Arztpraxis oder Klinik-MVZ? - FreieÄrzteschaft fordert Gesetzesänderungen für fairen Wettbewerb
ID: 1033346
Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) Patienten auch ambulant
behandeln. Doch wie finanzieren sich diese Klinik-MVZ? Die Freie
Ärzteschaft (FÄ) fordert einen fairen Wettbewerb zwischen Kliniken
und freien Arztpraxen. "Krankenhäuser dürfen ihre MVZ nicht mit den
Einnahmen aus stationären Behandlungen subventionieren", sagte
FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich heute in Essen. "Wie Arztpraxen
müssen sich Klinik-MVZ allein durch ihre ambulanten Behandlungen
wirtschaftlich tragen. Nur dann haben freie Praxen und Klinik-MVZ die
gleichen Chancen."
Die FÄ begrüßt den Beschluss der Ärztekammer Nordrhein, nachdem
der Gesetzgeber aufgefordert wird, für gleiche Wettbewerbsbedingungen
zu sorgen. "Neben der Subventionierung aus den Einnahmen stationärer
Behandlungen gehört aber auch die sogenannte duale Klinikfinanzierung
auf den Prüfstand", ergänzte Dietrich. Krankenhäuser werden
einerseits von den Krankenkassen finanziert, andererseits bekommen
sie im Rahmen der Krankenhausbedarfsplanung zusätzlich Mittel der
Länder. Der FÄ-Vorsitzende kritisiert: "Das führt zu einer
Wettbewerbsverzerrung. Wir fordern entsprechende Gesetzesänderungen,
die eine duale Finanzierung der Klinik-MVZ ausschließen."
Zudem gehe es nicht allein um einen fairen Wettbewerb der
verschiedenen Akteure im deutschen Gesundheitssystem, sondern auch um
eine sinnvolle und wirtschaftlich effiziente medizinische Versorgung
der Bevölkerung. Dabei müsse man den gesetzlichen Auftrag der MVZ im
Auge behalten: Sie sollen die ambulante Versorgung verbessern und
nicht als Ein- und Zuweiserportale für Kliniken von
Gesundheitskonzernen herhalten.
Über die Freie Ärzteschaft e. V.
Die Freie Ärzteschaft e. V. (FÄ) ist ein Verband, der den
Arztberuf als freien Beruf vertritt. Er wurde 2004 gegründet und
zählt heute mehr als 2.000 Mitglieder: vorwiegend niedergelassene
Haus- und Fachärzte sowie verschiedene Ärztenetze. Vorsitzender des
Bundesverbandes ist Wieland Dietrich, Dermatologe in Essen. Ziel der
FÄ ist eine unabhängige Medizin, bei der Patient und Arzt im
Mittelpunkt stehen und die ärztliche Schweigepflicht gewahrt bleibt.
Pressekontakt:
Daniela Schmidt, Tel.: 0176 49963803, E-Mail:
presse@freie-aerzteschaft.de
V .i. S. d. P.: Wieland Dietrich, Freie Ärzteschaft e.V.,
Vorsitzender, Gervinusstraße 10, 45144 Essen,
Tel.: 0201 4690939, E-Mail: mail@freie-aerzteschaft.de,
www.freie-aerzteschaft.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.03.2014 - 10:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1033346
Anzahl Zeichen: 2785
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 205 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Arztpraxis oder Klinik-MVZ? - FreieÄrzteschaft fordert Gesetzesänderungen für fairen Wettbewerb"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Freie Ärzteschaft e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Trotz der massiven Kritik derer, die in Deutschland Medizin machen, wollen Ministerin Warken und die Bundesregierung ihr Gesundheits-Spargesetz Ende Juni in erster Lesung durch den Bundestag bringen. "Mit Ignoranz wird im Gesundheitswesen am falschen Ende gespart und rationiert, und letztlich w
Freie Ärzteschaft: "Kassen-App statt Arzt" ist keine Lösung für die Medizin der Zukunft! ...
Der neue Referentenentwurf für das "Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG)" war beim 130. Deutschen Ärztetag in Hannover ein zentraler Schwerpunkt. Bereits in der Eröffnungsveranstaltung wurde der neue Gesetzentwurf als "völlig übergriffig" bez
Freie Ärzteschaft Nordrhein: Nicht kostendeckende Behandlungen können von Ärztinnen und Ärzten immer weniger erbracht werden ...
"Infolge des geplanten Spargesetzes in der gesetzlichen Krankenversicherung ist zu erwarten, dass ärztliche Leistungen, die bisher gerade noch kostendeckend waren, künftig unterhalb der betriebswirtschaftlichen Kostendeckung vergütet werden", erklärt Wolfgang Bartels, Orthopäde und Mi
Weitere Mitteilungen von Freie Ärzteschaft e.V.
Mündliche Risikoaufklärung ist unabdingbarer Bestandteil eines Beratungsgesprächs - Kapitalmarktrecht ...
http://www.grprainer.com/Kapitalmarktrecht.html Eine ausführliche Risikoaufklärung während des Beratungsgesprächs kann nicht durch Risikohinweise im Zeichnungsschein und Prospekt ersetzt werden. GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Mü
Insolvenzwelle bei König & Cie. Schiffsfonds ...
http://www.grprainer.com/Koenig-Cie-Schiffsfonds.html Gleich drei Schiffe von König & Cie. stehen derzeit offenbar vor der Insolvenz. Betroffen sind die Containerschiffe MS King Julius und MS King Justus sowie der Frachter MS Stadt Schwerin. GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Be
Deutsche Wirtschaft kritisiert Große Koalition ...
Lehrte, 17. März 2014 Anlässlich des Spitzengesprächs am vergangenen Freitag zwischen Angela Merkel und dem Präsident des BDI Ulrich Grillo, pocht die deutsche Wirtschaft auf Korrekturen bei der abschlagsfreien Rente mit 63 sowie beim gesetzlichen Mindestlohn. „Es müssen richtige Entscheidun
Saarbrücker Zeitung: Fahrzeugbauer schwimmen 2014 auf Erfolgswelle ...
Die Fahrzeugbauer in Deutschland schwimmen auf einer Erfolgswelle. Wie die "Saarbrücker Zeitung" (Montagausgabe) berichtet, wird 2014 offenbar ein vielversprechendes Jahr für die Branche. Das geht aus der jüngsten Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervor,




