Neue Presse Hannover: Fechterin Duplitzer nennt Putins Aussagen unverschämt
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reißt die Kritik an Russland nicht ab. Vor allem die
homosexuellen-feindlichen Gesetze stoßen auf Missfallen von
Politikern und Sportlern. Etwa die Aussage von Präsident Wladimir
Putin gegenüber homosexuellen Sportlern: "Sie können ruhig und
entspannt sein. Aber lassen Sie die Kinder in Ruhe". Die mehrfache
deutsche Meisterin, Europameisterin und Vizeweltmeisterin im
Degenfechten und bekennende Lesbe, Imke Duplitzer, attackiert
Präsident Wladimir Putin dafür im Interview mit der "Neuen Presse"
(Freitagsausgabe) aus Hannover. "Eine Unverschämtheit, eine miese und
üble Propaganda", nennt Duplitzer diese Aussage.
Diese "unverschämte Instrumentalisierung" diene nur dazu, Putins
Macht zu festigen. Dennoch wendet sie sich gegen einen Boykott der
Olympischen Winterspiele. "Das ist totaler Blödsinn, weil es nur das
schwächste Glied der Kette trifft, nämlich die Sportler. Die haben am
wenigsten Handlungsspielraum von allen." Sie schlägt vor: "Sollen
doch die Politiker und die Funktionäre zu Hause bleiben und nur die
Sportler fahren - damit würde man den Putin viel mehr treffen."
Duplitzer bedauerte, dass der Sport von der Politik
instrumentalisiert werde. "Und das führt dazu, dass einem System in
einem Staat gehuldigt wird, in dem Menschenrechte und die Rechte der
Opposition mit Füßen getreten werden."
Pressekontakt:
Neue Presse Hannover
Petra Rückerl
Telefon: +49 511/5101-2264
rueckerl@neuepresse.de
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Datum: 24.01.2014 - 05:00 Uhr
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