schrecken ohne Ende Als IBAN die Schreckliche sorgt die 22-stellige Kontonummer des SEPA-Verfahrens bei den Bürgern schon lange für Verunsicherung. Was nach dem Willen der Brüsseler Behörden dazu dienen soll, den Zahlungsverkehr europaweit zu vereinfachen und anzugleichen, erschien vielen
Neue OZ: Kommentar zu Verteidigung / Bundeswehr ...
Blick zurück im Zorn Was war das denn? Thomas de Maizière hat sich nach knapp drei Jahren im Amt des Verteidigungsministers auf genauso aufsehenerregende wie peinliche Art verabschiedet. Der CDU-Politiker, sonst immer kühl und gefasst, ließ seinem Frust freien Lauf. Menschlich mag das ver
Neue OZ: Neue OZ - Interview mit Stephan Weil, niedersächsischer Ministerpräsident. ...
Niedersachsen will Turboabi rasch reformieren Weil kündigt Entscheidung bis zum Sommer an - Ziel: weniger Stress Osnabrück.- Niedersachsen will nach Angaben von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) bis Mitte des Jahres entscheiden, wie die Gymnasien in Niedersachsen "entstresst&quo




