DIW-Konjunkturbarometer im Juli 2009: Stabilisierung der Produktion rückt näher - kräftige Beschäftigungseinbußen drohen
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DIW-Konjunkturbarometer im Juli 2009: Stabilisierung der Produktion rückt näher - kräftige Beschäftigungseinbußen drohen
Zurückzuführen ist die leichte Verbesserung vor allem auf einen weniger kräftigen Rückgang der Aktivität im Verarbeitenden Gewerbe (ohne Bauwirtschaft), für das nunmehr eine Schrumpfung der Wertschöpfung von 2 Prozent erwartet wird. Insbesondere die Investitionsgüterproduzenten zeigten sich zuletzt wieder etwas stabiler. Darüber hinaus dürfte die Bautätigkeit mit 0,9 Prozent noch etwas kräftiger expandieren als bislang veranschlagt. Für die Dienstleistungsektoren bleiben die Einschätzungen aus dem Vormonat nahezu unverändert. Der Bereich "Handel, Gaststätten und Verkehr" zeigt sich mit einem geringen Minus von 0,6 in leicht besserer Verfassung.
"Die Signale für eine Bodenbildung nach dem beispiellosen Absturz um die Jahreswende verdichten sich", so DIW-Konjunkturexperte Stefan Kooths. Eine Stabilisierung allein genüge aber bei weitem nicht, um eine massive Verschlechterung der Beschäftigungsentwicklung aufzuhalten: "Das Auseinanderdriften von Produktion und Beschäftigung hat Reserven geschaffen, die sich ohne eine kräftige Erholung der Auftragslage in der zweiten Jahreshälfte in einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit entladen werden", so Kooths weiter.
ACHTUNG: Aufgrund methodischer Umstellungen ändert sich mit dem kommenden Monat der Publikationsrhythmus des DIW-Konjunkturbarometers. Künftig erscheint die monatlich aktualisierte Schätzung des Bruttoinlandsproduktes für das jeweils erste noch nicht amtlich berichtete Quartal am Ende eines Monats (nächster Termin: 28. August 2009).
www.diw.de/konjunkturbarometer
Mit freundlichen Grüßen
Renate Bogdanovic
Pressestelle
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)
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Datum: 10.07.2009 - 17:21 Uhr
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