Schwäbische Zeitung: Kommentar - Einen Bürgerkrieg verhindern
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offenbar Opfer der Kämpfe zwischen Gegnern von Präsident Viktor
Janukowitsch und radikalisierten Elementen der Opposition. Nichts
könnte das politische Vakuum besser illustrieren, als zwei Ereignisse
der vergangenen Tage: Der Oppositionelle Vitali Klitschko kehrt mit
leeren Händen von seinem Termin bei Bundeskanzlerin Merkel zurück,
und der russische Finanzminister kündigt an, sein Land werde der
Ukraine noch in dieser Woche mit zwei Milliarden US-Dollar unter die
Arme greifen. Es sind zwei Gruppen, die mit der Zukunft der Ukraine
spielen: militante, gewaltbereite Gegner und die Unterstützer des
Apparatschik Janukowitsch, die ihre massiven wirtschaftlichen
Interessen bewahrt sehen wollen. Die politische Auseinandersetzung in
der Ukraine wird gerne mal mit Fäusten ausgetragen. Die Ereignisse
vom Dienstag lassen viel Schlimmeres befürchten. Helfen könnten der
Westen und Russland, wenn sie denn in einem einig wären: einen
Bürgerkrieg in der Ukraine zu verhindern.
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Datum: 18.02.2014 - 20:30 Uhr
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