Praxistage "Marktsynchrone Produktion im Maschinenbau" starten das Jahr 2014 bei Schuler Pressen, Tandler und Heinrich Georg
An jedem der drei Termine zeigt das gastgebende Unternehmen aus dem (Spezial-) Maschinenbau, wie es ganz individuell durch die marktsynchrone Produktion mehr Transparenz, höhere Termintreue, niedrigere Bestände und kürzere Durchlaufzeiten realisieren konnte. Die Inform präsentiert zudem das Gesamtkonzept der marktsynchronen Produktion, in dessen Zentrum die Software Felios steht. Sie sorgt mit intelligenten Verfahren für eine automatisierte Steuerung der Fertigung.
Die Anmeldung zu den kostenlosen Praxistagen erfolgt unter http://www.inform-software.de/produkte/felios/veranstaltungen/praxistage .
Bei der ersten Veranstaltung am 06. Februar gibt die Schuler Pressen GmbH Einblick in ihr innovatives Planungs- & Steuerungskonzept für die Einzelfertigung. Der Weltmarktführer produziert in Deutschland Pressen und Anlagen an verteilten Standorten. Die Anlagen bestehen aus tausenden von Komponenten und Baugruppen, die bei hoher Fertigungstiefe termingerecht für die Montage bereitgestellt werden müssen. Die Komplexität der Planung wird dabei durch einen hohen konstruktiven Anteil mit wachsenden Stücklisten sowie kundenspezifischer Fertigung und Beschaffung bestimmt. Eine intelligente Software liefert dem Auftragszentrum die notwendige Transparenz und Flexibilität die begrenzten Kapazitäten rückstandsfrei und werksübergreifend so zu managen, dass alle Anlagen pünktlich das Werk verlassen.
Zwei Wochen später (18. Februar) zeigt die Tandler Zahnrad- und Getriebefabrik, wie sie mit Hilfe der marktsynchronen Produktion die Gesamtanlagen-Effizienz um 60 Prozent gesteigert, die Durchlaufzeiten um 30 Prozent und den Gesamtaufwand für Analysen und Auswertungen um 90 Prozent reduzieren konnte. Heute kann der Vertrieb im Falle eines Auftrags mit dem Planer bereits per Simulation online einen fundierten Liefertermin ermitteln. Dazu berechnet ein Planungstool die Einlastung, die hinsichtlich Fortschritt, Materialverfügbarkeit und Kapazitäten zu maximaler Termintreue führt - rückstandsfrei und ohne bestehende Aufträge zu gefährden. Die große mechanische Fertigung, die Montage sowie Versand und QS (Qualität und Sicherheit) erhalten heute umsetzbare Reihenfolgen.
Beim letzten Termin im Februar (20. Februar) demonstriert die Heinrich Georg Maschinenfabrik den Teilnehmern, wie das Unternehmen die Umstellung vom Management der hohen Fertigungstiefe, der Lieferantenverzüge und der Umplanungen "per Hand" auf eine entscheidungsintelligente Unterstützung der Planungs- und Einlastungsprozesse vollzogen hat. Das Optimierungsprojekt hatte einen entscheidenden Anteil an der logistischen Neuausrichtung und der damit zusammenhängenden positiven Entwicklung des Sondermaschinenbauers.
Die Praxistage "Marktsynchrone Produktion im Maschinenbau" gehen mittlerweile ins dritte Jahr und finden nach wie vor bei den Unternehmen vor Ort statt, um einen höchstmöglichen Praxisbezug zu bieten.
Über die marktsynchrone Produktion
Eine ganze Reihe von deutschen Marktführern des Spezialmaschinenbaus arbeitet heute nach dem Konzept der "marktsynchronen Produktion". Marktsynchrone Produktion heißt, dass, ausgehend von den aktuellen Bestellungen, ein Netz von Arbeitsgängen generiert wird, aus denen sich die Herstellung von variantenreichen, individuellen Produkten zusammensetzt. Dabei plant und terminiert die Software Felios als System für die marktsynchrone Produktion anders als herkömmliche ERP-Systeme mit den real vorhandenen, personellen und maschinellen Kapazitäten. Darauf aufbauend können Materialien, Teile und Komponenten bedarfs- und termingerecht beschafft werden. Damit verschafft Felios auch Unternehmen mit sehr individuellen Fertigungsprozessen, wie sie in der variantenreichen Kleinserien- und Einzelfertigung die Regel sind, bereichsübergreifende Planungstransparenz und -sicherheit in Produktion, Einkauf, Konstruktion und Vertrieb.
Die marktsynchrone Produktion wird inzwischen von vielen Unternehmen eingesetzt, die mit sehr unterschiedlichen Prozessen ganz verschiedene Produkte fertigen. Das Spektrum reicht von Fertigern von Großsystemen wie Kraftwerksturbinen über eine ganze Reihe von Spezialmaschinenbauern bis zu "Exoten" wie Produzenten hochwertiger Messer oder komplexer Lichtsysteme.
Zu den bekannten Unternehmen gehören etwa Siemens, Alstom, Liebherr, MTU, Arburg, KraussMaffei, Voith Turbo, ABB, Zwilling. Konzepte, Verfahren und Technologie der marktsynchronen Produktion sind so flexibel, dass sie sich in den Einführungsprojekten sehr feingranular an beliebige, auch sehr spezielle Fertigungsprozesse von Einzel- und Kleinserien anpassen lassen.
Die Qualität eines APS-Systems wird zum einen bestimmt von der Fähigkeit, die komplexen Kapazitäten von miteinander interagierenden Personal- und Maschinenressourcen abzubilden, zum anderen von den Verfahren, mit denen die Abarbeitung der Auftragsnetze optimierend gesteuert werden.
Das APS-System Felios der Inform nutzt dazu Methoden wie Fuzzy Logic oder Operations Research, die in den 40 Jahren der Unternehmensgeschichte selbst oder maßgeblich mitentwickelt wurden.
APS-Systeme werden als Ergänzung zu PPS- und ERP-Systemen eingesetzt. Felios etwa kann ohne aufwändige Integrationsprojekte mit allen wichtigen Lösungen - SAP, proAlpha, Navision etc. - eingesetzt werden.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Inform ist spezialisiert auf Lösungen, die anders als lediglich datenverwaltende Software "mitdenken" und in Echtzeit intelligente Planungs- und Dispositionsentscheidungen treffen. Die Basis dafür sind wissenschaftlich fundierte, mathematische Optimierungsalgorithmen aus Fuzzy Logic und Operations Research, die für das jeweilige Einsatzfeld angepasst werden. Die Software mit Entscheidungsintelligenz optimiert Geschäftsprozesse in der Transportlogistik, im Airport Resource Management, in der Produktion und der Material- und Warenwirtschaft. Die über 350 Mitarbeiter der Inform betreuen heute zahlreiche Kunden auf der ganzen Welt, darunter Containerterminals, Verkehrsflughäfen, Finanzdienstleister, Industriebetriebe, Großhändler, Lager- und Umschlagzentren sowie Transportunternehmen.
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Datum: 31.01.2014 - 16:25 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Sabine Walter
Stadt:
Aachen
Telefon: +49 2408 9456 1233
Kategorie:
Maschinenbau
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