Eiskunstlauf im Wandel: "Physiognomisch profitieren derzeit Läufer mit asiatischen Wurzeln"
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wo vom 7. bis 23. Februar 2014 die XXII. Olympischen Winterspiele
stattfinden. Die grazilste und dennoch einer der körperlich härtesten
Disziplinen ist Eiskunstlaufen. Norbert Schramm, zweifacher
Vizeweltmeister, Europa- und Deutscher Meister, erinnert sich im
aktuellen Fitnessmagazin LOOX (EVT 11.02.2014) an seine harten
Trainingszeiten und erklärt, welche Veränderungen die Profisportart
seitdem durchlebt.
Waghalsige Sprünge, kunstvoll ausgeführte Pirouetten und Schritte:
Eiskunstlauf illusioniert tänzerische Leichtigkeit bei maximaler
athletischer Hingabe mit halsbrecherischer Perfektion. Für die
Umsetzung der Figuren müssen die Läufer kräftig und athletisch sein,
aber auch schlank und leicht. Hierfür steht ein umfangreiches
Fitness-, Kraft-, aber auch Konditionstraining für schnelle Abläufe
während der Küren auf dem täglichen Trainingsprogramm. Norbert
Schramm erinnert sich im Gespräch mit LOOX: "Um diesen Sport zu
beherrschen, muss man aufopferungsbereit und von der Monotonie des
Trainings völlig unbeeindruckt sein."
Schramm war Mitte der 80er Jahre einer der erfolgreichsten
Eiskunstläufer Deutschlands und das mit Beinen so dick wie die eines
100-Meter-Läufers. Doch dieses Ideal ist vorbei, wie er LOOX wissen
lässt: "Die heute geforderten und mit Bestnoten vergebenen Punkte für
dreifache, vierfache Drehungen in einem Sprung sind mit hohem
Körpergewicht fast nicht durchführbar. Ganz nach der Devise: schmale
Schultern, kleiner Hintern." Die körperliche Vielfalt der Läufer ist
somit zunehmend eingeschränkt, glaubt Schramm: "Physiognomisch
profitieren derzeit die Läufer mit asiatischen Wurzeln."
Eng eingeschnürt in den Schlittschuhen gehören blutige Zehen und
aufgerissene Fersen zum Alltag der Athleten. Im Interview mit LOOX
verrät der 53-Jährige, dass er damals sogar noch barfuß gefahren ist,
weil das Leder viel weicher war als heute: "Absurderweise werden die
Schuhe heute mit immer härterem Material bearbeitet. In ihnen zu
laufen gleicht einer Tortur. Die Füße werden geschunden." Von
gefütterten Einlagen, die sich einige Läufer in die Schuhe legen,
hält er jedoch nichts: "Das ist wenig sinnvoll, weil dann das Gefühl
zum Eis verloren geht. Man muss Kontakt zum Eis halten."
Das komplette Sporträt gibt es im LOOX Magazin 03/2014. Das Heft
ist ab dem 11. Februar für zwei Euro im Zeitschriftenhandel und im
Abonnement unter www.LOOXAbo.com erhältlich.
Über LOOX
LOOX ist eine Marke der LOOX Sports GmbH in Berlin und mit einer
Fitness-App sowie einem bundesweit erscheinenden Printmagazin die
Fitness-Plattform für aktive Frauen und Männer. Im Mittelpunkt steht
bei LOOX der perfekte Plan, der durch Methodenvielfalt und
Experten-Know-how Fitnessinteressierte zwischen 19 und 49 Jahren zum
gewünschten Trainingsziel führt.
Pressekontakt:
Franka Schulz
Senior Manager Communications
Fon: +49 (0)30 2100 35 191
Fax: +49 (0)30 2100 35 215
Mail: schulz@loox.com
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Datum: 10.02.2014 - 11:04 Uhr
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