Storm: 'Technik und Naturwissenschaften haben ein besseres Image verdient!'

Storm: 'Technik und Naturwissenschaften haben ein besseres Image verdient!'

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Storm: "Technik und Naturwissenschaften haben ein besseres Image verdient!"

BMBF fördert mit zahlreichen Programmen Technik- und Naturwissenschaften / Studie "Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften" veröffentlicht



(pressrelations) - >"Nur mit einem gut ausgebildeten Nachwuchs in den technischen und naturwissenschaftlichen Berufen können in Deutschland neue und innovative Produkte und Dienstleistungen entstehen", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Andreas Storm, MdB, am Freitag in Berlin. Anlass war die Präsentation der vom BMBF in Auftrag gegebenen und von der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) sowie des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) durchgeführten Studie "Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften". Befragt wurden über 13.000 Schüler, Studierende, Ingenieure und Nachwuchswissenschaftler.

Aus der Studie geht hervor, dass nur jeder zehnte Schüler in Deutschland den Beruf des Ingenieurs in Erwägung zieht. Sogar unter den technisch interessierten Schülern entscheiden sich weniger als 50 Prozent für einen solchen Beruf. Zum einen wird ein technisches Studium als äußerst schwierig angesehen. Zum anderen wird bezweifelt, dass eine Beschäftigung in diesem Bereich Arbeitsplatzsicherheit, Aufstiegschancen, hohes Einkommen oder persönliche Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Dabei ist der Bedarf an Ingenieuren, Informatikern, Mathematikern und Naturwissenschaftlern groß. Das Nachwuchsbarometer macht ferner deutlich, dass viel mehr Mädchen als Jungen eine solche Karriere scheuen: Obwohl sie über die gleichen Kenntnisse verfügen, halten sie sich selbst für technisch unbegabt.

"Die technische und naturwissenschaftliche Bildung in Deutschland findet in unserer Gesellschaft noch nicht die Anerkennung, die sie verdient", sagte Storm. "Deshalb müssen wir ihr Image aufpolieren. Problematisch ist auch das mangelnde Wissen über Studium, Ausbildung und Berufe im Bereich der Technik und Naturwissenschaften. Dabei bieten diese Berufe spannende Aufgaben und gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Ich bin sicher, viele werden hier ihren Traumberuf finden."

Denn in der Tat zeigt die Studie auch, dass Arbeitnehmer, die sich für einen Beruf in diesem Bereich entschieden haben, mit ihrer Wahl zufrieden sind. 90 Prozent der Befragten gaben an, sie würden denselben Beruf noch einmal ergreifen.



Um das Interesse an Technik und Naturwissenschaften zu wecken, fördert das BMBF zahlreiche Programmen und Initiativen:

Im Rahmen der Qualifizierungsinitiative werden Erzieherinnen und Erzieher im "Haus der kleinen Forscher" für die Vermittlung von Technik und Naturwissenschaften fortgebildet und Lehr- und Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt.

Um dem Beratungsbedarf von Schülerinnen und Schülern entgegenzukommen, hat das BMBF das "Technikum" ins Leben gerufen. Junge Menschen nach dem Schulabschluss und vor Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums bekommen die Möglichkeit, intensive Einblicke in die Arbeitswelt von technischen Berufen zu gewinnen.

Der im Jahr 2008 geschlossene nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen "Komm mach MINT" stellt sich dem Problem des Frauenmangels in diesen Bereichen.

Die Wissenschaftsjahre wiederum vermitteln einer breiten Öffentlichkeit die Bedeutung von Wissenschaft und Technik. In diesem Jahr lautet das Motto "Forschungsexpedition Deutschland". Viele der Veranstaltungen bereiten Themen aus dem MINT-Bereich auf.

Die wichtigsten Ergebnisse des Nachwuchsbarometers Technikwissenschaften finden sich im Internet unter: http://www.bmbf.de/pub/nachwuchsbarometer_technikwissenschaften.pdf


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drucken  als PDF  Schavan und zu Guttenberg: 'Klares Signal für berufliche Bildung' Schutzschirm für Ausbildung
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Datum: 10.07.2009 - 17:32 Uhr
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