CeBIT Trends 2014: Car2Car und selbstfahrende Autos könnten Bußgelder und Punkte bis 2050 überflüssig machen
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sich auf wachsende Zahl automatisierter Fahrzeuge einstellen
Komplexe Sensoren, intelligente Software und zuverlässige Hardware
- fahrerlose Pkw stellen nicht nur aus technischer Perspektive enorme
Herausforderungen. Auch das Verkehrsrecht steht angesichts der
wachsenden Anzahl selbstfahrender Autos in den kommenden Jahren vor
einem nahezu kompletten Umdenken, so die Experten vom
Informationsportal Bußgeldkatalog.org (www.bussgeldkatalog.org).
Mathias Voigt, Rechtsanwalt und Vorsitzender des Verbandes für
bürgernahe Verkehrspolitik e.V. (VFBV), erklärt: "Rund 90 Prozent
aller Unfälle lassen sich heute auf menschliche Fehler zurückführen.
Automatisierte Pkw werden die Anzahl der Verkehrstoten, Verletzten
und Sachschäden in Zukunft maßgeblich senken. Aber was, wenn es trotz
High-Tech doch zu Unfällen kommt? Ist der Fahrzeugbesitzer schuld?
Der Hersteller? Aus verkehrsrechtlicher Sicht gilt es hier noch
zahlreiche zentrale Fragen zu klären."
Bußgelder und Punkte, wie man sie heute kennt, könnten schon in
wenigen Jahrzehnten der Vergangenheit angehören: Viele
Automobilhersteller - darunter General Motors, Nissan und Tesla -
stellen ihre Forschung und Entwicklung bereits zunehmend ins Zeichen
der autonomen Fahrzeuge. Aus Sicht von Bußgeldkatalog.org werden
allerdings vor allem die im Vergleich zu konventionellen Modellen
hohen Kosten pro selbstfahrendes Auto in den nächsten Jahren zunächst
verhindern, dass diese sich auf breiter Front durchsetzen. Doch schon
in 20 Jahren könnten sie das Straßenbild in Deutschland maßgeblich
prägen. Aktuellen Expertenschätzungen zufolge werden bereits 2050
manuell zu bedienende Fahrzeuge die Minderheit im Straßenverkehr
bilden.
Schon heute ebnen die zunehmend vernetzten Autos und der
anhaltende Megatrend Car2Car den Weg zum selbstfahrenden Pkw. Der
Fahrer behält zwar noch die Kontrolle, profitiert aber unter anderem
von intelligenter und flexibler Verkehrsführung. Voigt weist bei der
Entwicklung der autonomen Fahrzeuge insbesondere auf die lange
Übergangsphase hin: "In den nächsten Jahrzehnten werden wir
beobachten, dass sich manuelle und automatisierte Fahrzeuge auf
unseren Straßen zunehmend vermischen. Daher ist es nicht nur im
Interesse der Autofahrer, sondern auch des Innovationsstandortes
Deutschland, dass sich die Gesetzgebung frühzeitig auf die neuen
Herausforderungen einstellt."
Das Infoportal Bußgeldkatalog.org (www.bussgeldkatalog.org) bietet
Verkehrsteilnehmern auf einen Blick alle wichtigen Informationen rund
um Bußgelder sowie das aktuelle Verkehrsrecht in Deutschland,
Österreich und der Schweiz. Das Team erfahrener Verkehrs- und
Rechtsexperten ist mit der neuesten Gesetzeslage genau vertraut: Vor
allem sämtliche Änderungen und Folgen der vieldiskutierten
Punktereform 2014 werden im Online-Ratgeber kompakt und verständlich
erklärt. Bußgeldkatalog.org wird vom Verband für bürgernahe
Verkehrspolitik e.V. herausgegeben. Ziel des Verbandes ist es,
praxisnahe und bürgerfreundliche Entscheidungen der Politik durch
unabhängige Informationen, Studien und Analysen aktiv zu
unterstützen.
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Weitere Informationen: Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V.
(VFBV), E-Mail: presse@bussgeldkatalog.org,
Web: www.bussgeldkatalog.org
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Datum: 13.03.2014 - 10:50 Uhr
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