Thüringische Landeszeitung: KOMMENTAR: Machnigs blaues Auge
ID: 1034437
Chefposten in der Staatskanzlei ist futsch. Aber juristisch ist der
SPD-Politiker Matthias Machnig aus dem Schneider. Die thüringische
Staatsanwaltschaft hat die Betrugsermittlungen wegen doppelt
kassierter Bezüge eingestellt. Machnig, der Thüringen inzwischen
geradezu fluchtartig verlassen hat, um den Europa-Wahlkampf des
SPD-Spitzenkandidaten Martin Schulz zu organisieren, ist mit einem
blauen Auge davon gekommen. Er fühlt sich nun bestätigt. Sein
politisches Image bleibt indessen ramponiert. Wenn Machnig nun
erklärt, er habe darauf vertraut, dass sich Bundes- und
Landesbehörden gegenseitig besser informierten, dann klingt das so,
als könne man ja mal doppelt abkassieren, solange es niemand
bemängelt. Machnigs Doppelmoral bleibt legendär, weil er doppelt
einsackte und gleichzeitig seine CDU-Konkurrentin,
Ministerpräsidentin Lieberknecht - zurecht - in den Senkel stellte,
weil die ihren Ex-Regierungssprecher Zimmermann zwischenzeitlich in
die fürstliche Frührente geschickt hatte. Dass Staatsdiener auf
Kosten der Steuerzahler doppelt alimentiert werden, ist nicht
tolerierbar. Die juristisch folgenlose Machnig-Affäre wird wenigstens
dazu führen, dass die Landesregierung in Zukunft diesbezüglich
vorsichtiger sein wird.
Pressekontakt:
Thüringische Landeszeitung
Chef vom Dienst
Norbert Block
Telefon: 03643 206 420
Fax: 03643 206 422
cvd@tlz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.03.2014 - 07:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1034437
Anzahl Zeichen: 1620
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Weimar
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 159 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Thüringische Landeszeitung: KOMMENTAR: Machnigs blaues Auge"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Thüringische Landeszeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Thüringische Landeszeitung
Rheinische Post: Verdi bereitet weitere Warnstreiks für die kommende Woche vor ...
Kurz vor der zweiten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst am Donnerstag und Freitag in Potsdam sind Details über die weiteren Streikpläne der Gewerkschaft Verdi für NRW an die Öffentlichkeit gelangt. Wie die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Mittwochausgabe) aus Ge
Rheinische Post: Universitäten in NRW kritisieren neuen Entwurf für Hochschulgesetz ...
Die nordrhein-westfälischen Universitäten halten die Änderungen am Entwurf des Hochschulgesetzes nicht für ausreichend. "Eine Reihe von dunkelroten Punkten sind ja erhalten geblieben", sagte die Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz der Universitäten, Ursula Gather, der in Düss
Rheinische Post: Gesetz zur Tarifeinheit verzögert sich ...
Die gesetzlich geplante Tarifeinheit verzögert sich. Nach Informationen der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe) aus Gewerkschaftskreisen sind die Regelungen zur Tarifeinheit in dem Referentenentwurf zum Mindestlohn nicht mehr enthalten. Ursprünglich wollt
Rheinische Post: In NRW steht jede fünfte Klassenfahrt auf der Kippe ...
Die Schulen in Nordrhein-Westfalen streichen ihre Reiseprogramme für Klassenausflüge zusammen. Grund: Das Land stellt nicht genügend Geld für die Reisespesen der Lehrer zur Verfügung. "Ich erwarte bei den Klassenfahrten einen landesweiten Rückgang von 20 Prozent", sagte der NRW-C




