Werberat bei Bürgern und Organisationen gefragt
ID: 1025387
mehr Proteste von Frauen: Dies zeigt die Arbeitsbilanz des Deutschen
Werberats für 2013. Danach haben sich 1.350 Personen und
Organisationen mit Beschwerden über 522 Werbeaktivitäten an die
Selbstregulierungsinstanz in Berlin gewandt. Im Fokus stand erneut
das Frauenbild in der Werbung. In der fast 42jährigen Geschichte des
Werberats gingen nur 2001 mehr Beschwerden ein als 2013; damals waren
es knapp 2.000 Eingaben.
Unter den Kritikern an Werbeaktivitäten dominierten 2013 deutlich
die Frauen mit 906 Eingaben vor den Männern mit 391 Beschwerden. 26
Eingaben kamen von Frauenrechtsorganisationen und kommunalen
Gleichstellungsbeauftragten, 27 von Vertretern anderer
Organisationen. Bereits eine einzelne Beschwerde beim Werberat reicht
aus, um ein Verfahren einzuleiten. Eine Beanstandung oder Öffentliche
Rüge wird unabhängig von der Beschwerdezahl ausgesprochen.
Seit Gründung des Werberats 1972 dominiert bei den
Beschwerdegründen der Vorwurf der Herabwürdigung und Diskriminierung
von Frauen - so auch im Jahr 2013. Von den insgesamt 340 Fällen
betrafen 154 Fälle diesen Bereich; das entspricht 45 Prozent der
Gesamtzahl. Mit deutlichem Abstand folgten behauptete Verstöße gegen
ethische Mindestanforderungen (45 Werbemaßnahmen) vor der Gefährdung
von Kindern und Jugendlichen (22 Fälle).
Für die 340 kritisierten Kampagnen gab es die folgenden
Entscheidungen: In 249 Fällen wurden die Beschwerden gegen die
Werbung nach eingehender Prüfung als unbegründet zurückgewiesen, da
teilweise deutlich überzogene Proteste vorlagen; bei 91 Sujets
schloss sich der Werberat der Kritik aus der Bevölkerung an. Danach
erfolgte in 80 dieser Fälle die unmittelbare Änderung oder
Einstellung der Werbung. Bei 11 Werbeaktivitäten musste der Werberat
zu seiner schärfsten Sanktion, der Öffentlichen Rüge für die
betreffenden Unternehmen, greifen. Auch wenn sich Unternehmen nicht
sofort einsichtig zeigen, entfalten die Urteile des Werberats dennoch
Wirkung: Einmal gerügte Unternehmen werden in der Regel nicht weiter
werbekritisch auffällig.
Fotos der gerügten Werbesujets und weitere Informationen:
www.werberat.de
Pressekontakt:
Katharina Günther
030/590099-721
werberat@werberat.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.02.2014 - 09:14 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1025387
Anzahl Zeichen: 2565
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Soziales
Diese Pressemitteilung wurde bisher 181 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Werberat bei Bürgern und Organisationen gefragt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW e.V.
Ein Leben für Frauen in Äthiopien: Dr. Catherine Hamlin für Friedensnobelpreis nominiert (FOTO) ...
Die äthiopische Regierung hat die Gynäkologin Dr. Catherine Hamlin für den Friedensnobelpreis nominiert. Damit möchte das Land das Lebenswerk der Australierin ehren - ihren unermüdlichen Einsatz für geburtsverletzte Frauen in Äthiopien. In den letzten Jahrzehnten konnte Dr. Hamlin bere
Gesetzliche Krankenversicherung: Sozialverbände warnen vor unzumutbaren Belastungen für Niedrigverdiener und Rentner ...
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) und die Volkssolidarität appellie-ren an die Bundesregierung, auf die Erhebung von Zusatzbeiträgen zu verzichten. In einem Schreiben an Bundesminister Gröhe warnen SoVD-Präsident Adolf Bauer und der amtierende Präsident der Volkssolidarität Frank-Michae
DIW-Studie zur Vermögensverteilung: Paritätischer kritisiert Steuerpolitik der Bundesregierung ...
Eine stärkere Besteuerung großen Reichtums fordert der Paritätische Gesamtverband anlässlich der Ergebnisse einer heute vorgestellten Studie des DIW zur anhaltend hohen Vermögensungleichheit in Deutschland. Der Verband warnt vor der Gefährdung des sozialen Friedens und fordert von der Bund
DBU Naturerbe GmbH und Bundesforst unterzeichnen erweiterten Dienstleistungsvertrag ...
Neuen Pakt für mehr Wildnis in Deutschland geschlossen Was sich bewährt hat, pflegt man. Bereits seit 2008 sind die Beschäftigten von Bundesforst, Geschäftsbereich der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), als Dienstleister für die DBU Naturerbe GmbH tätig, um die rund 45.000 He




