Mehr Wasser aus Meerwasser
Beim Finale des TUM Mehrwasser Wettbewerbs präsentieren Schüler- und Studenten-Teams Meerwasserentsalzungsanlagen der Zukunft
Welche Apparatur liefert ohne Zufuhr fossiler Energie, kostengünstig und mit dem geringsten Aufwand das meiste Trinkwasser? Um diese Fragen zu beantworten, werden alle Anlagen am Wettbewerbstag auf dem Campus Garching aufgebaut und sieben Stunden lang betrieben. Eine Fachjury bewertet neben Menge und Qualität des Trinkwassers auch den technischen und finanziellen Aufwand der Meerwasserentsalzung. Derartige Kleinanlagen sollen in Zukunft vor allem in Entwicklungsländern eine Alternative zu teuren und energieintensiven Großanlagen darstellen.
Am Veranstaltungstag bietet das Team vom Lehrstuhl für Thermodynamik an der TU München ein Rahmenprogramm rund um das Thema Wasser und lädt alle Besucherinnen und Besucher zur Siegerehrung ab 18:00 Uhr und zum Sommernachtsfest auf dem Campusgelände ein. Für die Teams mit den aussichtsreichsten Ideen geht es nach der Ehrung wieder an die Arbeit. Gemeinsam mit den Forscherinnen und Forschern des Lehrstuhls bekommen sie die Chance, ihre Anlagen bis zur Marktreife zu entwickeln. In wenigen Jahren könnte eine dieser Innovationen zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung vieler Menschen in den Entwicklungsländern beitragen.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung richtet in den Wissenschaftsjahren seit dem Jahr 2007 Wettbewerbe für Hochschulen aus. Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen in Deutschland können sich mit Ideen für Projekte zu ausgewählten Themen bewerben. Eine Jury wählt die 15 besten Ideen aus, die Gewinner erhalten 10.000 € für die Umsetzung des Projektes. Die Gewinner-Projekte sollen die Bedeutung und die Leistungen von Wissenschaft einer breiten Öffentlichkeit, insbesondere Schülerinnen und Schülern vermitteln. Das Thema des Hochschulwettbewerbes in diesem Wissenschaftsjahr 2009 - Forschungsexpedition Deutschland lautete „Alltagstauglich" - gesucht wurden originelle und kreative Ideen, die das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft darstellen.
Wettbewerbsbüro – Hochschulwettbewerb „Alltagstauglich"
des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
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E-Mail: karina.kliczkowski(at)wbpr.de
Datum: 15.07.2009 - 12:21 Uhr
Sprache: Deutsch
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Berlin
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