Sparda Baden-Württemberg wächst um 2,1 Prozent
Kontinuierliches Wachstum in rauer See – so beschreibt der neue Vorstandsvorsitzende Martin Hettich die Geschäftsentwicklung der Sparda-Bank Baden-Württemberg 2013. Ein starkes Baufinanzierungsgeschäft und ein effizientes Kostenmanagement sicherte der zweitgrößten Genossenschaftsbank eine auf 13,1 Mrd. Euro gestiegene Bilanzsumme (+2,1 Prozent).
Gerade weil die Sparda auf risikoreiche Investmentgeschäfte verzichtet, treffen sie die politischen Regulierungen besonders. „Das ist undifferenziert und überbordend“, urteilte der neue Sparda-Chef. Nicht nur, dass die neuen Verordnungen, deren Umfang sich auf 9000 Seiten soll, die Verwaltungskosten in die Höhe treiben – das skandalfreie Kreditinstitut muss Bürokratie mit aufbauen, die für ihr konservatives Geschäftsmodell überhaupt nicht relevant ist, so Hettich.
Das Wachstum der Sparda-Bank Baden-Württemberg resultiert aus der starken Marke, ihrer Preisführerschaft und dem Vertrauen der Kunden: der renommierte Kundenmonitor Deutschland zeichnete die Genossenschaftsbank wiederholt als kundenfreundlichste Bank aus und Focus Money zum zweiten Mal als fairsten Baufinanzierer. 2013 erhöhte sich die Anzahl der Mitglieder, die Geschäftsanteile der Bank besitzen, um 4,2 Prozent (real 19.352) auf 475.555. Das ist die höchste Mitgliedersteigerung der vergangenen zehn Jahre. Die Kundenzahl stieg um 15.611 (+ 2,4 Prozent) auf 677.495. „Dieses große Mitgliederwachstum hat neben dem Vertrauen, der Sympathie und dem Wunsch nach Verlässlichkeit natürlich handfeste Gründe wie das Girokonto, das gebührenfrei bleiben wird“, versichert der gebürtige Freiburger Sparda-Chef.
11.110 neue Girokontokunden gewann die Sparda-Bank 2013. Diese profitieren von einem umfangreichen Bargeldversorgungsnetz. Neben den Cash-Pool-Partnerbanken, können sich die Kunden an den Geldautomaten der Postbank, bei Shell, Rewe und Penny kostenlos mit Bargeld versorgen.
Das positive Kundengeschäft machte sich in der Ertragsentwicklung bemerkbar: Der Zinsüberschuss stieg um 20,7 Millionen Euro auf 149,5 Millionen Euro. Das Provisionsergebnis wuchs um 3,8 Millionen Euro auf 29 Millionen Euro. Der Geschäftsertrag erhöhte sich insgesamt um 24,5 Millionen Euro auf 178,6 Millionen Euro. Dadurch verbesserte sich die Cost Income Ratio sich auf 60,1 Prozent (2012: 66,4 Prozent). Das bedeutet, für jeden verdienten Euro wendete die Sparda 60 Cent auf. Trotz der enorm gestiegenen Verwaltungsvorgaben, stieg die Kennziffer des Verwaltungsaufwands nur leicht von 0,81 Prozent auf 0,82 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme. Die Sparda-Bank weist einen vorläufigen Jahresüberschuss von 36 Millionen Euro aus. Nach Abzug einer Vorwegzuweisung von 22 Millionen Euro zu den Rücklagen, verbleibt ein Bilanzgewinn von rund 13,8 Millionen Euro.
Der Vorstand erwartet 2014 ein zusätzliches Wachstum: „Entscheidend ist mit klarer Kundenorientierung, einer günstigen Kostenstruktur, hoher Produktivität und einer starken Marke zu überzeugen.“ Ziel sei es, die Marktanteile weiter auszubauen und Kunden zu gewinnen.
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Die Sparda-Bank Baden-Württemberg ist mit 475.000 Mitgliedern und 13,1 Milliarden Euro Bilanzvolumen die größte Genossenschaftsbank in Baden-Württemberg. Das Wachstum gegenüber 2012 beträgt 2,1 Prozent und wurde von 740 Mitarbeitern in 40 Filialen erwirtschaftet. Statt risikoreichem Investmentbanking setzt sie auf Privatkunden und deren Baufinanzierung, die durch schlanke Strukturen und standardisierte Prozesse weiter optimiert wird. Deshalb landete die Sparda 2012 auf dem ersten Platz des unabhängigen Kundenmonitors, wenn es um Kundenzufriedenheit und Gebühren geht, und wurde von Focus Money zum fairsten Baufinanzierer gewählt.
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Mit einer Bilanzsumme von 12,2 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 503 Millionen Euro (+ 4,3 Prozent), bleibt die Sparda-Bank die größte Genossenschaftsbank in Baden-Württemberg und zweitgrößte bundesweit. Kerngeschäft ist die private Baufinanzierung. So bestehen 80,3 Prozent der Bilanzsumme aus
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