Neue EEG-Umlage für die Eigenerzeugung: Mittelstand hält Milliarden an Investitionen zurück
- Geplante EEG-Umlage für Strom aus Eigenerzeugung belastet mittelständische Unternehmen
- Studie des VEA schätzt: Mitglieder halten Investitionen von mehr als 1,3 Mrd. Euro zurück
„Die noch im November geäußerten Absichten der Koalitionspartner die Wirtschaftlichkeit der Eigenerzeugung erhalten zu wollen, stehen in komplettem Gegensatz zu den nun geplanten Änderungen im EEG. Dies sorgt für Unsicherheit, die sich bei mittelständischen Unternehmen allem bei der finanziellen Langzeitplanung bemerkbar macht. Wir schätzen, dass allein die 4.500 Mitglieder des VEA Investitionen in Höhe von rund 1,3 Mrd. Euro im Bereich Energieeigenerzeugung zurückhalten“, erklärt Dr. Volker Stuke, Geschäftsführer des VEA.
Von den im Rahmen der VEA-Studie befragten 4.500 Unternehmen nahmen 453 an der Umfrage teil. Davon gab fast ein Viertel an, wegen der angekündigten EEG-Umlage den Bau einer Eigenerzeugungsanlage abgebrochen oder vorerst nicht realisiert zu haben. Der VEA geht aufgrund seiner Erfahrungswerte davon aus, dass die Umfrage einen repräsentativen Charakter für den gesamten Bundesverband hat. Der Rückgang an Investitionsbereitschaft könnte auch Auswirkungen auf die Ziele der Energiewende haben: Allein durch die Nicht-Errichtung von Photovoltaik-Anlagen unter allen VEA-Mitgliedern gehen nach Schätzungen des Bundesverbandes fast 90 GWh Strom jährlich verloren.
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Datum: 06.03.2014 - 13:27 Uhr
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Freigabedatum: 06.03.2014
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