KfW und EIF weiten Zusammenarbeit für Gründer aus

KfW und EIF weiten Zusammenarbeit für Gründer aus

ID: 1026109
(ots) -

- Garantie des Europäischen Investitionsfonds (EIF) für die
Gründungsförderung deutlich erhöht
- Stärkung des Erfolgsprogramms ERP-Gründerkredit - StartGeld

Die KfW Bankengruppe und der EIF setzen ihre erfolgreiche
Kooperation im Bereich der Gründungsfinanzierung fort. Mit dem
ERP-Gründerkredit - StartGeld gewährt die KfW den durchleitenden
Banken eine 80%-ige Haftungsfreistellung bei Darlehen bis zu 100.000
EUR. Für das Förderprodukt wird eine Garantie des Europäischen
Investitionsfonds (EIF) genutzt, die das Rahmenprogramm für
Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) der Europäischen Union
umsetzen. Dank einer deutlichen Erhöhung des bisherigen
Garantierahmens des EIF können mehr als 6.000 zusätzliche
Existenzgründer mit einem aufgestockten Darlehensvolumen von
insgesamt 300 Mio. EUR finanziert werden.

"Deutschland braucht mutige Menschen, die sich selbständig machen.
Bei der Suche nach einer Finanzierung stoßen Gründer aber häufig auf
Schwierigkeiten. Gründungsfinanzierung bedeutet für die Hausbanken
ein hohes Risiko bei häufig kleinteiligem Geschäft. Mit dem
"ERP-Gründerkredit - StartGeld" hat die KfW ein passgenaues
Förderangebot, das den Hausbanken die Entscheidung zur Kreditvergabe
erheblich erleichtert", sagt Dr. Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der
KfW Bankengruppe. Laut KfW-Gründungsmonitor, der repräsentativen
Bevölkerungsbefragung zum Gründungsgeschehen in Deutschland, brauchen
93% der Gründer mit externem Finanzmittelbedarf 100.000 EUR oder
weniger.

"Wir freuen uns auf die Fortführung der erfolgreichen
Zusammenarbeit mit der KfW. Dank der heute geschlossenen Vereinbarung
unter dem Dach des CIP-Programms können KMU nunmehr seit
Kooperationsbeginn von insgesamt bis zu 1,69 Mrd. EUR an Darlehen
profitieren. Dies ist gerade in der aktuellen Wirtschaftslage


wichtig, um Wachstum und Beschäftigung nachhaltig zu fördern",
erläutert Richard Pelly, Geschäftsführender Direktor des EIF. Der EIF
unterstützt das ERP-Gründerkredit - StartGeld im Rahmen des CIP der
Europäischen Union bereits seit Programmbeginn 2008. Seitdem haben
über 37.000 Gründer von der Förderung im ERP-Gründerkredit -
StartGeld profitiert, allein im vergangenen Jahr über 6.200 Gründer,
die durchschnittliche zugesagte Kredithöhe betrug in diesem Zeitraum
rund 50.000 EUR.

Die KfW ist im Rahmen des EU-Programms der größte Garantienehmer
und bietet ein Beispiel dafür, wie sich nationale und europäische
Fördermittel sinnvoll ergänzen können, um das gemeinsame Ziel der
verbesserten Gründungsfinanzierung zu erreichen.

Das Angebot im ERP-Gründerkredit - StartGeld im Überblick:

- ERP-Gründerkredit StartGeld: Es wird klassisches Fremdkapital
für Gründer und junge Unternehmen bis zu drei Jahren
bereitgestellt. Auch Gründungen im Nebenerwerb können finanziert
werden, wenn das mittelfristige Ziel der Haupterwerb ist. Der
Finanzierungshöchstbetrag beim KfW-Gründerkredit - StartGeld
beträgt 100.000 EUR. Mit der beantragten Summe können
Investitionen vollständig und Betriebsmittel in Höhe von bis zu
30.000 Euro finanziert werden. Die KfW übernimmt hierbei 80 %
der Kreditrisiken der Hausbank.

Service: Interessierte können sich beim Infocenter der KfW
Bankengruppe: Telefonnummer 01801-241124 oder auf www.kfw.de/gruenden
beraten lassen.



Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM), Dr. Charis Pöthig,
Tel. +49 (0)69 7431 4683, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: presse@kfw.de, Internet: www.kfw.de

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Datum: 28.02.2014 - 10:50 Uhr
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