Schlechte Recherche der ARD verunsichert Verbraucher
ID: 1005236
ARD in der Monitor-Sendung um 21.45 Uhr den Beitrag "Brandgefährliche
Fassadendämmung: Das falsche Spiel der Lobbyisten". Seit 2012 senden
die öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten Beiträge zum Thema Dämmen
mit Styropor, die auf völlig unzureichende Recherchen beruhen und den
Anspruch, eine gute Informationssendung zu sein, konterkarieren.
"MONITOR will Hintergrund liefern, Diskussionen anstoßen, Themen
setzen. Unsere Handschrift: seriöse Information, gepaart mit einer
sorgfältigen Analyse", so der Auftrag, dem sich die Redaktion
verschrieben hat. Am Donnerstag, den 9. Januar 2014, hat sie diesen
gründlich verfehlt. Der Tenor der des Beitrags "Brandgefährliche
Fassadendämmung: Das falsche Spiel der Lobbyisten" ist grundsätzlich
negativ geprägt, eine verantwortliche Meinungsbildung aufgrund von
Fakten wird dem Zuschauer nicht ermöglicht. Protagonisten, die pro
Styropor sind, werden mit Suggestivfragen in ein schlechtes Licht
gestellt. Dagegen kommen Kontra-Meinungen ausführlich zu Wort. Der
IVH bittet die ARD und das Team der Monitor-Redaktion, dem Zuschauer
ausgewogene Fakten zur Verfügung zu stellen. Das bedeutet, sowohl
Chancen als auch mögliche Risiken darzustellen. Aber bitte im
richtigen Kontext und mit korrekten Zahlen.
Mit der gemeinsamen Website www.waerme-im-dialog.de vom
Industrieverband Werkmörtel (IWM), Fachverband
Wärmedämm-Verbundsystem (FV WDVS) und Industrieverband Hartschaum
(IVH) bieten wir die Möglichkeit zur ausführlichen Recherche. Die
Effektivität der Dämmung des Gesamtsystems Gebäudehülle und
Gebäudetechnik ist unbestritten wie die Referenzhäuser der dena
belegen. Zum Gesamtsystem gehören neben der kompletten Wärmedämmung
auch Fenster und Heizung. Der Monitor-Beitrag bietet daher keine
umfassende und verwertbare Information. Der IVH empfiehlt jedem, der
seine Immobilie energetisch sanieren möchte, sich zuerst durch einen
unabhängigen Energieberater professionell beraten zu lassen. Der
Energieberater erstellt für jede Gebäudesituation einen individuell
zugeschnitten Sanierungsfahrplan und klärt über Kosten, Chancen und
Risiken auf. Als Spezialist informiert er über EPS-Dämmstoff und gibt
Empfehlungen ab. Der IVH fordert die Redaktionen der ARD zu einer
transparenten und umfassenden Recherche auf und wünscht sich weniger
Meinungsmache durch negative Suggestion, so wie zuletzt im Beitrag
der Monitorsendung zu sehen war. Mehr Informationen unter www.ivh.de
Pressekontakt:
Ute Hagmann
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
IVH Industrieverband Hartschaum e.V.
Telefon+49 6221 77 60 71
u.hagmann@ivh.de
www.ivh.de
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Datum: 15.01.2014 - 08:30 Uhr
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