Neue OZ: Kommentar zu Frankreich / Flugzeugbau / Airbus
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Eine Auslastung der Kapazität für neun Jahre, bis 2023 - welches
Unternehmen außer Airbus kann solch ein Auftragspolster vorweisen?
Allein im vergangenen Jahr bestellten die Airlines der Welt 1500
neue Jets bei den Europäern. Eine Zahl, die das starke Vertrauen der
Fluggesellschaften in die Arbeit der Ingenieure und Techniker belegt.
Seit Anfang des Jahres firmiert der ehemalige Flugzeug- und
Rüstungskonzern EADS unter dem Namen Airbus Group, benannt nach
seinem wichtigsten und bekanntesten Produkt. Ein Schritt, der vor
allem in der Öffentlichkeit für Klarheit sorgt, denn andere Produkte
als die Airbus-Familie sind dort kaum bekannt. Der Konzern zählt rund
60 000 Mitarbeiter, davon allein 19 000 in Deutschland. Dazu kommen
hoch spezialisierte Zulieferer für Teile und Know-how. Einige ihrer
mehrere Tausend Beschäftigten stammen auch aus unserer Region.
Airbus' Stern leuchtet nicht nur über Produktionsstätten wie Toulouse
oder Hamburg-Finkenwerder, sondern über weiten Teilen Westeuropas.
Flugzeugchef Fabrice Brégier muss jetzt sehen, dass die Produktion
mit dem Auftragseingang Schritt hält - ohne Qualitätsverlust. Denn
noch stehen die europäischen Flieger für hochwertige
Technologieerzeugnisse. Die Sicherheit Hunderttausender Fluggäste
liegt in seinen Händen.
Gerhard Placke
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Datum: 13.01.2014 - 22:00 Uhr
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