Vierjähriges kanadisches Mädchen bittet König von Belgien inständig, neues Euthanasiegesetz seines Landes für Kinder zu verhindern
ID: 1015251
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Während Belgien sich anschickt, als erstes Land der Welt ein
Gesetz einzuführen, das Euthanasie von Kindern erlaubt, bittet
Jessica Saba, 4, aus Lachine, Quebec, Kanada den König von Belgien,
die Unterzeichnung des Gesetzes abzulehnen.
(Logo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20140205/667779 )
"Den Kindern zuliebe unterschreiben Sie bitte das Euthanasiegesetz
nicht", appelliert Jessica in einem am 2. Februar herausgegebenen
Video [http://wp.me/p3DmFt-4Y ].
Jessica wurde im Mai 2009 im kanadischen Montreal mit einem
schweren Herzfehler geboren: einer komplett blockierten Klappe und
einer unterentwickelten Herzkammer. Ohne eine Reihe chirurgischer
Eingriffe am Kinderkrankenhaus von Montreal hätte sie nur wenige
Stunden oder Tage überlebt. Nach sechs Tagen war ihre Herzklappe frei
und die unterentwickelte Kammer begann, sich zu formieren. Wäre
Jessica in einem Land geboren, in dem pädiatrische Euthanasie
zugelassen ist, wäre sie möglicherweise dafür in Frage gekommen und
ihre Geschichte wäre eine andere als die in ihrem Video.
http://www.youtube.com/channel/UC4di7uSDkRYsHx8UL38LHvA
Jedes Jahr kommen Millionen Kinder mit schweren Geburtsfehlern auf
die Welt. Wie Jessica kämen viele von ihnen für Euthanasie in Frage.
Wird Euthanasie in Belgien zugelassen, könnte das leicht zum Anlass
werden, dass sich pädiatrische Euthanasie weltweit ausbreitet. In
Quebec bemüht sich die Regierung, ein eigenes Euthanasiegesetz zu
verabschieden, das stark dem Gesetz ähnelt, das in Belgien vor etwa
zehn Jahren eingeführt wurde. Die Menschenrechtskommission von Quebec
empfiehlt die Ausweitung von Euthanasie auf Kinder.
Dr. Paul Saba, praktischer Arzt in Lachine, Quebec und Vater von
Jessica, richtet ebenfalls einen persönlichen Appell an den König,
das Gesetz zur Ausweitung von Euthanasie auf belgische Kinder nicht
zu unterscheiben. Er merkt an, dass das ursprünglich für körperlich
leidende Menschen vorgesehene belgische Euthanasiegesetz mittlerweile
auf Menschen mit psychischen Leiden ausgedehnt wurde. Was mit
Erwachsenen anfing, soll jetzt auch noch Kinder einbeziehen.
Er argumentiert, dass bei hochwertiger medizinischer Versorgung
niemand leiden muss. Am Ende des Lebens kann eine gute palliative
Pflege körperliches Leiden verhindern. Wenn jemand behauptet, dass
Verwandte bei ihrem Ableben gelitten haben, dann war keine gute
palliative Pflege im Spiel.
Jessicas Mutter Marisa, die mit den Problemen und Freuden von
Jessica vertraut ist, warnt davor, dass ein pädiatrisches
Euthanasiegesetz Eltern kranker oder behinderter Kindern veranlassen
könnte, "zu schnell aufzugeben." Was Eltern und Kinder brauchen, ist
Liebe und Unterstützung im Leben, nicht Euthanasie.
Jessicas ältere Schwester Eliana und ihr Bruder John-Anthony
sprechen in dem Video ebenfalls über ihre Schwester.
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Dr. Paul Saba, +1-5148863447 pauljsaba@gmail.com
Marisa Cuciti Saba +1-5142498541
Website: coalitionmd.org [http://coalitionmd.org ]
Twitter: @CoalitionMD [http://twitter.com/coalitionmd ]
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Datum: 05.02.2014 - 13:51 Uhr
Sprache: Deutsch
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Montreal
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
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