Driessen: "EEG-Umlage gefährdet 21.000 Arbeitsplätze in Oberbayern"?
ID: 1017723
IHK: Industrierabatte müssen bleiben / Betriebe sehen Existenz bedroht
"Für die energieintensiven Betriebe ist die Belastung durch die EEG-Umlage existenzgefährdend", sagt Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern. Der IHK-Chef schaltet sich damit in die Diskussion um die Industrie-Stromrabatte infolge der EU-Prüfung der "Besonderen Ausgleichsregelung" des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ein.
"Ein Drittel der Betriebe sieht seinen Fortbestand bedroht, wenn die Ermäßigung wegfällt", zitiert Driessen aus den Ergebnissen der Umfrage. Ein weiteres Drittel würde seinen Standort oder Teile der Produktion verlagern. Zusätzliche 22 Prozent der Unternehmen würden Investitionen am hiesigen Standort streichen. Langfristig sei es fraglich, ob die energieintensiven Branchen, darunter Metall-, Chemie-, Papier- oder Zementindustrie, überhaupt noch in Deutschland zu halten sind, so der IHK-Chef weiter. Die befragten Unternehmen beschäftigen in Oberbayern rund 21.000 Mitarbeiter.
Driessen fordert gleichzeitig, die Ausgleichsregelung mittelstandsfreundlicher zu gestalten. Momentan seien kleinere Betriebe gravierend benachteiligt, da industrielle Abnehmer bis zu einem Jahresstromverbrauch von 1 Gigawattstunde unabhängig von der Energieintensität die volle EEG-Umlage zahlen müssen. Die höchste Rabattstufe mit einer deutlichen Entlastung werde dagegen erst ab einem Jahresverbrauch von 100 Gigawattstunden und einem besonders hohen Kostenanteil des Stroms an der Produktion erreicht. Diese Bedingungen erfüllten in Oberbayern 2013 nur neun Unternehmen. "Dem Mittelstand fehlen wegen der hohen Belastung durch die EEG-Umlage Finanzmittel für Innovationen, Investitionen und Stellenaufbau", betont Driessen die negativen Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 11.02.2014 - 10:20 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1017723
Anzahl Zeichen: 2202
Kontakt-Informationen:
Stadt:
München
Kategorie:
Bildung & Beruf
Diese Pressemitteilung wurde bisher 181 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Driessen: "EEG-Umlage gefährdet 21.000 Arbeitsplätze in Oberbayern"?"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
IHK München und Oberbayern (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von IHK München und Oberbayern
"Digitales Geschnatter" der Mitarbeiter gefährdet internationale Unternehmen ...
Unternehmen werden heutzutage über die digitalen Konversationen ihrer Mitarbeiter definiert, doch laut eines neuen Berichts verfügen nur 37 % der Beschäftigten über die einschlägigen Fähigkeiten DIE STATISTIK: - 84 % der Befragten zufolge haben Social Media die Art und Weise der
FORUM Berufsbildung fördert ehrenamtliches Engagement durch Stiftung eines Fernlehrgangs ...
FORUM Berufsbildung stiftet den staatlich anerkannten Fernlehrgang „Projekte managen und finanzieren“ für Menschen, die sich bereits ehrenamtlich in einem Projekt engagieren oder sich entschieden haben das 2014 zu tun. Inhalt des Lehrgangs sind aktuelle Fachlehrbriefe und ein Fachseminar ergän
Auslandspraktikum in Spanien - Ein Bericht von Jennifer Strübig ...
. Sonntag, 27. September 2013, ca. 22:00 Uhr. Hungrig, müde und voller Erwartungen stiegen wir aus dem Kleinbus aus, der uns vom Airport Barcelona abgeholt und nach Blanes gebracht hatte. "Carrer Esperança" heißt die Straße in der wir hielten, direkt vor der Tür eines
IHK-Zeugnisse mit deutscher und europäischer Qualifikationseinstufung ...
Ab diesem Jahr werden alle Ausbildungs- und Weiterbildungszeugnisse der IHK Heilbronn-Franken sukzessive mit einem Hinweis auf die jeweilige deutsche und europäische Qualifikationseinstufung (DQR/EQR-Stufe) versehen. In den verschiedenen europäischen Staaten gibt es viele unterschiedliche




